- Artist: Sanguine Glacialis
- Album: Maladaptive Daydreaming
- Label: self released
- VÖ: 18.08.2023
SANGUINE GLACIALIS aus Montreal enthüllt mit "Maladaptive Daydreaming" ein fesselndes Werk. Ein Tauchgang in mentale Welten erwartet dich.
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- Artist: After Earth
- Album: The Rarity of Reason
- Label: self released
- VÖ: 18.08.2023
After Earth, aus dem schwedischen Skövde stammend, hat einen bemerkenswerten Weg zurückgelegt, von turbulenten Zeiten bis zur bevorstehenden Veröffentlichung ihres Debütalbums "The Rarity of Reason". Doch wird ihre musikalische Reise die Punkte auf der Bewertungsskala erreichen?
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- Artist: Bone Dagger
- Album: The Veil (EP)
- Label: self released
- VÖ: 18.08.2023
Du stürzt dich mit "Bone Dagger" in ein episches Hörerlebnis. Die EP ist eine dringende Botschaft gegen soziale Ungerechtigkeit, verpackt in schwere Rockriffs und energetische Melodien. Schon der Opener "Filthy Machine" reißt dich mit, während er die scheinbare Sinnlosigkeit des Kampfes gegen das soziale Gefüge erforscht. "Cycle of the Self" ist eine musikalische Reise, die das Streben nach innerer Erkenntnis erkundet – ein kraftvoller Soundtrack zur Selbstfindung.
"Hit and Run" zeigt sich als metaphorischer Unfall, der eine einseitige Trennung symbolisiert. In den kraftvollen 6 Minuten enthüllt sich die Tiefe des emotionalen Schmerzes. "The Veil" bildet den triumphalen Abschluss und ruft zur Einheit gegen die Mächte der Unterdrückung auf. Die harten Gitarrenriffs und eindringlichen Vocals erzeugen eine Sogwirkung, die das gesellschaftliche Gefälle entlarvt.
BONE DAGGER hat eine beeindruckende Rückkehr hingelegt. Die EP ist ein kreativer Schlag gegen die Massenmanipulation, getragen von John Lunds kraftvoller Stimme und Braden Richeys meisterhaftem Gitarrenspiel. Die Einflüsse von GOJIRA, MUSE, SLIPKNOT und ALICE IN CHAINS verschmelzen zu einem eigenständigen Sound, der sich wie ein musikalischer Dolch in deine Gedanken bohrt.
In der düsteren Intensität von "Bone Dagger" spürst du den Herzschlag der Rebellion. Mit ihrer Mischung aus harten Kanten und melodischer Raffinesse verdienen sich BONE DAGGER eine beeindruckende 8/10. Ein wehmütiges Zeichen gegen gesellschaftliche Missstände, das dich mit jeder Note packt.
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- Artist: Evan Ware
- Album: The Quietest Of Whispers
- Label: Neuma Records
- VÖ: 18.08.2023
Evan Wares "The Quietest of Whispers" ist eine ergreifende musikalische Reise, die das Überleben von Kindesmissbrauch thematisiert. Die Symphonien spiegeln mit ihrer Klangvielfalt und Intensität die emotionale Achterbahn der Überlebenden wider.
In der ersten Symphonie erreicht Ware durch instrumentale Klangbilder und bewegende Motive eine unmittelbare Verbindung zu den zerbrochenen Narrativen der Betroffenen. Die Komposition zeigt eindringlich den Weg der Heilung auf, während sie die Turbulenzen und Fragmentierung der Erfahrungen einfängt.
Symphonie Nr. 2 führt einen Hauch von Introspektion ein, indem sie eine Sopranstimme mit einbezieht, um Texte der Dichterin Jane Hirshfield zu interpretieren. Diese Ergänzung verleiht der Musik eine tiefere emotionale Dimension und verwebt die persönliche Geschichte mit universellen Themen des Überlebens und Selbstliebe.
Evan Ware schafft es, die Dunkelheit der Überlebenskämpfe in musikalische Schönheit zu verwandeln. Seine Kompositionen sind eine Ode an die Stärke und Widerstandsfähigkeit der Überlebenden. Das Werk führt uns durch dunkle Täler, doch am Ende triumphieren Hoffnung und Heilung.
"The Quietest of Whispers" ist eine kraftvolle und berührende Hommage an jene, die ihre Traumata überwunden haben. Evan Wares Musik erinnert daran, dass aus den leisesten Flüstern der Stärke die lautesten Stimmen der Heilung werden können.
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- Artist: Israel Philharmonic et al
- Album: Composing Israel: The First Three Generations
- Label: Neuma Records
- VÖ: 18.08.2023
Entdecke in "Composing Israel" sechs Jahrzehnte israelischer Kunstmusik, die die Identität der Nation erkundet. Ein facettenreiches Klangerlebnis, das Geschichte und Kultur verschmilzt.
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- Artist: TUSMØRKE
- Album: Hestehoven
- Label: Karisma Records
- VÖ: 18.08.2023
TUSMØRKE entführt uns erneut in ihre einzigartige Klangwelt. Wie eine verlockende Sirene lockt ihr Album "Hestehoven" in eine Welt jenseits des Gewohnten. Mit psychedelischem Folkrock weben sie Geschichten, die wie schillernde Blüten aus dem Untergrund emporsteigen.
Die verführerischen Klänge fordern ihren Tribut, doch der Preis ist es wert. Wie eine Babylonische Kurtisane offenbart die Platte süße Melodien, die niemandem widerstehen können wird. Doch Vorsicht ist geboten, denn der Pfad ist gefährlich, von Verlockungen gesäumt. Im Dickicht aus satyrischen Bacchanalen und versteckten Erotikmagazinen verliert sich die Seele.
TUSMØRKE, benannt nach dem norwegischen Wort für Dämmerung, zeigt sich als musikalische Alchemisten. "Hestehoven" ist ein Dunkelheit durchdringendes Werk, das trotz seiner heidnischen Anklänge eine tiefe Erkenntnis birgt. Es ist der Soundtrack für jene, die sich mit dem Teufel einlassen und mit den Hexen tanzen. Wo Priester das Übersinnliche beherrschen und das Übersinnliche den Menschen fesselt.
Die Songs auf diesem Album sind wie Kapitel eines magischen Buches. Von "Cycle of the Gylfaginning" bis "The Wicked Ways of Witches and Wizards" entfaltet sich eine Reise, die zwischen fingerknackendem Prog-Rock und verträumtem Folklore pendelt. Die musikalische Versiertheit der Bandmitglieder von TUSMØRKE, bekannt durch Projekte wie Wobbler und Alwanzatar, ist unverkennbar.
TUSMØRKE legen mit "Hestehoven" ein Werk vor, das tief in die Seele eindringt und den Hörer auf eine Reise ins Unbekannte mitnimmt. Die Originalität und Kreativität dieser Band sind bewundernswert. Fans von psychedelischem Prog-Rock werden hier eine wahre Perle finden. "Hestehoven" ist wie ein Zaubertrank aus musikalischer Ekstase und mystischer Tiefe – eine verführerische Reise, der man sich hingeben sollte.
- Artist: Midnight Tripper
- Album: Paranormal
- Label: self released
- VÖ: 02.06.2023
MIDNIGHT TRIPPER liefert mit "Paranormal" eine energetische Achterbahnfahrt. Die EP sprudelt vor Groove-Rhythmen und berauschenden Riffs, die dich sofort mitreißen. Vom ersten Track bis zum letzten spürt man die kompromisslose Hingabe zum Heavy Rock.
Die Vielfalt der Songtexte ist bemerkenswert. "Bloodletting" zeigt, wie man in einer beengenden Beziehung gefangen sein kann, die einen emotional auslaugt. Bei "Alien" wird das Thema Einwanderung auf unkonventionelle Weise angegangen. Die Titelspur "Paranormal" offenbart persönliche Kämpfe mit Sucht und Entzug. Zum krönenden Abschluss begegnen wir in "On The One" persönlichen Dämonen im Kontext von sozialen Medien und Dating-Apps.
MIDNIGHT TRIPPER, ursprünglich 2021 gegründet, haben sich mit Dan Post als Frontmann gefunden und bringen seither ihre einzigartige Mischung aus Heavy Rock, Stoner, Punk, Prog und Metal auf die Bühne. Die EP "Ride The Wave" und der Song "Mothman" zeugen von ihrer kreativen Bandbreite.
Mit Dan Post's kraftvoller Stimme, den packenden Gitarrenriffs von Mikke Paonessa, dem Bass von Mike Manseau und Reed Rosianas Schlagzeug entsteht ein beeindruckendes musikalisches Feuerwerk. Jeder Song auf "Paranormal" trägt eine eigene Atmosphäre, während Damian Birdseys Mastering die Energie einfängt.
Mit einer Bewertung von 7/10 spiegelt diese EP die Fähigkeiten von MIDNIGHT TRIPPER wider. Obwohl sie den Hörer mitreißen, fehlt es manchmal an einer noch tieferen Originalität. Doch insgesamt ist "Paranormal" ein bewegendes Erlebnis, das den Heavy Rock in neuem Licht zeigt.
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- Artist: Catharsis
- Album: I
- Label: self released
- VÖ: 11.03.2023
Inmitten der Stürme der 2020 wütenden Corona-Pandemie entstand Catharsis, eine belgische Death-Metal-Band, die wie eine emotionale Katharsis aus den Tiefen aufstieg. Ihr Debüt-EP "I" wurde am 11. März 2023 der Welt vorgestellt und trägt die Spuren der Dunkelheit, aus der sie geboren wurde. Mit einem Mix aus Szenenveteranen von 90er-Jahre-Bands wie Death's Bride, Solipsist und weiteren, zeigt Catharsis eine beeindruckende musikalische Tiefe.
Die EP eröffnet mit "As The Crow Flies", das die Hörer mit bedrohlichen Gitarrenriffs und zermalmenden Drums in eine düstere Atmosphäre zieht. "Pro Patria Mori" führt den Hörer auf eine intensivere Reise, während "Squidnunc" und "Cauchemar" finstere, verstörende Klänge bieten, die in den Abgründen der menschlichen Psyche verankert sind.
Die kraftvollen, animalischen Gesangseinlagen von Larz in Kombination mit den düsteren Melodien der Gitarren erzeugen ein fesselndes Spannungsfeld. Dabei verliert die Band gelegentlich in der Suche nach Klangdynamik und Originalität ein wenig an Klarheit. Dennoch bleibt das Gesamtbild packend und intensiv.
Catharsis präsentiert sich auf der Bühne als Verkörperung des Death Metals, mit Larz' wildem Headbanging und urtümlichem Gesang, begleitet von den dröhnenden Rhythmen der anderen Mitglieder. Ein Hauch von Death, Obituary und Morbid Angel schwingt in ihrer Musik mit.
Die Verbindung von Catharsis zu ihrem Heimatland wird durch die Entscheidung für ein Label aus Belgien, Gio Smet Records, betont. Dies zeigt ihre Entschlossenheit, ihre musikalische Botschaft mit authentischer Integrität zu vermitteln.
Ein Highlight für Fans ist zweifellos die bevorstehende Neuveröffentlichung von "I" in Kombination mit der "durango" Live-Session für Radio Benelux. Dies verspricht eine zusätzliche Ebene der Intensität und Energie.
Abschließend zeigt Catharsis' "I" sowohl Potenzial als auch Raum zur Weiterentwicklung. Inmitten der Wirren der Pandemie geboren, birgt die EP den Keim eines kraftvollen Ausdrucks, der auf zukünftige Werke hinweist. Eine solide 6/10 - ein erster Schritt in Richtung des Höhepunkts, den sie erreichen können.
Catharsis hat sich durch "I" einen Platz auf der Landkarte des Death Metal erkämpft, und wir sind gespannt darauf, wie sie sich von hier aus entfalten werden.
- Artist: Sam Mooradian
- Album: Bad Brain
- Label: self released
- VÖ: 28.07.2023
Im Schmelztiegel der progressiven Metal-Szene entsteht ein neues Juwel. Sam Mooradian, ein virtuoser Gitarrist und kreativer Kopf aus Boston, USA, hat sich von den Wirren des Gehirns inspirieren lassen, um sein Debütalbum "Bad Brain" zu kreieren. Mit einer Fusion aus Groove und Disharmonie nimmt er uns auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit, die gekonnt die Grenzen des Prog Metal auslotet. Bereit für eine Expedition ins Unbekannte?
Weiterlesen: Sam Mooradian - Bad Brain
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- Artist: Temple of Katharsis
- Album: Macabre Ritual
- Label: Theogonia Records
- VÖ: 04.08.2023
Ein düsteres Kapitel öffnet sich mit Temple of Katharsis' neuem Album "Macabre Ritual". Die griechische Black Metal Formation entfesselt eine unheilige Reise durch Satanismus, Dunkelheit und Krieg. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Ritual verschwimmen.
Weiterlesen: Temple of Katharsis - Macabre Ritual
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- Artist: Dead Never Sleep
- Album: Origins Of Evil
- Label: Black Claw
- VÖ: 11.07.2023
Du hast dich auf eine Reise in die Tiefen der Dunkelheit begeben, als du 'Origins of Evil' von Dead Never Sleep in den Player gelegt hast. Dieses selbstproduzierte Album ist eine schaurig-schöne Symphonie, die dich mitreißen wird.
Die Mitglieder von Dead Never Sleep haben ihre musikalischen Einflüsse perfekt vereint, um eine Klanglandschaft zu erschaffen, die an Megadeth, D.R.I und Bauhaus erinnert. Das Ergebnis ist ein wahrer Genremix aus Thrash Metal, Hardcore Punk und Goth Rock - eine Mischung, die so unerwartet wie faszinierend ist.
Von der ersten Note an wirst du von den erbarmungslosen Thrash-Metal-Hooks gefangen genommen, die dich in einen Strudel der Energie ziehen. Die Geschwindigkeit des Hardcore Punks bringt deine Adern zum Pochen, während die gothic-esken Töne eine seltsame, aber verlockende Atmosphäre schaffen.
Die Album-Tracks sind wie Kapitel in einer dunklen Geschichte. 'Pale Horse' öffnet die Tore und führt dich in die düstere Welt ein, gefolgt von 'Head Rot', das mit seinen krachenden Gitarrenriffs und dem treibenden Rhythmus deinen Herzschlag beschleunigt. 'Helpless' fängt das Gefühl der Ausweglosigkeit perfekt ein, während 'Pitchfork' mit einem unwiderstehlichen Groove daherkommt.
Die Produktion, angeführt von Phil Vera, verleiht dem Album einen rohen und gleichzeitig kraftvollen Klang. Die Vocals von Ian Garner durchschneiden die Instrumentals wie ein scharfes Messer, während Sebastian Quinns Gitarrenspiel eine düstere Energie einfängt. Joey Lohrans Schlagzeugarbeit und Ellery Petersons Bass bilden das stabile Fundament dieses musikalischen Meisterwerks.
Mit einer Laufzeit, die keine Minute verschwendet, nimmt dich 'Origins of Evil' auf eine intensive Reise mit. Jeder Track trägt zur Gesamterzählung bei, ohne sich in Wiederholungen zu verlieren. Dieses Album ist wie eine Achterbahnfahrt durch eine grimmige Fantasiewelt, die du immer wieder erleben möchtest.
Die Bewertung von 8/10 spiegelt wider, dass 'Origins of Evil' ein beeindruckendes Album ist, das handwerkliches Können, kreative Vision und eine fesselnde Atmosphäre in sich vereint. Dead Never Sleep haben mit diesem Werk eine düstere Symphonie geschaffen, die lange in deinen Gedanken nachhallen wird.
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- Artist: Davy Jones
- Album: s/t
- Label: DJ Records / Timezone
- VÖ: 11.08.2023
DAVY JONES lässt die Punkrock-Szene erbeben! Ihr Album selbstbetiteltes Album, das am 11.08.2023 unter DJ Records und Timezone Distr. veröffentlicht wurde, verspricht intensiven Sound und melodische Haken. Ein Trio, das mit kinetischer Energie und rauen Tönen überzeugt. Stilistisch im klassischen Punkrock verwurzelt, aber mit einem Hauch Hardcore, verspricht die Band eine energetische Achterbahnfahrt.
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- Artist: Hemina
- Album: Romancing The Ether
- Label: Bird's Robe Records / MGM
- VÖ: 11.08.2023
Mit "Romancing The Ether" präsentieren Hemina eine kühne und genreübergreifende Erfahrung, die sich durch eine komplexe erzählerische Struktur auszeichnet. Das Album setzt die Geschichte der Protagonisten aus früheren Werken fort, indem es die emotionale Reise von der Jugend bis zur Familie erforscht. In einer beeindruckenden 35-minütigen Suite, aufgeteilt in 6 Bewegungen, offenbart sich eine fesselnde Auseinandersetzung mit den tiefsten Motivationen von Familie, Bedeutung und Zugehörigkeit.
Die musikalische Vielfalt von "Romancing The Ether" spiegelt sich in einer Mischung aus Neo-Soul, World Music, Ambient und Psytrance wider. Dies verleiht dem Werk eine kathartische Qualität, die gleichermaßen erhebend und düster ist. Hemina gehen dabei bis an ihre Grenzen, mit über 100-teiligen Chorarrangements, orchestralen Streichern und 8-Saiten-Gitarren.
Bereits bekannte Fans der Band werden die charakteristischen, synkopierten Grooves und vielschichtigen Gesangsharmonien wiedererkennen. Die Weiterentwicklung zeigt sich nicht nur in der musikalischen Gestaltung, sondern auch in der Produktion, die dank des Audiomeisters Ermin Hamidovic bei Systematic Productions auf Hochglanz poliert wurde.
"Romancing The Ether" eröffnet eine Welt, die sich über den musikalischen Raum hinaus erstreckt, begleitet von einem immersiven visuellen Erlebnis. Die Band führt die Zuhörer auf eine Reise, die dringend in einer Zeit benötigt wird, in der ein vorübergehender Ausbruch aus dem Alltag wertvoll ist.
Hemina haben mit diesem Werk ihre Kunst auf das nächste Level gebracht, und es ist klar, dass ihre bisherigen Erfolge und ihr Ansehen als Progressive Metal Quartett verdient sind. "Romancing The Ether" bietet eine Tiefe und Kreativität, die in der heutigen Musiklandschaft selten zu finden ist.
Begleitet von einer kommenden Tour, die die Band durch verschiedene Städte führen wird, ist dieses Album zweifellos ein Meilenstein in Heminas Karriere. Mit einer Bewertung von 8/10 spiegelt diese Kritik die beeindruckende Reise wider, zu der "Romancing The Ether" einlädt.
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- Artist: Kaiser Franz
- Album: Alles Auf Anfang
- Label: Dr. Music Records
- VÖ: 11.08.2023
KAISER FRANZ, der royale Ruhrpottbarde, stürmt mit "Alles auf Anfang" die Bühne und hinterlässt einen imposanten Eindruck. Sein ungeschliffener Deutschrock zieht uns in die musikalische Monarchie seiner Gedankenwelt. Vom königlichen Intro des Kinderchors bis zum aufrüttelnden Finale von "Viva" navigiert uns das Album durch ein Wechselbad der Emotionen.
"Goldmädchen" verführt mit bluesiger Raffinesse, während "Sommer" die Bedeutung von Gemeinschaft kraftvoll besingt. Die Ballade "Fünf Buchstaben" zeigt KAISER FRANZs bemerkenswerte lyrische Tiefe und die schmerzliche Ehrlichkeit in seiner Suche nach der eigenen Schuld. "Federleicht" wirbelt mit Warnungen vor Egoismus, während "Viva" uns mit einem lyrischen Plädoyer für die Erde zurücklässt.
Die Vielfalt der musikalischen Einflüsse - von Deutschrock über Blues bis hin zu Indie - zeigt die königliche Bandbreite von KAISER FRANZs Talent. Seine direkten, ehrlichen Texte werden von einem starken Line-Up unterstützt, das die königliche Energie perfekt einfängt.
"Alles auf Anfang" ist ein bemerkenswertes Debüt, das authentischen Alternative Rock mit deutscher Poesie verschmilzt. KAISER FRANZ hat die Höhen und Tiefen der letzten Jahre gekonnt verarbeitet und zeigt, dass sein königlicher Klang noch viel mehr zu bieten hat. Obwohl hier und da noch Luft nach oben ist, überzeugt dieses Album mit Herz, Ehrlichkeit und einem majestätischen Sound, der Lust auf weitere königliche Abenteuer macht. Mit 7/10 Kronen bewerten wir diese königliche Rockreise, die definitiv im Ohr bleibt.
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- Artist: Necronomicon Ex Mortis
- Album: Silver Bullet
- Label: self released
- VÖ: 11.08.2023
Chicago's Necronomicon Ex Mortis betritt die Bühne mit ihrem zweiten EP-Release "Silver Bullet". Die Band, angeführt von Michael Nystrom Bala und Manuel Barbará, verfolgt mutig eine Fusion aus klassischem Death Metal und dem 80er Jahre Shred-Wahnsinn. Ihre Lieder sind eine unheilige Allianz aus blutrünstigen Texten über B-Movie-Horror und Gitarrensolos, die schneller einschlagen als ein umherwirbelndes Projektil.
Die Eröffnungsnummer, "Crypt of the Gorilla God", dröhnt mit thrashiger Wut und überraschenden Wendungen aus den Boxen. Der Song reißt einen mit in die dunkle Welt eines untoten Affen, der seine Opfer in Stücke reißt. Und wenn die Gitarrensolos nicht wie peitschende Schläge auf den Schädel wirken, dann weiß ich auch nicht. Die Band selbst beschreibt den Track als einen "bleiernen Schlag auf eine Ziegelwand, möglicherweise mit deinem Gesicht dazwischen".
Die Vielfalt ist definitiv das Gewürz des Lebens für Necronomicon Ex Mortis. Mit einer Bandbreite an Einflüssen, von Arsis bis hin zu The Black Dahlia Murder, weben sie ein Klanggewebe aus schreddernden Riffs, gutturalen Gesängen und sogar akustischen Experimenten. Sie streben danach, die glorreiche Ära der Twin-Guitar-Attacken à la Iron Maiden und Racer X wiederzubeleben. Während die Gitarrenarbeit heute technisch brillant ist, vermisst man oft diese mitreißende Feierlichkeit, die viele Bands der 80er Jahre verkörperten.
Die EP "Silver Bullet" reißt nicht nur mit, sondern drückt auch auf die Bremse. In "The Swamp" entführt uns die Band in düstere Sümpfe, während "Cycle of the Werewolf" mit einem kurzen Synth-Zwischenspiel aufwartet. Der Titeltrack "Silver Bullet" hüllt uns in eine Aura des Abenteuers, während die Gitarren das Ohr umschmeicheln.
Alles in allem hinterlässt "Silver Bullet" einen zwiegespaltenen Eindruck. Die Verschmelzung von Death Metal und Shred ist faszinierend, aber die Umsetzung fühlt sich an manchen Stellen etwas unausgegoren an. Die Band schwankt zwischen Genialität und Überambition, was zu einem Ergebnis führt, das sich nicht ganz entscheiden kann, welchen Weg es einschlagen möchte.
Necronomicon Ex Mortis zeigt definitiv Potenzial und einen kreativen Ansatz. Ihr Mut zur Vielfalt und ihre Hommage an die Ära des glorreichen Shreds verdienen Anerkennung. Doch trotz all der großartigen Solos und B-Movie-Texte fühlt sich die EP nicht so zusammenhängend an, wie man es sich gewünscht hätte.
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- Artist: Urne
- Album: A Feast On Sorrow
- Label: Spinefarm Records
- VÖ: 11.08.2023
URNE's Album "A Feast On Sorrow" ist eine musikalische Expedition in die Tiefen menschlicher Emotionen. Frontmann Joe Nally, begleitet von Angus Neyra und Schlagzeuger James Cook, schöpft aus persönlichem Schmerz, um ein Werk von intensiver Brutalität zu schaffen. Die Hilfe von Joe Duplantier verleiht dem Album eine weitere Dimension.
Vom gewaltigen Opener "The Flood Came Rushing In" bis zu den epischen 11-minütigen Monumenten "A Stumble Of Words" und "The Longer Goodbye/Where Do The Memories Go?" spiegelt das Album ein zerbrochenes Inneres wider, das sich in einer Kaskade von roher Aggressivität und tiefgründiger Introspektion entlädt.
Die Mischung aus Zerstörung und Befreiung ist ergreifend, während sich die Songs durch düstere Texturen und unerbittliche Riffs winden. Trotzdem fehlt es gelegentlich an der Vielfalt, die das Debüt der Band auszeichnete. "A Feast On Sorrow" ist wie ein unablässiger Sturm, der in seiner Wut und Schwere beeindruckt, aber auch nach mehr Abwechslung verlangt.
Nallys kathartische Reise ist spürbar, und die Texte lassen die tiefen Wunden seiner Seele erkennen. Der Albumtitel ist Programm, denn die düstere Faszination des Leids ist allgegenwärtig. Doch fehlen manchmal die Nuancen und Überraschungen, die ein Album wirklich herausragend machen.
Insgesamt ist "A Feast On Sorrow" ein kraftvolles Album, das in seiner Rohheit und Intensität beeindruckt. Die Dunkelheit, die es einfängt, wird jedoch gelegentlich von repetitiven Strukturen überschattet. Trotzdem ist es eine lohnenswerte Reise in die tiefsten Abgründe menschlicher Emotionen.
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- Artist: Kind
- Album: Close Encounters
- Label: Ripple Music
- VÖ: 11.08.2023
Mit "Close Encounters" liefern die Bostoner Schwergewichte KIND nach dem gefeierten Album "Mental Nudge" von 2020 erneut ab. Diesmal präsentieren sie neun Juwelen aus grungigem Stoner-Rock und bluesgeschwängerter Doom-Atmosphäre, verfeinert mit Percussions, Mellotron und Synthesizern. Die eingespielte Rhythmussektion, die mächtigen Riffs und die kraftvollen Vocals versprechen eine intensivere Erfahrung. Werfen wir einen genaueren Blick auf dieses düstere Meisterwerk.
Weiterlesen: Kind - Close Encounters
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- Artist: REZN & Vinnum Sabbathi
- Album: Silent Future
- Label: Blues Funeral Recordings
- VÖ: 11.08.2023
Wenn zwei mächtige Kräfte der Doom-Szene wie REZN und Vinnum Sabbathi aufeinandertreffen, ist Großes zu erwarten. "Silent Future" entfaltet sich als kosmische Symphonie, bei der sich erdige Riffs mit astralen Klanglandschaften vereinen. Dieses Album ist mehr als eine bloße Sammlung von Songs; es ist eine hypnotische Reise, bei der sich düstere Melodien und schwerelose Texturen miteinander verweben.
Die beiden Bands schaffen eine einzigartige Symbiose aus Chicagoer Atmosphäre und mexikanischem Sci-Fi-Doom. Die tiefen, erdigen Klänge von REZN treffen auf die kosmischen Klangexperimente von Vinnum Sabbathi, und das Ergebnis ist eine klangliche Fusion, die den Hörer in den unendlichen Raum entführt.
"Silent Future" erkundet eine Bandbreite von Stimmungen, von der erhabenen Leichtigkeit bis zur erdrückenden Schwere. Jeder Track fügt sich nahtlos in das Gesamtgefüge ein und trägt zur hypnotischen Atmosphäre bei, die das Album durchdringt. Die Kollaboration von zehn Musikern führt zu einer außergewöhnlichen Kohärenz, bei der jeder Ton seinen Platz findet.
Die Vielfalt der Instrumentierung - von Gitarren und Bass über Synthesizer bis hin zu Saxophon und Flöte - verleiht "Silent Future" eine facettenreiche Textur. Die Tracks verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, das den Hörer in einen Sog zieht. Es ist schwer, sich dem Sog dieser Musik zu entziehen, während sie zwischen den Grenzen von Klang und Stille wandert.
Die Tracks wie "Born Into Catatonia" und "Hypersurreal" führen uns durch ein Labyrinth aus Klanglandschaften, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Jeder Song ist wie ein Kapitel in einem Buch, das uns tiefer in die hypnotische Reise zieht. Die Spoken-Word-Einlagen von Manuel Wohlrab geben dem Album eine weitere dimensionale Ebene und verstärken das Gefühl des Eintauchens in eine surreale Welt.
Die Bewertung von 8/10 spiegelt das außergewöhnliche musikalische Erlebnis von "Silent Future" wider. Die Kollaboration von REZN und Vinnum Sabbathi hat eine hypnotische, zusammenhängende Reise geschaffen, die die Grenzen des Doom-Genres sprengt. Dieses Album ist ein Fest für die Sinne und eine Reise für die Seele.
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- Artist: Grandpas Basement
- Album: No Regrets
- Label: self released
- VÖ: 30.06.2023
Grandpas Basement präsentiert mit "No Regrets" ein kraftvolles Album, das die perfekte Symbiose aus Heavy Rock und Stoner Rock bildet. Von der ersten Sekunde an nehmen sie den Hörer mit auf eine explosive Reise. Die Songs sind wie ein donnernder Hammerschlag, der die Boxen zum Beben bringt.
Mit "Equality" eröffnen sie das Werk und setzen direkt ein Statement. Der Song packt mit seinen wuchtigen Gitarrenriffs und der kraftvollen Stimme des Sängers. Bei "You're Not As Pretty As You Used To Be" wird der Sound etwas melodischer, aber nicht minder intensiv. Der Titeltrack "No Regrets" vereint eingängige Hooks mit einer unaufhaltsamen Energie, die zum Mitgrölen animiert.
Die Vielfalt von "5 Little Monkeys" bis "Atomic" beeindruckt. Mal präsentiert sich die Band düster und melancholisch, dann wieder mitreißend und explosiv. Dabei zeigen sie, dass sie nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch Songwriting im Blut haben.
"Guide Us" führt uns mit hypnotischen Rhythmen in eine andere Dimension. "Fault" drückt aufs Gaspedal und feuert ein Riffgewitter ab. "Screw You" beendet das Album mit einem lauten Knall.
Einziges Manko: Manchmal geht die Abgrenzung zwischen den Songs etwas verloren, da sie ähnliche Strukturen aufweisen. Dennoch schaffen Grandpas Basement mit "No Regrets" ein beeindruckendes Werk, das mitreißt und eine erfrischende Würze in die Rockszene bringt.
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- Artist: Tangled Thoughts Of Leaving
- Album: Oscillating Forest
- Label: Bird's Robe Records / Dunk! Records
- VÖ: 04.08.2023
Mit "Oscillating Forest" schafft Tangled Thoughts Of Leaving eine beeindruckende Klangrekonstruktion der australischen Wildnis. Das Album, inspiriert von der Natur und den Jahreszeiten, entfaltet eine intensive und emotionale Atmosphäre. Die Post-Metal- und Instrumental-Rock-Elemente verweben sich zu einem hypnotischen Gesamtkunstwerk. Die einzelnen Stücke fließen nahtlos ineinander und bilden ein kohärentes und fesselndes Hörerlebnis.
Die Band demonstriert ihr virtuoses Können, indem sie sich von traditionellen Songstrukturen löst und stattdessen eine fließende und kraftvolle Komposition erschafft. Gracie Smith und Paul Briggs bringen frische Energie in die Band, die sich in beeindruckenden Improvisationen widerspiegelt. Die Live-Aufnahmen verleihen dem Album Authentizität und eine spürbare Dynamik.
Die detaillierten Klanglandschaften erzeugen eine fesselnde Spannung, die den Hörer in eine faszinierende Reise durch die Natur entführt. "Oscillating Forest" ist ein audiovisuelles Abenteuer, bei dem sich Gefahr und Schönheit in jedem Moment abwechseln.
Die Verwendung von Live-Aufnahmen und die experimentelle Herangehensweise der Band verleihen dem Album eine besondere Eindringlichkeit. Die fesselnde Musik zieht den Hörer immer tiefer in den "Oscillating Forest" hinein, wo man sich in den vielschichtigen Texturen und Klängen verlieren kann.
Tangled Thoughts Of Leaving haben mit "Oscillating Forest" eine außergewöhnliche Leistung erbracht, die das Genre des Post-Metal und Instrumental Rock bereichert. Das Album verdient definitiv eine Bewertung von 8/10 und ist ein Muss für alle Musikliebhaber, die sich auf eine eindringliche und abenteuerliche Klangreise einlassen wollen.
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- Artist: The Anchestry Program
- Album: Of Silent Mammalia Part II
- Label: Progressive Promotion Records
- VÖ: 14.07.2023
The Ancestry Program haben mit ihrem ambitionierten Werk 'Mysticeti Ambassadors - Part 1' den Grundstein für eine aufregende Fortsetzung gelegt. Die Band erweiterte ihr Line-up und fügte eine Vielzahl neuer Instrumente hinzu, um ihr Konzept von einer bartenlosen Walart, die die Welt retten will, zu vertiefen. Das Album bietet epische Tracks wie 'Path Of Inspiration', 'War Is Over' und 'Maria's Smile', die durch ihre vielschichtigen Arrangements beeindrucken.
Die Stärke von '...Of Silent Mammalia' liegt jedoch auch in der kreativen Verarbeitung moderner Alltagsthemen, die mit eingängigen Melodien und tiefgründigen Texten durchzogen sind. Die abschließende Nummer '... Of Silent Mammalia' rundet das Werk mit einem hypnotischen Finale ab.
Der Gesang von Ben Knabe, unterstützt von den harmonischen Backing Vocals der anderen Bandmitglieder, verleiht dem Album eine besondere Note. Auch die instrumentale Vielfalt, darunter Saxophon, Hornsektion und Geige, fügt sich nahtlos in die Musik ein.
Obwohl '...Of Silent Mammalia' aufgrund der Verzögerungen möglicherweise nicht alle Erwartungen erfüllt, ist es dennoch ein starkes Album. Die musikalische Bandbreite und die engagierte Darbietung der Band verdienen Anerkennung. Es ist ein Werk, das einen in seine Klangwelten entführt und zum Nachdenken anregt.
Insgesamt verdient dieses Album eine solide Bewertung von 7/10. The Ancestry Program haben bewiesen, dass sie sich weiterentwickeln und ihre künstlerische Vision erweitern können. Wir freuen uns bereits auf weitere kreative Abenteuer dieser talentierten Formation.
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- Artist: Mammoth WVH
- Album: Mammoth II
- Label: BMG
- VÖ: 04.08.2023
Mit "Mammoth II" beweist Mammoth WVH, dass sie mehr sind als nur ein "One-Hit-Wonder". Wolfgang Van Halen präsentiert ein Album, das gekonnt die Grenzen des bereits Bekannten sprengt und dabei seinen einzigartigen Stil weiterentwickelt. Die zehn Tracks offenbaren eine beeindruckende Bandbreite von rockigen Openern bis hin zu Beatles-inspirierten Klängen.
Wolfgang hält an seiner bewährten Methode fest, sämtliche Instrumente selbst einzuspielen und den Gesang zu übernehmen. Dabei setzt er auf vielseitige Arrangements und fängt die Zuhörer in einem Wechselbad der Emotionen ein. Songs wie "Like A Pastime", "Take A Bow" und "Waiting" unterscheiden sich zwar klanglich, spiegeln aber zugleich die Identität und Kreativität von Mammoth WVH wider.
Besonders hervorzuheben ist die erste Single-Auskopplung "Another Celebration At The End Of The World", ein mitreißender Rocker, der das Publikum von den Stühlen reißen wird. Das dazugehörige Musikvideo zeigt den selbstironischen Wolfgang, wie er sich von seinen ehemaligen Video-Wolfgangs trennt und eine unglaubliche Live-Band präsentiert.
"Mammoth II" bietet ein reichhaltiges Potpourri aus energiegeladenen Tracks und tiefgründigen Momenten, die den Zuhörer in den Bann ziehen. Es ist erfrischend zu sehen, wie Wolfgang sich stimmlich weiterentwickelt und dabei den Zuhörer in seine musikalische Reise einbindet.
Die eingängigen Hooks und dröhnenden Riffs werden von tiefgründigen Lyrics begleitet, die eine persönliche Note vermitteln. Der Sound ist dynamisch und packend, und die Produktion von Michael "Elvis" Baskette verleiht dem Album eine professionelle Note.
Die "Mammoth II"-Tournee wird zweifellos ein Highlight für Fans, da Wolfgang Van Halen und seine Bandmitglieder das Publikum weltweit begeistern werden. Mit den bereits bestätigten Europa-Tourdaten für 2024, darunter Support-Gigs für Metallica, steht ein Spektakel bevor, das man nicht verpassen sollte.
Insgesamt verdient "Mammoth II" eine starke 8/10 Bewertung. Mammoth WVH beweisen erneut, dass sie zu den aufstrebenden Größen im Rockzirkus gehören und ihre Musikalität gekonnt in die nächste Stufe befördern. Ein Album, das zum Anhören, Genießen und Feiern einlädt!
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- Artist: Chupacabra
- Album: Fortified With Ashes
- Label: self released
- VÖ: 04.08.2023
Mit dem donnernden Druck eines Metal-Hammers und einem Hauch von Old-School-Flair katapultieren uns CHUPACABRA in die Welt des Thrash Metal. Ihr Debüt-EP "Fortified with Ashes" entfesselt einen wütenden Sturm, der mit modernen Produktionswerten geschmiedet wurde. Heather Taylors kraftvolle Vocals durchbrechen die Grenzen, während sie in den Texten toxische Beziehungen, soziale Ungerechtigkeiten und die Wut einer gebrochenen Gesellschaft erkundet. Unterstützt von Nige Savages rasenden Instrumenten und Alex Brents zerschmetterndem Gitarrenspiel, beweisen sie, dass sie die Dosis Adrenalin sind, die dein Leben braucht. Das Album ist eine energiegeladene Hommage an die großen Namen des Genres, aber mit einem einzigartigen, authentischen Twist. CHUPACABRA hat das Zeug, sich einen festen Platz im Thrash Metal Olymp zu erobern. Ein starkes Debüt, das aber noch Raum für weiteres Wachstum lässt.
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- Artist: Dun Ringill
- Album: 150-Where The Old Gods Play Act 1
- Label: The Sign Records
- VÖ: 04.08.2023
DUN RINGILL sind keine Unbekannten im düsteren Musikuniversum, und ihr neues Album "150 - Where the Old Gods Play Act 1" beweist, dass sie ihrem musikalischen Abenteuergeist treu bleiben. Die schwedische Band hat sich mit diesem Werk einem wagemutigen Vorhaben gestellt: ein doppeltes Konzeptalbum zu komponieren und gleichzeitig eine packende Geschichte zu erzählen.
Die Nordische Folklore, der Doom und der Progressive Metal vermischen sich in einem faszinierenden Zusammenspiel, das den Hörer in eine Welt voller dunkler, progressiver Visionen entführt. Schon der Opener "Awakening" zieht uns in seinen Bann und signalisiert den Beginn einer emotionalen Reise. Mit kraftvoller Intensität entwickeln sich die einzelnen Songs zu einem beeindruckenden Gesamtwerk.
DUN RINGILL haben ihre Komfortzone verlassen und mit einem neuen Schlagzeuger die Grenzen ihres musikalischen Schaffens erweitert. Das Ergebnis ist ein vibrierendes, kraftvolles und manchmal düsteres Album, das technisch und emotional neue Dimensionen erreicht.
Die Geschichte, die auf einem Drehbuch von Bassist und Haupt-Songwriter Patrik Andersson Winberg sowie Jonas Granath basiert, spielt in Schottland zu Beginn des 20. Jahrhunderts und dreht sich um die Manipulation der Kirche durch einen Priester mit geheimen Absichten. Die Musik und die Lyrics ergänzen sich perfekt und weben ein fesselndes Erlebnis, das den Hörer nicht mehr loslässt.
Mit "150 - Where the Old Gods Play Act 1" ist DUN RINGILL ein mutiger und beeindruckender Schritt gelungen. Das Album lässt uns auf den zweiten Teil der Geschichte gespannt warten, der 2024 veröffentlicht werden soll. Die Gastbeiträge von Per Wiberg und Sara Uneback sowie die exzellente Produktion von Magnus Lindberg runden das Gesamtpaket ab.
Insgesamt bietet uns "150 - Where the Old Gods Play Act 1" eine einzigartige und mitreißende Erfahrung. Obwohl das Album noch Raum für weitere Entwicklungen lässt, ist es ein beeindruckender Schritt in der Evolution von DUN RINGILL. Für Fans von düsterem Progressive Metal und nordischer Folklore ist dieses Album definitiv ein Muss!
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- Artist: Big Red Fire Truck
- Album: Trouble In Paradise
- Label: Bird's Robe Records
- VÖ: 04.08.2023
Mit ihrem EP "Trouble in Paradise" zündet BIG RED FIRE TRUCK ein klangliches Feuerwerk. Vom 80er-Jahre Synth-Einstieg bis hin zu den sonnendurchfluteten "Hot Summer Nights" entführt die Band die Hörer auf eine Reise durch den Rock-Olymp. "Neon Sunsets" fesselt mit faszinierenden Instrumentals, während "Trouble in Paradise" die Energie entfesselt und mit mitreißenden Rhythmen und kraftvollen Gesangsharmonien punktet.
"Love Bite" und "Miami Skies" setzen auf groovige Klänge und punkige Anthems. In "Psychotropic Thunder" zeigt die Band ihre dunklere Seite mit unheimlichen Klängen und eingängigen Refrains. BIG RED FIRE TRUCK beweisen ihr Können, indem sie ihre Idole wie VAN HALEN und AEROSMITH würdigen und dennoch einen einzigartigen Charakter präsentieren. Eine erfrischende EP, die Rock-Liebhaber nicht verpassen sollten. Trotzdem bleibt Raum für Wachstum und noch mehr Innovation. Insgesamt eine starke 7/10 - "Trouble in Paradise" ist ein wilder Ritt, der die Boxen zum Beben bringt und das Rock'n'Roll-Herz höher schlagen lässt. Keep on rocking!
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- Artist: Leaves In Flames
- Album: Individuum
- Label: self released
- VÖ: 04.08.2023
Leaves In Flames, die junge und ambitionierte Newcomerband aus Mönchengladbach, präsentieren auf ihrer EP "Individuum" eine faszinierende musikalische Reise. Mit einem Mix aus Hard Rock und Alternative beweisen sie ihre vielseitigen Talente und versuchen, eine breite Palette von Stilen zu vereinen.
Die EP startet kraftvoll mit "Silence of the Night", einem klassischen Hard Rock-Stück, das die Energie der Band widerspiegelt. Der Song baut eine starke Atmosphäre auf und zieht den Hörer sofort in seinen Bann. "Between Two Sides" bietet eine gelungene Abwechslung mit einem eingängigen Refrain und emotionalen Texten.
"Secret Little Fantasy" überrascht mit poppigen Klängen und zeigt die experimentelle Seite der Band. Ein Ohrwurm, der sich im Gedächtnis festsetzt. "Rather Be A Dreamer" präsentiert sich als eine Mischung aus Alternativrock und melancholischen Elementen. Hier zeigt die Band ihre Fähigkeit, Stimmungen gekonnt zu transportieren.
"I Don't Want Much" besticht durch seine eingängige Melodie und mitreißende Rhythmen. Der Song lädt zum Mitsingen ein und zeigt, dass Leaves In Flames den Dreh raus haben, eingängige Hooks zu kreieren. Abschließend rundet "I Wonder" die EP ab und fesselt mit tiefgründigen Texten und einem emotionalen Gesang.
Die Stärke von Leaves In Flames liegt zweifellos in ihrer Vielseitigkeit. Jeder Song auf "Individuum" zeigt eine andere Facette der Band und beweist, dass sie sowohl melodische als auch kraftvolle Stücke beherrschen. Die lyrische Tiefe ist bemerkenswert und lässt Raum für Interpretationen.
Die Produktion ist solide und hebt die Stärken der Band hervor, doch gelegentlich könnten die Instrumente etwas präsenter sein, um die volle Energie der Songs zu entfalten.
Alles in allem ist "Individuum" eine beeindruckende EP und ein vielversprechender Einblick in das Potenzial von Leaves In Flames. Obwohl nicht jeder Song die gleiche Strahlkraft hat, schaffen sie es dennoch, den Hörer in ihren Bann zu ziehen und neugierig auf ihre zukünftigen Werke zu machen.
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- Artist: Crown Solace
- Album: Animus
- Label: self released
- VÖ: 03.08.2023
Mit ihrem Debüt-EP "Animus" streben CROWN SOLACE danach, aus den typischen Grenzen des Symphonic Metal auszubrechen. Und das gelingt ihnen teilweise recht gut. Die EP zeigt eine Band, die sich in verschiedenen musikalischen Bereichen ausprobiert und dabei mit Dramatik, epischen Melodien und einer beeindruckenden Kombination aus opernhaften und dämonischen Gesangseinlagen experimentiert.
Der Opener "Inside My Mind" präsentiert eine eher melodische Seite der Band und eröffnet das Potenzial für größere Melodien und orchestrale Arrangements. "Dangerous Eyes" hingegen bietet donnernde Rhythmen und beeindruckende Gesangseinlagen, die das Ohr gefangen nehmen. Besonders hervorzuheben ist hier die Kombination aus der trainierten Sopranstimme von Pete Rawcliffe und den harten Screams von Callum Hutchinson, die gemeinsam eine emotionsgeladene und mitreißende Atmosphäre schaffen.
Die EP erreicht jedoch nicht immer die erhoffte Wirkung. "Animus" zeigt zwar kreative Ideen, verliert sich aber manchmal in zu langen Songstrukturen, die den Hörer aus dem Erlebnis reißen können. "The Sounds That Make Me Feel Alive" bringt zwar eine eindrucksvolle emotionale Note ein, aber sie verliert sich in der Komplexität ihrer Arrangements, sodass die Essenz des Songs etwas untergeht.
Insgesamt ist "Animus" eine anständige EP, die mit viel Energie und Enthusiasmus aufwartet. Die musikalischen Einflüsse von Bands wie NIGHTWISH und EPICA sind spürbar, jedoch suchen CROWN SOLACE noch nach ihrer ganz eigenen Identität. Die EP zeigt vielversprechende Ansätze, aber es gibt noch Raum für Wachstum und Weiterentwicklung.
CROWN SOLACE haben definitiv das Talent und die Leidenschaft, um sich in der Symphonic-Metal-Szene zu etablieren, aber sie müssen noch ein wenig an der Feinabstimmung arbeiten, um ihre einzigartige Note vollständig zu entfalten. "Animus" ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es bleibt abzuwarten, wohin die Reise die Band in Zukunft führen wird.
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- Artist: The Glorious Dead
- Album: Cemetery Paths
- Label: Bindrune Recordings
- VÖ: 28.07.2023
Mit "Cemetery Paths" zeigen The Glorious Dead, dass sie ihr Fundament aus dem Debütalbum gekonnt erweitern. Die Kombination aus Death Metal im alten Geist und neuen Elementen wie Speed, Doom und Melodie verleiht dem Album eine erfrischende Progression. Die Songs sind durchdacht und gut geschrieben, sodass sie im Gedächtnis bleiben. Die musikalische Reise führt durch düstere Landschaften und die tiefe Hingabe der Band zur alten Death Metal-Ära ist spürbar.
Die glanzvolle Kreativität der Band manifestiert sich in "Cemetery Paths" und offenbart eine morbide Faszination für das Grab. Derb und schmutzig, aber dennoch kraftvoll und packend, gelingt es The Glorious Dead, den Hörer auf eine morbide Reise mitzunehmen.
Die Produktion ist solide, und die Kompositionen bieten ein ausgewogenes Verhältnis von Brutalität und Eingängigkeit. Die gespenstische Atmosphäre, die sie durch ihre Musik schaffen, ist beeindruckend. Obwohl das Album nicht perfekt ist und manchmal etwas mehr Innovation wünschenswert wäre, ist "Cemetery Paths" insgesamt ein starker Beweis für das Potenzial der Band.
Hervorzuheben sind Tracks wie "Horizons of Ash" mit seinem peitschenden Rhythmus und den verheerenden Riffs oder das epische "Daylight Graves", das die Hörer in eine düstere Klanglandschaft entführt. "Corpse of the King" punktet mit seinem einprägsamen Refrain, der sich sofort im Ohr festsetzt.
Allerdings gibt es auch Momente, in denen die Songs etwas vorhersehbar wirken und mehr Überraschungspotenzial vertragen könnten. Doch gerade wenn man denkt, das Album bewege sich in sicheren Bahnen, überrascht die Band mit einem unerwarteten Break oder einer kraftvollen Tempowechsel.
Insgesamt verdient "Cemetery Paths" eine solide 7 von 10. The Glorious Dead haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, den Geist des klassischen Death Metal aufleben zu lassen und gleichzeitig ihren eigenen Weg zu gehen. Die Band hat Potenzial, sich weiterzuentwickeln und noch stärker aus der Masse hervorzustechen. Wer sich gerne von düsteren Klängen verzaubern lässt und eine Vorliebe für morbide Themen hat, wird an diesem Album seine Freude haben.
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- Artist: Eave
- Album: Fervor
- Label: Bindrune Recordings
- VÖ: 28.07.2023
Eaves aktuelles Werk "Fervor" ist eine klangliche Offenbarung, die uns in die Tiefen des atmosphärischen Metals entführt. Seit ihrem letzten Album "Phantoms Made Permanent" hat die Band eine beeindruckende Wandlung durchlaufen, ohne dabei ihren einzigartigen Charakter zu verlieren.
Die Rückkehr der Band nach Connecticut hat sich als Glücksfall erwiesen, denn das Album strahlt eine dringliche Energie aus, die mit jedem Ton spürbar ist. Die Mischung aus berauschender Melodik und schattenhafter Rauheit zieht den Hörer in einen Strudel aus Emotionen, geprägt von Dringlichkeit, Desillusionierung und Widerstandsfähigkeit.
Eave zeigt sich auf "Fervor" experimentierfreudig und vermischt geschickt Elemente aus verschiedenen Musikrichtungen. Diese gewagte Kombination verleiht dem New England Black Metal der Band eine ganz neue Dimension und führt sie in unentdeckte Gebiete.
Das Album wurde von der Band selbst in Connecticut aufgenommen und anschließend von Colin Marston in Queens, New York, gemischt und gemastert. Dadurch entfaltet sich eine faszinierende Klanglandschaft, die die Verbindung zwischen Mensch und Natur auf eindrucksvolle Weise beleuchtet.
Jeder Track auf "Fervor" ist ein einzigartiges Kunstwerk für sich. "Past Pulses" und "Chance is a Spectre" lassen uns in die Abgründe der Vergangenheit und die Spuren des Schicksals eintauchen. "Mirroring" und "Stale Ash" präsentieren uns einen Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit, der uns fesselt. "Bending the Light" und "Shards" überwältigen uns mit ihrer Intensität und Finesse. Abschließend führt uns "Into Perdition" in eine düstere Reise, die noch lange nachklingt.
Obwohl "Fervor" eine beeindruckende Leistung ist, verhindern einige kleine Schwächen eine höhere Wertung. Dennoch ist das Album eine Offenbarung und verdient eine solide 7/10 Bewertung.
Insgesamt ist Eaves "Fervor" ein kraftvolles Album, das die Band als Pioniere im atmosphärischen Metal etabliert. Mit einem Hauch von Experimentierfreude und einer Prise Dunkelheit erzeugen sie eine einzigartige Klanglandschaft, die den Hörer in den Bann zieht. Wenn du auf der Suche nach Musik jenseits des Mainstreams bist, ist dieses Album definitiv einen Versuch wert.
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- Artist: TakaLaiton
- Album: Mindfection
- Label: Rockshots Records
- VÖ: 28.07.2023
TakaLaiton's erstes Full-Length-Album "Mindfection" schmettert uns mit finnischer Wucht und melodischem Thrash entgegen. Die von Teemu Aalto produzierte Platte zeigt eine riskante, grenzenüberschreitende Attitüde, ganz im Sinne ihres Namens. Die Band mixt schnelle, treibende Energie mit fesselnden Melodien, die sich aus der düsteren und kalten nordischen Umgebung speisen.
"Rip N' Burn", der erste Vorgeschmack auf das Album, startet das Feuerwerk mit brachialer Urgewalt. Die unbändige Energie und die lyrische Wucht, mal auf Finnisch, mal auf Englisch, ziehen uns unaufhaltsam in den Bann. Das Video dazu verspricht ein wahres Moshpit-Fest!
Insgesamt schlagen TakaLaiton mit "Mindfection" eine raue und kompromisslose Richtung ein. Doch trotz ihrer zornigen Botschaften findet die Band den Raum für herzergreifende Melodien, die dem Hörer im Gedächtnis bleiben. Die verschiedenen Einflüsse von Pantera, Slipknot und Testament sind unverkennbar, doch TakaLaiton schaffen es, ihre eigene Identität zu wahren.
Songs wie "Hopeareunus" und "Destination... Termination" entfesseln eine düstere Atmosphäre, die mitreißen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. "Mies Miestä Vastaan" zeigt die Vielseitigkeit der Band, die von brachialen Riffs zu eingängigen Passagen wechselt.
Allerdings offenbart sich auch ein gewisses Manko: Manche Tracks verlieren sich in der Monotonie und könnten mehr Abwechslung vertragen. Obwohl das Album mit seinen knapp 42 Minuten insgesamt gut in der Hand liegt, vermisst man dennoch den einen oder anderen überraschenden Moment.
Fazit: "Mindfection" ist ein solides Debüt, das die Wucht des nordischen Thrashs in die Welt trägt. TakaLaiton zeigen eine Menge Potenzial, doch fehlt es noch am letzten Schliff. Für Fans von kompromisslosen Rhythmen und melodischen Ausbrüchen definitiv hörenswert, auch wenn die Platte nicht ganz die Höchstwertung erreicht. Wir sind gespannt, wie sich die finnischen Thrasher weiterentwickeln werden!
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- Artist: The Fierce And The Dead
- Album: News From The Invisible World
- Label: self released
- VÖ: 28.07.2023
Mit "News From The Invisible World" legen The Fierce and The Dead ein kühnes Werk vor, das in 5 Jahren entstand und ihren kreativen Geist widerspiegelt. Das Album zeigt ihre Vielseitigkeit, wenn sie sich durch Pschedelic, Stoner, Prog, Post Rock, Shoegaze und Metal Gefilde bewegen.
Erstmals inkludieren sie Gesang, der dem Ganzen eine neue Dimension verleiht. Kevin Feazey's Stimme fügt sich nahtlos in die Klanglandschaft ein und eröffnet neue Möglichkeiten für die Band. Die Einflüsse der Mitglieder reichen von Mercury Rev über Flaming Lips bis hin zu Carcass und Napalm Death, was zu einem spannenden und unkonventionellen Mix führt.
"News From The Invisible World" ist eine Reise in verschiedene Klangwelten, die den Hörer auf eine beispiellose musikalische Expedition mitnimmt. Obwohl das Album einige Zeit in Anspruch nahm und es gesundheitliche Herausforderungen gab, strahlt es eine spielerische Energie aus, die ansteckend ist. Die Kombination aus instrumentalen Passagen und fesselnden Gesangsparts sorgt für ein faszinierendes Hörerlebnis. Tracks wie "Shake The Jar" und "What A Time To Be Alive" reißen mit ihren Rhythmen und Melodien mit, während "Photogenic Love" und "Nostalgia Now" eine ruhigere, nachdenkliche Seite der Band zeigen. Die Gäste Matt Jones, Tom Hunt und Terry Edwards tragen zur Vielschichtigkeit der Platte bei und bereichern die Songs um interessante Klangfarben.
"News From The Invisible World" ist ein Album, das man immer wieder hören kann, um neue Nuancen zu entdecken. The Fierce and The Dead haben es geschafft, ihre musikalische Reise auf ein neues Level zu heben und liefern eine lebendige, genreübergreifende Platte, die definitiv ihre experimentelle Seite zeigt. Der einzige Wermutstropfen ist die Wartezeit von 5 Jahren, aber dieses Album ist definitiv die Geduld wert. Eine glatte 8/10 Bewertung - und die Vorfreude auf ihre kommende Tour im Jahr 2024 ist jetzt schon groß!
- Artist: Lokust
- Album: Infidel
- Label: self released
- VÖ: 28.07.2023
Die 2017 von den Gitarristen Alexy Khoury und Jeremy Pringsheim in London gegründete Band LOKUST schlägt mit ihrem Debütalbum "Infidel" ein neues Kapitel in der modernen Metal-Landschaft auf. Bereits mit den Instrumental-Demos, allen voran "Guiltless", sorgten sie für Furore, und das finale Line-Up mit dem charismatischen Sänger Alex da Costa ließ keine Wünsche offen.
"Infidel" ist ein kreativer Sturm aus Wut und Energie, der die Hörer mit pummelnden Drums, rasiermesserscharfen Gitarrenriffs und bedrohlich-bösartigem Gesang mitreißt. LOKUST haben sich bewusst dem Spannungsfeld zwischen altbewährten Metal-Elementen und modernen, technischen Facetten verschrieben. In den 11 Tracks des Albums zeigt sich eine komplexe musikalische Reise, die auch Raum für Momente der Introspektion und Emotionalität lässt.
Die Produktion ist kraftvoll, verleiht dem Album aber auch die nötige Rohheit und Erdigkeit. In Songs wie "The Sin of Doubt" oder "Vilified" entfesseln LOKUST ihre kompromisslose Energie, während "Anima" und "Eradication One" durch interessante Klangstrukturen überraschen.
Auch wenn "Infidel" als Gesamtwerk überzeugt, vermisst man mitunter etwas die absolute Einzigartigkeit und den letzten Schliff. Die Band betont zwar ihre Hingabe zu Imperfektion und roher Ausdruckskraft, dennoch wäre ein bisschen mehr Innovation wünschenswert gewesen.
Trotzdem haben LOKUST mit "Infidel" ein kraftvolles Statement gesetzt und ihre Position in der UK-Metalszene gefestigt. Das Album ist eine geballte Ladung Wut und Melodie, die in jedem Metalcore-Herzen Anklang finden wird. Die Zukunft verspricht viel Potenzial und Weiterentwicklung für diese vielversprechende Band. Also haltet die Augen und Ohren offen - LOKUST sind definitiv ein Name, den man sich merken sollte!
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- Artist: SAUL
- Album: This Is It... The End Of Everything
- Label: Spinefarm Records
- VÖ: 28.07.2023
Mit "This Is It... The End Of Everything" liefern Saul einen metallischen Rundumschlag. Das Iowa-Quartett zelebriert eine Hymne für das Leben abseits der virtuellen Blase. Die Platte entfesselt einen Sog aus präzisen Grooves und mitreißenden Melodien, während sie eine Verbindung zu den Hörern herstellt.
Die Produktion, in Zusammenarbeit mit Kile Odell, ermöglicht es der Band, neue Klangfarben zu erkunden und die Vocals erstrahlen zu lassen. Das Album präsentiert sich facettenreich und experimentell, wobei es dennoch den charakteristischen Sound von Saul bewahrt.
Die Songs auf "This Is It... The End Of Everything" erzählen persönliche Geschichten und fordern dazu auf, das Smartphone aus der Hand zu legen und das echte Leben zu spüren. "A Million Miles" illustriert treffend die Entfremdung in einer Welt, in der physische Nähe bedeutungslos wird.
Saul beweisen ihre musikalische Reife und emotionale Tiefe mit Tracks wie "The Last Parade" und "Behind These Eyes". Auch die kraftvollen Nummern wie "No Mercy" und "Reign Fire" zeigen die energetische Seite der Band.
"All das ist Saul. Es ist nicht nur das, was wir tun; es ist wer wir sind. Echte Menschen stecken hinter dieser Geschichte", betont Frontmann Blake. Und genau das spürt man in jedem Song.
Obwohl das Album mitreißend ist, fehlt es manchmal an einigen Überraschungen. Dennoch ist "This Is It... The End Of Everything" eine solide Veröffentlichung, die die Bandbreite von Sauls Talenten zeigt und den Hörer dazu inspiriert, die Welt jenseits der Bildschirme zu entdecken.
Mit ihrer dringlichen Botschaft und ihrem energiegeladenen Sound verdienen Sauls "This Is It... The End Of Everything" eine Bewertung von 7/10. Ein Album, das zwar nicht alles, aber vieles richtig macht und Lust auf mehr von der Band macht. Also, leg dein Handy zur Seite und lass dich von Saul mitreißen!
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- Artist: Spoilers
- Album: There or Thereabouts
- Label: SBÄM Records, Waterslide Records, Brassneck Records, Rad Girlfriend Records
- VÖ: 11.08.2023
Mit ihrer neuesten EP "There or Thereabouts" beweisen die britischen Punkrocker Spoilers erneut ihre musikalische Klasse und ihre Fähigkeit, mitreißen. Die Entstehungsgeschichte der EP, die während des Lockdowns zur Hälfte entstand, verleiht ihr eine besondere Dynamik und Authentizität.
Die Songs auf "There or Thereabouts" zeichnen sich durch eine energiegeladene und mitreißende Atmosphäre aus. Peaches and Cream eröffnet die EP kraftvoll und setzt mit melodischen Hooks ein klares Statement. None Taken überzeugt mit tiefgründigen Texten und Straight Lines präsentiert sich als kurzer, aber kraftvoller Punkrock-Song.
Skip To The End begeistert mit seinem Tempo und erinnert an die dynamische Live-Performance der Band. The Good Life zeigt eine emotionale Seite der Spoilers, während IWHOI mitreißende Refrains liefert. Der Titeltrack There Or Thereabouts ist ein Highlight mit eingängigen Rhythmen und eingängigen Melodien. Die EP schließt mit One More Song, einem mitreißenden Abschlusssong.
Das Album ist geprägt von der typischen Spoilers-Energie, die auch in schwierigen Zeiten nicht nachlässt. Es ist spürbar, wie die Band ihre Songs mit Leidenschaft und Herzblut geschrieben hat. Die Mischung aus alten, vertrauten Elementen und neuen Ideen verleiht der EP eine gewisse Reife.
Obwohl die Lockdown-Erfahrung die Entstehung der EP beeinflusst hat, gelingt es den Spoilers, eine erfrischende Leichtigkeit zu bewahren. Die Produktion ist gelungen, sodass die Songs sowohl live als auch auf Aufnahmen überzeugen können.
Einziges Manko ist die vergleichsweise kurze Spieldauer der EP, die den Hörerinnen und Hörern einen Hauch von "Mehr" wünschen lässt. Dennoch ist "There or Thereabouts" eine gelungene Veröffentlichung und ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Band.
Mit einer Bewertung von 7/10 präsentieren die Spoilers eine EP, die alte Fans begeistern und neue für sich gewinnen wird. Ihr unverwechselbarer Sound und ihre mitreißenden Live-Auftritte machen sie zu einer Band, die in der Punkszene nicht mehr wegzudenken ist. Also schnallen Sie sich an und lassen Sie sich von "There or Thereabouts" mitreißen!
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- Artist: Hooker Spit
- Album: Krötch Splitter
- Label: self released
- VÖ: 28.07.2023
Hooker Spit präsentiert mit "Krötch Splitter" ihr heiß ersehntes Debütalbum, das am 28. Juli offiziell erscheint. Die bereits veröffentlichten Singles "Call of the Void" und "White Lighter" gaben einen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet. Nun, mit ihrem neuesten Track "The Huntsmen", zeigen sie erneut ihr Können.
Der Song beginnt mit einer unerwarteten, sauberen Intro-Melodie, bevor er sich zu einem kraftvollen und melodischen Death-Metal-Stück entwickelt. Textlich behandelt "The Huntsmen" das Leben und die Stärke, sich durchzukämpfen, um das wahre Selbst zu erreichen. Es geht um das Überwinden von Widrigkeiten und den Verlust geliebter Menschen auf dem Weg zum Erfolg.
Hooker Spit zeigt eine beeindruckende Fähigkeit, eingängige Harmonien, Soli und brutale Breakdowns zu einem epischen Song zu verweben. Die schweren, rhythmischen Riffs, die gutturale Stimme und die zerstörerischen Schlagzeug-Grooves verleihen dem Track eine einzigartige Note.
Insgesamt ist "Krötch Splitter" ein appetitanregender Vorgeschmack auf das, was die Band zu bieten hat. Mit sieben Tracks zeigen sie ihre Vielseitigkeit und ziehen Fans verschiedener Death-Metal-Stile an. Hooker Spit experimentiert weiterhin mit ihrem Sound, indem sie Groove und Thrash in den Death Metal einfließen lassen.
Die Zusammenarbeit innerhalb der Band ist offensichtlich, da Gitarrist Vlad Gligor die Kernriffs der Songs entwickelt und sie gemeinsam zu einem schlüssigen Ganzen formen. Die kraftvollen Basslinien und Schlagzeugrhythmen ergänzen die Musik perfekt, bevor Sänger Dan White mit seiner Stimme und den ausdrucksstarken Texten den Songs das gewisse Etwas verleiht.
"Krötch Splitter" ist ein empfehlenswertes Album für Fans von Bands wie Lamb of God, The Black Dahlia Murder und Blood Bath. Die Mischung aus Groove, Melodie und brachialer Energie macht Hooker Spit zu einem frischen und interessanten Vertreter des Death Metal.
Obwohl "Krötch Splitter" mit einigen beeindruckenden Momenten aufwartet und die Band zweifellos Potenzial hat, fehlt es dem Album insgesamt an der nötigen Konsistenz und Originalität, um vollständig zu überzeugen. Dennoch ist es ein vielversprechender Einstand für Hooker Spit, und man darf gespannt sein, wie sich ihr Sound weiterentwickeln wird.
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- Artist: Sadistic Vision
- Album: Destroyer of all Dreams
- Label: Boris Records
- VÖ: 28.07.2023
Mit "Destroyer of all Dreams" zelebriert Sadistic Vision ihre traditionsreiche Death Metal-Vergangenheit. Das Album ist eine Hommage an die Ursprünge des Genres, jedoch ohne bahnbrechende Innovationen. Die fünf brutalen Tracks führen uns zurück in eine Zeit, in der der Metal noch roh und ungezügelt war. Die gewaltigen Gitarrenriffs und Beau C's unerbittliches Growling erzeugen eine düstere Atmosphäre, die puristische Fans nostalgisch stimmen wird. Doch während die Band ihrer klassischen Herkunft treu bleibt, verpasst sie es, neue Impulse einzubringen, um das Genre voranzutreiben. Die musikalische Reise auf diesem EP-Release ist solide, aber nicht überwältigend.
Sadistic Vision präsentiert sich als Trio und liefert eine solide Darbietung, die dennoch nicht über die gewohnten Grenzen hinausgeht. Die Produktion ist roh und energiegeladen, was den Retro-Charme verstärkt, aber gleichzeitig auch den Sound etwas undifferenziert wirken lässt.
Die Highlights des Albums sind definitiv "Unremorsed Killing" und "Repressed Mind", die mit ihren eingängigen Riffs und aggressiven Rhythmen die Essenz des traditionellen Death Metal einfangen. Leider versinkt der Rest des Albums etwas in der Monotonie und kann nicht das gleiche Level an Energie und Faszination bieten.
"Destroyer of all Dreams" ist ein ehrliches Bekenntnis zur alten Schule des Death Metal, jedoch fehlt es dem Album an kreativer Durchschlagskraft. Trotzdem wird es die eingefleischten Fans der Band sicherlich ansprechen und ihre musikalische Reise in vergangene Zeiten wiederbeleben.
Sadistic Vision mag die traditionelle Death Metal-Flagge hochhalten, aber es gelingt ihnen nicht, ihr eigenes Markenzeichen zu setzen und sich von der Masse abzuheben. Für Nostalgie-Liebhaber mag "Destroyer of all Dreams" eine angenehme Zeitreise sein, aber für jene, die nach innovativen Klängen und frischen Ideen suchen, wird das Album eher enttäuschend sein.
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- Artist: Contrarian
- Album: Demos & Oddities: 1995-1999
- Label: self released
- VÖ: 28.07.2023
Mit "Demos & Oddities: 1995-1999" nehmen uns Contrarian mit auf eine reizvolle Zeitreise in die Ursprünge des Progressiven Death Metal. Die Sammlung aus frühen Demos bietet einen faszinierenden Einblick in die Experimentierfreude der Band während ihrer Anfangsjahre. Die rohe, lebendige Atmosphäre vermittelt das Flair einer längst vergangenen Ära.
Die Gitarrenarbeit von Jim Tasikas ist beeindruckend und treibt die Songs mit technischer Brillanz voran. Zusammen mit dem kraftvollen Bassspiel von Ed Paulsen und den rhythmischen Drums von Brian Platino entsteht ein dynamisches Zusammenspiel. Tracks wie "Loss of Phase" und "Infinite Derivatives" zeigen die Entwicklung des Bandsounds und die Wurzeln ihres späteren Schaffens.
Die Produktion, von Doug White im legendären Watchmen Studios in Lockport, NY, verleiht den Demos einen authentischen Live-Charakter. Die Klangqualität mag nicht perfekt sein, aber gerade das verleiht der Sammlung ihren Charme.
Obwohl "Demos & Oddities" für Fans ein wahres Juwel sein dürfte, ist es möglicherweise nicht für jeden Zuhörer geeignet. Die rohe, ungeschliffene Natur der Songs kann für manche etwas gewöhnungsbedürftig sein, insbesondere wenn man das verfeinerte Können der späteren Alben gewohnt ist.
Insgesamt liefert Contrarian mit dieser Veröffentlichung eine ehrliche und nostalgische Rückbesinnung auf ihre Anfänge im Progressive Death Metal. Die Sammlung mag nicht perfekt sein, aber sie zeigt deutlich das Potenzial und die Vision, die die Band seit jeher auszeichnet. "Demos & Oddities: 1995-1999" verdient daher eine solide 7/10 Bewertung. Eine Empfehlung für alle, die gerne in die Geschichte des Genres eintauchen möchten.
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- Artist: Arch Blade
- Album: Kill The Witch
- Label: Rockshots Records
- VÖ: 28.07.2023
Mit dem Debütalbum "Kill The Witch" der Heavy-Metaller Arch Blade, das am 28. Juli über Rockshots Records veröffentlicht wird, erwartet uns ein vielseitiges und energiegeladenes Metallfeuerwerk. Die Band präsentiert eine Mischung aus NWOTHM, Thrash und Power Metal, die von den Träumen und Alpträumen des Sängers Denys Podmazko sowie seiner Begeisterung für Comics, Sci-Fi und Horrorfilme inspiriert ist. Für Fans von Judas Priest, Iron Maiden, King Diamond und Testament verspricht dieses Album eine wilde Achterbahnfahrt.
Arch Blade's "Kill The Witch" liefert eine energiegeladene Metal-Zusammenstellung, die unterschiedliche Stile zu einem einzigartigen Sound vereint. Der Opener "Abduction" reißt uns mit, während "Nightbreed" und "Factory of Sin" starke Hooks bieten. Der Titeltrack "Kill The Witch" fängt die Essenz des Albums ein und überrascht mit einem Wechsel von Heavy zu Thrash Metal. "Under The Mask" beendet das Album als ein eindringlicher Höhepunkt. Dennoch fehlt es dem Werk insgesamt an echter Innovation und manche Songs passen nicht nahtlos ins Gesamtbild. Die lyrischen Inhalte könnten tiefer gehen, aber das Album punktet mit seiner Energie. Das Gitarrenduo Rob V und Big Rob liefert solide Arbeit, ebenso wie der druckvolle Gesang von Denys Podmazko. Die rhythmische Basis von Nigel Caicedo und Al "Mayhem” Mendez treibt die Songs mächtig an.
"Kill The Witch" ist ein solides Debüt, das vor allem eingefleischte Fans traditionellen Heavy Metals ansprechen dürfte. Die Band zeigt großes Potenzial, aber es bleibt Raum für künftige Entwicklungen. Man darf gespannt sein, wie sich Arch Blade auf ihrem nächsten Album weiterentwickeln werden. Für jetzt erhalten sie 6 von 10 Punkten. Rock on!
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- Artist: Street Soldier
- Album: Original Murda Material
- Label: SLDR Worldwide Ltd
- VÖ: 28.07.2023
Street Soldier hat es wieder getan! Mit ihrem neuesten Werk 'Original Murda Material' beweisen die Jungs aus York City erneut, dass sie zu Recht zu den aufstrebenden Größen des UK Hardcore gehören. Die EP besteht aus sieben gnadenlosen Tracks, die Stärke, Loyalität, Disziplin und Respekt in ihrem wütenden Klang vereinen.
Von Anfang an katapultieren uns die donnernden Beats und die prägnante Stimme von Frontmann Scotty Hall in eine Welt des aufbrausenden Widerstands. Dabei setzt die Band geschickt Nu Metal Elemente ein, die sich perfekt mit dem Beatdown Hardcore verbinden und dem Sound eine kraftvolle Energie verleihen. Jeder Song ist ein Schlachtfeld aus brutalen Riffs, brachialen Drums und einem aggressiven Gesang, der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt.
Textlich bleiben Street Soldier ihren Werten treu und nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie prangern Missstände an, rufen zur Solidarität auf und kämpfen für das, woran sie glauben. Scotty Hall führt uns mit seiner charismatischen und mitreißenden Stimme durch die dunklen Seiten des Lebens und lässt uns gestärkt zurück.
Besonders beeindruckend ist die Vielseitigkeit der Band. Von dem wütenden Opener "Rewind" bis hin zum Old-School-HC-Crossover-Track "Die Widda Brain" ist jeder Song ein Unikat und zeigt, dass Street Soldier mehr sind als nur eine Hardcore-Band. Sie verweben Einflüsse aus verschiedenen Genres und erschaffen so ihre ganz eigene Soundlandschaft.
Hervorzuheben ist auch das Können von Laurie "Drill SGT" Caudwell am Schlagzeug und seinen Vocals, die dem Sound eine zusätzliche Dynamik verleihen. Die Gitarrenarbeit von Ollie Altham ist präzise und schneidend, während Cameron Bland am Bass für den nötigen Druck sorgt.
'Original Murda Material' ist eine EP, die in ihrer Intensität kaum zu übertreffen ist. Street Soldier reißen die Mauern ein und sorgen für einen heftigen Wirbelsturm der Emotionen. Die Band lebt ihre Botschaft und vermittelt uns das Gefühl, dass wir gemeinsam stark sind und uns für das Gute einsetzen sollten.
Allerdings bleibt noch etwas Luft nach oben, um die volle Punktzahl zu erreichen. Obwohl die EP mitreißend ist, fehlt manchmal der letzte Schliff, um den Songs noch mehr Tiefe zu verleihen. Auch könnte die Produktion an manchen Stellen etwas klarer sein, um die Vielschichtigkeit der Musik besser zur Geltung zu bringen.
Insgesamt verdient 'Original Murda Material' von Street Soldier aber eine starke 7/10. Eine EP, die uns die Faust recken und für das kämpfen lässt, woran wir glauben. Die Jungs haben eine klare Botschaft und liefern ein kompromissloses Manifest der Stärke, das Lust auf mehr macht. Wenn Street Soldier so weitermachen, wird ihnen die Hardcore-Welt zu Füßen liegen!
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- Artist: Artanor
- Album: In Servitude of Darkness
- Label: Gutter Prince Cabal Records
- VÖ: 27.07.2023
Mit "In Servitude of Darkness" erschafft Artanor eine düstere Erzählung, die in den Tiefen des Geistes von Artanor entstanden ist. Die Geschichte erzählt von der bedrohten Welt Meklarah, in der der hinterlistige Nekromant Rakinar seine finsteren Pläne schmiedet. Doch Rakinar sieht sich einer tapferen Gruppe entgegen, bestehend aus seinen eigenen Kindern und deren Verbündeten, die bereit sind, alles zu riskieren, um das Reich zu retten.
Das Album führt uns durch eine Reise von majestätischen, teuflischen Riffs zu kalten, düsteren und doch melodischen Atmosphären, begleitet von gequältem Gesang. In der Tradition von Künstlern wie Xasthur, Carpathian Forest und Judas Iscariot webt Artanor seine Musik zu einem fesselnden Erlebnis, das die Fantasie fesselt und die Seele entflammt.
Von eindringlichen Tracks wie "Consumed by Time" bis hin zu ausladenden Stücken wie "Despondent Echoes of Misery" liefert das Album eine facettenreiche Reise durch das Reich der Dunkelheit.
Obwohl die musikalische Reise beeindruckend ist, offenbart sich auch Raum für Verbesserung. Obwohl die düsteren Atmosphären fesseln, wirkt die Umsetzung manchmal etwas ungeschliffen und die Übergänge könnten geschmeidiger sein. Zudem scheint die repetitive Natur einiger Songs das Potenzial der Kompositionen zu bremsen.
Alles in allem präsentiert uns Artanor mit "In Servitude of Darkness" ein beeindruckendes Werk, das die Fans des Genres begeistern wird. Es ist jedoch auch erkennbar, dass noch Raum für Wachstum und Feinschliff vorhanden ist. Ein düsteres Abenteuer, das den Hörer mitnimmt, aber die volle Brillanz noch nicht entfaltet. Daher verdient dieses Werk eine solide 6/10 Bewertung.
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- Artist: Augurium
- Album: Unearthly Will
- Label: self released
- VÖ: 25.08.2023
Augurium ist zurück und präsentiert uns mit "Unearthly Will" ein finsteres Death-Metal-Monster, das sich gewaschen hat. Von den tiefen, düsteren Riffs bis hin zu den höllischen gutturalen Schreien, die einem das Blut gefrieren lassen, bietet das Album eine drückende Atmosphäre, die sich über die gesamte Spielzeit von 27 Minuten erstreckt.
Schon der Opener "Inquisition of the Possessed" lässt keine Zweifel aufkommen: Hier wird man von einem Wirbelwind aus roher Energie und technischer Raffinesse mitgerissen. Die Band präsentiert sich tight und präzise, und die Vielseitigkeit in den Songstrukturen ist beeindruckend. "Phantom Parallax" und "Sanguine" folgen demselben Pfad und fesseln den Hörer mit unerbittlichem Druck.
Herausragend ist zweifellos die Single "Ancient Grimoire". Mit der Einführung von sauberem Gesang betreten Augurium neues Territorium, das aber nahtlos in ihr düsteres Gesamtkonzept eingewoben wird. Die Kombination aus den düsteren Growls und den orchestralen Hintergrundelementen verleiht dem Song eine gespenstische Aura, die einen nicht mehr loslässt.
Insgesamt überzeugt "Unearthly Will" mit abwechslungsreichen, genreübergreifenden Elementen. Die Band zeigt sich experimentierfreudig und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Fans von Lorna Shore, Septicflesh und Belphegor werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen.
Allerdings hat die Platte auch ihre Schwächen. Manchmal wirkt die Songdichte etwas überladen, und nicht jeder Track kann das hohe Niveau der Highlights halten. Dennoch gelingt es Augurium, mit ihrer düsteren Atmosphäre zu fesseln und den Hörer in ihre morbide Welt zu entführen.
In Bezug auf die remote Aufnahmen muss man der Band Respekt zollen, denn das Ergebnis klingt dennoch beeindruckend homogen. Die Instrumente sind klar und prägnant, und der Mix sorgt dafür, dass keine Nuance verloren geht.
Insgesamt verdient "Unearthly Will" eine solide 7/10. Augurium präsentieren sich als eine Band, die sich weiterentwickelt und ihren eigenen Weg geht. Das Album bietet eine intensive, finstere Reise durch die Tiefen des Death Metal und wird Genre-Fans sicherlich begeistern.
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- Artist: Howlin' Sun
- Album: Maxime
- Label: Apollon Records
- VÖ: 05.05.2023
Howlin' Sun ist zurück und liefert mit "Maxime" ein hochkarätiges Album für Rockliebhaber. Die lang ersehnte Platte enttäuscht nicht und präsentiert einen vertrauten, aber dennoch erfrischend neuen Sound. Im Vergleich zum ersten Album wirkt alles schärfer, düsterer und noch größer.
Der Titeltrack "Maxime" eröffnet das Album auf dunkle und schwere Weise und zollt einem legendären, ehemaligen Veranstaltungsort in Bergen Tribut. Von dort aus führt die Reise durch eine breite Palette von Rock-Genres: von südlichem Country-Rock bis zu rauem Garage-Rock. Zwischendurch gibt es mit "Jayne" eine kurze, aber gelungene Indie-Pause und zum Abschluss das Americana-Stück "Bittersweet Morning Sun".
Besonders bemerkenswert ist, dass das Album live auf Band in einer alten Sardinenverpackungsfabrik am Meer in Bergen aufgenommen wurde. Robert Jønnnum von Underschön Studio hat hier ganze Arbeit geleistet. Das Ergebnis ist eine organische und warme Präsenz, die durch den Klang des Raums, das Zusammenspiel der Band in Echtzeit und den Einsatz von Vintage-Kompressoren, einer Audiokonsole und einem Tonbandgerät erreicht wurde.
"Maxime" ist eine musikalische Reise, die die Herzen von Classic-Rock-Fans, Anhängern von modernem Fuzz, Blues, Southern Rock und Garage Rock höherschlagen lässt. Die Vielseitigkeit des Albums, die gelungene Produktion und die mitreißenden Songs machen "Maxime" zu einem beeindruckenden Werk.
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- Artist: Death Ingloria
- Album: All Eyes On Me
- Label: self released
- VÖ: 23.07.2023
DEATH INGLORIA zeigt mit ihrer Coverversion von BO BURNHAM's "All Eyes On Me" ein hohes Energielevel und kraftvolle Riffs. Die Mischung aus schweren Klängen und fesselnden Melodien erzeugt eine einzigartige und faszinierende Atmosphäre. Die Hommage an BO BURNHAM's Netflix Special, Inside, spiegelt den Zeitgeist von 2019 - 2021 wider. Trotzdem bleibt das Cover eher durchschnittlich, ohne die Kreativität und Originalität des Originals zu erreichen. Die Stimme von Galina Rin ist kraftvoll und intensiv, aber der Gesamteindruck bleibt hinter den Erwartungen zurück. DEATH INGLORIA's Animationskonzept ist interessant, doch live wirkt es nicht immer nahtlos integriert und lenkt manchmal von der Musik ab.
Die bevorstehenden Auftritte auf dem Maid of Stone Festival und der Edinburgh Fringe Festival versprechen ein spektakuläres Erlebnis mit DEATH INGLORIA's einzigartiger Fusion aus Musik und animierten Comics. Ihre Tour mit L1NK1N P4RK könnte ihnen die Möglichkeit geben, ihr Talent vor einem breiteren Publikum zu präsentieren. Insgesamt ist die Coverversion solide, aber es fehlt das gewisse Etwas, um sie wirklich herausragend zu machen. Eine solide Leistung, aber kein Meisterwerk.
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- Artist: Head
- Album: Burning Bridges (Single)
- Label: self released
- VÖ: 22.07.2023
HEADs neue Single "Burning Bridges" entfesselt eine beeindruckende Mischung aus Psychedelic, Blues und rockigen Klängen. Die Komposition ist zweigeteilt und zeigt die vielschichtige Charakteristik der Band. Die erste Hälfte entführt den Hörer in emotionale und träumerische Sphären, während die zweite Hälfte mit kräftigen E-Gitarrenriffs und verzerrten Chugs einen klassischen Sound liefert, der voller Kraft steckt.
Die Band beweist erneut ihre Fähigkeit, das Publikum zu elektrisieren und nach mehr zu verlangen. Die Stimme von Elyse Besler und das virtuose Gitarrenspiel von Michael Starnino harmonieren perfekt, während Hunter Raymond am Schlagzeug den treibenden Rhythmus liefert.
"Burning Bridges" ist eine gelungene Single, die das Potenzial der Band zeigt. Die Kombination aus rockiger Energie und psychedelischer Experimentierfreude verleiht dem Song einen einzigartigen Charakter. Obwohl die beiden Hälften des Songs unterschiedliche Stimmungen erzeugen, fügt sich alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
Die vorherigen Singles der Band haben bereits gezeigt, dass HEAD den Geist des echten Rock'n'Roll verkörpert, und "Burning Bridges" ist keine Ausnahme. Die Musik ist intensiv und kraftvoll, gleichzeitig aber auch tiefgründig und melodisch. Die Band hat einen eigenen Sound geschaffen, der sich von anderen abhebt und sie zu einer vielversprechenden Größe in der Rockszene macht.
Obwohl "Burning Bridges" ein gelungener Song ist, der die Stärken von HEAD präsentiert, hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr Innovation und Risikobereitschaft gewünscht.
Fazit: Mit "Burning Bridges" beweist HEAD erneut ihr Talent für mitreißenden Rock'n'Roll, der sich vor allem durch seine psychedelischen und bluesigen Elemente auszeichnet. Die Single ist ein vielversprechender Vorgeschmack auf das, was die Band noch zu bieten hat, und lässt auf weitere spannende Veröffentlichungen hoffen.
- Artist: Viral Tyrant
- Album: Vultures Like You
- Label: Ripple Music
- VÖ: 21.07.2023
VIRAL TYRANTs Debütalbum "Vultures Like You" ist eine imposante Mischung aus Doom, Sludge, Black und Thrash Metal. Mit Einflüssen aus Psychedelic und Prog Rock präsentieren sie eine neue Bewegung des Blackened Hardcore. Die Band zeigt sich reich an Vielfalt und Zusammenhalt, mit einem einzigartigen Sound, der von den Größen der Schwere aus dem pazifischen Nordwesten inspiriert ist. Das Album, von Rob Wrong gemischt und von Tad Doyle gemastert, überrascht als überdurchschnittlicher Erstling.
Die kraftvollen Stimmen von Eric Wallace und Casey Martin, unterstützt von Dylans und Mitchs präziser Instrumentalarbeit, bilden eine starke Basis. Die sieben Tracks bieten eine eindringliche Atmosphäre und entfalten eine fesselnde Sogwirkung. "Vultures Like You" zeigt, dass VIRAL TYRANT bereit ist, sich in der schweren Musikszene zu etablieren und sich als vielseitige, erbarmungslose Kraft zu erheben. Die nordwestliche Brutalität kombiniert mit psychischer Tiefe hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Einzig das Fehlen einer Track-by-Track-Bewertung lässt Raum für Interpretation und steigert die Neugierde des Hörers, jedes Stück individuell zu entdecken. Mit ihrer Westküsten-Tour haben sie bereits bewiesen, dass sie ihr Publikum erobern können. "Vultures Like You" ist ein beeindruckender Start für eine vielversprechende Band, die zweifellos neue Horizonte erkunden wird.
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- Artist: Karavan
- Album: Unholy Mountain
- Label: Evil Noise Recordings (Cassete) / Vinyltrolden (Vinyl)
- VÖ: 21.07.2023
Norwegens Karavan entführt uns auf ihrem 2019 geborenen Debütalbum "Unholy Mountain" in die Tiefen des dunklen Doom-Metal-Universums. Inspiriert von Yob, Sleep und Dopethrone, schafft die Band eine unwiderstehliche Atmosphäre, die mit der rohen und unnachgiebigen Natur Norwegens verschmilzt. Die monochromen und hypnotischen Riffs von Sleep verschmelzen nahtlos mit den kosmischen Mantras von Yob, während die rauen und gequälten Vocals Spuren morbider Black-Metal-Ästhetik zeigen. Die sieben Songs des Albums fangen alle essentiellen Emotionen und Texturen eines herausragenden Doom-Werks ein. "Throne", "Chase The Dragon", "Bonfire Ritual", "Rot", "Demon Slime", "Mars" und "Unholy Mountain" beeindrucken mit ihrer kraftvollen, donnernden und mitreißenden Natur. Karavan hat sich erfolgreich in die Herzen der Genre-Liebhaber gespielt. Eine eindrucksvolle Leistung für die jungen Norweger.
Die sieben Songs des Albums fangen alle essentiellen Emotionen und Texturen eines herausragenden Doom-Werks ein. "Throne", "Chase The Dragon", "Bonfire Ritual", "Rot", "Demon Slime", "Mars" und "Unholy Mountain" beeindrucken mit ihrer kraftvollen, donnernden und mitreißenden Natur. Karavan hat sich erfolgreich in die Herzen der Genre-Liebhaber gespielt. Eine eindrucksvolle Leistung für die jungen Norweger.
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- Artist: Gleb Kolyadin
- Album: The Outland
- Label: Kscope
- VÖ: 21.07.2023
Gleb Kolyadin, der Virtuose am Klavier, enthüllt mit "The Outland" eine fesselnde Melodiereise, die am 21. Juli über Kscope veröffentlicht wurde. In den vergangenen Jahren geschrieben, spricht das Album von der introspektiven Natur des Pianisten von Iamthemorning und erkundet gleichzeitig Facetten seines Klangs, die bisher noch nicht entdeckt wurden.
Die Stille, die die Pandemie mit sich brachte, bot Gleb die perfekte Gelegenheit, seine melancholische Kreativität in neue Bahnen zu lenken. Das gesamte Album ist rein instrumentell und betont melodische Themen in verschiedenen Stücken, die zu einer sechsteiligen symphonischen Suite verschmelzen - so, wie es nur Gleb Kolyadin vermögen konnte.
Die Musik auf "The Outland" ist gleichermaßen aufbauend und introspektiv und hat lange auf ihre Enthüllung gewartet. Gleb beschreibt es als eine Welt in einer Welt, zusammengesetzt aus verschiedenen Fragmenten, ähnlich wie wir alle.
Das Klavier steht im Zentrum des Albums und Gleb wird von einem beeindruckenden Ensemble begleitet: Gavin Harrison (Porcupine Tree / King Crimson) am Schlagzeug, Tony Levin (King Crimson / Peter Gabriel) am Kontrabass und Vlad Avy an der Gitarre.
Kolyadin begrenzt sich nicht auf ein bestimmtes Genre, sondern gleitet mühelos zwischen klassischem Klavier, Jazz-Rock und Fusion hin und her. Das Album wird von den beiden längsten Stücken eingerahmt: "Voyager" und "Hermitage" - jedes von ihnen gleichermaßen wichtig, aber doch unterschiedlich. Während "Voyager" eine zehnminütige Symbiose aus Jazz-Rock und Fusion ist, bietet "Hermitage" einen tieferen Einblick in die Welt des Jazz.
"The Outland" ist durchzogen von Momenten der Selbstreflexion. Das introvertierte "Ascension" befasst sich mit dunkleren Momenten, die dann durch das nachdenkliche Schimmern von "Cascades" ausgeglichen werden. Und "Apparatus" zeigt sich experimentell.
Die musikalischen Inspirationen von "The Outland" spiegeln Gleb Kolyadins vielfältiges musikalisches Spektrum wider, darunter Pat Metheny und Hiromi, Steve Reich und 1970er Progressive Rock im Stil von Legenden wie Gong und Mike Oldfield, sowie britischer Folk mit einem Hauch von Kino-Atmosphäre.
Das Album-Cover, von Andhika Ramadhian entworfen, zeigt eine abstrakte Darstellung eines Eremiten, gefangen in einem geometrisch paradoxen Raum, der die turbulenten Zeiten symbolisiert, in denen "The Outland" entstand.
"The Outland" ist ab dem 21. Juli auf CD, schwarzer LP und digital über Kscope erhältlich.
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- Artist: Die Dorks
- Album: Nein Sagen (Single)
- Label: Demons Run Amok
- VÖ: 21.07.2023
Die deutsche Band DIE DORKS veröffentlichte am 21.07.2023 ihre neueste Single "Nein Sagen", ein Vorgeschmack auf ihr kommendes Album "Geschäftsmodell Hass", das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Die Band präsentiert einen außergewöhnlichen und schwer einzuordnenden Musikstil, der sie einzigartig macht. Ihre Musik ist zu räudig für Metal, zu melodisch für Hardcore, zu metallastig für Deutschpunk und zu wenig 90er für Crossover. Doch gerade diese Eigenheit zieht die Fans magisch an.
Frontfrau Lisa beeindruckt mit ihrer markanten und melodischen Stimme, während die gesamte Band mit ihrem ausgefeilten Riffing und beeindruckender Bühnenpräsenz überzeugt. Egal aus welcher Rockecke man kommt, DIE DORKS fesseln das Publikum im deutschsprachigen Raum gleichermaßen.
"Nein Sagen" zeigt erneut die unermüdliche Kreativität der Metalpunks. Trotz gesellschaftlicher Resignation in den letzten Jahren konnten sie mit ihrem Album "Die Maschine von Morgen" beachtliche Aufmerksamkeit in verschiedenen Musikmagazinen erlangen. Das Album erhielt großartige Rezensionen und wurde als Meilenstein gefeiert.
Die Band beweist mit ihrer Akustik-EP "Sind das noch wir?" ihre Vielseitigkeit und introvertierte, sanfte Seite. Dieser facettenreiche Ansatz ist ein Beweis für ihre kontinuierliche Entwicklung und ihre unstillbare Schaffenskraft.
Die Zusammenarbeit mit DEMONS RUN AMOK ENTERTAINMENT für ihr achtes Album "Geschäftsmodell Hass" verspricht vielversprechende Ergebnisse. DIE DORKS beweisen erneut, dass Stillstand nicht ihre Devise ist und sie immer wieder neue Wege gehen.
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- Artist: Thunder Horse
- Album: After The Fall
- Label: Ripple Music
- VÖ: 21.07.2023
THUNDER HORSE präsentieren mit "After The Fall" ein kraftvolles Album, das sich schwer in eine Genre-Schublade stecken lässt. Doom, Psychedelic, Okkultismus und klassischer Rock verschmelzen zu einem mitreißenden Klangteppich. Das dritte Studioalbum zeigt die Band in Bestform: düsterer, schärfer und stärker denn je.
Von den brodelnden Klängen des frühen Black Sabbath über die mächtige Gitarrenwand à la Deep Purple und Mountain bis hin zur fesselnden Psychedelik von Pink Floyd - THUNDER HORSE zaubern ein mitreißendes Hörerlebnis. "After The Fall" markiert einen Wendepunkt und wird die Anhängerschaft im Underground-Doom-Szenario weiter vergrößern.
Die treibende Kraft hinter THUNDER HORSE ist Sänger und Gitarrist Stephen Bishop, bekannt durch seine Zeit als Frontmann von Pitbull Daycare. Zusammen mit T.C. Connally, dem Lead-Gitarristen und Mitgründer von Pitbull Daycare, teilt er die Leidenschaft für schweren, intensiven Sound. Die beiden lassen sich von legendären Musikern der späten 60er und 70er Jahre inspirieren, wie Roger Waters, Michael Schenker, Toni Iommi und Robin Trower.
Die Band veröffentlichte ihr selbstbetiteltes Debütalbum mit großartigen Kritiken. "Thunder Horse zieht den Hörer schnell in dunkle Atmosphären und beeindruckt mit gewichtigen Tönen" (The Obelisk). Ihr Debüt stieg drei Monate in Folge in die Top 20 der Doom Charts ein und erreichte im Dezember 2018 Platz 12 sowie Platz 63 in den Top 100 Doom Chart-Alben. Ihr zweites Album "Chosen One" wurde im März 2021 von Ripple Music veröffentlicht und stieg auf Platz 2 der Doom Charts ein.
THUNDER HORSE bietet auch live ein intensives Erlebnis. Mit Video-Projektionen und Quadrophonie erinnern ihre Shows an die großen Rockkonzerte der 70er Jahre. Als stolze Orange Amplifiers-Botschafter liefern sie dem Publikum einen gewaltigen Sound - ein absolutes Muss sowohl klanglich als auch visuell!
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- Artist: Saint Agnes
- Album: Bloodsuckers
- Label: Spinefarm Records
- VÖ: 21.07.2023
Saint Agnes' Album "Bloodsuckers" ist ein kraftvolles und engagiertes Werk aus dem Vereinigten Königreich. Die vierköpfige Band zeigt sich mit ehrlichen Texten und intensiven Gesangsleistungen (von Kitty A. Austen) sowie einer wütenden Musik, die denen eine Stimme verleiht, die am Rand stehen.
Als Band und Gang zugleich, stärkt Saint Agnes jene, die mit Schlägen gezeichnet sind, aber sich weigern, aufzugeben. Diese Energie durchzieht 'Bloodsuckers' tief – das erste Album der Band für Spinefarm und der Nachfolger von 'Welcome To Silvertown' aus dem Jahr 2019, das auf dem eigenen Label veröffentlicht wurde.
Neben '...Silvertown' hat Saint Agnes zahlreiche Singles, Videos und EPs veröffentlicht, Headliner-Touren in Großbritannien und Europa absolviert und an einer Vielzahl von Festivals wie Download, 2000 Trees, Isle of Wight und Kendal Calling teilgenommen. Doch erst 2023 haben sie ihre volle Kraft entfaltet. Mit einer europäischen Tournee im Frühling und Sommer zusammen mit Monster Magnet, dem neuen Bassisten Ryan Brown (ersetzt Ben Chernett) haben sie nun definiert, was es bedeutet, ein vollwertiges Mitglied der Death or Glory Gang zu sein.
Eines ist sicher: Es hat nichts mit Regeln zu tun oder sich sicher zu verhalten.
Von der Titelnummer (auch die Leadsingle und ein Video) an, ist 'Bloodsuckers' ein Genre-übergreifendes Werk, das Elemente aus Metal, Punk, Industrial und Grunge vereint, ohne sich an einen spezifischen Stil zu binden. Die 11 Tracks stammen größtenteils aus eigener Produktion und Mischung (NIN-Mitarbeiter Sean Beavan steuerte Produktion und Mischung für die kommende Single 'Follow You' bei). Diese eigenständige Herangehensweise verleiht dem Album zusätzliche emotionale Tiefe. Die Doom Trap Provokateurin und Kerrang! Coverkünstlerin Mimi Barks steuert zum Chaos des energiegeladenen Tracks 'Body Bag' bei.
'Bloodsuckers' entstand in den Monaten nach dem unerwarteten und tragischen Tod von Kittys Mutter und erforscht verschiedene Themen wie psychische Erkrankungen, aufgestaute Wut, unsterbliche Liebe und natürlich Trauer. Vom thrashigen Howl in die Nacht, der 'Bloodsuckers' eröffnet, bis zur zerbrochenen Ballade 'This Is Not The End', die eine ergreifende Reflexion von Kittys noch immer starken Emotionen darstellt, wird hier ein Aufruf an alle Außenseiterinnen und Außenseiter gerichtet.
Kitty sagt abschließend: "Das Erschaffen dieses Albums gab mir einen Grund, aufzustehen, als ich wirklich nicht sicher war, ob ich das könnte. Ich habe versucht, alles, was ich gefühlt habe, hineinzulegen: den Schmerz, die Wut, die Trauer und sogar die unerwarteten Momente von Schönheit und Glauben. Ich hoffe, es lässt dich dich weniger allein fühlen. Ich hoffe, es lässt dich größer, stärker und mutiger fühlen. Wir mögen beschädigt sein, aber das bedeutet nicht, dass wir wertlos sind. Dies ist eine Platte für die Besiegten, die Zerbrochenen. Wir mögen gebrochen sein, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht ganz sind. Bloodsuckers für immer, Saint Agnes für immer."
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- Artist: DDENT
- Album: Ex Auditu (Part 2)
- Label: Chien Noir
- VÖ: 21.07.2023
DDENTs neueste EP "Ex Auditu (Teil 2)" ist ein kraftvolles Werk der Instrumental-Post-Metal-Kunst. Im Kontrast zum ersten Teil erkundet sie die Themen Staunen und Schöpfung durch die Natur auf düstere und metallische Weise. Die Kombination aus Louis Lamberts meisterhafter Komposition und Ausführung sowie der eindringlichen Violine von Jun-Gui Kwon in "La Nuit Transforme" erzeugt eine beeindruckende Atmosphäre. Die drei weiteren Tracks, "Océans de Mazout", "Mains sans Lumières" und "Sans Existences", setzen diese fesselnde Reise fort. Das Album ist meisterhaft gemischt und gemastert, wodurch die Komplexität und Tiefe der Musik hervorstechen. Die Kunst von Sophie Ejzenberg und die Titel von Guillaume Ossamot ergänzen das Gesamtkonzept perfekt.
DDENT, bestehend aus Louis Lambert und Marc Le Saux, hat erneut bewiesen, dass sie wahre Klangalchimisten sind. Die EP knüpft an ihr früheres Werk an und zeigt die Entwicklung der Band. Sie verwebt literarische und philosophische Einflüsse nahtlos in ihre Musik und erzeugt so eine spirituelle und sinnliche Reise für die Hörer.
"Ex Auditu (Teil 2)" erhält eine Wertung von 8/10, da sie trotz ihrer Kürze eine faszinierende und emotionale Erfahrung bietet. Die Musik von DDENT ist eine einzigartige Entdeckung, die Metal- und Post-Rock-Enthusiasten gleichermaßen ansprechen wird. Das Album ist ein weiterer Höhepunkt in der beeindruckenden Diskographie der Band und lässt auf zukünftige Meisterwerke hoffen. Ein absolutes Muss für Liebhaber von anspruchsvoller, atmosphärischer Instrumentalmusik.
- Artist: Akercocke
- Album: Decades Of Devil Worship
- Label: Peaceville Records
- VÖ: 21.07.2023
Infernalische Musikliebhaber aufgepasst! Akercocke liefert mit "Decades of Devil Worship" ein höllisches Live-Erlebnis. Die schaurige Blackened Death Metal-Show, aufgenommen im Londoner Underworld 2007, beeindruckt mit brutaler Energie. Der Teufel höchstpersönlich bekommt Liebeslieder zelebriert, als die Band Tracks von ihren Klassikeralben "Rape of the Bastard Nazarene" und "The Goat of Mendes" performt. Düstere Rituale und profane Klänge verschmelzen zu einem vielseitigen Höllentrip.
Die smart gekleideten Musiker aus London brachen Ende der 90er Jahre auf die Metal-Bühne und fesselten mit ihrem einfallsreichen Mix aus Death, Black und Progressive Metal. Britische Fans liebten ihr Debütalbum "Rape Of The Bastard Nazarene". Nach dem hochgelobten "The Goat of Mendes" schien Akercocke unaufhaltsam, doch 2007 endete vorerst ihr erstes Kapitel. Eine fast ein Jahrzehnt lange Pause folgte, bis sie 2017 mit "Renaissance in Extremis" triumphal zurückkehrten.
Akercockes "Decades of Devil Worship" bietet eine satanische Show, die mit ihrer Energie und Vielseitigkeit beeindruckt. Doch nicht jeder wird von infernalischem Metal begeistert sein. Wer sich jedoch auf das Ritual einlässt, erlebt eine teuflisch gute Zeit!
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- Artist: Voivod
- Album: Morgöth Tales
- Label: self released
- VÖ: 21.07.2023
Mit "Morgöth Tales" präsentiert uns die kanadische Band VOIVOD ein besonderes Jubiläumsalbum. Auf 40 Jahre Weltraumerkundung wird zurückgeblickt, und das Ergebnis ist eine gelungene Mischung aus frischen Studioaufnahmen und einer neuen, mitreißenden Titelnummer.
Das Album beinhaltet neun sorgfältig ausgewählte Songs aus ihrer beeindruckenden, vielfältigen Diskographie zwischen 1984 und 2003, die von der aktuellen Besetzung der Band in neuem Glanz erstrahlen. Dabei schaffen es VOIVOD mühelos, uns von thrash-punkigen Klängen über progressiven Metal bis hin zu experimenteller Musik zu führen.
Besonders erwähnenswert sind die mitreißenden Neuinterpretationen von Klassikern wie "Condemned To The Gallows" und "Thrashing Rage", die uns in das Zeitalter des Metal zurückversetzen, als diese Songs erstmals veröffentlicht wurden.
Höhepunkte des Albums sind zweifellos die Kooperationen mit E-Force und Jason Newsted auf den Songs "Rise" und "Rebel Robot". Die einzigartigen Kollaborationen verleihen dem Album eine zusätzliche Dynamik und bieten den Fans ein wahres Fest der Klangvielfalt.
Die Titelnummer "Morgöth Tales" ist eine willkommene Ergänzung und zeigt die experimentelle Seite der Band in ihrer ganzen Pracht. Der Song nimmt uns mit auf eine intergalaktische Reise, bei der wir in die unergründlichen Tiefen der Musik von VOIVOD eintauchen können.
Die Band hat sich in bester Form präsentiert, und die Produktion ist tadellos. Man spürt förmlich die Energie und den Spaß, den Chewy, Rocky, Snake und "Away" beim Aufnehmen hatten. Die musikalische Reise von "Morgöth Tales" ist definitiv ein Erlebnis, dem man sich nicht entziehen kann.
Als Fazit können wir sagen: "All aboard and ready for take off!" VOIVOD beweisen erneut ihre außergewöhnliche Fähigkeit, das Universum des Metal zu erforschen und gleichzeitig frisch und innovativ zu klingen. "Morgöth Tales" ist ein beeindruckender Tribut an 40 Jahre Musikgeschichte, der die Fans begeistern wird.
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- Artist: Nuclear Winter
- Album: Seagrave
- Label: MMD Records
- VÖ: 21.07.2023
Die Reise durch die düsteren Gefilde von NUCLEAR WINTERs neuem Album "Seagrave" entfaltet einen kraftvollen Klangteppich. Gary Stautmeister kombiniert donnernde schwere Rhythmen mit geisterhaften Chören und dynamischen elektronischen Texturen. Es ist keine bloße Aggression, sondern ein Schritt nach vorn mit epischer Dimension. Von "The Glimmering Landscape" bis "Black Waters" erzählt das Album von hoffnungslosen Orten, verpassten Chancen, Frustration und Nostalgie. Trotz düsterer Themen bietet es eine seltsame Ruhe und reißt mit seiner cinematischen Vielfalt mit. Insgesamt eine starke Leistung von NUCLEAR WINTER, die mit einem Augenzwinkern beweist, dass selbst düstere Reisen ihren besonderen Reiz haben.
Über NUCLEAR WINTER:
Aus Zimbabwe stammend, gründete Gary Stautmeister NUCLEAR WINTER im Jahr 2013 und veröffentlichte im selben Jahr die EP "The Void". Das melodisch/industrielle Death-Metal-Projekt lässt sich von Bands wie FLESHGOD APOCALYPSE, WINTERSUN, RAMMSTEIN und LORNA SHORE inspirieren und verbindet druckvollen Metal geschickt mit elektronischen Elementen. Das neue Album zeigt eine Weiterentwicklung des Projekts hin zu cineastischen Klangwelten. NUCLEAR WINTER, bestehend aus Gary Stautmeister (Musik/Gesang/Produktion/Artwork), liefert harten Metal mit einer beeindruckenden Fusion aus Stilen.
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- Artist: A Light Within
- Album: Terraform (Single)
- Label: self released
- VÖ: 19.07.2023
A LIGHT WITHIN haben mit "Terraform" wirklich einen Volltreffer gelandet. Die Jungs aus Kansas City haben einen Song geschaffen, der sich durch seine einzigartige Mischung aus progressiven Elementen und verzerrtem Sound auszeichnet. Man könnte fast sagen, es ist eine Art "Kontrapunkt des Metals".
Die Musik ist eine fesselnde Reise durch gegensätzliche Stimmungen, die uns mal sanft in Melodien wiegen und dann wieder mit kraftvollem Schlagzeug und dröhnenden Gitarren umhauen. Die Stimme von Kyle Brandt ist dabei wie das Herzstück, das uns durch das Labyrinth der musikalischen Landschaft führt.
Was den Song wirklich von anderen abhebt, sind die ehrlichen und unverblümten Texte. Normalerweise ist Kyle eher metaphorisch in seinen Texten, aber hier hat er einen direkten Schlag gelandet. Die Botschaft, dass wir alle unsere eigenen Süchte haben und es nie zu spät ist, unser Leben in etwas Besseres zu verwandeln, ist kraftvoll und inspirierend.
Ein wenig Humor kann man bei A LIGHT WITHIN auch entdecken. Es ist, als ob sie sagen würden: "Hey, wir können tiefsinnig sein, aber wir nehmen uns selbst nicht zu ernst." Und das ist erfrischend.
Das einzige, was mir ein wenig fehlt, ist die Vielfalt in der Songstruktur. Obwohl der Song in seinen Emotionen auf und ab geht, hätte ich mir gewünscht, dass sie noch etwas mutiger in ihren Arrangements wären.
Insgesamt ist "Terraform" jedoch ein beeindruckendes Stück Musik, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon darauf, wie A LIGHT WITHIN ihre kreative Reise in einem bald erscheinenden Album fortsetzen werden. Ein definitiver Geheimtipp für alle, die nach etwas Neuem und Aufregendem suchen.
- Artist: Bray Road
- Album: Focused, Fierce, Relentless...
- Label: self released
- VÖ: 15.07.2023
BRAY ROAD hat mit "Focused, Fierce, Relentless..." ein Album veröffentlicht, das ihre einzigartige Einstellung und Herangehensweise widerspiegelt. Die aus Milwaukee stammende Dreierbande zeigt sich hier von ihrer besten Seite und liefert einen Mix aus Thrash und Groove Metal. Die Band, 2011 von Gitarrist und Sänger Nino Nienas gegründet, ist benannt nach einer Straße in Elkhorn, WI, auf der Berichte über die Kryptozoologie-Kreatur "Beast of Bray Road", einem werwolfähnlichen Wesen, kursieren.
Das Album beginnt mit "GOODBYE, MS. GODFREY", einem kurzen, aber kraftvollen Intro, das den Hörer sofort in die brutale Welt von BRAY ROAD eintauchen lässt. "NOBODY'S JUNIOR" ist ein Höhepunkt des Albums, mit intensiver Energie und einem beeindruckenden Zusammenspiel der Bandmitglieder. "FEED THE BEAST" und "POSSIBLE VIOLENCE" halten das Tempo hoch und zeigen die aggressive Seite von BRAY ROAD. "RIDE" hingegen präsentiert eine fesselnde Melodie und verbindet sie geschickt mit der Härte des Thrash Metals.
"FOCUSED, FIERCE, RELENTLESS..." bleibt seinem Namen treu und zeigt eine Band, die sich weiterentwickelt hat und ihre musikalische Richtung konsequent verfolgt. Die Texte sind oft düster und nachdenklich, während die Riffs und Soli beeindrucken. Die Produktion ist solide und vermittelt die Live-Energie der Band.
Einige der besten Momente des Albums sind in "DARK PASSENGER" und "TAKES ONE TO KNOW ONE" zu finden. Hier zeigt BRAY ROAD ihre musikalische Reife und Kreativität, während sie ihren charakteristischen Thrash/Groove-Metal-Sound beibehalten.
Dennoch, obwohl "Focused, Fierce, Relentless..." ein solides Album ist, fehlt es manchmal an Originalität und Innovation. Die Songs neigen dazu, sich etwas zu ähneln, was die Langzeitwirkung des Albums etwas beeinträchtigt. Einige Variationen im Songwriting hätten das Hörerlebnis bereichern können.
Insgesamt verdient "Focused, Fierce, Relentless..." eine Bewertung von 6/10. BRAY ROAD beweisen ihre Fähigkeiten als Thrash/Groove-Metal-Band, doch um sich von der Masse abzuheben, müssten sie möglicherweise mutiger sein und neue musikalische Pfade erkunden. Trotzdem ist dieses Album eine energiegeladene und wilde Fahrt, die Fans des Genres sicherlich zu schätzen wissen werden.
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- Artist: A Dark Halo
- Album: Omnibus One
- Label: self released
- VÖ: 14.07.2023
Das neue Album "Omnibus One" von A DARK HALO bietet eine beeindruckende Mischung aus Cyber-Metal und progressiven Elementen. Mit einer Gesamtbewertung von 7/10 präsentieren sie eine ansprechende musikalische Vielfalt, die den Hörer fesselt.
"Thin Be The Veil" eröffnet das Album und vermittelt mit unheimlichen Gesangseinlagen ein Gefühl der Unsicherheit. Der Song beschreibt das Gefühl, an der Schwelle des Wahnsinns zu stehen und beeindruckt durch den Kontrast zwischen harten Strophen und hymnischen Refrains.
In "Starfall" (feat. Kathleen Cylkowski) verschmelzen wunderschöne Klaviermelodien und beeindruckende, klare Gesangsharmonien mit kraftvoller Metal-Instrumentierung. Dies verleiht dem Song eine ätherische Note und erzeugt eine Atmosphäre der Vorfreude.
"I, Revenant" beeindruckt mit einer ansteigenden Spannung durch orchestrierte Elemente und führenden Synths. Dies führt zu einem gewaltigen Ausbruch von schweren Gitarren und dröhnendem Schlagzeug, der den Hörer mitreißt.
Mit "The Disquiet" beschließt das Album mit einem Song über die Ängste, denen wir gegenüberstehen, und der Hoffnung auf bessere Zeiten. Die musikalische Gestaltung wechselt zwischen schweren und leichten Instrumentierungen und erzeugt dadurch eine intensive Wirkung. A DARK HALO zeigen in diesem Song ihr gesamtes Können und beenden das Album mit einem unvergesslichen Höhepunkt.
Die Bandmitglieder, angeführt von Dave Lowmiller und Melrose, präsentieren ihre einzigartigen Stilelemente in einer beeindruckenden Weise. Auch die Remastering-Arbeiten von Tommie Bonajo tragen zu einem überzeugenden Klangbild bei.
Insgesamt ist "Omnibus One" von A DARK HALO ein gelungenes Album, das die Vielseitigkeit und Innovationskraft der Band demonstriert und definitiv Lust auf mehr macht. Fans des Genres werden dieses Album zu schätzen wissen.
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- Artist: Quiet Man
- Album: The Starving Lesson
- Label: self released
- VÖ: 14.07.2023
QUIET MAN (früher bekannt als God Root) bringt die Dunkelheit zurück in die Welt der Psychedelia. Ihr Debütalbum "The Starving Lesson" ist alles andere als leise. Mit einer Mischung aus Sludge und vielschichtigen Klängen ist es nicht nur politisch und ökologisch geprägt, sondern auch emotional und spirituell fesselnd.
Die Band drückt aus, dass sie nicht auf den üblichen Regenbogen- und Sonnenschein-Psychedelik-Zug aufspringen wollen, sondern eher eine Erfahrung ähnlich wie ein psychedelischer Rausch in einem Autounfall bieten möchten. Ihre Musik soll ein physisches Sinneserlebnis sein, besonders bei Live-Auftritten. Sie glauben, dass Musik die Physiologie eines Menschen verändern kann und sie streben danach, den Zuhörern eine psychedelische Erfahrung und Katharsis durch ihre Performances zu vermitteln.
"The Starving Lesson" ist die musikalische Untermalung des Selbstaussterbens der Menschheit und eine deutliche Aussage über das unvermeidliche Ende. Das Album beginnt mit "Pressure to Burrow", einem Track über den Verlust des Selbst auf mikro- und makrosozialer Ebene, während man zusehen muss, wie geliebte Menschen den chaotischen Drogenkonsum nicht überleben. Dies zieht eine thematische Parallele zur selbstzerstörerischen Ökozid, den wir als Spezies verursachen.
Mit "At Operating Temp" wird ein Noise-Intermezzo eingeführt, das Klänge von Zahlensendestationen enthält - codierte und automatisierte Botschaften, die an Spionageagenten über Kurzwellenfrequenzen gesendet werden. Diese Übertragungen werden das Leben auf der Erde überdauern. "From Tomorrow's Dead Hiss" hebt das Thema von einfacher Selbstzerstörung auf ökologischen Völkermord an.
Die Band erläutert, dass dies die Verbilligung und Entwertung des menschlichen Lebens durch die Machenschaften des Kapitalismus mit der Verbilligung und Entwertung der Erde und ihrer Ressourcen in Verbindung setzt. "Set To Boil Is The New Standard" beschreibt das militärisch-industrielle System als Frankenstein-Monster, das von einem Meister befreit ist und auf totale Dominanz und Antileben programmiert wurde. Es nährt sich vom Blut der Ausgebeuteten für sinnloses Kapital bis zur Vernichtung.
"The Post Abandoned" verwendet Klänge von Kurzwellenstationen, einschließlich des "Dead Hand Systems", das eine nukleare Vergeltung auslösen soll, falls niemand mehr am Leben ist, um den "Knopf zu drücken". Währenddessen ist "The Starving Lesson" eine Bitte, sich von der Maschine abzuwenden und nicht an ihrer Gewalt teilzunehmen.
"All Along, We Were Beautiful Radiant Things" ist eine Umdeutung eines hoffnungsvollen und inspirierenden Zitats aus Emma Goldmans "Living My Life": "Ich will Freiheit, das Recht auf Selbstausdruck, das Recht auf schöne, strahlende Dinge für alle." Für sie bedeutete Anarchismus genau das, und sie würde danach leben, trotz der ganzen Welt - Gefängnisse, Verfolgung, alles. Ja, selbst trotz der Verurteilung ihrer eigenen engsten Genossen würde sie ihr schönes Ideal leben.
Das Album wurde von Scot Moriarty in den Backroom Studios in Rockaway, NJ aufgenommen und von Magnus Lindberg (Cult of Luna) gemastert.
Fazit:
QUIET MAN's "The Starving Lesson" ist ein fesselndes Album, das düstere Psychedelik mit politischen und ökologischen Themen verbindet. Eine kraftvolle und intensive Erfahrung.
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- Artist: Valletta
- Album: Come Alive
- Label: self released
- VÖ: 14.07.2023
VALLETTA's Debütalbum "Come Alive" aus Raleigh, North Carolina, ist eine eindrucksvolle Reise in die Welt des Heavy Metal. Mit einer Mischung aus schwarzem Rock 'n' Roll und kraftvollen Grooves schaffen sie eine einzigartige Klanglandschaft. Das Album erkundet die Idee, in sich selbst und in der Umgebung gefangen zu sein, was in den kraftvollen und düsteren Texten zum Ausdruck kommt.
Die raue Gitarrenarbeit und eingängigen Riffs verbinden sich perfekt mit der dynamischen Percussion und den dämonischen, harschen Vocals. Schon beim Opener "Come Alive" bis hin zu "Bringing the Worst" präsentieren VALLETTA eine beeindruckende Vielfalt an Gitarrenklängen, donnernden Rhythmen und melodischen Leads. Dabei balanciert die Band geschickt ihre anspruchsvollen Melodien gegen den schweren Bass und die düsteren Texte aus.
Besonders hervorzuheben ist der Track "Saint", der von der Suche nach sich selbst und den Herausforderungen auf dem Weg erzählt. Die Musik wechselt zwischen hoffnungsvollen Akkordfolgen und düsteren Passagen und spiegelt so die Höhen und Tiefen der Geschichte wider. Ebenso fesselnd ist "Soot & Ash", das die Vorstellung des Verlorenseins und des ziellosen Umherirrens verkörpert. Die rhythmischen Grooves verleihen dem Song einen marschartigen Charakter, während die düstere Dissonanz den Weg zunehmend undurchsichtig macht.
"Come Alive" ist ein gut durchdachtes Album mit eingängigen Hooks und einer düsteren Atmosphäre. VALLETTA taucht tief in intensive und emotionale Themen ein, die sich in ihrer kompositorischen Vielfalt widerspiegeln. Die Musik trifft mit kraftvollem und fesselndem Sound ins Mark.
Die Bandmitglieder Donald Boyd (Bass), Justin Valletta (Schlagzeug), Keenan Carroll (Gitarre und Lead-Gesang) und Will Goodyear (Lead-Gitarre) zeigen eine beeindruckende musikalische Chemie, die sich in jedem Song widerspiegelt. Mit Mitgliedern von Bands wie MO’YNOQ, LORD ALMIGHTY, BARISHI, BETWEEN THE BURIED AND ME, PRAYER FOR CLEANSING und HOPESFALL sind sie eine versierte und talentierte Gruppe von Musikern.
"Come Alive" ist in verschiedenen Formaten erhältlich und bietet den Hörern die Möglichkeit, dieses beeindruckende Werk digital, auf Vinyl, CD oder Kassette zu genießen.
Insgesamt verdient "Come Alive" von VALLETTA eine Bewertung von 6/10 - ein solides Debüt mit Potenzial für noch mehr Großartigkeit in der Zukunft.
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- Artist: Calligram
- Album: Position | Momentum
- Label: Prosthetic Records
- VÖ: 14.07.2023
CALLIGRAM kehrt mit ihrem neuesten Album "Position | Momentum" zurück und präsentiert eine eindringliche Verschmelzung aus wütendem D-Beat-Punk und eiskaltem Black Metal. Die Aufnahmen im The Parlour Studio unter der Regie von Russ Russell verleihen den Songs eine rohe Energie und ermöglichen atmosphärische Momente, die das Album in eine bedrückende und düstere Atmosphäre hüllen.
Matteo Rizzardo liefert seine Vocals erneut in seiner Muttersprache Italienisch, und selbst für diejenigen, die die Sprache nicht verstehen, vermitteln seine Gesangsdarbietungen eindringliche Botschaften von Schmerz, Chaos, Kampf und Angst. Die wachsende Explosivität seiner Stimme verleiht dem Album eine besondere Intensität.
Interessanterweise ist "Position | Momentum" für Rizzardo keine Form der musikalischen Katharsis oder Therapie. Stattdessen war die schwierigste Arbeit für ihn, außerhalb der Band, das Akzeptieren und Analysieren seiner eigenen dunkelsten Teile. Dieser persönliche Prozess floss in die Songtexte ein und verleiht ihnen eine aufrichtige und purgierende Qualität.
Musik wird oft als Heilmittel betrachtet, das Leiden lindern kann, aber CALLIGRAM setzt mit "Position | Momentum" auf das Gegenteil - eine kraftvolle Feier des Schmerzes, des Todes und des Chaos.
Das Album bietet eine gelungene Mischung aus rasenden Tracks und ruhigeren Passagen, die dem Hörer Momente zum Durchatmen bieten, bevor die nächste Woge an Intensität hereinbricht. Die Kombination aus brachialem Sound und raffinierten atmosphärischen Elementen macht "Position | Momentum" zu einem starken und kohärenten Werk.
Insgesamt verdient das Album eine Bewertung von 6/10, da es zwar musikalisch beeindruckend ist und den Hörer in seinen Bann zieht, aber auch eine gewisse Emotionalität und Zugänglichkeit vermissen lässt. Dennoch ist "Position | Momentum" ein eindringliches Werk, das die Band auf ihrem künstlerischen Weg weiter voranbringt.
"Position | Momentum" erscheint am 14. Juli unter dem Label Prosthetic Records und wurde von Russ Russell aufgenommen und von Grant Berry gemastert. Das Artwork stammt von Deborah Sheedy.
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- Artist: Exiled Hope
- Album: Blood Of The Ancients (Single)
- Label: self released
Exiled Hope's neue Single "Blood of the Ancients" ist ein dramatisches Meisterwerk. Sofia Frasz gelingt es, ihre authentische künstlerische Identität zu entfalten. Die Kombination aus extremer Metal-Energie und zarten Folk-Einflüssen verleiht dem Song eine einzigartige Atmosphäre. Der Song erzählt die Geschichte eines unwissentlich Unsterblichen, der nach Sinn in seinem unheilvollen Dasein sucht. Sofia's Kompositionsfähigkeiten sind beeindruckend, und ihre Stimme fesselt den Hörer von Anfang bis Ende. Die Kollaboration mit anderen talentierten Künstlern verleiht dem Album "Apocrypha" zusätzliche Tiefe. Obwohl der Song beeindruckend ist, könnte die Struktur manchmal straffer sein. Insgesamt ist "Blood of the Ancients" ein vielversprechender Vorgeschmack auf das kommende Album und zeigt Sofia's künstlerische Reife.
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- Artist: The Iron Roses
- Album: Screaming For A Change (Single)
- Label: SBÄM Records / Iodine Recordings
- VÖ: 14.07.2023
Die frische Band The Iron Roses, angeführt von Sänger Nathan Gray, bekannt durch Boysetsfire, I Am Heresy und sein Soloprojekt, hat eine neue Single namens "Screaming For A Change" veröffentlicht. Die Single dient als Auftakt für ihr neues Album, das politisch aufgeladenen, hymnischen Punkrock mit Reggae, Ska sowie post-hardcore und Metal-Einflüssen verspricht.
Bereits in den ersten Takten des Songs wird deutlich, dass The Iron Roses eine einzigartige Fähigkeit besitzen: Sie verbinden wütende, kraftvolle Lyrics mit Musik, die den Geist erhellt und die Seele erhebt. Diese seltene Kombination lässt ihre Authentizität erstrahlen und erzeugt eine unwiderstehliche Energie.
Im gegenwärtigen Musikmarkt scheint der ursprüngliche Geist des Punk verlorengegangen zu sein. Doch The Iron Roses beweisen, dass dieser Geist immer noch lebendig ist und mitreißende Songs hervorbringt, die einen dazu bringen, in der Küche zu tanzen und lauthals mitzusingen.
Es ist unbestreitbar, dass die Bandmitglieder über herausragendes musikalisches Talent verfügen, aber es ist ihre aufrichtige Leidenschaft und politisches Engagement, die ihre Musik so kraftvoll machen. Die Texte der Songs fungieren als Protestsongs gegen Ungerechtigkeiten und die dunklen Zeiten, die wir erleben.
Es ist eine Freude, zu sehen, wie diese sechs Individuen ihre Wahrheit singen. Ihr Wachstum und ihre Entwicklung in den letzten Jahren sind beeindruckend und haben zu diesem beeindruckenden Album geführt. Ihre Musik verkörpert eine Kraft, Liebe und Leidenschaft, die die Welt heute dringend braucht.
Die Single "Screaming For A Change" sowie das begleitende Video repräsentieren nicht nur eine sozial und politisch fortschrittliche Botschaft, sondern auch die Herzlichkeit einer vielfältigen Gruppe von Menschen, die das Leben und ihre Musik genießen. Sie zeigen, dass der Kampf für Veränderung auch freudvoll und lebensbejahend sein kann. Die Band ist bereit, ihre Wut und Frustration in ihre Musik fließen zu lassen, und dies wird spürbar, wenn sie im Herbst auf Tour gehen.
Mit ihrer starken Identität und ihrer mitreißenden Musik werden The Iron Roses zweifellos viele Hörer erreichen. Die Welt braucht Bands wie sie, die uns einen Soundtrack zum Kämpfen geben, wenn die Zeiten düster sind und die Zukunft ungewiss erscheint.
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- Artist: Djinn-Ghül
- Album: Opulence
- Label: Vicious Instinct Records
- VÖ: 14.07.2023
Djinn-Ghül, das international gefeierte Duo bestehend aus Grant Nachbur (Nephrectomy) und Junior Patiño (Voraraephilia), präsentiert ihr drittes Album "Opulence" weniger als zwei Jahre nach ihrer hochgelobten EP "Mechalith". Die Evolution ihres Sounds ist deutlich spürbar und erreicht mit diesem Release ein neues Level der Extremität.
"Opulence" zeigt sich als kraftvolles, industriell geprägtes Death-Metal-Meisterwerk, das mit neun Tracks die Hörer in eine Welt unvorstellbarer Brutalität und futuristischer Klänge entführt. Die Zusammenarbeit mit Gastvokalisten wie Jordan James von Disentomb, Phlegeton von Wormed, Sara Crow und Alex Marr verleiht dem Album zusätzliche Vielseitigkeit.
Die Klanglandschaften variieren zwischen brachialer Death-Metal-Brutalität und beeindruckend mechanischen Tönen, die perfekt ineinander verschmelzen. Djinn-Ghül beweisen erneut ihre Fähigkeit, mit nur zwei Mitgliedern ein derartiges Maß an Kraft und Komplexität zu erzeugen.
Die Acrylmalerei des chinesischen Künstlers Guang Yang ziert abermals das Albumcover und vermag die Atmosphäre von "Opulence" in visueller Form einzufangen.
Obwohl "Opulence" eine eindrucksvolle Leistung darstellt und technisch beeindruckt, bleibt es hinter den Erwartungen zurück. Die Innovation scheint zuweilen zu fehlen, und die Songs verschmelzen zu einer homogenen Masse, die die Identität der Band etwas verwässert.
Insgesamt verdient "Opulence" eine Bewertung von 5/10, da es zwar solide und gut ausgeführt ist, aber nicht die herausragende Originalität und Tiefe bietet, die von Djinn-Ghül zu erwarten wäre. Dennoch wird es Fans des Genres sicherlich ansprechen und diejenigen begeistern, die nach einem kraftvollen, technisch versierten und düsteren Death-Metal-Album suchen.
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- Artist: Progenitor
- Album: Eldritch Supremacy
- Label: self released
- VÖ: 14.07.2023
Progenitors "Eldritch Supremacy" vereint dunkle und introspektive Erforschung durch atmosphärische Riffs, rasante Melodien und donnernde Blast Beats. Obwohl sie fesselnd klingen, fehlt es an Innovation. Die okkulten und uralten Kräfte mögen inspirieren, aber das Album erreicht sein volles Potenzial nicht. Die Vocals sind kraftvoll, aber es fehlt an Abwechslung und Dynamik. Die immersive Klanglandschaft erzeugt eine düstere Atmosphäre, die den Hörer in andere Welten entführt, doch die Langatmigkeit in einigen Stücken mindert das Gesamterlebnis. Die Produktion ist solide und das Artwork beeindruckend, aber insgesamt bleibt "Eldritch Supremacy" hinter den Erwartungen zurück. Eine solide Leistung, aber es fehlt der Wow-Faktor.
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- Artist: LanzerRath
- Album: Metagalactic Domination
- Label: Northern Spire Productions
- VÖ: 14.07.2023
LanzerRaths viertes Album "Metagalactic Domination" ist eine düstere Entdeckungsreise in die Tiefen des Black Metal. Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 verfolgen die Gründungsmitglieder "I" und "II" konsequent ihre Vision einer DIY-Black-Metal-Band, die die Energie und Emotionen reiner Amateurmusiker einfängt, ganz im Einklang mit den Pionieren des Genres.
Das Album präsentiert eine vielseitige Klanglandschaft mit fesselnder Atmosphäre, aggressiven Riffs, blastbeats und gnadenlosen Vocals, die Botschaften der Dunkelheit vermitteln. Die Themen Wahnsinn, Verzweiflung, Geheimnis und Elend durchdringen ihr klangliches Universum und legen den Grundstein für das, was noch kommen mag.
"Metagalactic Domination" entführt den Hörer in kosmische Korridore einer Realität jenseits der Wahrnehmung und irdischer Bindungen. Durch raffiniertes Songwriting verbindet das Album brutale Ausbrüche von Black-Metal-Gewalt mit melodischen, jenseitigen Passagen zu etwas Obskur-Düsterem.
Jeder Song entfaltet seine eigene düstere Geschichte, ohne dass es sich je nach "Track by Track"-Schema anfühlt. Die musikalische Reise fließt nahtlos von einem Track zum nächsten und führt den Hörer in eine hypnotische, dunkle Welt.
Die Produktion ist solide und fängt die Rohheit und Intensität der Musik gut ein. Die einzigartige Kombination aus roher Energie und melodischer Schönheit sorgt für eine fesselnde Atmosphäre.
Das Album zeigt auch eine starke instrumentale Finesse, die sich durch die Präzision und die Nuancen der Musiker zeigt. Besonders die Stimmen von "I" und "II" ergänzen sich gut und tragen zur emotionalen Tiefe der Musik bei.
Ein Highlight des Albums ist der Bonustrack "Through Comstats We Scream", der die Dunkelheit des Albums in einem finalen, eindringlichen Höhepunkt kulminiert.
Dennoch ist "Metagalactic Domination" nicht frei von Mängeln. Einige Passagen wirken etwas repetitiv und hätten eine zusätzliche Abwechslung vertragen können. Auch wenn das Album insgesamt solide ist, fehlt es ihm an einigen Stellen an Originalität, um sich von anderen Veröffentlichungen im Black-Metal-Genre abzuheben.
Insgesamt ist "Metagalactic Domination" ein solides Werk, das die Essenz des Black Metal einfängt und den Zuhörer auf eine dunkle, mystische Reise mitnimmt. Trotz einiger Mängel bietet das Album eine fesselnde Erfahrung für Fans des Genres.
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- Artist: Inhumed
- Album: Feasted Upon Like Carrion
- Label: self released
- VÖ: 14.07.2023
Inhumed, die kanadische Melodic Death Metal Band aus Winnipeg, Manitoba, beeindruckt mit ihrer neuesten EP "Feasted Upon Like Carrion". Das Quintett, 2016 gegründet, verbindet auf geschickte Weise Einflüsse aus dem Death Metal der 90er Jahre mit modernen Elementen.
Das Album bietet eine solide Darbietung, obwohl es nicht ganz die erwartete Furore erzeugt. Dennoch zeigt die Band vielversprechendes Potenzial. Die Instrumentalarbeit ist beeindruckend, insbesondere die kraftvollen Gitarrenriffs, die an Obituary, Bloodbath und Carcass erinnern. Die Kombination aus Mike Masons vielseitigem Gesang und den Growls von Ian Garraway verleiht der Musik eine dynamische Atmosphäre.
Textlich bewegt sich die Band in düsteren Themen wie Horror, Tod, Verwesung und Religionskritik. Dies fügt eine düstere und morbide Note hinzu, die zum Gesamtcharakter des Genres passt.
Das Album weist jedoch einige Schwächen auf. Obwohl die Songs solide komponiert sind, fehlt es ihnen an einzigartiger Identität. Einige Passagen könnten besser ausgearbeitet sein, um die Hörer stärker zu fesseln. Zudem ist die Produktion nicht ganz ausgereift, was dazu führt, dass die Songs nicht ihre volle Wirkung entfalten können.
Inhumed haben bereits mit "Volume 1" ein solides Full-Length-Album und den kraftvollen Track "I Feel Nothing" veröffentlicht. Ihre Live-Auftritte werden für ihre Energie und Mitreißfähigkeit gelobt, was sie zu einer vielversprechenden Live-Band macht.
Zusammenfassend ist "Feasted Upon Like Carrion" eine solide EP mit ansprechenden Elementen, aber es fehlt der letzte Schliff, um sich von anderen Bands des Genres abzuheben. Dennoch werden Fans des melodischen Death Metal ihre Freude an diesem Werk haben.
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- Artist: Deitus
- Album: Irreversible
- Label: Candleligh Records
- VÖ: 14.07.2023
Deitus sind zurück mit ihrem dritten Studioalbum "Irreversible". Das Album zeigt ihre rohe, düstere und melodische Klanglandschaft. Ihre blutrünstigen und rabiaten Live-Auftritte haben ihnen Lob eingebracht und sie haben sich als Meister ihres Handwerks etabliert. Mit "Irreversible" präsentieren sie eine vielseitigere und einzigartige Klangästhetik. Das Album wurde von Greg Chandler in den Priory Recording Studios aufgenommen und von Tore Stjerna im Necromorbus Studio gemischt und gemastert.
Das Cover-Artwork stammt von Santiago Caruso. Die sechs Tracks bieten eine Vielzahl von Überraschungen, darunter Gastkünstler-Auftritte und spannende Projekte. Mit Candlelight Records als neuem Label erreichen sie ein noch breiteres Publikum. "Irreversible" ist ein starkes Werk, das die Fans der Band begeistern wird, auch wenn es keine track-by-track Bewertung erlaubt. Die Vielfalt und Originalität des Albums, gepaart mit der unverwechselbaren rohen Energie von Deitus, machen es zu einem Höhepunkt ihres Schaffens. Die Band beweist, dass sie keine Grenzen kennt und weiterhin die Essenz des Black Metal verkörpert. "Irreversible" ist ein beeindruckendes Album, das jeden Black Metal-Fan ansprechen wird und verdient eine Bewertung von 7/10.
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- Artist: Taylor Joshua Rankin
- Album: Sun, Will Grow
- Label: self released
- VÖ: 07.07.2023
Taylor Joshua Rankins Album "Sun, Will Grow" ist eine ausdrucksstarke Reise durch Erinnerungen und Kunst. Die Musik erkundet das Leben, die Wahlmöglichkeiten und das persönliche Innenleben, um künstlerische Kreationen zu erfüllen. Mit vielfältigen Instrumenten und fesselnden Melodien stellt das Album eine reife Darbietung von Rankins Kompositionsstil dar. Die minimalistische Instrumentalmusik regt zum Nachdenken an und lädt ein, in die tiefen Erinnerungen der Vergangenheit einzutauchen, während der Blick in die Zukunft gerichtet ist.
Besonders beeindruckend ist die Verwendung von Field Recordings aus der Bay Area, die dem Album einen authentischen Charakter verleihen. Die Fotografien von Najeebah Al-Ghadban, die alte Schwarz-Weiß-Bilder mit lebenden Blumen kombinieren, symbolisieren Erinnerungen und die Möglichkeit eines Neuanfangs.
Die Kompositionen, die aus einer persönlichen Schaffenskrise entstanden, bringen neue Formen linearer kontrapunktischer Schreibweise und mikro-polyphoner Harmonie hervor. Die dichten Streicherstücke wie "The Snow Leopard" und "A Cloud Stands Geometric" zeigen die musikalische Entwicklung und Leidenschaft von Taylor.
Jeder Titel des Albums bezieht sich auf Filme von Taylor's Lieblingsregisseuren wie Tsai Ming-liang, Hiroshi Teshigahara, Andrei Tarkovsky und Federico Fellini. Dadurch wird das Album zu einer Hommage an seine filmischen Einflüsse und eine einzigartige künstlerische Reise.
Die Musik auf "Sun, Will Grow" dient als strukturelles Gerüst für experimentelle Klangmanipulationen im Aufnahmestudio. Die Mischung aus akustischen und elektronischen Instrumenten erzeugt eine faszinierende Hybridisierung von Klang und Geräuschen.
Obwohl das Album eine reife Leistung von Taylor ist, markiert es auch einen Abschied, da es sein letztes großes Musikprojekt in der Bay Area ist, bevor er weiterzieht. "Sun, Will Grow" ist ein bewegendes Werk, das sowohl Vergangenheit als auch Zukunft feiert und den Hörer auf eine intime, persönliche Reise mitnimmt.
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- Artist: Static Abyss
- Album: Aborted From Reality
- Label: Peaceville Records
- VÖ: 30.06.2023
Das neue Album "Aborted From Reality" von Static Abyss bietet eine druckvolle Mischung aus Death Metal, Doom und Crust. Das Duo Greg Wilkinson und Chris Reifert, bekannt für ihre Arbeit mit Autopsy, präsentiert einen düsteren und beunruhigenden Klang, der die Hörer in eine albtraumhafte Welt entführt.
Die erste Single "Wormskinned" gibt einen Vorgeschmack auf das, was das Album zu bieten hat. Das Lied bewegt sich zwischen aggressiven Riffs und langsamen, hypnotischen Passagen, während Chris Reiferts unverkennbare Stimme aus den Tiefen des Wahnsinns zu sprechen scheint. Die Musik wechselt zwischen barbarischem Tremolo-Picking und eingängigen Grooves, die von düsteren Gitarrenharmonien begleitet werden. Der Text des Songs erzeugt eine unheimliche Atmosphäre und lässt den Hörer in eine Welt voller Angst eintauchen.
Das Album "Aborted From Reality" setzt den düsteren Klang fort, der bereits auf dem Debütalbum "Labyrinth of Veins" präsentiert wurde. Es bietet eine Mischung aus brutalen Riffs und kriechenden, hypnotischen Gitarrenleads, die eine unheimliche Stimmung erzeugen. Greg Wilkinson hat das Album im Earhammer Studio aufgenommen und auch für das Engineering, Mixing und Mastering verantwortlich. Das Coverartwork von All Things Rotten unterstreicht die düstere Ästhetik des Albums.
Insgesamt ist "Aborted From Reality" ein beeindruckendes Album, das die Grenzen des Death Metal auslotet und mit Doom- und Crust-Elementen experimentiert. Die musikalische Kreativität von Greg Wilkinson und Chris Reifert ist deutlich zu spüren, während sie eine düstere und beklemmende Atmosphäre schaffen. Fans von intensivem und unkonventionellem Metal werden mit diesem Album definitiv auf ihre Kosten kommen.
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- Artist: Suspiriorum
- Album: Suspiriorum
- Label: self released
- VÖ: 04.07.2023
SUSPIRIORUM, eine neue Band aus der Rock- und Metal-Szene von Austin, präsentiert ihre EP "Suspiriorum". Angeführt von dem ehemaligen Hinayana-Bassisten Joseph Maniscalco ist die Band bestrebt, die ungewöhnliche Verbindung von Horrorfilm-Soundtracks und klassischem Rock zu erkunden. Die EP besteht aus vier Tracks und bietet eine interessante Mischung aus Einflüssen, die von italienischem Progressive und cineastischem Rock bis hin zu Okkult-Rock und Prog-Rock reichen.
Das Eröffnungsstück "Regina Di Sangue" fesselt den Hörer sofort mit seinen düsteren und atmosphärischen Klängen. Die Verbindung von Bass und Synthesizer schafft eine geheimnisvolle Stimmung, während die Gitarrenriffs das Gefühl von Spannung verstärken. Suzy Bravos kraftvoller Gesang verleiht dem Song eine zusätzliche Intensität und bildet einen gelungenen Kontrast zu den instrumentalen Elementen.
"Mother Suspiriorum" führt den Hörer weiter in die mysteriöse Welt von SUSPIRIORUM. Der Song zeigt eine starke Verbindung zu den Einflüssen von Goblin und Blue Öyster Cult. Die Gitarrenarbeit von Tim Driscoll ist bemerkenswert und fügt dem Song eine zusätzliche Schicht melodischer Tiefe hinzu.
"The Dark Knows" ist ein weiterer Höhepunkt der EP. Hier vereint die Band geschickt ihre Einflüsse zu einem kraftvollen und mitreißenden Song. Die Melodien sind packend und die instrumentale Vielfalt ist beeindruckend. Joseph Maniscalco liefert mit seinem Bass- und Synthesizerspiel eine solide Grundlage für die gesamte Band.
Als Bonustrack auf der CD gibt es "I Love The Night". Dieser Track zeigt eine etwas andere Seite von SUSPIRIORUM, da er mehr in Richtung klassischen Rock tendiert. Dennoch bleibt die düstere Atmosphäre erhalten und der Song ist ein gelungener Abschluss der EP.
Die Produktion von "Suspiriorum" ist ausgezeichnet. Jeff Henson und Alberto De Icaza haben einen klaren und kraftvollen Sound geschaffen, der die Stärken der Band betont. Das Artwork von David Paul Seymour fängt die düstere Ästhetik der Musik perfekt ein.
Insgesamt ist "Suspiriorum" von SUSPIRIORUM eine faszinierende EP, die eine gelungene Fusion von Horrorfilm-Soundtracks und klassischem Rock bietet. Die Band hat es geschafft, ihre vielfältigen Einflüsse zu einem eigenständigen und packenden Sound zu verschmelzen. Fans von Goblin, Blue Öyster Cult und Opeth werden ihre Freude an dieser Veröffentlichung haben. Es wird interessant sein zu sehen, wohin SUSPIRIORUM in Zukunft gehen und wie sie ihren Sound weiterentwickeln werden.
- Artist: Leaving Caroline
- Album: Hope (EP)
- Label: self released
- VÖ: 08.07.2023
Die Münchner Band Leaving Caroline präsentiert ihre EP "Hope" als einen beeindruckenden musikalischen Ausdruck von Emotionen und Gedanken in einer Zeit, in der Hoffnung oft schwer zu finden ist. Das Album bietet eine Mischung aus energetischen und kraftvollen Rock- und Metal-Sounds sowie eingängigen Melodien, die den Hörer mitreißen.
Die EP beginnt mit dem Intro "Hope", das eine atmosphärische Stimmung schafft und den Hörer auf das kommende musikalische Erlebnis vorbereitet. Der Song "Insanity" präsentiert sich mit treibenden Gitarrenriffs und einer kraftvollen Gesangsleistung. Er vermittelt ein Gefühl von Wut und Frustration, während gleichzeitig eine gewisse Hoffnung mitschwingt.
"Hunter And Prey" überzeugt mit seiner energiegeladenen Instrumentierung und den packenden Texten. Die Band versteht es, starke Emotionen in ihre Musik zu legen und dabei eine gewisse Tiefe zu bewahren. Der Song "Misery" zeigt die Vielseitigkeit der Band, indem er ruhigere Passagen mit kraftvollen Momenten kombiniert. Die melancholische Stimmung und die eindringliche Stimme des Sängers schaffen eine emotionale Verbindung zum Hörer.
"Nothing Left" ist ein weiterer Höhepunkt des Albums, der mit seinem mitreißenden Refrain und den eindringlichen Texten beeindruckt. Hier zeigt die Band ihr Talent, eingängige Melodien mit kraftvollen Rockelementen zu verbinden. Der letzte Track "Worst Case" ist bereits als Single veröffentlicht und rundet die EP mit seiner energetischen und mitreißenden Performance ab.
Insgesamt präsentiert Leaving Caroline mit "Hope" eine gelungene EP, die durch ihre emotionale Tiefe, eingängige Melodien und kraftvolle Rock- und Metal-Elemente besticht. Die Band schafft es, ihre Gedanken und Gefühle zur heutigen Zeit auf eindrucksvolle Weise in Musik zu verwandeln und somit zum Nachdenken anzuregen. Mit ihrem Engagement, Hoffnung in einer zunehmend problematischen Welt zu verbreiten, setzen Leaving Caroline ein starkes Statement und zeigen ihr Potenzial als vielversprechende Band.
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- Artist: Rannoch
- Album: Conflagrations
- Label: Willowtip Records
- VÖ: 21.07.2023
Rannochs neues Album "Conflagrations" ist ein beeindruckendes Werk der progressiven Death-Metal-Szene. Mit einer Spielzeit von 52 Minuten präsentiert die Band sieben Tracks, die eine ungezügelte Evolution in der Musik darstellen. Begleitet von Schlagzeuger Dan Presland (bekannt für seine Arbeit mit Ne Obliviscaris und Black Lava) erreichen die Songs neue Höhen der musikalischen Kreativität.
Das Album beeindruckt durch eine Mischung aus musikalischer Finesse und aggressiver Brutalität. Die Band aus dem Vereinigten Königreich kombiniert gekonnt technische Präzision mit eingängigem Songwriting. Dabei wechseln sich ethereale Clean-Vocals, dunkle Atmosphäre und dynamische Verschiebungen mit brutalen Gitarrenriffs und intensiven Screams ab. Die Musik von Rannoch ist komplex und tiefgründig, und jeder Song öffnet neue Klangwege, die den Hörer in ihren Bann ziehen.
Die Produktion von "Conflagrations" ist exzellent, dank des erfahrenen Produzenten Ian Gillings und des Tontechnikers James Stephenson. Das Album ist kraftvoll und druckvoll abgemischt, was den Klang der Band optimal zur Geltung bringt. Auch das Artwork von Kishor Haulenbeek passt perfekt zur düsteren Atmosphäre des Albums und rundet das Gesamterlebnis ab.
Die Tracklist von "Conflagrations" bietet eine Vielzahl von Höhepunkten. Von dem intensiven Opener "Degenerate Era" bis hin zu dem epischen Abschlussstück "Threnody to a Dying Star" präsentiert Rannoch eine beeindruckende Bandbreite an Emotionen und musikalischer Vielfalt. Jeder Song hat seine eigene Identität und fesselt den Hörer mit seinem individuellen Charme.
Insgesamt ist "Conflagrations" ein herausragendes Album, das die Grenzen des progressiven Death Metal erweitert. Rannoch haben es geschafft, eine einzigartige Mischung aus Technik, Brutalität und melodischer Raffinesse zu kreieren. Mit diesem Album etablieren sie sich endgültig als eine der führenden Bands des Genres. Fans von anspruchsvoller und gleichzeitig energiegeladener Musik werden von "Conflagrations" begeistert sein.
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- Artist: The Raven Age
- Album: Blood Omen
- Label: Music For Nations
- VÖ: 07.07.2023
Das dritte Album von THE RAVEN AGE, "Blood Omen", setzt neue Maßstäbe für die Band. Mit kraftvollen Refrains, tighten Riffs und einer großartigen musikalischen Bühne begeistert das Album von Anfang bis Ende. Die Songs sind regelrecht geschaffen für große Arenen und versetzen den Hörer in eine energiegeladene Atmosphäre.
Das zentrale Motiv des Raben, das bereits in den vorherigen Alben der Band präsent war, wird auch in "Blood Omen" wieder aufgegriffen. Das Album behandelt den Sturz der alten Herren und stellt den "Raven King" der Band in den Vordergrund. Diese Thematik wird gekonnt in den Texten und der Musik umgesetzt, was dem Album eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Die Produktion von "Blood Omen" wurde in die erfahrenen Hände von Matt Hyde gelegt, der bereits mit Größen wie Slipknot, Machine Head und Bullet For My Valentine zusammengearbeitet hat. Das Album hat dadurch einen soliden Grundstein erhalten, bevor die Band den Rest des Materials selbst aufgenommen hat. Das finale Mastering wurde von Mika Jussila in den renommierten Finnvox Studios durchgeführt, bekannt für ihre Arbeit mit Bands wie NIGHTWISH, CHILDREN OF BODOM und HIM.
Die Tracklist von "Blood Omen" bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus kraftvollen Songs. "Changing of the Guard" eröffnet das Album mit einer starken Präsenz, gefolgt von "Parasite" und "Serpents Tongue", die mit ihren eingängigen Refrains überzeugen. "Nostradamus" und "War in Heaven" bieten eine intensive Klanglandschaft, während "Essence of Time" und "Tears of Stone" mit melodischen Elementen punkten. Das Album enthält insgesamt neun Tracks, von denen keiner enttäuscht.
"Blood Omen" ist ein starkes, fokussiertes und anspruchsvolles Werk einer der am schnellsten aufstrebenden Metal-Bands Großbritanniens. THE RAVEN AGE haben bereits eine beeindruckende Live-Präsenz gezeigt, mit über 400 Shows in 38 Ländern, darunter große Festivalauftritte und Tourneen mit namhaften Bands wie KILLSWITCH ENGAGE, VOLBEAT, SHINEDOWN und ALTER BRIDGE. Mit diesem Album festigen sie ihren Status und zeigen, dass sie bereit sind, die Metal-Szene weiter zu erobern.
"Blood Omen" ist ein Album, das Metal-Fans definitiv nicht verpassen sollten. Es bietet kraftvolle Songs, eine gelungene musikalische Inszenierung und eine fesselnde Atmosphäre. THE RAVEN AGE haben mit diesem Album bewiesen, dass sie zu den vielversprechendsten Bands des britischen Metal-Genres gehören.
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- Artist: Solstein
- Album: Solstein
- Label: Is it Jazz? Records
- VÖ: 07.07.2023
Solstein ist ein neues Projekt, das einige herausragende Musiker der Fusion-Szene zusammenbringt. Das Debütalbum "Solstein" ist eine beeindruckende Fusion aus groovigen Rhythmen, progressiven Elementen und funkigen Klängen. Die Band besteht aus dem virtuosen Schlagzeuger Keith Carlock, der bereits mit Größen wie Steely Dan, Toto, John Legend und Sting zusammengearbeitet hat, sowie dem Multi-Instrumentalisten Jacob Holm-Lupo, der bekannt ist für seine Arbeit mit White Willow, The Opium Cartel und Donner. Hinzu kommen der aufstrebende Gitarrist Stian Larsen sowie die Keyboarder Brynjar Dambo und Bill Bressler.
Das Album wurde geboren, nachdem Holm-Lupo und Carlock mit dem legendären Gitarristen Georg Wadenius an einem Song für Holm-Lupos Projekt Donner zusammengearbeitet hatten. Die Zusammenarbeit verlief so gut, dass die beiden beschlossen, gemeinsam an einem kompletten Album zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit war ein Glücksfall für die Fusion-Musik, da die verschiedenen Einflüsse und Stile der Musiker zu einer faszinierenden Mischung führten.
"Solstein" ist kein typisches Fusion-Album der 2020er Jahre. Die Band hat sich von der funkigen, melodischen Seite der Fusion inspirieren lassen und nennt Einflüsse wie The Crusaders, Idris Muhammed, früher Bob James und den Herbie Hancock der 70er Jahre. Aufgrund der Prog-Hintergründe einiger Bandmitglieder sind auch Einflüsse des jazzigen Prog zu hören, wie etwa Camel, Happy the Man und einige Bands der Canterbury-Szene. Die gemeinsame Liebe von Holm-Lupo und Carlock für Steely Dan schimmert ebenfalls in einigen Tracks durch.
Das Album "Solstein" ist vor allem ein Spielplatz für die Musiker, auf dem jeder freie Hand hatte, um das zu tun, was die Musik brauchte. Wenn es allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte, war es richtig. Das Ergebnis ist ein zugängliches, aber abenteuerliches Album, das mit seiner Farbenpracht, seinen groovigen Rhythmen und seiner mitreißenden Musik begeistert.
Die Songs auf dem Album bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus energetischen, funkigen Stücken wie "Intersection" sowie melodischen und atmosphärischen Tracks wie "Oriental Folk Song" und "Siriusly". Jeder Song hat seine eigene Persönlichkeit und zeigt die technische Finesse und das musikalische Können der einzelnen Bandmitglieder.
Besonders hervorzuheben ist die exzellente Produktion des Albums. Es wurde im Dude Ranch Studio von Holm-Lupo sorgfältig gemischt und erhielt ein makelloses analoges Mastering. Dadurch klingt das Album warm und organisch, und die Details kommen voll zur Geltung.
"Solstein" ist ein beeindruckendes Debütalbum von Solstein, das sowohl Fans von Fusion als auch von Prog und Funk begeistern wird. Die musikalische Vielfalt, das hohe technische Niveau und die mitreißenden Grooves machen dieses Album zu einem absoluten Hörgenuss.
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- Artist: Plainride
- Album: Plainride
- Label: Ripple Music
- VÖ: 07.07.2023
Mit ihrem selbstbetitelten Album "Plainride" präsentiert die deutsche Band Plainride ein anarchisches und kraftvolles Werk, das sich sowohl musikalisch als auch textlich von den üblichen Konventionen des Rockgenres abhebt. Die Gruppe, die 2013 in Köln gegründet wurde, hat sich in der Heavy-Rock-Untergrundszene einen Namen gemacht und sich dabei bewusst von den gängigen Retro-Stoner- und modernen Hardrock-Klängen abgegrenzt.
Schon mit ihrem Debütalbum "Return Of The Jackalope" aus dem Jahr 2015 erregten Plainride Aufmerksamkeit und wurden von der Kritik gefeiert. Ihr Zweitwerk "Life On Ares" (2018) brachte ihnen Auftritte beim renommierten Wacken Open Air Festival sowie Supportshows für Bands wie Fu Manchu ein. Nun, nachdem die Band während der COVID-19-Pandemie mit Rückschlägen zu kämpfen hatte, kehren sie mit "Plainride" zurück und präsentieren sich größer und abenteuerlustiger als je zuvor.
Das Album beginnt mit "Fire In The Sky", einem energetischen Opener, der direkt die rockige Energie der Band einfängt. Von da an entwickelt sich die Reise durch zehn Songs, die mit eingängigen Riffs und mitreißenden Refrains gespickt sind. Die Songs von Plainride sind dabei keine oberflächlichen Rockhymnen, sondern tragen eine tiefere Bedeutung. Sänger Max Rebel zeigt sich als kritischer Beobachter der Gesellschaft und der Machtstrukturen. Die Texte behandeln Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Mythologie und die Auswirkungen des Neoliberalismus. Durch geschickte Verwendung von Anspielungen, Zitaten und Referenzen aus verschiedenen Bereichen der Kulturgeschichte schaffen Plainride eine lyrische Tiefe, die es lohnt, genauer zu erkunden.
Die musikalische Vielfalt auf "Plainride" ist beeindruckend. Die Band experimentiertmit verschiedenen Instrumenten wie Violine, Orgel, Mundharmonika, Klavier und Percussion, die den Songs eine zusätzliche Ebene der Vielschichtigkeit verleihen. Dabei gelingt es Plainride, die Elemente geschickt in ihre rockige Klanglandschaft einzubetten, ohne dabei den rohen und kraftvollen Sound zu vernachlässigen. Die Gitarrenarbeit von Max Rebel und Bob Vogston ist dynamisch und facettenreich, während Florian Schlenker am Schlagzeug für den treibenden Rhythmus sorgt. Die Band zeigt sich spielerisch und experimentierfreudig, was dem Album einen frischen und lebendigen Charakter verleiht.
Die Produktion von "Plainride" ist ebenfalls hervorzuheben. Das Album wurde von Gitarrist Bob Vogston in den Lipaka Studios aufgenommen, gemischt und gemastert. Die Klangqualität ist exzellent und verleiht den Songs die nötige Durchschlagskraft. Darüber hinaus sind auf dem Album verschiedene Gastmusiker zu hören, die den Songs zusätzliche Farben und Nuancen verleihen.
Insgesamt ist "Plainride" ein beeindruckendes und kraftvolles Album, das die Vielseitigkeit und Originalität von Plainride unterstreicht. Die Band hat es geschafft, einen eigenen Sound zu entwickeln und dabei mit kritischen Texten und einer breiten musikalischen Palette punktet. "Plainride" ist ein Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte, vor allem für Fans von energiegeladenem Heavy Rock mit lyrischer Tiefe.
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- Artist: The Far Outs
- Album: The Far Outs
- Label: Rebel Waves Records / Ripple Music
- VÖ: 07.07.2023
Mit "The Far Outs" präsentiert das australische Garage-Rock-Duo THE FAR OUTS ein beeindruckendes Debütalbum, das die Energie und den Geist des 60er-Jahre-Garage-Rocks einfängt. Die beiden Musiker Phil Usher und Jonny Pickvance, bekannt aus Bands wie Grand Atlantic, Blonde On Blonde und Fingerless, liefern hier eine Sammlung von zehn Tracks, die voller Energie, Leidenschaft und roher Rock'n'Roll-Power stecken.
Das Album startet mit "Last Night", einem kraftvollen Opener, der mit treibenden Gitarrenriffs und einer mitreißenden Melodie sofort ins Ohr geht. Von Anfang an ist klar, dass THE FAR OUTS keine Kompromisse eingehen und den Hörer mit ihrer energiegeladenen Musik mitreißen wollen.
"Bad News For You" setzt den energetischen Ton fort und präsentiert sich mit einem unwiderstehlichen Rhythmus und einem mitreißenden Refrain. Die beiden Musiker verstehen es, die klassischen Elemente des Garage-Rocks mit ihrer eigenen Note zu versehen und so einen frischen und zeitgemäßen Sound zu schaffen.
Mit Songs wie "Hey Little Girl" und "Get Off My Shroud" beweisen THE FAR OUTS ihre Fähigkeit, eingängige Melodien mit krachenden Gitarrenriffs zu vereinen. Jeder Track auf dem Album ist ein kompromissloser Garant für gute Laune und lässt keinen Raum für Langeweile.
Besonders hervorzuheben ist die beeindruckende musikalische Chemie zwischen Phil Usher und Jonny Pickvance. Usher übernimmt die Gitarre und den Gesang mit großer Hingabe und liefert leidenschaftliche Vocals, während Pickvance am Schlagzeug mit unglaublicher Präzision und Energie spielt. Die beiden ergänzen sich perfekt und schaffen eine kraftvolle und mitreißende Atmosphäre.
Das Album zeigt auch die Vielseitigkeit von THE FAR OUTS. Songs wie "Miss Me" und "El Diablo Del Mar" zeigen eine etwas düstere und psychedelische Seite des Duos, während Tracks wie "Freight Train" und "Some Kind Of Treason" das Tempo anziehen und einen energiegeladenen Rocksound bieten.
"The Far Outs" ist ein Album, das wie gemacht ist für laute Partys und rebellische Nächte. Die Produktion ist bewusst roh und ungeschliffen gehalten, um die Energie und Intensität der Live-Auftritte von THE FAR OUTS einzufangen. Es ist offensichtlich, dass die Band ihre Musik liebt und sie mit einer ungezügelten Leidenschaft spielt.
Insgesamt ist "The Far Outs" ein beeindruckendes Debütalbum, das die Wurzeln des Garage-Rocks ehrt und gleichzeitig einen frischen und zeitgemäßen Sound bietet. Mit ihren eingängigen Melodien, treibenden Riffs und energetischen Drumbeats schaffen es THE FAR OUTS, den Geist des Rock'n'Rolls einzufangen und ihn mit einer modernen Note zu versehen. Dieses Album ist der perfekte Soundtrack für den Sommer, für laute Partys und für alle, die guten, unverfälschten Rock lieben. THE FAR OUTS sind definitiv eine Band, die man im Auge behalten sollte.
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- Artist: Mammuthus
- Album: Imperator
- Label: self released
- VÖ: 07.07.2023
Das neuseeländische Trio MAMMUTHUS veröffentlicht mit "Imperator" ein Album, das die Genres Doom und Stoner Rock mit einer fesselnden Originalität und Energie vereint. Das Album, das am 7. Juli veröffentlicht wird, stellt eine beeindruckende Weiterentwicklung der Band dar und erweitert ihre künstlerische Vision auf eine neue Ebene.
Von Anfang an ist klar, dass MAMMUTHUS einen eigenen Sound kreiert haben, der von Bands wie Black Sabbath, Sasquatch, Beastwars und Kyuss beeinflusst ist, aber gleichzeitig eine ganz eigene Identität besitzt. Die Musik auf "Imperator" ist eine Mischung aus dröhnenden Gitarrenriffs, schweren Basslinien und treibenden Schlagzeugbeats, die eine bedrohliche und hypnotische Atmosphäre schaffen. Die Songs sind gekonnt strukturiert und bieten eine Vielzahl von dynamischen Momenten, die den Hörer in ihren Bann ziehen.
Ein herausragendes Merkmal von "Imperator" ist die Vielseitigkeit der Songs. MAMMUTHUS gelingt es, verschiedene Stimmungen und Stile zu vereinen und ein Album zu schaffen, das von Anfang bis Ende fesselnd ist. Von den energiegeladenen Tracks wie "Holy Goat" und "Long Drive" bis hin zu den epischen und atmosphärischen Momenten in "Formless" ist jeder Song ein Höhepunkt für sich.
Die Produktion von "Imperator" ist erstklassig und fängt die Intensität und Kraft der Band perfekt ein. Der Mix von James Goldsmith und das Mastering von Will Borza sorgen dafür, dass jede Nuance der Musik zur Geltung kommt. Besonders bemerkenswert ist auch der Gastgesang von Mark Mundell von Planet of the Dead im Song "King Of The Dead", der dem Album eine zusätzliche Dimension verleiht.
Insgesamt ist "Imperator" ein beeindruckendes Album, das die Grenzen des Doom und Stoner Rock sprengt. MAMMUTHUS haben eine einzigartige Klanglandschaft geschaffen, die sowohl kraftvoll und aggressiv als auch einfallsreich und einfühlsam ist. Mit diesem Album etablieren sie sich als eine aufstrebende Kraft in der Heavy-Rock-Szene und setzen neue Maßstäbe für das Genre. Fans von doomund stoner Rock sollten "Imperator" auf jeden Fall im Auge behalten, denn es ist ein Album, das mit seiner musikalischen Vielfalt und kraftvollen Ausdruckskraft beeindruckt. MAMMUTHUS haben hier eine musikalische Meisterleistung vollbracht und zeigen, dass sie bereit sind, die Szene zu erobern und neue Wege zu gehen.
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- Artist: Yawning Balch
- Album: Volume One
- Label: Heavy Psych Sounds
- VÖ: 07.07.2023
Das Debütalbum "Volume One" von YAWNING BALCH ist eine außergewöhnliche musikalische Zusammenarbeit zwischen dem Gitarristen Bob Balch von Fu Manchu und den Desert-Rock-Pionieren Yawning Man. Die Aufnahmenentstanden während einer fünfstündigen Jamsession in der Wüste von Joshua Tree und wurden auf diesem Album festgehalten.
"Volume One" entführt den Hörer auf eine faszinierende, verträumte und psychedelische Reise. Die Instrumentalsongs sind geprägt von langen, ausladenden Gitarrenpassagen und einer hypnotischen Atmosphäre. Die Gitarrenarbeit von Bob Balch und Gary Arce ist beeindruckend und zeigt ihr herausragendes Können. Die beiden Gitarristen spielen perfekt zusammen und ergänzen sich auf wunderbare Weise.
Die ersten beiden Tracks, "Dreaming With Eyes Open" und "Cemetery Glitter", sind episch und nehmen den Zuhörer mit auf eine intensive Klangreise. Mit einer Gesamtspielzeit von über 35 Minuten entfalten sich die Songs langsam und nehmen immer wieder unerwartete Wendungen. Die Musik ist geprägt von einem hypnotischen Rhythmus, der den Hörer in eine Trance versetzt.
"Low Pressure Valley" bildet den Abschluss des Albums und ist mit seiner kürzeren Spielzeit von 7 Minuten ein etwas kompakterer Track. Dennoch behält er den charakteristischen Sound von Yawning Balch bei und bietet eine weitere eindringliche Klanglandschaft.
Die Produktion von "Volume One" ist exzellent. Die Aufnahmen fangen die Energie und das Zusammenspiel der Musiker perfekt ein. Der Mix und das Mastering sorgen für einen ausgewogenen Sound, bei dem jede einzelne Note deutlich zu hören ist.
Das Artwork und Layout des Albums, erstellt von John McGill, spiegelt die atmosphärische und träumerische Stimmung der Musik wider.
"Volume One" von YAWNING BALCH ist ein beeindruckendes Debütalbum, das Liebhaber von instrumentalem Rock und psychedelischer Musik begeistern wird. Die Fusion aus den einzigartigen Stilen von Bob Balch und Yawning Man erzeugt eine fesselnde und unvergessliche Klanglandschaft. Dieses Album ist eine Reise, die man immer wieder erleben möchte.
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- Artist: Putridity
- Album: Greedy Gory Gluttony
- Label: Willowtip Records
- VÖ: 07.07.2023
Die italienische Brutal Death Metal Band PUTRIDITY ist mit ihrer neuen EP "Greedy Gory Gluttony" zurück und liefert erneut ein brutales und intensives Hörerlebnis. Veröffentlicht über Willowtip Records, bietet die EP eine Mischung aus überarbeitetem Material aus vergangenen Jahren sowie zwei neuen Songs, die einen Einblick in das kommende Album "Morbid Ataraxia" geben.
Die EP beginnt mit "Adipocere Retribution", einem wütenden und chaotischen Stück, das den Hörer sofort in eine düstere und brutale Atmosphäre eintaucht. Die Gitarrenarbeit von Andrea PutridCiccio und Manuel Lucchini ist technisch beeindruckend und liefert rasende Riffs und mörderische Soli. Die Basslinien von Giancarlo Mendo sind tief und wuchtig, während Cedric Malebolgia an den Drums eine beeindruckende Geschwindigkeit und Präzision zeigt.
"Sodomize Epileptic Chunks" ist ein weiterer Höhepunkt der EP mit seinen schnellen und aggressiven Rhythmen. Der Gesang von Andrea Piro ist extrem und brutal, ergänzt durch gelegentliche gutturale Backing Vocals. Die Produktion der EP ist roh und ungeschliffen, was perfekt zur musikalischen Stimmung passt und den Sound der Band verstärkt.
Als Bonus enthält die EP eine Coverversion von Cannibal Corpse's "Ecstasy in Decay". PUTRIDITY machen den Song zu ihrem eigenen und verleihen ihm ihre charakteristische Brutalität und Aggressivität. Es ist eine gelungene Interpretation, die den Respekt der Band für ihre musikalischen Wurzeln zeigt.
Insgesamt ist "Greedy Gory Gluttony" eine beeindruckende EP, die Fans von brutalem Death Metal begeistern wird. PUTRIDITY beweisen erneut ihr Talent für technisch anspruchsvolle und brutale Musik, die keinen Fan unberührt lässt. Mit dieser EP und den beiden neuen Songs zeigt die Band eine vielversprechende Entwicklung und lässt die Vorfreude ihrer Anhänger auf das kommende Album "Morbid Ataraxia" steigen.
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- Artist: Joadae
- Album: Nest of Veins
- Label: Black Throne Productions
- VÖ: 07.07.2023
Mit ihrem neuen Album "Nest of Veins" hat die Band JAODAE etwas geschaffen, das sowohl originell als auch unerwartet ist. Progressive, Heavy und instrumental sind Begriffe, die ein Bild, einen Klang und eine Band heraufbeschwören. Doch bereits beim ersten Hören des Albums lösen sich diese Worte auf und machen Platz für etwas völlig Eigenständiges.
JAODAE hat sich von unzähligen Einflüssen inspirieren lassen und den Klang ihres vielfältigen Debütalbums "Cast in Ash" auseinandergenommen, sortiert und zu einem zusammenhängenden Geflecht aus Polyrhythmen, Melodien und vor allem Riffs neu zusammengesetzt. Das Ergebnis ist das expansive neue Opus der Band, das am 7. Juli über Black Throne Productions veröffentlicht wird.
Drummer Spencer Robson erklärt: "Es geht mehr um Gefühl oder Fluss als um ein bestimmtes Subgenre. Dies entsteht nur durch eine herausragende kreative Partnerschaft. Obwohl wir nicht viele musikalische Vorlieben teilen, haben wir großen Respekt voreinander. Dadurch stellen wir uns in einer offenen, kreativen Umgebung gegenseitig Herausforderungen. Es ist quasi das beste Szenario, um Musik zu schreiben, denn wenn wir im Einklang sind, ahmen wir keine anderen Bands nach. Was herauskommt, kommt einfach heraus."
Als instrumentale Band ist es für JAODAE besonders wichtig, Musik zu schaffen, die sowohl beim Spielen als auch beim Zuhören aufregend ist. Gitarrist und Produzent Roberto Ercoli erklärt: "Ich bin der Überzeugung, dass dieses Album alle Kriterien erfüllt. Ohne einen Sänger ist die große Herausforderung, Melodien und Strukturen zu schreiben, die den Hörer genauso ansprechen wie ein Sänger es tun würde. Wir haben akribisch daran gearbeitet, eine Klanglandschaft zu erschaffen, die den Hörer sofort fesselt und dazu bringt, immer wieder zurückzukommen."
"Nest of Veins" ist weniger ein einfaches Album, sondern vielmehr eine musikalische Odyssee. Vom verworrenen Opener "Lobotomite" über den überraschenden Titeltrack bis hin zum packenden Abschluss "Tree of Ténéré" entfaltet sich das Album in einer Vielzahl von Wendungen und Emotionen.
Gegründet im Jahr 2016, zeichnet sich JAODAE durch einen vielfältigen musikalischen Geschmack aus und schöpft Inspiration aus verschiedenen Genres, um ihrem Sound eine einzigartige Note zu verleihen. Ihre komplexen Songstrukturen sind mit mitreißenden Melodien und kraftvollen Breakdowns gespickt. Mit "Nest of Veins" markieren sie einen neuen Kapitel nach ihrem Debütalbum "Cast In Ash" aus dem Jahr 2019 und der EP "Chimera" aus dem Jahr 2023.
Die Trackliste des Albums umfasst insgesamt acht Stücke, darunter "Lobotomite", "Prognostications", "The Arsonist Has a Name", "Nest of Veins", "Bog Body", "Agafia", "Cantiga 166", "The Sirens of Titan" und "Tree of Ténéré". Jeder Song trägt zur Gesamtstimmung des Albums bei und zeigt die Vielseitigkeit und das musikalische Können von JAODAE.
"Nest of Veins" ist ein beeindruckendes Werk, das mit seinen komplexen Strukturen, mitreißenden Melodien und kraftvollen Riffs sowohl instrumentale Virtuosität als auch emotionale Tiefe vereint. Die Band schafft es, den Hörer mit ihrer Musik zu fesseln und zu begeistern, ohne dass ein Sänger die Texte vorgibt. Jeder Song erzählt seine eigene Geschichte und lädt den Hörer ein, in die musikalische Welt von JAODAE einzutauchen.
Besonders hervorzuheben sind Tracks wie "Prognostications" mit seinem energetischen Rhythmus und den hypnotischen Gitarrenriffs sowie "The Arsonist Has a Name" mit seinem intensiven und treibenden Sound. Aber auch die ruhigeren Momente auf dem Album, wie zum Beispiel "Cantiga 166", zeigen die kreative Vielfalt der Band und bieten eine gelungene Abwechslung zu den schwereren und komplexeren Stücken.
Die Produktion des Albums ist exzellent und ermöglicht es den einzelnen Instrumenten, sich klar und prägnant zu entfalten. Jeder Ton ist deutlich zu hören und trägt zur Gesamtwirkung der Songs bei. Es ist offensichtlich, dass JAODAE viel Liebe zum Detail in die Aufnahme und Produktion von "Nest of Veins" gesteckt hat.
Insgesamt ist "Nest of Veins" ein eindrucksvolles und mitreißendes Album, das die musikalische Reife und Kreativität von JAODAE unterstreicht. Die Band hat es geschafft, ein Werk zu schaffen, das sowohl eingängig als auch anspruchsvoll ist und den Hörer auf eine musikalische Reise mitnimmt. Für Fans von Progressive und Heavy Metal, die sich auf eine instrumentale Reise einlassen möchten, ist dieses Album definitiv empfehlenswert.
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