- Artist: The HU
- Album: Rumble Of Thunder
- Label: Better Noise Music
- VÖ: 02.09.2022
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The HU veröffentlichen am 02.09. ihr lang ersehntes zweites Studioalbum „Rumble of Thunder" über Better Noise Music. Die Platte wurde erneut in der Heimat der Band, in deren Musik traditionelle mongolische Instrumente und Gesangspraktiken zum Einsatz kommen, aufgenommen.
Ihr Debütalbum „The Gereg“ erschien 2019 und landete in der ersten Woche auf Platz #1 der World Album und Top New Artist Charts.
Insgesamt 12 neue Songs werden darauf enthalten sein. Ihre zweite Single "Black Thunder" thematisiert mongolische Werte und erzählt lyrisch und visuell eine kraftvolle Geschichte über Kampf, Glauben und Tod. Die erste Singleauskopplung "This Is Mongol", wurde bereits im Mai veröffentlicht. Die Band hat einen ersten Geschmack ihrer neuen Musik bereits auf Tour und beim Coachella Festival vorgestellt. Im September werden sie als Support von Five Finger Death Punch und Megadeth in US live zu sehen sein. Im Anschluss daran werden sie in Europa auf Tour gehen, um ihre neue Musik ab Oktober live zu spielen. Das zweite Album wurde erneut in ihrer Heimat, der Mongolei, aufgenommen. Ihr Debütalbum „The Gereg“ wurde im Jahr 2019 veröffentlicht und landete in der ersten Woche auf Platz #1 der World Album und Top New Artist Charts.
Das zweite Album einer Band ist das schwierigste, so sagt man. Und das trifft auch auf das "Rumble Of Thunder" zu. Ist der Zauber des Debüts mit seinen ungewöhnlichen Instrumentierungen, den Kehlkopfgesängen geschwunden und der Erfolg beim Publikum durch Verkaufszahlen und Tourneen hat gewissen Maßstäbe an das gesetzt, was da kommen mag, so bleibt die Qual der Wahl: alles beim Alten lassen, gewagte Experimente zur Weiterentwicklung vollführen oder den Mainstream noch weiter bedienen.
The HU haben sich für den dritten Weg entschieden, um die Massen zu bedienen. Die Arrangements sind westlicher geworden, teilweise sogar mit Shanty-Einflüssen, das Songwriting ist vorhersehbarer. Das mag für die Band, ihre Wahrnehmung gut sein und hoffentlich auch genügend Reichweite bringen, um dann an der nächsten Kreuzung den zweiten Weg einzuschlagen.
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- Artist: Gallia
- Album: Obscura
- Label: self released
- VÖ: 02.09.2022
Grundsätzlich bin ich allen Genres im Metalbereich aufgeschlossen, doch der Bereich Symphonic Metal, den Bands wie Nightwish oder Epica in den 1990er Jahren nach Vorne gebracht haben ist mittlerweile fast schon zu sehr ausgelutscht und viele neue Ideen kommen dabei auch nicht mehr rum (Ayreon sei hier mit seiner progressiven Spielart mal ausgenommen).
Auch Gallia erfinden das Genre nicht neu und das Album "Obscura" mag zwar für Fans des Genres eine Bereicherung sein, aber mehr auch nicht. Natürlich ist das Album hervorragend produziert und handwerklich gut gemacht, aber die hinter dem Album stehende Story macht das Album auch nicht interessanter.
So mancher Track könnte beim nächsten ESC aufgeführt werden, andere Tracks könnten der nächste Riverside-Marionetten-Tanz sein.
Obscura wird auf der Geschichte aufbauen, die von EP Everflame (veröffentlicht 2019) ins Rollen gebracht wurde. Bei Everflame ging es um den Kampf der Band gegen die Dunkelheit. Solange das Feuer brannte, würde es Hoffnung geben. Es war die Pflicht der Band, die Flamme am Laufen zu halten, diese Aufgabe wurde ihnen von einer alten Göttin anvertraut. Also haben sie all die Jahre hart gearbeitet, um das Feuer am Laufen zu halten und die Dämonen fernzuhalten. Manchmal war es hart und es fühlte sich an, als würde die Flamme erlöschen. Zweifel und Ärger schlichen sich in ihre Gedanken ein, aber solange sie zusammenblieben, würden sie das Feuer am Laufen halten.
Obscura wird die Geschichte der Band erzählen, die ihre Pflicht bei den Everflame beendet hat und zu einem Leben in Freiheit zurückkehrt und eine andere Welt findet als die, die sie zurückgelassen haben. Sie fühlten sich verloren und machten sich auf die Reise, um diese neue Welt wiederzuentdecken. Jeder Song erzählt einen neuen Teil der Welt, die sie entdecken, eine viel dunklere Welt, als sie zurückgelassen hatten.
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- Artist: Gone Cosmic
- Album: Send for a Warning, the Future's Calling
- Label: Grand Hand Records
- VÖ: 02.09.2022
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GONE COSMICs zweites Album „Send for a Warning, the Future’s Calling“ mit neun Heavy-Psych-Hymnen, die entwickelt wurden, um die akustischen Synapsen der Hörer herauszufordern, wurde im November 2020 in den OCL Studios aufgenommen. Produziert, gemischt und aufgenommen wurde es von Josh Rob Gwilliam (Ghosts of Modern Man, JJ Shiplet, Michael Bernard Fitzgerald) und gemastert vom Grammy-prämierten Mastering Engineer Brian „Big Bass“ Gardner (Dr. Dre, David Bowie, Outkast, Die Melvins, Rush).
Im mittlerweile breitgefächerten Blues-Rock-Universum ist dieses zweite Album der Band mit einem doch stark nach Blues Pills riechenden Charakter etwas beliebig und eintönig geraten. Hier gibt es mittlerweile viele andere und spannendere Acts.
Über das Album sagt die Band: „Während unsere Welt im Kontext einer globalen Pandemie, sozialer Isolation und sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeiten weiterhin Neuland betritt, wurde ‚Send for a Warning, the Future’s Calling‘ geschrieben, um diese Erfahrungen gleichzeitig zu erforschen Diese Themen sind in dieser Sammlung von Songs konsistent und bilden die Grundlage der musikalischen Botschaft der Band, mit der Absicht, einen positiven und tiefgreifenden Einfluss auf Zuhörer und Community-Mitglieder auszuüben."
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- Artist: Sermon
- Album: (unknown)
- Label: Earache Records
Bis vor einigen Tagen war mir die Band Sermon aus der türkischen Touristenhochburg Izmir noch kein Begriff. Nach einer kurzen Anfrage der Band nach einer Hörprobe, war das Ergebnis: bisher wurden lediglich drei Songs veröffentlicht, ein Album ist in der Pipeline und ein Labelvertrag hat der Dreier bei dem renommierten Earache Records mittlerweile auch in der Tasche.
Die drei vorliegenden Songs bewegen sich im Doom und Death Metal Bereich, gefallen durch die genretypischen Arrangements und die atmosphärische Dichte.
Überzeugt Euch einfach selbst und freut Euch mit uns auf das kommende Album.
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- Artist: Glassing
- Album: Dire And Sulk
- Label: Medication Time Records / Brutal Panda Records
- VÖ: 26.08.2022
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Austins Post-Metal- und Post-Hardcore-Maestros GLASSING veröffentlichen heute ihre 7''-EP "Dire and Sulk". „Dire and Sulk“ ist ihre erste Aufnahme seit dem von der Kritik gefeierten Album „Twin Dream“ aus dem Jahr 2021; sie zeigt die Band in ihrem gewalttätigsten, chaotischsten Zustand und bietet dennoch Momente von raffinierter Klarheit und deprimierender Schönheit, die das texanische Trio als Architekten einer neuen Welle in der harten Musik weiter festigen.
Die beiden Stücke liegen eher im Bereich von Black Metal als im Genre Post Metal/Hardcore. Vielleicht ist das dem frischen Blut in Form von Drummer Scott Osment (Deaf Club, Weak Flesh) zu verdanken. Osments erste Aufnahme mit Glassing zeigt, wie er die Songs in eine erschreckend schwere Form bringt. Gitarrist Cory Brim und Sänger/Bassist Dustin Coffman sind ihm in Sachen Intensität ebenbürtig und machen „Dire and Sulk“ zur bisher direktesten und härtesten Glassing-Veröffentlichung.
„Dire and Sulk“ wurde von Glassing und Andrew Hernandez produziert, aufgenommen und gemischt von Andrew Hernandez in den 12th Street Studios und gemastert von Will Killingsworth bei Dead Air. Grafik wurde von Piper Ferrari entworfen.
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- Artist: Bastille
- Album: Give Me The Future / Dreams Of The Past & Other People's Heart Ache
- Label: Universal Music
- VÖ: 26.08.2022
Anfang des Jahres veröffentlichten Bastille ihren von Kritikern und Fans gleichermaßen bejubelten Longplayer „Give Me The Future“ – ein Album, das die Zuhörer in ein futuristisches Wonderland ohne Barrieren entführt hat. Nun hat die Band das Album durch zwei weitere Parts erweitert und diesen den Titel „Give Me The Future + Dreams Of The Past“ gegeben, enthalten sind neue Songs, Kollaborationen, Coverversionen und Neuauflagen in eigener Albumlänge. „Dadurch, dass wir diese Version veröffentlichen, wollen wir das Bild vervollständigen und das machen, was wir mit diesem Album ursprünglich vorhatten – man kann sich seine eigene Welt aussuchen“, so Frontmann Dan. „Man kann sich in die Idee der Zukunft und einer elektronischen Welt vertiefen oder sich mit der Vergangenheit beschäftigen – weg von moderner Technologie, hin zu Erinnerungen und hin zu nostalgischen Gefühlen – sowohl thematisch als auch musikalisch. Oder man kann sich auch für die Flucht auf den Dancefloor entscheiden.“
Das Originalalbum ist Teil Eins der Veröffentlichung, Teil Zwei greift teilweise die Themen des Originals auf, vertieft sich in einige der Songs angesichts unserer Abhängigkeit von modernen Technologien und den unbegrenzten Möglichkeiten, die das Web bietet. Der dritte Teil „Other People’s Heartache“ ist eine Art Rückkehr zur Mixtape-Serie der Band und somit offen für Kollaborationen, Coverversionen und konzeptfreier Kreativität aller Art. Die neuen Songs machen den Link zwischen Zukunft und Vergangenheit deutlich und heben die Möglichkeiten hervor, dass man sich der Vergangenheit genauso zuwenden kann wie der Zukunft. Beispielhaft dafür ist das Graceland-inspirierte “Family Ties”. Darin geht es um Dans Erinnerungen daran, wie er seine verstorbene Tante in Südafrika besuchte. Der warme Sound bildet einen Gegenpart zu futuristischeren Klängen, wie den der neuen Single „Revolution“. Dieser Track war immer einer der Herzstücke von „Give Me The Future“ und wurde durch die Quincy Jones und The Weeknds Produktion „Can’t Feel My Face“ inspiriert. „Im Refrain geht es um die Intimität von menschlichen Beziehungen im Zusammenhang mit futuristischen Szenarien. Aber es geht auch um den Gedanken, dass diese umsichtigen Menschen versuchen die Welt auf eine positive Weise zu verändern“, so Dan. “Ich bin total überwältigt von solchen Menschen – wenn Du dazu gehörst und ein Initiator, Aktivist oder Wissenschaftler bist, dann bist Du in der Lage, Dir eine Version der Zukunft vorzustellen, die besser ist als das, was gerade passiert. Dann hast Du auch die Energie Dinge zu verändern, neben all den anderen Dingen, die das Leben von dir abverlangt. Deshalb möchte ich diese Leute und ihre Ideen motivieren bevor es zu großen Veränderungen kommt. Sie haben diese kleinen Veränderungen im Sinn, eine Änderung der Perspektive und Sichtweise, die dann automatisch zu etwas Größerem führt.“ Seit der Veröffentlichung ihres Albums, haben es Bastille geschafft ihre Vision in ausverkauften Live-Venues zum Leben zu erwecken. Und genau so soll es jetzt auch mit der Veröffentlichung von „Give Me The Future + Dreams Of The Past“ weitergehen.
Selten schafft es ein mainstreamiges Popalbum mich zu überzeugen, aber hier werden eingängige Airplay-Melodien mit Weltmusikeinflüssen, Singer/Songwriter-Einschlägen und Dancehall-Versatzstücken gemischt, so dass ein ungleich kurzweiliges Popalbum entsteht, dem man sich schlecht entziehen kann, wenn man denn Blicke über die gewohnten Genre-Tellerränder wagt.
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- Artist: Sigh
- Album: Shiki
- Label: Peaceville
- VÖ: 26.08.2022
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„Shiki“, ein Opus aus dunklem und vielseitigem Black Metal, eingehüllt in traditionelle östliche Einflüsse, markiert das neueste Kapitel im Sigh-Erbe und enthält einige der härtesten und dunkelsten Materialien der Band seit einigen Jahren; ein feiner Hybrid aus manchmal primitivem Black Metal, der mit frühen Einflüssen wie Celtic Frost verwandt ist, inmitten epischer melodischer Heavy-Metal-Riffs und Soli. Es wird Dich auf eine Reise durch das Seltsame und Psychedelische mitnehmen und während ihrer gesamten Karriere eine ganze eklektische Mischung aus Genrestilen und Experimenten einbeziehen. Hervorzuheben, dass Sigh eine wichtige kreative Kraft im Avantgarde-Bereich geblieben ist, während es seine Wurzeln der alten Schule bewahrt hat.
Wem nicht vor dem Blick über den Tellerrand graut, der ist hier bestens aufgehoben. Sigh waren schon immer etwas Besonderes im Genre Metal und sie werden es auch wohl immer bleiben. Angst vor Schrägem darf man nicht haben, aber genau das macht dieses Projekt zu einem musikalischen Erlebnis.
Zu Mirai und Dr. Mikannibal gesellen sich für diese Veröffentlichung Frédéric Leclercq von Kreator, der US-Schlagzeuger Mike Heller von Fear Factory und Raven sowie ein Auftritt des langjährigen Mitglieds Satoshi Fujinami am Bass. „Shiki“ wurde in mehreren Studios aufgenommen und von Lasse Lammert in den LSD-Studios in Deutschland gemischt und gemastert. Das Album verwendet eine ganze Reihe von Instrumenten, um den Kompositionen und der unheimlichen Atmosphäre weitere Textur und Dynamik zu verleihen, darunter traditionelle orientalische Instrumente wie die Shakuhachi- und Sinobue-Flöten.
Das Wort „Shiki“ selbst hat im Japanischen verschiedene Bedeutungen wie vier Jahreszeiten, Zeit zu sterben, Orchester leiten, Zeremonie, Motivation, Farbe. Die beiden Hauptthemen des Albums sind „Vier Jahreszeiten“ und „Zeit zu sterben“. Das Konzept und die Grafik basieren auf einem traditionellen japanischen Gedicht, und auf „Shiki“ erkundet Mirai, wie er selbst in dieser Lebensphase den Herbst und den kommenden Winter durchlebt und fühlt sich so in die gegensätzlichen sentimentalen Gefühle ein, die beim Betrachten von Kirschblüten (ein Symbol des Frühlings) entstehen.
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- Artist: Janou
- Album: Fluid Ground
- Label: Skip A Beat / Kontor New Media
- VÖ: 26.08.2022
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Mit "Fluid Ground" (EP) präsentiert Janou eine Sammlung verschiedener, neuer Tracks. Es geht um das Danach, um die Zukunft, um das Ungewisse. Es geht um lose Enden und um die Neugier auf das Kommende. Das Gefühl, wenn einem die Welt, die man kennt, wie Wasser durch die Finger rinnt, nennt sich "Fluid Ground". Janou stellt Fragen, aber voller Hoffnung und einer gewissen Aufbruchstimmung. Es siegt die Freude auf das Neue über den Schmerz des Vergangenen. Diese positive Atmosphäre der Texte spiegelt sich in der ehrlichen Produktion der Tracks wider.
Beim ersten Durchlauf war es kaum zu fassen, dass solche Popmusik doch noch aus heimischen Gefilden kommen kann, denn die Produktion und die Leichtigkeit im Ungang mit moderner Popmusik, tanzbaren Elementen, souliger Stimme und tiefgehenden Lyrics ist nun wirklich nicht unbedingt ein Markenzeichen deutscher Musikwertarbeit.
Janou bestehen aus Jana Hohmann und Marius Tilly. Kennengelernt haben sich die zwei in einer Kneipe. Mitten im Ruhrpott. In Bochum. Nicht unbedingt der musikalische Hotspot der Republik. Doch gerade das reizt die beiden. Erobere mal die Musikwelt aus Bochum heraus. Einer hats geschafft, das ist lange her. Nun machen sich Janou auf, dieses Wunder zu wiederholen. Auf musikalische Vorbilder und Referenzen angesprochen, erzählt Janou gerne von dem Journalisten, der sie in einer Rezension mit Bands verglichen hat, von denen Marius nie zuvor gehört hatte. Sie gehen auch hier einen eigenen Weg aus Gefühl und Technik, Akustik und Elektro und authentischen Texten über die Rutschpartie des Lebens. Davon kann Januo aus erster Hand eine Menge berichten.
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- Artist: Lonely Robot
- Album: A Model Life
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 26.08.2022
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Als einsamer Kämpfer an der Front der Kreativität steht John Mitchell seit Jahrzehnten an der Spitze des zukunftsorientierten und progressiven Rock. Als Mitglied solch angesehener Prog-Ensembles wie It Bites, Arena, Frost* und seiner eigenen Projekte Kino und The Urbane hat er sich zu einem einzigartig wichtigen Beitrag zur modernen Szene entwickelt, während seine Referenzen als Produzent unzähliger zeitgenössischer Rock-Acts unbestreitbar sind . Aber seit 2015 operiert John unter dem Namen Lonely Robot: ein Soloprojekt, das es ihm ermöglicht hat, seine eigene musikalische Vision durch einige der lebendigsten und faszinierendsten Musikstücke seiner bisherigen Karriere voll zum Ausdruck zu bringen.
Waren die ersten vier Lonely Robots wehmütige, Science-Fiction-beeinflusste Beobachtungen über den Stand der Dinge, so ist A Model Life vielleicht verständlicherweise von den Ängsten und ominösen Vorzeichen des gegenwärtigen, realen Lebens durchdrungen. Wie John erklärt, haben die neuen Songs etwas mehr Dreck unter den Fingernägeln als alle ihre Vorgänger.
Ein Album, das vor Frustration über den Stand der Dinge strotzt, während es unerbittlich an den Emotionen zerrt, A Model Life ist eindeutig das ehrlichste und verletzlichste Lonely Robot-Album bisher. Vom Opener Recalibrating, der über die Nachwirkungen einer zerbrochenen Beziehung nachdenkt, und Digital God Machine – eine Hommage an Keyboard-Krieger überall, über das Boys-Don’t-Cry-Pathos von Rain Kings bis hin zum absurd bewegenden Duty Of Care zum Thema Adoption, diese neuen Songs liefern einen verstreuten, aber zutiefst emotionalen Soundtrack zu einer rastlosen und unsicheren Welt.
John Mitchell liefert mit seinem fünften Album einen tiefsinnigen und herzzerreißenden Soundtrack zum Hier und Jetzt und für den kommenden Herbst, jedoch nie ohne das Licht am Ende des Tunnels aus den Augen zu verlieren.
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- Artist: Child Of Caesar
- Album: Spirit & Liberation
- Label: Dr. Music Records
- VÖ: 26.08.2022
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2011 versammelte André Marcussen eine illustre Riege von Musikern aus dem Metal Underground um sich, darunter Autumn Eyes Sänger Daniel Mitchell, um seine Vision von Metal jenseits des Mainstreams zu verwirklichen. Vier Jahre später machten CHILD OF CAESAR auf ihrem Debüt „Love In Black“ erstmals mit düsterem, avantgardistischem Gothic Metal auf sich aufmerksam. Nun erscheint endlich der Nachfolger „Spirit & Liberation“ und zeigt eine vielschichtigere Band, die mit ihrem schonungslos wilden Dark Metal Kaleidoskop für Furore sorgen wird. Neu am Mikro ist Patrick Pagliaro, der sich genau wie Bassist Tobias Habel mit den Bands Slomind und Bunghole einen Namen gemacht hat. Weiter mit dabei ist Gitarrist Christopher F. Kassad (Ex-Jesus On Extasy, Aeranea) und Felix Haun (Karabooza) sorgt für ordentlich Druck an den Kesseln. CHILD OF CAESAR haben ein vielschichtiges Meisterwerk sinistrer Gothic Metal Tonkunst mit tief-schürfenden Lyrics über sensible Gedanken zum Leben und Tod geschaffen, dessen Artwork von dem herausragenden Künstler Eliran Kantor gemalt wurde, der mit beeindruckenden Cover-Ölgemälden für Bands wie Kreator, Tristania oder My Dying Bride für Furore sorgte.
Stark von den 90ern beeinflusster Gothic Metal gepaart mit schwermütiger Melancholie und Zerrissenheit bildet die Basis. Auf dem neuen Monument „Spirit & Liberation“ spielen auch Punk und Black Metal Einflüsse eine Rolle und verleihen dem Fundament so raue und wilde Momente. Die neuen Songs bringen den humanistischen Grundton von André Marcussens Projekt mit seiner Hommage an eine reife Welt ohne Götter und Religion auf eine andere Ebene. Liebhaber düsterer Alben mit einem 90er Dark Metal Feeling werden leuchtende Augen bekommen, wenn sich dieses bedrohliche Album in ihren vier Wänden akustisch entfaltet.
Wer sich nach dem alten Stoff von Tiamat sehnt, der hat hier einen Longplayer mit viel Potenzial zur Dauerrotation.
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- Artist: Patroness
- Album: Fatum
- Label: Necktwister
- VÖ: 04.06.2022
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Bereits im Juni erschien das Full-Length-Debürtalbum "Fatum" der Belgier Patroness. Ihr Stil pendelt sich irgendwo zwischen Doom, Sludge und Black Metal ein und wird Fans von Katatonia, Solstafir, Paradise Lost oder Alcest erfreuen. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Dass es sich um ein Debütalbum einer Band handelt, die sich erst 2019 neu erfunden hat, ist diesem kaum anzumerken.
Mit ihrem „dunklen, geschwärzten Metal“ wollen Patroness die Emotionen der Verzweiflung und des Gefühls, in dieser Welt verloren zu sein, in bedeutungsvolle, durchdachte Songs übersetzen.
Anfang 2019 beschlossen Guy (Sänger), Tom (Gitarren), Nicholas (Gitarren) und Steven (Bass), das Ruder herumzureißen und das Konzept ihres bisherigen Musikprojekts komplett zu ändern. Es dauerte nicht lange, bis die Band mit Frank Rotthier ins Studio ging, um ihre erste EP „Pyre“ aufzunehmen.
Mit „Pyre“, einer EP mit 4 Tracks und Einflüssen aus Doom und Post-Black Metal, erreichte die Band bald ein ganz neues Publikum. Die EP wurde von Publikum und Presse gut aufgenommen.
Trotz der Tatsache, dass „Pyre“ kurz vor der ganzen Covid-Situation veröffentlicht wurde, gelang es Patroness, 2020 und 2021 eine große Anzahl von Shows zu spielen, darunter einige Shows in Deutschland und der Schweiz.
Im Frühjahr 2020 beschloss die Band, sich von ihrem bisherigen Schlagzeuger zu trennen, und hieß Jannes in der Patroness-Familie willkommen. Aufgrund der Erfahrung, des Tatendrangs und der Musikalität von Jannes wurden in rasantem Tempo neue Songs geschrieben.
Ende 2021 nahm Patroness „Fatum“ auf, das erste Album der Band in voller Länge. Zusammen mit Yarne Heylen (Carnation, Project Zero Studio, Y-Productions) ist es ihnen gelungen, ein schönes, aber solides und beeindruckendes Metal-Album aufzunehmen, neue Sounds zu erforschen, intime musikalische Parts mit harten Riffs zu kombinieren und klaren Gesang mit verzweifelten Schreien und Growls zu mischen. Die Band nimmt den Hörer mit auf eine dunkle Reise, mit einem kleinen Schimmer unerreichbarer Hoffnung. Sie beschreiben das Album gerne als „großartig und cineastisch“.
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- Artist: Provectus
- Album: Postero Mundi
- Label: Necktwister
- VÖ: 21.05.2022
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Provectus ist eine Black Metal-Band der alten Schule, die 2015 in Vosselaar, Belgien, gegründet wurde. Verwurzelt in den Köpfen von Tempore Anomalia und Obitus, neigt die Band dazu, den Geist des Old School Black Metal wiederzubeleben und sich von den modernen Fusionen und endlosen Subgenres zu distanzieren. Sie konzentrieren sich darauf, qualitativ hochwertigen Black Metal der 90er Jahre zu kreieren und dabei eine Vielzahl von lyrischen Themen zu behandeln. In den Anfängen ihrer Existenz gab es keine Absicht, eine Live-Band zu sein, aber dies änderte sich während des Schreibens der ersten Songs. Roach (Bass) stieß Ende 2016 zur Band und machte Provectus zu einem Trio.
Das Album strotzt vor geradlinigem, kompromisslosem Black Metal der alten Schule und verdient aus diesem Grund schon Beachtung.
Bevor sie 2021 bei Necktwister unterschrieben, veröffentlichten sie ein Album: Existential Delusion (2018).
Das Album wurde in ihrem eigenen Proberaum in echter Black-Metal-Manier aufgenommen, wobei sie dazu neigten, es roh und sich selbst treu zu halten. Legion Soundworks unterstützte die Band bei diesem Prozess und übernahm das Mixing und Mastering des Albums. Existential Delusion wurde im Februar und April 2018 sowohl digital als auch in einer CD-Digipack-Version veröffentlicht.
Provectus spielt einen rohen Stil des Black Metal, brutal, aber dennoch melancholisch und nicht oft von Trauer angetrieben. Die Band wurde von frühen Black-Metal-Pionieren wie frühen Immortal und Dissection inspiriert. Die existenziellen Bedingungen und Fragen der Menschheit nähren die lyrischen Themen, verbunden mit einer Vielzahl philosophischer Exkursionen.
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- Artist: Malfested
- Album: Unethical Creations
- Label: Necktwister
- VÖ: 10.06.2022
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Im Jahr 2020, dem Jahr der großen Seuche, rief ein heimlicher Nekromantenkult Malfested aus der Unterwelt an. Nachdem Malfested die Überreste früherer totgeborener Projekte ausgegraben hatten, ließen sie „Shallow Graves“ nur wenige Wochen nach der Gründung der Band auf die Welt los und veröffentlichten es am Tag der Toten (02.11.2020). Sechs gut aufgenommene Songs, die diejenigen, die es wollen, mit ihrer einzigartigen Mischung aus Death Metal überzeugen. Heftiges Riffing im Wechsel mit eindringlichen Melodien und atmosphärischem Doom. Ein Konzeptalbum, das eine epische Geschichte über einen großen Kampf zwischen Menschen und Untoten erzählt.
Immer noch von der anhaltenden Seuche unter Quarantäne gestellt, erkundeten Malfested ihren Sound weiter, um ihr nächstes Monstrum „Unethical Creations“ zu erschaffen und es 2022 auf die Welt zu bringen.
Dieses Konzeptalbum erzählt eine dunkle Geschichte über einen genialen Wissenschaftler, der zu seiner Zeit aufgrund seiner unethischen Art nicht geschätzt wurde. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, die perfekte Seuche zu erschaffen, um sie auf die Welt loszulassen ...
Malfested spielen Death Metal der alten Schule und mixen neuzeitlichere Death Parts mit ein. Wer auf Bands wie Cannibal Corpse, Death, Morbid Angel oder Deceide steht, dem wird hier die Fortsetzung dieser großen Death Metal Ära geboten.
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- Artist: Spirit Adrift
- Album: 20 Centuries Gone
- Label: Century Media Records
- VÖ: 19.08.2022
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Am 19. August erschien das Album "20 Centuries Gone" von Spirit Adrift mit zwei Eigenkreationen und sechs Coverversionen.
Geht man mit dem Anspruch an das Werk heran, so stellt man fest, dass es sich um ein kurzweiliges, modern klingendes Rockalbum handelt, das sich aus den verschiedensten Rock/Metal-Ären der letzten 50 Jahre speist und diese Werke ins Hier und Jetzt transportiert.
Geschenkt, dass die Anhänger der jeweilig gecoverten Bands alles als Blasphemie betiteln. Für den ein oder anderen jüngeren Hörer wird sich mit diesen Coverversionen vielleicht ein Zugang zu den Originalen und damit ein ganz neuer Zugang zur musikgeschichtlichen Entwicklung des Rock und Metals eröffnen.
SPIRIT ADRIFT-Mastermind Nate Garrett kommentiert:
„Ich dachte immer, es wäre eine coole Erfahrung, einige Songs von Bands aufzunehmen, die grundlegend für die DNA von SPIRIT ADRIFT sind. Diese Entscheidungen sind für mich offensichtlich, aber vielleicht unerwartet für die Fans. Das Ganze hat viel Spaß gemacht. Eine Band wie Lynyrd Skynyrd ist vielleicht nicht das Erste, woran man denkt, wenn man die Einflüsse von SPIRIT ADRIFT betrachtet, also wurde es für mich zur Aufgabe, herauszufinden, wie man diese großartigen Songs würdigt, aber im unverwechselbaren SPIRIT ADRIFT-Stil. Um das Ganze noch spezieller zu machen, habe ich diese Einflüsse kanalisiert und zum Auftakt ein paar neue Songs geschrieben. Es gibt einen Text in „Sorcerer’s Fate“, der erwähnt, dass „Vergangenheit und Zukunft beide aufeinander abgestimmt sind“, und das wurde hier zum Konzept. Das Ganze wird in umgekehrter chronologischer Reihenfolge dargestellt. Auf diese Weise bekommst du ein Gefühl dafür, wohin die Reise von SPIRIT ADRIFT geht, aber du wirst auch auf eine Zeitreise durch unsere grundlegendsten Einflüsse mitgenommen. Ich hoffe, es gefällt euch allen!“
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- Artist: Dead Man's Eyes
- Album: III
- Label: Tonzonen Records
- VÖ: 19.08.2022
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Ähnlich wie bei ihrem Vorgängeralbum Words Of Prey (2018) und ihrer Debüt-EP Meet Me In The Desert (2013) vollzieht die fünfköpfige Band den Spagat zwischen den Genres. Diesmal mehr denn je.
Schon der Albumtitel verrät die Intention der Band. Drei Bundles mit jeweils drei Songs werden derzeit auf das schwarze Vinyl ihrer dritten Veröffentlichung gepresst. Jedes der Bundles steht für ein Genre, das die Entwicklung der Band prägt. Mal braucht es Lap Steel, Bluesharp und Jazzbesen, mal muss die Kehle nach Blut schmecken, damit der Sound der Vision des Quintetts entspricht. Ihren Stil beschreiben die fünf ganz einfach als „stets im Wandel, mit einem festen Zuhause“.
Geht die Reise im ersten Drittel des Langspielers mit Country und Folk los, so versieht man sich im zweiten Teil in der psychedelischen Surf- und Nouvelle Vague Szene, um dann im letzten Teil ganz bodenständig die Entwicklung des Blues zum Garagerock zu vollziehen.
Langeweile kommt bei diesem Album nicht auf, wie sollte es auch bei einem Output aus dem Hause Tonezonen anders sein.
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- Artist: Orthodox
- Album: Learbing To Dissolve
- Label: Century Media Records
- VÖ: 19.08.2022
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Metal der neueren Spielarten zielt in vielerlei Hinsicht darauf ab neben kleinen, akzentuierten Extrem-Metal-Einlagen viel Emo-, Singalong- und Pit-fähiges Material zu verarbeiten, um eine möglichst breite Masse im Metalspektrum abzugreifen.
Diesem Trend widersetzen sich Orthodox, in dem sie bei ihrem dritten Studiowerk "Learning To Dissolve" konsequent auf die Emo-Schiene verzichten und mit tiefgestimmten Gitarren eher auf die Nackenbrecher-Varianten des Nu angelehnten Mixes mit einer ordentlichen Portion Death Metal setzen.
„Von Anfang an sind wir in unsere eigene Richtung gegangen, egal was andere dachten“, sagt Adam. „Wir sind nicht mit Hardcore aufgewachsen. Wir sind mit Bands wie Linkin Park und System of a Down aufgewachsen.“ Mit „Learning to Dissolve“ haben sich diese Einflüsse zu einem Sound verfeinert, der eindringlich und unvergesslich ist, vom Eröffnungstrack des Albums „Feel It Linger“ bis zum persönlichen und klanglichen Zusammenbruch des Schlussstücks „Voice in The Choir“.
Wer auf harten, konsequenten und nicht weichgespülten Metal steht, der ist bei diesem Werk von Orthodox gut aufgehoben.
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- Artist: All Souls & Fatso Jetson
- Album: Live From Total Annihilation
- Label: Ripple Music
- VÖ: 19.08.2022
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Ripple Music präsentiert das Split-Album „Live From Total Annihilation“ mit den legendären Palm-Desert-Rockern FATSO JETSON und den L.A.-Alternative-Rockern ALL SOULS. Beide Bands sind unverzichtbare Acts der kalifornischen Rockszene – sie teilen das Talent von Tony Tornay am Schlagzeug – mit Mitgliedern, die an Josh Hommes gefeierten Desert Sessions teilgenommen haben. Diese Doppelaufführung wurde während der Pandemie in den Total Annihilation Studios in Los Angeles aufgenommen und im Juni 2021 zunächst als „Virtual Volumes“ online uraufgeführt.
Für Fans des staubtrockenen US-amerikanischen Desertrocks mit psychedelischem Einschlag ist diese Split-LP mit Sicherheit ein Juwel. Die Songauswahl hätte etwas energetischer ausfallen dürfen. So hat das Album einige Längen.
FATSO JETSON ist eine legendäre amerikanische Desertrockband aus Palm Desert, Kalifornien, die 1994 von den Yawning Man-Mitgliedern Mario Lalli und Larry Lalli zusammen mit Tony Tornay gegründet wurde. Sie werden oft als die Väter des Desert Stoner Rock bezeichnet, der später durch ihre etwas jüngeren Nachbarn Kyuss und später Queens of the Stone Age berühmt wurde.
ALL SOULS wurden im Winter 2016 in Los Angeles von Tony Tornay (Fatso Jetson, Desert Sessions, Deep Dark Robot mit Linda Perry), Antonio Aguilar und Meg Castellanos (beide Totimoshi) gegründet und tourten bereits mit Tool, The Jesus Lizard, Melvins und Meat Puppets. All Souls schreiben Songs, die lyrisch dunkel sind, durchdrungen von einem einzigartigen Stil und einer Perspektive auf den Zustand der heutigen Welt, die Brücken in große offene Räume schlagen, um neue Ödländer zu entdecken und schließlich von der Dunkelheit ins Licht zu treten.
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- Artist: Five Finger Death Punch
- Album: AfterLife
- Label: BETTER NOISE MUSIC
- VÖ: 19.08.2022
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AfterLife ist der mit Spannung erwartete Nachfolger ihres 2020 erschienenen Albums F8 das weltweit auf Platz 1 der Rockcharts landete und in die Top 10 der Mainstream-Charts in den USA, Österreich, Australien, Kanada, Finnland, Deutschland, Schweden, der Schweiz, Großbritannien und weiteren Ländern einstieg (#2 in den offiziellen deutschen Charts, #2 in Österreich und #2 in der Schweiz). AfterLife wird als CD, Digital, Vinyl und Kassette erhältlich sein.
FFDP sind aus der Modern Metal Szene nicht mehr wegzudenken. Sie liefern ab auf konstant hohem Niveau. Nicht jeder Track zündend auf dem ein oder anderen Album, wie auch hier, aber das tut dem Album in Gänze als grundsoliden FFDP-Output keinen Abbruch. Die Massen werden wieder begeistert sein, airplay- und charttaugliche Songs sind auch wieder dabei, ohne jedoch sich gar so anzubiedern wie viele andere Bands (siehe I Prevail).
“AFTERLIFE was hands down my favorite record to make” sagt 5FDP-Gitarrist Zoltan Bathory und fährt fort: “It is our ninth album so at this point, we have legions of loyal fans, and our signature sound is more than established. It became its own island, our ground zero we operate from and we can always come back to. So when we started this record, there was an excitement of impending musical adventures, we knew we could step away as far as we wanted to, there was a freedom of truly “anything goes.” This resulted in an album that is way more diverse than our previous ones, while it feels more unified, because there is a framework of overarching stories in Ivan’s lyrics and interconnecting musical motifs between songs. It was not planned as a concept album, but we were so hyper-focused on painting a complete picture, it somehow feels like one... We are very proud of it and are just as impatient as the fans waiting for the release, can’t wait to share it.”
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- Artist: I Prevail
- Album: True Power
- Label: Fearless Records
- VÖ: 19.08.2022
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Selbst gemacht, selbst definiert und auf einem Weg, der ganz ihr eigener ist, sind I Prevail bereit, ihre WAHRE KRAFT anzunehmen.
Das Platin-zertifizierte und zweimal GRAMMY-nominierte Rock-Kraftwerk I Prevail aus Michigan – Brian Burkheiser (Gesang), Eric Vanlerberghe (Gesang), Steve Menoian (Gitarren/Bass), Dylan Bowman (Gitarren) und Gabe Helguera (Schlagzeug) – sind zurück mit ihrem dritten Full-Length-Album auf Fearless Records.
Das Album schlägt voll in die US-amerikanische Modern-Metal-Core-Kerbe und präsentiert geschickt verwoben verschiedene Genres, um möglichst viele Zielgruppen und potenzielle Zielgruppen anzusprechen. Und genau das ist der Knackpunkt des Albums. Die Arrangements der Songs sind zu sehr durchstrukturiert und ganz gezielt auf Billboard ausgerichtet und produziert. Es fehlt irgendwie an Ecken und Kanten.
I Prevail erreichte Arena-Niveau und erhielt zwei Grammy-Nominierungen – „Bestes Rock-Album“ für „Trauma“ und „Beste Metal-Performance“ für die überwältigende Lead-Single „Bow Down“. Bis heute haben sie mehr als 2,7 Milliarden globale Streams gesammelt, nähern sich 350 Millionen YouTube-Aufrufen und sahen ihre Single „Hurricane“ im Jahr 2020 an der Spitze der Mainstream-Rock-Airplay-Charts von Billboard: damals offiziell der Top-Song im US-Rockradio.
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- Artist: CoppiCat
- Album: Widerstände
- Label: recordJet
- VÖ: 19.08.2022
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CoppiCat alias Rafael Triebel veröffentlicht mit "Widerstände" sein Debütalbum. Das Album spielt irgendwo zwischen Indie-Pop und Singer/Songwriter und immer wieder mit dieser typisch hauptstädtischen Melancholie. Damit wirkt das Album musikalisch leider auch etwas beliebig.
CoppiCat ist mit Berlin sehr verbunden. Er ist hier geboren, aufgewachsen und hat sich nach der Coppistraße in Lichtenberg benannt, in dem einst sein eigens ausgebautes Studio stand, aus dem er nach zehn Jahren rausgeschmissen wurde. In seinem sehr persönlichen und „kiezigen“ Debütalbum „Widerstände“ werden in fast jedem Lied kleine Details besungen, die diese Stadt für ihn ausmachen oder einmal ausgemacht haben - ohne dabei Berlin als Floskel zu benutzen. Er besingt u.a. die Veränderungen in seiner Langzeitbeziehung parallel zur Veränderung des Stadtbildes und lässt seiner Wut über den Studiorausschmiss freien Lauf. Da in Zeiten von Streaming selbst größere Bands nicht mehr von der eigenen Musik leben können, versöhnt sich CoppiCat im Song „Triff mich beim Reparieren“ mit seinem Brotjob als Elektrotechniker. Er weiß, dass er mit deutschsprachiger Indiemusik nicht genug Geld verdienen kann, um davon leben zu können. Die Elektrotechnik ermöglicht es ihm, frei und unabhängig Musik machen zu können ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Gleichzeitig will er mit dem Lied Widerstand gegen die Wegwerfgesellschaft leisten, denn „reparieren heißt für alte Sachen, sie fit für die Zukunft zu machen...“. Auch der Albumtitel ist mehrfach interpretierbar, denn Widerstände sind auch Bauelemente der Elektrotechnik.
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- Artist: Mammoth Volume
- Album: The Cursed Who Perform the Larvagod Rites
- Label: Blues Funeral Recordings
- VÖ: 19.08.2022
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Die schwedischen Urahnen des Stoner-Prog MAMMOTH VOLUME kehren mit ihrem Comeback-Album des genreübergreifenden Heavy-Fusion-Rock zurück! Bereit, die Welt mit massiven Riffs, unerwarteter Instrumentierung mit jazzigen Wechseln, eckigen und unwiderstehlichen Hooks und herrlich dunklen Vocals zu überrumpeln, bleibt der Ansatz von Mammoth Volume völlig einzigartig, genau wie damals, als dieses innovative Quartett vor zwei Jahrzehnten in den frühen Tagen des Stoner-Rock-Genres regierte. „The Cursed Who Perform The Larvagod Rites“ wird garantiert Fans jeder Sub-Nische im rifflastigen Underground verblüffen und begeistern!
Mammoth Volume wurde 1996 in der kleinen schwedischen Stadt Lysekil während einer Aufnahmesession gegründet, bei der Daniel Gustafsson der Künstler und Nicklas Andersson der Toningenieur war. Bei der Session war auch Nicklas‘ Bruder Jörgen (damals bekannt als DER Metal-Sänger in Lysekil). Ein Freund der drei, Kalle Berlin, wurde eingeladen, die Besetzung der neuen Band am Bass zu vervollständigen, einem Instrument, das er zuvor noch nicht gespielt hatte. Ein wirklich bescheidener Anfang. Zu dieser Zeit war Stoner Rock in Schweden neu, cool und entzündete sich, und Mammoth Volume versuchte sofort, sich zu differenzieren. Proggy-Passagen, ungewöhnliche melodische Phrasierungen, jazzige Breaks, zwielichtige Tempowechsel und wehmütige Balladen wurden zu Markenzeichen ihres Sounds.
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- Artist: Dez Dare
- Album: Ulysses Trash
- Label: CH!MP Records
- VÖ: 19.08.2022
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Das neue Album Ulysses Trash baut auf der Dichotomie der Klarheit in der uns präsentierten Welt auf und dem Nihilismus, sein Leben ohne Kontrolle zu akzeptieren. Ulysses ist ein Held. Ein Anführer. Ulysses bedeutet aber auch der Zornige, der Hasser. Es gibt eine allgegenwärtige Bewegung unter unseren Anführern, die sich für destruktives Verhalten einsetzen und lächeln, während sie alles auf ihrem Weg zerstören. Sich als Retter präsentieren, während sie die Menschen, denen sie dienen, angrinsen und schädigen. Wir werden nicht nur von unseren Führern belogen, sondern wir belügen uns selbst. Rechtfertigungen, die es uns ermöglichen, uns bei unseren Entscheidungen besser zu fühlen. Die Lügen, die wir uns einreden, um zu überleben.
Dieses Album ist ein offener Brief, um unseren Platz in dem Ökosystem, in dem wir existieren, anzunehmen und zu verstehen, wo wir in das große Schema passen. Sich daran zu erinnern, dass Schönheit in den Kleinigkeiten liegt, den Quanten, aus denen wir alle gemacht sind.
Es ist eine wilde Mischung aus klassischem Garage Rock, psychedelischen Elementen (Hawkwind lassen grüßen), typischen Punk-Riffs der später 1970er, Noise Rock à la Sonic Youth oder Fugazi, repetitiven, schamanischen Rezitationen. 34 fesselnde Minuten über dreizehn Songs aus einem Guss. Wer auf die verschiedensten Rockvarianten der 1970er steht, der ist hier gut aufgehoben und wird dieses Album lieben.
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- Artist: SiX By SiX
- Album: SiX By SiX
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 19.08.2022
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Beim ersten Hördurchgang hört sich das Album erfrischend, neu und trotzdem vertraut an. Beim genauen Blick auf das Lineup der Band wird einem klar, dass es sich hier um eine Zusammensetzung von altgedienten Rockmusikern handelt, die hier ihr Debüt in dieser Formation vorstellen: Drummer Nigel Glockler (Saxon), Robert Berry - Bass, Gesang, Keyboard (3 - mit Keith Emerson und Carl Palmer) und Gitarrist Ian Crichton (Saga). Man kannte sich von verschiedenen Projekten (GTR, Asia) und tat sich nun nach vielen Jahren zu diesem Projekt zusammen.
Man hört zwar die jeweiligen Herkünfte der Musiker heraus, aber dennoch entwickeln sie zusammen ihren eigenen Bandstil, der nicht als Coverversion einer bestimmten Band klingt. Alles ist dabei: Stadionrock, retroproggige Strukturen, aber alles so eingängig und doch komplex genug, um in Zukunft viele, viele Runden im Dreher zu verweilen.
Es bleibt spannend, was dieses Trio in Zukunft vorlegt und wie sich eine geplante Tour entwickelt.
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- Artist: The Black Noodle Project
- Album: When The Stars Align, It Will Be Time ...
- Label: Progressive Promotion Records
- VÖ: 22.07.2022
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Seit 20 Jahren entwickelt sich The Black Noodle Project (TBNP) zu einer immer stärkeren Kraft in der alternativen Musikszene Frankreichs und entwickelt seine eigene unverwechselbare Stimme weiter.
TBNP weigern sich beharrlich, dasselbe Album zweimal zu veröffentlichen. Album Nr. 8, das sich bereits von Shoegaze zu New Wave, von Artrock zu Postrock und instrumentalem Prog bewegt, bewahrt den breiten cinematischen Sound und das schwere Riffing von "Code 2.0" und fügt 3 der 6 Tracks gewaltige, weibliche Vocals hinzu, die an die besten Momente von The Gathering erinnern in ihren frühen Jahren.
Die Mischung der Tracks zwischen verträumtem, positiv schwingendem Postrock und New Artrock mit der folkigen Stimme von Sab Elvenia macht dieses Album zu einem Dauerläufer im Player. Mit diesem Album ist dem Bandprojekt von Sébastien Bourdeix sein bisheriges Opus magnum gelungen.
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- Artist: Unprocesed
- Album: Gold
- Label: AIRFORCE1 RECORDS / UNIVERSAL MUSIC
- VÖ: 12.08.2022
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Kaum eine deutsche Metalband wird derzeit so gehypt wie Unprocessed. Ihre Mischung aus Metalcore und Progressive Metal ist in einigerlei Hinsicht neu und auch etwas gewöhnugnsbedürftig, weil man sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen will und somit auf eine breite Hörerschaft aus ist.
Der Erfolg bei den großen Festivals wie Rock am Ring und Rock im Park gibt ihnen recht. Sie scheinen den goldrichtigen Weg eingeschlagen zu haben und vielleicht eröffnet das dem Nischengenre Progressive Metal und somit Bands wie Lepürous und Haken neue Wege.
Technisch ist das Vorgespielte feinste Sahne, allerdings fehlt den Komposition aus meiner Sicht jegliche Emotion und hört sich zu sehr durchkalkuliert an.
Zeitnah zum Release von „Gold“ am 12.08.2022 begibt sich das Quartett als Support für Polyphia auf große Nordamerika-Tournee. Die Konzertreise startet am 28. Juli im texanischen Houston und führt u.a. über New Orleans, New York, Montreal, Chicago, Seattle sowie Los Angeles und findet am 3. September in Austin, Texas ihr Finale. Zeitnah zum Release von „Gold“ am 12.08.2022 begibt sich das Quartett als Support für Polyphia auf große Nordamerika-Tournee.
Die Konzertreise startet am 28. Juli im texanischen Houston und führt u.a. über New Orleans, New York, Montreal, Chicago, Seattle sowie Los Angeles und findet am 3. September in Austin, Texas ihr Finale.
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- Artist: Arch Enemy
- Album: Deceiver
- Label: Century Media Records
- VÖ: 12.08.2022
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Nach vier im Vorfeld erschienen Videos/Singles erscheint heute das elfte Studioalbum "Deceiver" der Melodic-Death-Metal-Institution Arch Enemy mit elf Songs im Gepäck.
Der Weg führte die die mittlerweile schwedisch-amerikanisch-kanadische Kombo hin zu feinem sehr melodischem Melodic Death Metal, der immer feinere Songstrukturen spinnt und mit einigen wunderbaren, klaren Gesangspassagen von Alissa White-Gluz und auch symphonischen und choralen Elementen aufwartet.
Somit verdienen sie sich desto mehr die Headlinerkrone bei den großen Festivals und auch die entsprechenden Chartplatzierungen. Sollte Melodic Death Metal nicht schon im Mainstream angekommen sein, so ebnet dieses Album diesem Genre jedenfalls den Weg.
Arch Enemy-Fans haben gelernt, von ihrer Lieblingsband einen makellosen Klang zu erwarten. Deceivers gehört wieder einmal fest an die Spitze des Metal, aber ein Wechsel der Umgebung und ein Wechsel in der Zusammenarbeit haben dem Sound der Band neue Tiefe und Textur verliehen und dabei geholfen, die Metal-Hooks mit mehr Intensität als je zuvor einzuspielen.
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- Artist: Planet Of The 8s & Duneeater
- Album: Turned To Stone Chapter V
- Label: Ripple Music
- VÖ: 05.08.2022
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Ripple Music wird diesen Freitag, den 5. August, das sonnengebräunte und Riff-verehrende Split-Album der australischen Stoner-Rock-Perlen Planet of the 8s und Duneeater weltweit veröffentlichen.
Ob Duneeater ihren geradlinigen und treibstoffgeladenen Wüstenrock à la Slo Burn und Kyuss abreißen oder Planet of the 8s ihren dunklen und magnetischen „QOTSA meets Alice In Chains“-Ansatz vom Stapel lassen, Fans von sonnengebräuntem Riffing werden vieles finden, um ihre Ohren mit diesem bemerkenswerten gemeinsamen Album zu verwöhnen!
Duneeater ist eine fünfköpfige Band, die von einem schweren Wüsten-Vibe angetrieben wird und aus echten australischen Autoteilen besteht. Ihre Liebe zu V8, treibenden Riffs und Groove zeigt sich in ihrer Musik. Auch wenn manche versucht sein mögen, sie ins Stoner-Genre zu packen, dauert es nicht lange, bis einem klar wird, dass ihre Riffs nicht nur für Spliffs gemacht sind... Es ist ein Roadtrip zum nächsten Outback-Pub. Die Musik von Duneeater wurde einst so beschrieben, als ob Kyuss und Fu Manchu ein Kind zeugen würden. Abgesehen davon haben es diese Typen geschafft, ihren eigenen klanglichen Raum auf ihrer Desertroad zu finden.
„Ich denke, wenn wir schreiben, arbeiten wir unterbewusst an einer Vorlage, bei der wir hoffen, dass der Zuhörer ein paar Bier trinken und einen Burnout erleben möchte.“
Planet of the 8s haben sich über sieben Jahre zu einem der führenden Desert-Stoner-Rock-Outfits Australiens entwickelt und liefern ein viszerales Live-Set, das von tiefen Grooves, harmonisch-melodischen Vocals und einer fetten Wand aus fesselnden Riffs und Leadgitarre unterbrochen wird. Ihr Sound hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und während Einflüsse wie QOTSA und Kyuss in dem älteren Material offensichtlich sind, haben Planets Progressive- und Doom-Elemente in ihre neueren Veröffentlichungen eingebracht, mit einer Anspielung auf Bands wie Tool, Lowrider und Elephant Tree.
So hört sich Australiens Outback tatsächlich an!
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- Artist: Your Highness
- Album: The RagBag Vol. 1 (EP)
- Label: Hoogheid Records
- VÖ: 29.07.2022
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Wie ihr aktuelles Video zu „To Dust“ zeigt, verkörpert „The RagBag Vol.1“ wirklich den Wahnsinn und die Gabe des Quintetts, reine Stoner- und Sludge-Metal-Banger zu liefern. Trotz ihrer düsteren und persönlichen Themen liefert diese neue EP drei Uptempo-Hymnen mit teerdicken, düsteren Vocals und knorrigen bluesigen Riffs. Diese erste EP eines kommenden Diptychons ist der beste Weg, um in die Diskographie des verrückten Belgiers einzutauchen und dürfte Fans von Bands wie High On Fire, Red Fang und Torche begeistern.
Bewaffnet mit einem riesigen DIY-Geist begannen YOUR HIGHNESS im Jahr 2009 damit, die belgische Underground-Szene und das Ausland mit Bulldozern zu bombardieren. Seit ihrer Gründung haben diese Sludge-Berserker drei Alben, drei EPs, einen Track und ein Video zum Thema Horrorfilm und ihr eigenes veröffentlicht Bier! Sie tourten mehrmals durch Belgien und Westeuropa, unterstützten Bands wie Corrosion of Conformity, High on Fire, Crowbar, The Sword, Weedeater, Torche und spielten Festivals wie Pukkelpop, Graspop, Desertfest, Roadburn, Ieperfest, Into The Void, Alcatraz, Groezrock und mehr. Bekannt für ihre intensiven Live-Shows und ihren starken DIY-Ethos, sind YOUR HIGHNESS bereit, die Zukunft bei den Hörnern zu packen.
Die nur 15-minütige 3-Track-Ep hat es so dermaßen in sich und geht so nach vorne, dass man es kaum erwarten kann, den Play-Button nochmal zu drücken, damit die Zeit bis zur nächsten EP-Veröffentlichung schneller vorbeigeht. Die Vocals erinnern an beste Lemmy-Zeiten, die Riffs knurren und fuzzen bestialisch und packen die Nerven direkt an ihren Wurzeln. Wer nach einer Minute Spielzeit der EP (okay, die ersten 49 Sekunden sind Intro) nicht bangt oder zumindest leichtes Nackenzucken hat, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
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- Artist: Elephant Tree
- Album: Track By Track
- Label: self released
- VÖ: 29.07.2022
Die Londoner Heavy- und Progressive-Rock-Band ELEPHANT TREE veröffentlicht eine exklusive „Track By Track“-Live-EP, um Geld für die laufenden humanitären Bemühungen in der Ukraine zu sammeln.
Das aus zwei Songs bestehende Angebot wurde diesen Frühling beim Sonic Whip Festival in Nijmegen, Niederlande, aufgenommen und präsentiert eine mitreißende Interpretation von „The Fall Chorus“ und „Sails“ – beide von ihrem 2020er-Album „Habits“ –, auf dem ELEPHANT TREE zusammen mit Joe Butler am Cello und Charlie Davis an der Violine zu hören sind.
Die Band sagt: „Wir fühlen uns offensichtlich stark wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine, wie jeder es sollte, und dachten, dass es nur richtig ist, unsere Freunde und die Menschen in der Ukraine so gut wie möglich zu unterstützen.“ Jack hatte die Idee einen kurzen Ausschnitt aus einigen Live-Tracks zusammenzustellen und mit einem Künstler zusammenzuarbeiten, um etwas zu schaffen, das die Menschen genießen und für großartige Zwecke spenden können. Zusammen mit David Frankum wurde Track By Track geboren. Hoffentlich halten wir auch das Bewusstsein für das, was immer noch dort drüben passiert, aufrecht, und einige Leute fühlen sich inspiriert, weiterhin auf andere Weise zu helfen. Dies ist auch das erste Mal, dass viele Leute die Aufnahme unserer Streichergruppe als Teil einer Live-Performance hören werden!"
ELEPHANT TREE haben die letzten sieben Jahre damit verbracht, ihren schweren, melodischen Sound einem Publikum in ganz Großbritannien, Europa und den USA zu liefern, wobei ihr selbstbetiteltes Album von 2016 Lob von Kritikern und Fans gleichermaßen erhielt. Anfang 2019 betrat die Band die Church Studios, um ihr drittes Album „Habits“ (2020) mit Toningenieur und Produzent Riley MacIntyre (The Horrors, Thurston Moore, Adele) an der Spitze herauszubringen. „Habits“ ist ein introspektiver Blick auf die Muster und Erfahrungen, die uns zu Menschen machen – eine ehrgeizige, von Emotionen getriebene Reise aus weitläufigen, aber nie dagewesenen Klanglandschaften, die alle sanft in die bezaubernden Vocals von Jack Townley und Peter Holland gehüllt sind. Diese Champions des Underground haben ihr vielleicht bisher zusammenhängendstes Album abgeliefert, eine schillernde Mischung aus Prog, Psych und melodischem Heavy Rock.
- ohne Wertung -
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- Artist: Ryo Okumoto
- Album: The Myth of the Mostrophus
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 29.07.2022
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"Es war der 28. November 2020, und als ich an einem Livestream-Event namens The Fusion Christmas Cracker teilnahm, sah ich eine Band namens I am the Manic Whale und war besonders beeindruckt von ihrem Leadsänger/Bassisten Michael Whiteman, also kontaktierte ich ihn, um zu sehen, ob er wäre daran interessiert, ein Mitautor für mein nächstes Soloalbum zu sein. Er sagte ja."
Es ist 20 Jahre her, seit ich mein viertes Album Coming Through [2002] aufgenommen und veröffentlicht habe, aber ich habe nicht aufgehört zu komponieren. Ich schickte Michael 30 Ideen, er machte sich an die Arbeit und schickte Demos zurück, eines nach dem anderen, und wie man so schön sagt: „Der Rest ist Geschichte“ – ich bekam mein Album! Aber warte… „Wer wird all die Songs spielen? Sie müssen nicht nur die besten Spieler sein, sondern ihre Persönlichkeit muss zu jedem Song passen.“
Ich wollte meine eigene Version von Spock’s Beard produzieren, also rief ich die Mitglieder an und sie stimmten zu, mitzumachen. Der erste Song auf der Platte heißt „Mirror, Mirror“, was zufällig die Episode aus „Star Trek“ ist, in der Mr. Spock einen Bart trägt. Es war perfekt! Ein weiterer Song, „The Myth of the Mostrophus“, ist ein 22-minütiges Epos und gleichzeitig der Titelsong der Platte. Wer mag keine epischen Songs?! „Myth…“ fühlte sich an, als sollte es der letzte Song auf dem Album sein, was auch zu meiner Entscheidung führte, mit Spock’s Beard-Mitgliedern zusammenzuarbeiten. Ich rief Nick D’Virgilio an, der seine Drums im Sweetwater [Studio] aufgenommen hatte, und die Räder waren in Bewegung. Dave und Alan nahmen dann Overdubs in ihren Heimstudios auf, und zum Schluss sangen Nick und Ted – Ryos Beard war komplett."
Vielmehr braucht es zu diesem Album gar nicht zu schreiben, außer die weiteren Projekt-Musiker: Steve Lukather, Steve Hackett, Mike Keneally, Marc Bonilla, Doug Wimbish, Randy McStine und Michael Sadler.
Das Album ist beim Hören definitiv ein verschollen geglaubtes Spock's Beard Album der Neal Morse Phase und nicht eine Instrumenten-Masturbationsorgie eines Derek Sherinians. Hier wird Retro-Prog zelebriert.
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- Artist: Tim Bowness
- Album: Butterfly Mind
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 29.07.2022
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40 Jahre nachdem er zum ersten Mal in Bands in seiner Heimat im Nordwesten Englands aufgetreten ist, ist Butterfly Mind die bisher unerwartetste Veröffentlichung von Tim Bowness, von den kurzen, scharfen Schocks von Always The Stranger und Only A Fool bis hin zu den langen Ambitionen von The Das sinnliche Dark Nevada Dream, der filmische Electro Ballroom von Glitter Fades und die dystopische Paranoia von Say Your Goodbyes Part 1 und 2 Butterfly Mind liefern eine aufregende Fusion aus Art-Rock-Erfindung, Post-Punk-Energie und epischen, gefühlvollen Balladen.
Tims siebtes Soloalbum, sein sechstes für InsideOutMusic Sony, enthält die herausragende Rhythmusgruppe von Richard Jupp (in seiner ersten großen Session, seit er Elbow verlassen hat) und Nick Beggs neben einer spektakulären generationen- und genreübergreifenden Gästeliste, darunter Ian Anderson (Jethro Tull), Dave Formula ( Magazine), Peter Hammill (Van Der Graaf Generator), Martha Goddard (The Hushtones), Gregory Spawton (Big Big Train), Mark Tranmer (The Montgolfier Brothers GNAC), Saro Cosentino (Franco Battiato), der italienische Jazzmusiker Nicola Alesini US-Sänger Devon Dunaway (Ganga), Stephen W. Tayler (Kate Bush) und, was seine erste Studioarbeit mit Tim seit fast drei Jahrzehnten markiert, der ehemalige No-Man-Geiger Ben Coleman.
Tim Bowness ist es gelungen ein Kunstwerk zwischen anspruchsvollem und trotzdem eingängigem New Art Rock, Elektronik-Rock wie ihn zuletzt David Bowie abgeliefert hat und stimmungsvollen Klanglandschaften zu schaffen. Dieses Album wird aufgrund seiner recht melancholischen Spielart definitiv zu den Herbstalben im Regal gehören.
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- Artist: The Chemical Brothers
- Album: Dig Your Own Hole (25th Anniversary Reissue)
- Label: Universal Music
- VÖ: 29.07.2022
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Mit der Veröffentlichung von „Dig Your Own Hole“, dem zweiten Album der Chemical Brothers, am 7. April 1997, wurde die Musikwelt durcheinander gewirbelt. Was als musikalische Untermalung für Underground-Clubs gedacht war, stürmte ganz an die Spitze der UK-Album-Charts, einschließlich zwei weiterer #1 Singles (Setting Sun und Block Rockin’ Beats) und eroberte auch die US Billboard Charts auf # 14. Somit war es die erste, britische Electronic-Veröffentlichung die es überhaupt in die US-Charts geschafft hat und sich in den Staaten über 500.000 Mal verkauft hat.
„Dig Your Own Hole“ war schon immer und wird es auch immer bleiben – ein einzigartiger Trip. Aufgebaut wie ein Mixtape reist man eine Stunde lang durch einen kaleidoskopartigen Tunnel – das Ziel bleibt unbekannt. Unterstützt wird der Longplayer dabei von unzähligen Vocals und musikalischen Kontributoren, wie z.B. Noel Gallagher / Oasis bei „Setting Sun“, Langzeit-Kollaborateurin Beth Orton bei „Where Do I Begin“, Mercury Rev auf „The Private Psychedelic Reel“, Samples der Rapper Schooly D und DJ Kool Herc, Bassparts von Seggs und Ali Friend – und das alles bildet ein harmonisches, großes Ganzes.
Die 25jährige Jubiläums-Edition von “Dig Your Own Hole” enthält fünf bisher unveröffentlichte Tracks und andere Versionen der Aufnahme-Session. Den Anfang hat heute die Demo-Version “Elektrobank” gemacht, die anderen vier Titel - die bisher unveröffentlichten Aufnahmen von „Cylinders“ und „I Love Tekno“ und die alternativen Mixe von „It Doesn’t Matter“ und „Where Do I Begin“ – folgen in den kommenden Wochen.
“Dig Your Own Hole” wird als dreifach 12” Vinyl- Edition erhältlich sein, die das Original-Album und die fünf bisher unveröffentlichten Titel enthält. Die Vinyl-Edition ist in limitierter Auflage erhältlich, durchnummeriert bis 1.997. Es wird auch eine CD-Ausführung geben auf der die fünf Titel ebenfalls zu finden sind. Die Bonus-Tracks werden auch auf allen digitalen Plattformen erhältlich sein.
The Chemical Brothers arbeiten derzeit an dem Nachfolger ihres Award-Albums “No Geography” aus dem Jahr 2019. Des Weiteren ist das Duo dieses Jahr auf diversen Festivals und Konzerten zu sehen:#
16. Juni - O Son Do Camino Festival, Santiago de Compostela, Spain (sold out)
18. Juni - Sonar Festival, Barcelona, Spain
23. Juni - Musgrave Park, Cork, Ireland
26. Juni - Castle Howard, York, UK
2. Juli - Open’er Festival, Gdynia, Poland
7. Juli - Urban Park, Milan, Italy
8. Juli - Rock in Roma, Rome, Italy
9. Juli - Bologna Sonic Park, Bologna, Italy
10. Juli - Musilac Festival, Aix-Les-Bains, France
16. Juli - Gurtenfesitval, Berne, Switzerland
30. Juli - Suikerrock, Tienen, Belgium
20. August - Field Day, London, UK
27. August - Connect, Edinburgh, UK
2. September - Cala Mijas, Malaga, Spain
4. September - Forwards, Bristol, UK
Mit drei Bonustracks (ein Demo und zwei Remixes) ist die Vierteljahrhundert-Edition etwas dürftig ausgefallen, dafür kann man dieses Monsterteil sich endlich wieder in den verschiedensten Varianten ins Regal stellen und damit vielleicht die Heranwachsenden zu guter Musik verführen.
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- Artist: Krisiun
- Album: Mortem Solis
- Label: Century Media Records
- VÖ: 29.07.2022
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Brasiliens Kings of Death Metal Krisiun veröffentlichen ihr neues Album „Mortem Solis“ über Century Media Records. Für das 12. Album der Gruppe war das Trio – die Brüder Alex Camargo (Bass/Gesang), Max Kolesne (Schlagzeug) und Moyses Kolesne (Gitarre) – entschlossen, Krisiuns langjährige Underground-Furchtlosigkeit intakt zu halten. Während Metaldom kommerzielle Unternehmungen im Auge behielt, ist Mortem Solis ein direkter Konter, eine weißglühende Klinge in die Brust einer vorgefertigten Musikkultur. Dies ist erprobter und wahrer, heftig aggressiver, aber ehrlich hart arbeitender Death Metal. Die Fokus-Tracks „Serpent Messiah“, „Sworn Enemies“, „Swords into Flesh“ und „War Blood Hammer“ demonstrieren Krisiuns 32-jähriges Engagement für die Death-Metal-Kunst.
Mit diesem Album ist der Band ein echter Meilenstein im altbewährten und doch erwachsen gewordenen Death Metal gelungen. Selbst metalaffine Progheads, die die "alten" Opeth gut finden, könnten hier aufgrund diverser Rhythmiken und Melodielinien fündig werden.
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- Artist: Sarajane
- Album: Milk & Money
- Label: McNificent Music
- VÖ: 22.07.2022
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Stolz und schön. Voller Fürsorge für andere und im Job am Start. Mit ihrem dritten Album „Milk & Money‟ liefert die Hamburger Popsängerin und Songschreiberin Sarajane hochgradig empathische und kraftvoll kickende Hits für alle hard hustling people. Insbesondere für alle Mütter, die zwischen Business, Baby und Beziehung nochmal eben den Lippenstift nachziehen. Oder einfach erschöpft einschlafen. „Ich habe noch nie so viel geplant und umgeworfen wie bei dieser Albumproduktion‟, erzählt Sarajane, die im Herbst 2020 ihren Sohn zur Welt brachte. Seitdem heißt es: Songs schreiben, Stillen. Milch abpumpen, Energie hochfahren. Kunst schaffen. In Studiosessions, die nach einer durchwachten Nacht eine ganze eigene Dynamik entfalten. Weniger durchdacht, wesentlich intuitiver. Diese besondere Entstehungsgeschichte ist in ihren neuen Songs in jedem Akkord, jedem Beat und jeder Gesangslinie zu hören. Sarajane zeigt sich beeindruckend durchlässig. Nahbarer, empfindsamer, aber auch empowernd und augenzwinkernd wie nie. Sei es die Pianoballade, in der uns ihre starke Soulstimme tröstend umarmt. Oder die Tanznummer, die uns pulsierend zwischen Pop und RnB den nächsten Motivationsschub verpasst.
Trotz dieser Mehrfach-"Belastung" klingen alle Songs auf dem Album nicht stressig oder nölig, im Gegenteil: alles ist mit einer Leichtigkeit arragiert und unverkrampft vorgetragen. Es ist ein modernes Elektropopalbum, das seinesgleichen in Deutschland sucht. Ein wahrer Lichtblick am sonst so tristen deutschen Popmusik-Himmel.
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- Artist: Epinikion
- Album: Inquisition
- Label: self released
- VÖ: 21.04.2022
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Epinikion ist eine in Belgien ansässige Symphonic-Metal-Band. Die Band wurde 2020 von Renate de Boer an den Tasten und Robert Tangerman an der Gitarre gegründet. Komplettiert wird das Lineup von Eleonora Damiano am Gesang. Levent Gasgil und Emre Demir schlossen sich an Leadgitarre und Bass an, um das Album zu vervollständigen. Für die Live-Shows wird Rico Snel (ex Adversarius) an der Leadgitarre hinzukommen, neben Rusad Hassan (ex Aeternitas) am Bass und Joeri Warmerdam (Phantom Elite) am Schlagzeug.
Nachdem Robert und Renate ihre Spitzensportkarriere beendet hatten, kam Robert die Idee, etwas mit Musik zu machen. Die Kombination aus seiner E-Gitarre und Renates klassischem Klavier führte fast zwangsläufig zur Wahl für symphonische Metal-Musik. Als Bandnamen wählten sie „Epinikion“, was „Hymne für den Gewinner“ bedeutet. Im antiken Griechenland wurden die Heldengeschichten von Sportlern nach ihren Siegen bei Großveranstaltungen in einem Epinikion gesungen. Dem Bandlogo wurde ein Phönix hinzugefügt, als Zeichen für Athleten, die als Musiker aus ihrer Asche auferstanden sind. Durch die Leidenschaft und Sportmentalität von Robert und Renate entwickelte sich die Band rasant. Daraus entstand der Bedarf an professioneller Musikproduktion. Von Anfang an kombinierte Epinikion schwere Gitarrenriffs mit subtilen Progressive- und Heavy-Metal-Einflüssen, ergänzt durch harmonische und bombastische Orchesterlinien. Der typische Epinikion-Sound wird als „episch, filmisch mit fesselnden Melodielinien“ beschrieben.
Mit Inquisition ist der Band kein sonderlich großer Wurf in dieser Metalsparte gelungen. Wer in den 1990ern und 2000ern mit Bands wie Nightwish oder Within Temptation aufgewachsen ist, der findet hier nichts Neues und man hat sich zwischenzeitlich an den verschiedensten Derivaten satt gehört. Ein Schuss Ayreon, Devin Townsend oder Melodic Death Metal hätte die ganze Geschichte aufgewertet.
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- Artist: Hämärä
- Album: Ivory Tower
- Label: self released
- VÖ: 07.04.2022
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Hämärä wurde 2006 von ein paar Teenagern gegründet und ist eine Symphonic-Metal-Band aus Castle Rock, Colorado, bestehend aus Josh Ruff (Lead Vocals / Bass), Aaron Schug (Vocals / Guitar), Austen Couch (Guitar), Tony Molieri (Keyboards / Synthesizer/Orchestrierungen) und Orlando Manzanares (Schlagzeug).
Die unterschiedlichen musikalischen Interessen jedes Bandmitglieds haben es Hämärä ermöglicht, einen Stil zu entwickeln, der eine Vielzahl von Genres vermischt und einen einzigartigen und dynamischen Sound erzeugt. Skandinavischer Metal als einer ihrer größten musikalischen Einflüsse führte zur Annahme des finnischen Wortes „hämärä“ als Bandnamen, ein Wort, das verwendet wird, um die dunkle, düstere Zeit zwischen Tag und Nacht zu beschreiben.
Nach sieben Jahren Pause meldet sich Hämärä mit einem neuen Album zurück.
Ihre Mischung aus melodischem, symphonischen Metal, Melodic Death Metal gewürzt mit einer guten, ausgewogenen Portion Theatralik, gespickt mit feinen, harmonischen Klargesängen und Chören und wütend tosenden Shouts und Growls macht aus diesem Album ein modernes Metalwerk, das zwar nur 34 Minuten lang ist, dafür aber einige Runden hintereinander ohne Langweile oder Skiptracks im Player aushält. Der Longplayer kommt jedenfalls auf den Stapel mit den immer wieder hörenswerten Alben des Jahres 2022.
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- Artist: Through The Void
- Album: Life Is Cancelled
- Label: self released
- VÖ: 25.05.2022
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Through The Void ist ein belgischer Nu-Metal-Act. Ihre Songs sind mit roher Energie gemacht, für Live-Auftritte konzipiert und besser im Pit erlebbar.
Ihre Einstellung auf der Bühne trieb sie dazu, Gigs mit Skindred, Kadinja und killthelogo zu spielen.
Unsere Texte spiegeln wider, was uns umgibt, das alltägliche Unbehagen, das aus dem Abgrund zwischen dem Guten und dem, was die Welt durchmacht, entsteht. Doch über diese Aussagen hinaus tragen sie immer die Hoffnung und Kraft, die wir brauchen, um durch diese Leere zu gehen.
Wir würden uns als beeinflusst beschreiben von: Linkin Park, Slipknot und der guten, knallharten Energie von While She Sleeps.
Unser Ziel ist es, die gute Musik der 90er mit einem modernen Touch zurückzubringen.
Diesem Statement ist nichts hinzuzufügen, denn ihr Unterfangen ist genau aufgegangen. Sie haben es geschafft, den Nu-Metal der 90er in die 2020er zu transferieren und aufzupeppen.
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- Artist: Virus Inhumanity
- Album: Re-Infected
- Label: self released
- VÖ: 22.06.2022
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Am 22. Juni 2022 ist die zweite EP der belgischen Groove-/Deathmetal-Band Virus Inhumanity mit dem Titel „Re-Infected“ erschienen.
Im Herbst 2021 tauchten sie in den Project Zero Studios auf, um ihre erste EP mit dem Titel „Infectious“ aufzunehmen. Diese EP ist am 24.12.2021 im Self-Publishing erschienen und dies als digitale EP, physische EP/CD und als Kassette. Der Stil lag irgendwo zwischen Lamb Of God, Deicide, Pantera und Sepultura.
Anfang 2022 begann der Schlagzeuger mit dem Remixen und das Ergebnis ist diese zweite EP mit allen Songs der ersten EP, aber jetzt im Industrial-Stil, der an eine wilde Mischung aus Laibach, Rammstein und Die Krupps erinnert.
Gerne dürfen eigene Remixes von Bands so ausfallen wie dieses, damit sie verschiedene, aber sich nahestehende Publikumskreise ansprechen. Diese Band darf gerne jeden dieser beiden Wege für die Zukunft einschlagen.
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- Artist: Ştiu Nu Ştiu
- Album: New Sun
- Label: Heavy Psych Sounds
- VÖ: 01.07.2022
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Im Jahr 2022, zehn Jahre nach der Gründung, hat die Besetzung von Ştiu Nu Ştius viele Veränderungen durchlaufen, aber Kalle und Martin bleiben. Ihr viertes Album „New Sun“ ist endlich auf Heavy Psych Sounds veröffentlicht worden. „New Sun“ entstand direkt nach der Veröffentlichung des dritten Albums „Sick Sad Love“ (November 2019). Sängerin Jessica Mengarelli sagt:
„Die Texte entspringen einem Gefühl der Verzweiflung und Schärfe, sie sind Ausdruck dessen, wie es sich anfühlt, von Rastlosigkeit getrieben zu werden, zwischen Euphorie und Resignation hin und her geschleudert zu werden, sich nach Präsenz zu sehnen, sich der Gleichgültigkeit hinzugeben, sich im Griff alter Erfahrungen gefangen zu fühlen. Sie versuchen, die unterschiedlichen Arten zu verarbeiten, wie ich mit diesen Emotionen umgegangen bin.“
„New Sun“ wurde von der Band im eigenen Shadow Kingdom Studio aufgenommen und von Drummer Christian Augustin gemischt. Es wurde vom langjährigen Mitarbeiter Magnus Lindberg (Cult Of Luna) gemastert. Das Artwork wurde von Bassist Kalle Mattsson erstellt.
Mit ihrer intensiven Mischung aus psychedelischen Soundlandschaften, Sonic Youth artigem Noiserock und waviger Post Punk Attitüde versprühen sie den Charme der Mitt-80er ohne jedoch zu retro oder altbacken zu wirken. Sie schaffen es diese Soundgebilde ins Hier und Jetzt zu transferieren.
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- Artist: Steckbeckenzecken
- Album: Königreich der Emotionen
- Label: recordJet
- VÖ: 01.07.2022
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Nachdem die Steckbeckenzecken von Aphrodite dazu auserkoren wurden, das gelobte Reich der Liebe zu beherbergen, zogen die vier Romanzenrocker für einige Zeit bei ihr ein, um sich in ihrer anmutigen Aura zu laben.
Jetzt, wo sie wieder zur Erde zurückkehrten, entschlossen sie sich dazu, eine Langspielplatte mit Liedern, über ihre erlebten Eindrücke, aufzunehmen und zu veröffentlichen.
So behandelt dieses Album Gefühle und Empfindungen im Zusammenhang mit der Liebe.
Dabei wird in den Songs nicht nur über Glück und Frohsinn musiziert, sondern auch über die schattige Seite der Herzensemotionen, wie Kummer und Sehnsucht.
Mit einer gekünstelten R-rollenden Stimme in Richtung J.B.O., einer Mischung aus Funpunk und Deutschrock ist das Album prädestiniert für alkoholgetränkte Teenieparties und Putzorgien von Endvierzigern. Nichts mit Tiefgang, aber eine Garantie für gute Laune und Stimmung.
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- Artist: Witchery
- Album: Nightside
- Label: Century Media Records
- VÖ: 22.07.2022
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Die schwedischen Blackened-Thrash-Metal-Pioniere WITCHERY kehren bald mit ihrem 8. Studioalbum „Nightside“ zurück, das am 22. Juli 2022 weltweit über Century Media Records veröffentlicht wird.
Nach dem viel gelobten „I Am Legion“-Album von 2017 wurde „Nightside“ mit der WITCHERY-Besetzung aufgenommen, bestehend aus Jensen (Guit., The Haunted / ex Seance), Rickard Rimfält (Git., Seance), Angus Norder (Vox, Nekrokraft), Victor Brandt (Bass, Dimmu Borgir / ex Entombed A.D.) – der nun offiziell den langjährigen Bassisten Sharlee D’Angelo ersetzt – und Chris Barkensjö (Drums, LIK / ex Kaamos). Das Album wurde erneut mit Daniel Bergstrand (Behemoth, In Flames, etc.) gemischt und produziert und kommt mit einem Artwork von Andreas „Diaz“ Pettersson.
Witchery erfinden das Genre nicht neu, bannen allerdings elf Songs auf die Scheibe, die dem Hörer 35 kurzweilige Minuten bescheren und vor allem in den schnellen, nach vorne preschenden Stücken ihre Qualitäten beweisen. Daniel Bergstrand hat mit dem druckvollen und doch teilweise rauen Mix perfekte Arbeit für ein Metalalbum abgeliefert.
Die absoluten Anspieltipps sind: "Popecrusher", "Churchburner" und "Crucifix And Candle".
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- Artist: Oceans Of Slumber
- Album: Starlight And Ash
- Label: Century Media Records
- VÖ: 22.07.2022
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Die ehemals progressiv doomigen Metaller von Oceans Of Slumber entwickeln sich mit ihrem sechsten Studio-Output immer weiter von ihren Wurzeln weg hin zu konventionellem texanischen Southern Rock mit vielen Blueselementen und rein weiblichem Klargesang.
Dass Cammie Beverly auf der vokalen Klaviatur zu überzeugen weiß, konnte man schon auf allen Vorgängeralben erleben. Bei diesem Output verlegt sie die Intonation noch viel weiter in den pathetischen Bereich wie man ihn von weiblich besetzten Gothic Metal Bands kennt.
Oceans Of Slumber ist ein gutes Album gelungen, jedoch ohne wirklich große Überraschungsmomente oder Abwechslungsreichtum. Die Songstrukturen sind einfach gehalten, vielleicht auch für den US-amerikanischen Massenmarkt angepasst.
Viel gepriesen wurde die Cover-Version von "House Of The Rising Sun". Hier konnte die Version jedoch nicht überzeugen, denn eine von Pathos triefende und jämmerliche Stimme in Kombination mit Streichern und einem reduzierten Tempo tut dem Klassiker nicht gut.
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- Artist: Imperial Triumphant
- Album: Spirit Of Ecstasy
- Label: Century Media Records
- VÖ: 22.07.2022
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Imperial Triumphant haben sich als Avantgarde-Black-Metal-Ensemble einen Namen gemacht. Auf ihrem nun erscheinenden fünften Album legen sie noch mehr Wert auf improvisatorischen Free Jazz gepaart mit düsterstem Black Metal.
Das Ausloten der Grenzen zwischen kakophonischem Free Jazz und atmoshärisch düsterem Black Metal gelingt der Band auch in ihrem fünften Anlauf. Und genau in diesen Momenten, wenn beide Extreme im improvisatorischen Songwriting aufeinandertreffen, wir der Hörer gefangen genommen und musikalische Isolationshaft geworfen und dort mit diesen unerbittlichen Eindrücken alleine gelassen.
"The stage is set. The wheels are turning. The lifeblood funnels into a single stream of desire that trickles down from the top. Top down for a beautiful day gone by. A time of great achievement and an optimistic future brought to you by the technocratic plutocracy. Welcome! Welcome to the new time and space continuum created just for you. Revel in the majesty of mountain peaks and deliver stellar sonic experiences. Picasso “Three Musicians” has a nice vibe. Engineer big moves with even bigger results, and with many guests. Forty Second Street of broken dreams and endless commerce as it all dies and fades away. Let the music sing free and clear at all costs. The world connected through higher communication into the black of night. Climb above the clouds that distort our vision. Take this creative offering for your pleasure and rise up!...to The Spirit Of Ecstasy."
IMPERIAL TRIUMPHANT überzeugen erneut mit herausragender musikalischer Finesse und komplexem Songwriting. Kein Wunder also, dass auf „Spirit of Ecstasy“ einige namhafte Gastmusiker aus der Jazz- und Metal-Szene zu hören sind.
Tracklist:
Chump Change
Metrovertigo
Tower of Glory, City of Shame
Merkurius Gilded
Death on a Highway
In The Pleasure of Their Company
Bezumnaya
Maximalist Scream
Line-Up:
Zachary Ezrin – Vocals
Guitar Steve Blanco – Bass
Kenny Grohowski - Drums
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- Artist: Mikael Åkerfeldt
- Album: Clark (Soundtrack)
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 22.07.2022
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Milan Records kündigt heute die Veröffentlichung von CLARK (SOUNDTRACK FROM THE NETFLIX SERIES) von MIKAEL ÅKERFELDT an – hier anhören. CLARK ist eine brandneue sechsteilige Netflix-Serie, die am 5. Mai 2022 veröffentlicht wird und einen dramatischen und faszinierenden Soundtrack des gefeierten schwedischen Musikers, führenden Rockgitarristen und Songwriters MIKAEL ÅKERFELDT enthält. Zusätzlich zur heutigen digitalen Veröffentlichung soll das Album 2022 von InsideOutMusic sowohl im CD- als auch im Vinylformat veröffentlicht werden. Die Jewelcase-CD und das 2-LP-Heavy-Weight-Gatefold-Set inklusive Liner Notes von Mikael Åkerfeldt & Jonas Åkerlund erscheinen voraussichtlich am 22. Juli 2022 – hier vorbestellen.
Diese mit Spannung erwartete schwedischsprachige Serie im Thriller/Krimi-Genre mit komödiantischen Kapernelementen wird vom international renommierten Regisseur Jonas Åkerlund nach Drehbüchern von Frederik Agetoft, Peter Arrhenius und Jonas Åkerlund inszeniert und basiert auf einem Buch des Protagonisten über sein Leben , Clark Olofson. Darin sind Bill Skarsgård (Deadpool, It, The Northman), Alicia Agneson und Vilhelm Blomgren (Midsommar) zu sehen und wird von Börje Hansson und Julia Stannard produziert. Über die neue Serie CLARK sagt Åkerlund: „… Es geht um sein ganzes Leben und darum, was ihn zu dem gemacht hat, was er ist, die Wahrheit und die Lügen seiner unglaublichen Karriere …“
MIKAEL ÅKERFELDTs atmosphärische Klanglandschaft fängt gekonnt den Klang und das Gefühl der Musikzeit ein und reicht frei von swingenden Klängen im Stil der 60er bis zu progressivem Rock und Psychedelia der 1970er über Heavy Metal, Tango, Funk, Jazz, arabische Melodien und Indie-Pop und Chill. All diese lebendigen Schichten und Texturen werden geschickt kombiniert, um den dramatischen Inhalt der Serie mit hoher Oktanzahl mühelos zu untermauern und ihn auch perfekt in den Kontext der Zeit zu stellen, in der sich das Drama abspielt. In seinem Element hier haben vier der 34 vorgestellten Tracks eindeutig eine unverwechselbare Schlüsselgesangskomponente, die von ÅKERFELDT selbst bereitgestellt wird.
Über das Schreiben des Soundtracks zu CLARK bemerkt ÅKERFELDT: „Das Schreiben der Musik für CLARK ist wahrscheinlich eines der lohnendsten Dinge, die ich musikalisch gemacht habe. Es war so lustig. Anspruchsvoll, aber lustig. Ich wollte natürlich einen guten Job machen und Musik liefern, die zu der ziemlich bizarren Geschichte von Clark Olofsson passt. Ich musste ihm einen Ton zaubern. Sein Klang. Ich denke, es ist alles in meinem Kopf, aber es fühlte sich an, als wäre ich an etwas dran, nachdem ich den ersten Track beendet hatte. Das unmittelbare Feedback von Jonas Åkerlund war fast übertrieben positiv. Also habe ich es einfach von dort genommen. Während der Pandemie habe ich so viel Musik für dieses Projekt geschrieben, aber ich denke gerne, dass ich mich nicht zu sehr vom „Originalton von Clark“ entfernt habe. Die fertige Soundtrack-Platte ist ein regelrechter Wunsch-Brei musikalischer Stilrichtungen. Manche Geräusche sind mir bekannt. Andere Geräusche waren mir ganz neu. Oder alt, je nachdem wie man es sieht. Marke „alt“? Das Album macht musikalisch überhaupt keinen Sinn, und das ist so ziemlich der Zweck. Musik zu schreiben, um die facettenreiche Geschichte eines Mannes wie Clark Olofsson darzustellen, musste zwangsläufig zu einer Art musikalischem Wahnsinn führen. Sie (die Musik) ist einfach überall. Seltsamerweise auch mein persönlicher Musikgeschmack. Auch wenn viele Clark für „einen Verrückten“ halten würden, hat es mir bei meiner Arbeit wirklich geholfen. Keine Grenzen (lasst uns sie überschreiten). Keine Regeln (lasst uns sie brechen). Alles geht…."
ÜBER CLARK
Clark ist eine schwedischsprachige Serie unter der Regie von Jonas Åkerlund nach Drehbüchern von Fredrik Agetoft, Peter Arrhenius und Jonas Åkerlund. Es basiert auf dem Leben und der Karriere von Schwedens berüchtigtstem Bankräuber Clark Olofsson. Er gilt auch als der Mann hinter dem Ausdruck „Das Stockholm-Syndrom“.
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- Artist: Remi Wolf
- Album: Juno
- Label: Universal Music
- VÖ: 03.06.2022
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Bereits am 3. Juni erschien die Deluxe-Version in poppigem, transparentem organen Vinyl. Nicht ganz der Zielgruppe zugehörig (männlich, ü40, rocklastiger Hörer, Nicht-TikTok-Follower) lief mir dieses Exemplar doch über den Weg und ich muss sagen, das Ding rockt und lässt mich nicht locker.
Exzellenter, moderner Pop, der Elemente der 90er Janet Jackson, Sprechgesang mit wilden Wortspielen und der Kreativität einer Neneh Cherry verbindet und in die Gegenwart transportiert.
Sie gilt als genre-übergreifendes Überraschungs-Talent. Mit außergewöhnlichen Songs wie “Liquor Store“ und früheren Releases, wie „Liz“, ist Remi Wolf auch den Trendsettern der Musikbranche nicht entgangen, das reicht von Musikerkollegen wie Beck und Dominic Fike bis hin zu renommierten Schreibern von Magazinen, wie Pitchfork, W Magazine, Time, Nylon und vielen mehr. Zusätzlich zum Release ihrer von Kritikern hoch gelobten EP „I’m Allergic To Dogs!“, kollaborierte sie 2020 mit Dominic Fike an einer Überarbeitung ihres großen Hits „Photo ID“ und erhielt viel Unterstützung an der Arbeit an ihrer „We Love Dogs!“ Remix EP durch Künstler wie Beck, Hot Chip, Little Dragon, Sylvan Esso und weiteren. Weiter ging es dann im Herbst letzten Jahres mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Juno“. Da sich die aus Kalifornien stammende Musikerin mit ihrer ganz eigenen Version von Popmusik inzwischen auch einen großen Fankreis erschließen konnte, ist es nicht weiter erstaunlich, dass sie auf 70 Millionen Streams ihres Debüts „Juno“ und mit sämtlichen ihrer Singles insgesamt 1 Milliarde globale Streams erreicht hat.
Doch die umtriebige Künstlerin hat ihren Wirkungskreis mittlerweile weit über die Musik hinaus erweitert, unter anderem durch eine Kollaboration mit Still Woozy namens „Pool“, sie ist Partnerschaften mit Labels wie UGG und Crocs eingegangen und war mit Lorde auf deren Solar Power Tournee in Nordamerika unterwegs. Sie hat mit den Red Hot Chilli Peppers und Nas in Florenz performt und war live auf dem Hangout Festival und Lollapalooza zu sehen bis sie dann zu ihrer GWINGLE GWINKLE Nordamerika-Tour aufgebrochen ist.
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- Artist: Behold! The Monolith
- Album: From The Fathomless Deep
- Label: Ripple Music
- VÖ: 15.07.2022
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Diese härtere neue Veröffentlichung ist nichts für schwache Nerven, denn das vierte Album der düsteren und progressiven Sludge-Giganten BEHOLD! THE MONOLITH wird dich auf eine (katastrophale) Reise in den Abgrund zu entführen. „From The Fathomless Deep“ ist die bisher dunkelste und bedrohlichste Platte des Trios, ein Album, das furchtlos in den Abgrund starrt. Mit einem Sound, der Doom Metal, Black Metal und rasanten Sludge mit epischer progressiver Handwerkskunst umfasst, ist dies eine furiose, sich verändernde Platte, die Fans von Inter Arma, Intronaut, Mastodon und Primitive Man erfreuen sollte.
Bereits der Opener "Crown - The Immeasurable Void" weist den Weg für den Rest des Albums: schleppende Gitarren, die sich zu meterhohen Soundwänden aufbauen und düstere Stimmen (nahe an Growls), die aus den albumbezeichnenenden unergründlichen Tiefen kommen, sind die Zutaten, die dieses Album ausmachen. Mit "Spirit Taker" und "This Wailing Blade" geht es mächtig nach vorne und B!TM beweisen, dass sie auch schnelleren Black Metal können, vor es mit "The Seams of Pangaea" und der "Stormbreaker Suite" wieder atmosphärisch dicht und schleppend in Richtung Abgrund geht.
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- Artist: Josiah
- Album: We Lay On Cold Stone
- Label: Blues Funeral Recordings
- VÖ: 15.07.2022
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JOSIAH kehren zurück, um ihr Vermächtnis als einige der frühesten Architekten des Heavy Psych zurückzufordern, und dies mit neuer, fulminanter Energie, indem sie mit einer Flut unwiderstehlicher Hooks und ausgereifter Riffs beweisen, völlig neu, aber subtil durchdrungen von Vintage-Flashes von Cream oder Grand Funk Railroad.
Das Trio schreitet mutig in eine neue Ära und beansprucht selbstbewusst einen Platz inmitten moderner Titanen des psychedelischen Heavy Rock wie Monster Magnet, Nebula, The Atomic Bitchwax und behauptet ihr enormes Genre-Gewicht, das sie mitgestaltet haben.
Dieses Album spielt eher in einer Liga mit den 1970er Hard Rock Legenden als in den Gefilde des Stoner, Domm, Heavy Psych Kosmos, dem sie immer wieder zugesprochen werden. Vielleicht ist dies auch die neue Ausrichtung nach der langen Zeit der Studio-/Bühnen-Abstinenz. So definiert man sich auch im Kleinen immer wieder neu.
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- Artist: SVIN
- Album: Introducing SVIN
- Label: Tonzonen Records
- VÖ: 15.07.2022
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Dänemark oder Norwegen? Hauptsache skandinavisch! Und genauso düster klingt das siebte Album des dänischen Avantgarde-Rock-Trios SVIN. Es ist nicht wirklich ein Sommeralbum, auch wenn es am 15. Juli erscheint, sondern eher eine Offenbarung für die Herbst- und Wintersaison.
Die Mixtur aus Dark Jazz, Fusion und Electronica könnte fast einem David Lynch Film entspringen und erinnert in Anleihen an die Kompositionen eine Angelo Badalamenti. Somit werden die 50 Minuten des Albums zu einem exzentrisch experimentellen Albtraum-Soundtrack.
Auf ihrem siebten Album erweitert die Band ihren musikalischen Spielraum noch einmal, indem sie Elektronik und Gesangskollaborationen mit den renommierten Sängerinnen Bisse und Marie Eline Hansen einbezieht. Das Ergebnis ist eine dynamische, techno-mechanisch klingende Platte, die sich an der zeitgenössischen, immer schneller werdenden Integration der digitalen und analogen Bereiche von Mensch und Maschine innerhalb der menschlichen Existenz und Erfahrung ausrichtet.
Beim Betreten des Studios war das neue Material ungeschliffener als bei früheren Sessions, mehr dem Zufall und dem spontanen Moment während der beiden Aufnahmesessions mit Produzent Jens Benz (u.a. Iceage) überlassen. Neue Wege wurden beschritten und es entstanden Kollabos mit dem renommierten Sänger Bisse und seinem verdrehten Gesang auf Bøn und ebenso mit Marie Eline Hansens (u.a. Traening) ruhig-ängstlichem Sprechen auf dem Album Closer Dødsensangst. Wie immer trifft SVIN den idealen Punkt zwischen Improvisation und Struktur und behält genug Elastizität, um die Musik atmen zu lassen, zu brechen und dem Hörer in den seltsamen, be(un)ruhigenden intersektionalen Klängen, die Introducing SVIN ausmachen, Freiraum zu schaffen.
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- Artist: Grombira
- Album: Lunar Dunes
- Label: Tonzonen Records
- VÖ: 15.07.2022
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Grombira sind zurück aus den mondhellen Dünen schimmernder Galaxien und haben die Reisetagebücher in ihrem neuen Studioalbum Lunar Dunes niedergeschrieben, das am 15. Juli 2022 auf Tonzonen Records erscheint.
Mit einer orientalischen Mischung aus World Jazz und psychedelischem Spacerock bringen diese vier Gourmets der Weltenküche hypnotische Klänge ihrem Publikum näher. In ihrem eigenen Universum wird der Sound neu erfunden und improvisiert, während jeder Song von der Freude am Erkunden, dem Wunsch, Genregrenzen zu berühren und Grenzen zu überschreiten, angetrieben wird. Genießt einen fliegenden Teppich und viel Platz zum Tanzen der Passagiere.
Auf neuen Wegen reisen sie durch Raum und Zeit mit funky Beats und psychedelischen Sounds. Von indischem Space Rock über den Tanz der Mad Mullahs bis hin zum Soundtrack aus der Wiege der Zivilisation (Civilization One) ist das neue Album Lunar Dunes ein Statement für Vielfalt, Kreativität, Frieden & Freiheit. Ravi Shankar hätte seine wahre Freude an den Sitar-Klängen und Ray Manzarek an den Keyboard-Läufen und Improvisationen.
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- Artist: Join The Din
- Album: Elephants In Autumn Rage
- Label: Bad Elephant Music
- VÖ: 15.07.2022
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Der Tradition folgend, Musik zu veröffentlichen, die sich nicht kategorisieren lässt, hat Bad Elephant Music (BEM), das Debütalbum des in London ansässigen Sextetts Join The Din mit ihrem passend betitelten Namen Elephants In Autumn Rage veröffentlicht.
Bestehend aus einer einzigartigen Besetzung mit zwei Schlagzeugen und zwei Saxophonen, haben Join The Din ihre aufrührerische Mischung aus komponiertem und improvisiertem Jazz, Rock und Punk mit großem Erfolg in die zeitgenössische Szene von East London gebracht. Angetrieben vom treibenden Schlagzeugspiel von Riccardo Castellani und Emanuela Monni und den Saxophon-Attacken von Ronan Perrett und Rich Muscat wird das Lineup von BEM-Star Charlie Cawood vervollständigt – der hauptsächlich Bass spielt, aber seine charakteristischen Schnörkel auf einer Vielzahl von Saiteninstrumenten hinzufügt – und Sara De Santis an den Keyboards.
„Ich war begeistert, als Charlie mir Ricky und Join The Dins wirklich einzigartigen Sound vorstellte “, sagt David Elliott von BEM, „und es ist großartig, sie in die BEM-Familie aufzunehmen. Auf ihrem Album ist von allem etwas dabei, was es schwierig macht, Berührungspunkte zu finden, aber der begeisterte Hörer wird Prog im King Crimson-Stil, modernen Jazz und sogar Afrobeat in der Mischung hören. Musik für Kopf und Herz“.
Fans von Gong, Van der Graaf Generator und Ruphus werden schnell Zugang zu den außergewöhnlichen Kompositionen finden.
- Artist: ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
- Album: XI: Bleed Here Now
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 15.07.2022
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Die Band mit diesem ellenlangen Namen, die in den Zwanziger Jahren des dritten Jahrtausends ihr nunmehr elftes Album vermarkten und schon immer irgendwie die populäre Musikgeschichte aufarbeiteten, geben sich auch hier wieder dieser Leidenschaft hin. Nicht nur musikalisch, sondern auch produktionstechnisch, denn man fand es eine gute Idee, die Quadrophonie wieder auszukramen.
Das Album beginnt mit fast schon zwei Intros, vor es mit dem dritten Track "Field Songs" zum eigentlichen Opener übergeht, ein beatleslastiges Indie-Britpop-Statement, das auch nur diese Band so vom Stapel lassen kann wie sie es machen. Das schaffen sie auch bei Songs wie "Penny Candle", "Water Tower" oder "Millenium Actress".
Arbeitete sich das Bandprojekt um Conrad Keely und Jason Reece beim Vorgänger X scheinbar noch an den britischen Indie-Labels 4AD und Rough Trade ab, so liegt bei diesem Albumschwergewicht der Schwerpunkt in den Songs "Growing Divide", "Taken By The Hand" oder "Protest Streets" eher auf den folkrockigen und artpoppigen Vorläufern des Britpops, wie Fleetwood Mac, Pink Floyd, Simon & Garfunkel. Und trotzdem schaffen es die Musikverwurschtler neuere Einflüsse wie Porcupine Tree ("Taken By The Hand", "Protest Streets") und auch Folkpunkiges wie die Lemonheads ("No Confidence") einzubauen.
Keely und Reece gelingt es dennoch die Zitate so in die eigenen Kompositionen einzuarbeiten, dass keine reinen Aneinanderreihungen oder Plagiate entstehen, sondern neue Kompositionen, die niemals Langeweile aufkommen lassen.
Das neueste Studiowerk lässt sich fast ausschließlich nur in seiner 72-minütigen Gesamtheit bewerten, da die Interludien die entsprechenden Spannungsbögen zwischen den großen Tracks aufspannen. Dieses Album ist somit keine Angelegenheit sich einige Tracks To-Go rauszupicken und wird daher als Gesamtkunstwerk mit Sicherheit viele Jahre beim geneigten Hörer überdauern.
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- Artist: Perish
- Album: The Decline
- Label: self released / Supreme Chaos Records
- VÖ: 15.07.2022
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Welcher Postrocker mit einer kleinen Neigung zu härteren Metalbereichen hat sich nicht schon mal gewünscht, dass Long Distance Calling (LDC) so richtig derb aus sich herausgehen. Nun ja, Perish sind nicht LDC, aber mit Florian Füntmann und Janosch Rathmer sind zwei Bandmitglieder vertreten und der Mann an der Schießbude kann mit seinem Organ sogar in der gehobenen Black/Death Metal Klasse glänzen.
Perish legen mit ihrem verheißungsvollen Album "The Decline" den Soundtrack zum Untergang der Menschheit vor. Dies gilt zum einen für die textliche Umsetzung wie auch für den spielerisch anspruchsvollen Death/Black Grundton. Die ausufernden Instrumentalpassagen (daran sind die LDCler ja gewöhnt) erinnern stark an die frühen Katatonia und in den Gesangspassagen an At The Gates. Somit kann man sie getrost dem skandinavischen Zweig des Genres zuordnen, obwohl sie aus Mitteleuropa stammen.
Was für ein Album dieses Genres fasziniert ist die Klarheit der Produktion, bei der man jedes einzelne Instrument klar orten kann. Das ist bei vielen anderen Produktionen nicht der Fall. Das liegt vielleicht ebenfalls an den produktionstechnischen Erfahrungen und Ansprüchender Postrocker.
Zu einer Zeit, in der extremer Metal anscheinend nur entweder verkopft, verkrampft rückwärtsgewandt oder im schlimmsten Fall anrüchig ideologisch aufgeladen sein kann, wirken Perish erfrischend, denn im Mittelpunkt steht bei ihnen die Musik an sich – genaugenommen melodischer Black Death Metal, wie er Mitte der 1990er gespielt wurde.
Tatsächlich entstand das Trio aus langjährigen Freunden und Musikerkollegen in verschiedenen Projekten so ähnlich wie viele skandinavische Pioniere damals: aus Langeweile in relativer Isolation, bloß nicht in der schwedischen Provinz, sondern in Deutschland während einer Pandemie, die manchen zum Nachdenken brachte: über den gegenwärtigen Lebenswandel des Menschen, die Zukunft und unsere Wurzeln… nicht zuletzt die musikalischen.
Demnach wurde „The Decline“ weniger erarbeitet, sondern ist eher spontan passiert. Dem DIY-Ethos entsprechend produzierten Perish ihr 50-minütiges Debüt selbst, wobei sie nur für die Schlagzeugaufnahmen und die Covergestaltung Hilfe einholten.
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- Artist: Blind Channel
- Album: Lifestyles Of The Sick & Dangerous
- Label: Century Media Records
- VÖ: 08.07.2022
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Die finnische Post-Hardcore/Metal Band BLIND CHANNEL war die letzten Wochen mit Electric Callboy auf einer ausverkaufen GSA Tour und haben nun am 8.Juli ihr neues Album „Lifestyles of the Sick & Dangerous“ via Century Media veröffentlicht.
Ihr Erfolg scheint ihnen Recht zu geben bei dem, was sie produzieren und abliefern. Allerdings wird diese Post-Hardcore/Metalcore-Welle mittlerweile totgeritten. Es wirkt alles überproduziert, das meiste hört sich gleich an mit einem hohen Grad an Verwechslungsgefahr. Die besseren Momente des Albums hat die Band, wenn es etwas rabiater und härter vorwärts geht.
„In Finnland haben wir den Song mit den meisten Streams. Wir spielen riesige Festivalshows, riesige Headlinershows für Tausende von Menschen. Alle großen Labels sagen: ‚Ihr habt es geschafft, ich habe mich geirrt‘ und wir sagen: ‚Ja, hier sind wir!‘ Aber was passiert als nächstes?“ sagt Joel, Feuer brennt in seinen Augen. „Wir müssen es den Menschen in Deutschland, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und allen europäischen Ländern zeigen. Es gibt sicher viel zu tun, aber wir werden diese süße Rache genießen. Es ist noch nicht genug!“
Da das kommende Jahr voller Tourdaten ist – einschließlich Slipknots erstem Knotfest Finnland – scheint die Straße direkt in das verheißungsvolle Land zu führen, das sich BLIND CHANNEL immer vorgestellt haben. Es ist keine Fata Morgana mehr, es ist da, und sie werden verdammt noch mal dafür sorgen, dass es bleibt.
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- Artist: Thinner
- Album: You Don't Want Me
- Label: Midsummer Records
- VÖ: 08.07.2022
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Werden heute Hardcore-Alben veröffentlicht, dann spielen sie kaum noch in der eigentlichen Schublade, sondern irgendwo zwischen Emocore und Metalcore. Und dann kommen Thinner und blasen dem Hörer ganz im alten Stil von Minor Threat, Spermbirds oder Gorilla Biscuits die Gehörgänge frei. Das ist so Old School, das man sofort in den alten CD und Plattenkisten kramt, um die Urväter hervorzuholen.
Stark geprägt in den späten 80ern und frühen 90ern verbinden THINNER den klassischen amerikanischen Hardcore (Black Flag, Minor Threat, Dag Nasty) mit Melodie und dem nötigen Rotz. THINNER machen es in ihren Songs nicht nur kurz, schnell und laut sondern sie wandeln mit Leichtigkeit auf dem schmalen Grad zwischen allen Punk und Hardcore Sub-Genres ohne sich dabei zu verzetteln. Sie schaffen es sogar Ihren eigenen musikalischen Charakter zu definieren, was fast ein Ding der Unmöglichkeit ist. Seit der Gründung in 2010 hat die Band zwei Alben, eine EP (Midsummer Records), und vier Musik Videos veröffentlicht. Die vier Jungs tourten einige Male durch Deutschland und konnten auf zahlreichen Clubshows und Festivals die Bühne mit vielen internationalen Acts wie z. B. Agnostic Front, The Flatliners, Masked Intruder, Riverside Gamblers, Steakknife, First Blood, A Traitor Like Judas, oder The Baboon Show teilen.
Das Ding ist jedenfalls schon auf dem Stick fürs Auto. So lässt es sich durch den Sommer cruisen. Okay, weit kommt man nicht mit dem Album, denn die Fahrt endet schon nach 16 Minuten, bei neun Songs.
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- Artist: Vomit Forth
- Album: Seething Malevolence
- Label: Century Media Records
- VÖ: 08.07.2022
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Nach ihrer beachtlichen und viel beachteten EP Northeastern Deprivation sind die aus Connecticut stammenden Extrem-Metaller bei Century Media Records untergekommen und lassen sich auch von einem Majordeal nicht verbiegen.
Ihre äußerst brutale Spielart zwischen Death und Grindcore mit übelsten Growls und Shouts kommt selten über die 3-Minüter-Marke hinaus und knüppelt den Hörern je nach Hörweise die Trommel- oder Zwerchfelle raus. Das ist nichts für schwache Nerven und Ohren und auch nichts für schöngeistige Metalanhänger.
Für dieses Genre ist das Full-Length-Debüt allerdings schon ein nettes Ding und macht den Fans Spaß.
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- Artist: renforshort
- Album: Dear Amelia
- Label: Universal Music
- VÖ: 08.07.2022
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Ihr Musikstil lässt sich als alternative-pop beschreiben. Geboren und aufgewachsen in Toronto, reichen ihre musikalischen Einflüsse von Nirvana bis Amy Winehouse. Während ihrer Highschool-Zeit hat sich renforshort aufgrund zahlreicher Auftritte in lokalen Bars musikalische enorm weiterentwickelt, was zur Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „teenage angst“ im Jahr 2020 führte. Die daraus veröffentlichte Single „fuck, i luv my friends“ erreichte über 11 Millionen spotify streams. Nachdem sie dann im vergangenen Sommer ihre zweite EP "off saint dominique" veröffentlicht hat, Yungblud letzten Herbst in UK auf seiner Tour begleitet hat und damit Fans und Kritiker gleichermaßen begeisterte, ging es für die 19-jährige Sängerin/Songwriterin renforshort direkt zurück ins Studio. Das Ergebnis wird nun am 8. Juli in Form ihres Debüts „dear amelia“ erscheinen. Dann werden zu den 67 Millionen Spotify Streams, 34 Millionen Plays bei Apple Music und 7,6 Millionen Video views bei YouTube noch einige mehr hinzukommen.
Mit ihrem Debüt-Album begibt sich die renforshort auf eine Reise durch die dunkelsten Abgründe ihrer Psyche. Trotz ihrer jungen Jahre hat sie quasi Zeit ihres Lebens Musik gemacht, sie spielt Gitarre, Klavier und Schlagzeug und bevor sie überhaupt zur High School ging, war sie bereits auf Tournee. Sie beschäftigt sich in ihren Songs stark mit aktuellen Themen wie mental health und den schmerzhaften Erfahrungen, die man schon früh im Leben machen muss. Dadurch, dass sie damit vielen jungen Menschen aus der Seele spricht, hat sie eine starke Verbindung zu ihren Fans. So sagt sie selbst:
„Ich bekomme Nachrichten von Menschen, die mir erzählen, dass ich ihr Leben gerettet habe oder ihnen geholfen habe, aus einer toxischen Beziehung heraus zu kommen. Ich sage dann immer: Das hast Du selbst ganz alleine geschafft, weil du viel stärker bist als du denkst.! Für mich ist es aber immer noch so großartig solche Dinge zu hören. Obwohl es sich of seltsam anfühlt, möchte ich Themen ansprechen bei denen sich viele unwohl fühlen. Ich wollte immer Musik machen, die Leuten das Gefühl gibt, dass sie verstanden werden und, dass sie nicht alleine sind – das wird sich auch nie ändern!“
Musikalisch ist alles sehr glatt produziert, passend zu unserer heutigen Popkultur. Gerne würde man dieses Album in einer rockigeren Version hören, so wie musikalisch sozialisiert wurde. An vielen Stellen erinnert das Debüt stimmlich an die frühen Alben einer Suzanne Vega. Trotz dieser Pop-Bügel-Variante wird das Album mit Sicherheit hier öfters seine Runden drehen, da es sich um gut gemachte Musik handelt, die inhaltlich einiges zu bieten hat.
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- Artist: Ghost Man On Third
- Album: Ghost Man On Third!
- Label: self released
- VÖ: 01.07.2022
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Ghost Man On Third!? - Nie gehört? - Wie auch. Es ist ein neues Projekt des Nürnberger Musikenthusiasten Marco Maccioni, dem während der motherf***ing C-Zeit seine ursprüngliche Band abhanden kam und nun sein eigenes Ding solo und in Eigenregie durchbringen wollte.
Nun legt er seine Debüt-EP mit fünf Tracks vor, die alles sind, nur nicht gewöhnlich. Der Opener "Lazy Penguins In Yellow Cardigans" beginnt mit 80s Synthie-Sound, prägnantem Discobeat und rockigen Gitarren. Für die jetzige Festivalsaison ein absoluter Kracher, der die Menge mit Sicherheit zum Kochen bringen kann. Um die EP abzurunden kommt so ein Knaller mit "From Burrito To Love (Hearts)" auch noch als Closer.
"Play (Pause) Is Not An Option" und "The Pianoman Dies At The End" kommen eher im progressiven Postrock-Kleid daher und erinnern an die jüngsten Outputs von Long Distance Calling (ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn Jan Hoffmann (Basser bei Long Distance Calling) mit seiner PR-Agentur den Musiker unter seine Fittiche nimmt). Der Mitteltrack "Sure, You Can Skip The Track" ist nur ein einminütiges Interlude mit einer schönen Pianomelodie.
Wer sich das zwanzigminütige Debüt zugemüte führen will, der sollte keine Scheu vor den diversesten Musikgenres und deren Gemengelage in den einzelnen Tracks haben . Es sind zwanzig Minuten, die wie im Fluge vergehen und dazu verleiten, gleich wieder auf Play zu drücken. "Pause Is Not An Option"!
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- Artist: Prächtig
- Album: Aller Anfang ist's wert
- Label: Magic Mile Music
- VÖ: 01.07.2022
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Denkt man an die Kombination aus Mathematik und Kunst, fallen einem vermutlich zuerst Johann-Sebastian Bach oder Karlheinz Stockhausen ein. Prächtig hat man vermutlich nicht auf dem Zettel. Und doch: der gebürtige Hannoveraner, der gerade 25jährig, momentan in Glasgow an seinem Doktor in Statistik arbeitet, ist eine erfrischende Abwechslung zu dem Autotune- und Instantbeat-Einheitsbrei dieser Tage. Seine Lieder sind nicht unschuldig, aber doch frei von Anzüglichkeiten. Sie sind prosaisch, ohne verkopft zu sein und klug, aber nicht überheblich. Prächtig besingt Alltagssituationen, die jeder kennt, aber die noch niemand so beschrieben hat. In einer Welt, in der neunjährige auf YouTube mit Mozart glänzen, leistet er sich schiefe Töne und nicht perfekt gespielte Gitarren, aber, um es mit seinen eigenen Worten zu sagen, „ist doch egal, es ist trotzdem schön“. Denn Prächtig beherrscht, was Tolstoi seinerzeit „die Kurzschrift des Gefühls“ nannte. Auch der selbstironisch als Qualitätssiegel verhängte Name – ein „überholtes und phonetisch irgendwie unglückliches Wort“ – ist doch genau das.
Man möchte meinen, das große Feld des Indie-Pop-Singer/Songwriter-Folk-Noir sei mittlerweile abgeerntet, aber Robin scheint eine kleine, fruchtbare Stelle gefunden zu haben, an der seine Arbeit prächtig gedeiht. Eine Stelle vielleicht, die die Niels Freverts, Jan Plewkas und Nils Koppruchs unseres Landes übersehen haben könnten und wo nur das wächst, was ehrlich und voll und ganz so gemeint ist.
Wer keine Angst vorm deutschen Singer/Songwriter-Gebiet hat, der sollte sich Prächtig anhören, denn hier gelingt es jemandem den Balanceakte zwischen dem gefühlvollen Reinhard Mey, dem schräg-poetischen Rio Reiser und den Rockchansoniers von Element Of Crime zu stehen.
Das Album ist für Anhänger von Singer/Songwriter-Mucke einfach prächtig!
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- Artist: M'Z
- Album: La Civilisation de la Graine
- Label: Luminol Records
- VÖ: 01.07.2022
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M'Z ist ein Projekt, Canterbury, Progressive Rock in Opposition zu Metal, Electronica, Space Rock, Noise, Jazz, Free-Rock, Ambient, Psyche, Heavy, Punk, Drum'n Basszu verbinden.
Die Hauptidee dieses Projekts ist es, Parallelen zwischen poetischen oder philosophischen Konzepten und Musik herzustellen, ohne ästhetische Barrieren aufzustellen.
Gegründet aus dem vitalen Bedürfnis etwas zu kreieren, hat M'Z 2018 seitdem 3 Alben, 1 EP und 1 Single veröffentlicht.
"Prisme", das erste Album, stellte die Verbindung zwischen Farben, Gefühlen und Musik her, "L'autopsie du dogme", das zweite, griff die Musikindustrie an, während M'Z daran arbeitete, Dogmen im Allgemeinen zu analysieren und dabei sich selbst zu analysieren, „Cool Is Watching You“ (EP) war daran interessiert, die Idee der „Cool“-Haltung, die im Zeitalter der sozialen Netzwerke und der „Startup“-Welt eine Norm zu sein scheint, musikalisch und textlich zu zerstören. "La Nef" (Single) versuchte derweil, eine mehr oder weniger gesunde Quelle für das Bedürfnis nach menschlicher Spiritualität zu extrahieren, wenn sie sich von religiösen Doktrinen befreit.
Schließlich ist „La civilisation de la graine“, das dritte Album des Projekts, eine musikalische Reflexion über das Wesen unserer patriarchalischen Organisationen und unserer Tendenz, uns in Zivilisationen zu organisieren, sicherlich elegant, aber unbestreitbar unfair, vergänglich, gewalttätig und wackelig. 8 Stücke, die versuchen, diese Phänomene zu analysieren.
Mathieu Torres verbindet die oben aufgeführten Musikstile in einem Tollhaus von Musikgebilden. Der Hörer sollte für alle diese Musikrichtungen und deren Kombination offen sein, denn dieses Album ist progressiver Rock mit einer leichten Schlagseite hin zum Jazz Fusion Rock.
Abzuwarten bleibt, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt und ob sich ein passender Sänger für diesen Par-Force-Ritt findet, denn dieser würde dem musikalischen Unterfangen ein Sahnehäubchen aufsetzen - sofern er passt.
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- Artist: Shinedown
- Album: Planet Zero
- Label: ATLANTIC / WARNER MUSIC
- VÖ: 01.07.2022
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Wie sehr sich Shinedown um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen und kümmern, bewiesen sie zuletzt u.a. mit ihrer „Atlas Falls"-Spendenaktion, die über 400.000 US-Dollar im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie sammelte. Nun haben die Multiplatin-Rocker aus Florida ihr neues Album „Planet Zero“ angekündigt, das sich einer ganzen Reihe brennender Themen widmet.
Das siebte Studioalbum erscheint nach Verzögerungen nun heute am 01. Juli und wird angeführt von der Lead-Single, die zugleich der Titeltrack des Werkes ist. Der Song kann HIER angehört werden. Das erste redaktionelle Interview über das Album sicherte sich Billboard, die mit Frontmann Brent Smith und Bassist und Produzent Eric Bass sprachen.
Cancel Culture, der zersetzende Effekt der sozialen Medien auf die seelische Gesundheit und eine zunehmend giftige Spaltung zwischen Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen – es gibt genug Gründe, sich Sorgen um unser gesellschaftliches Klima zu machen. „Planet Zero“ wirft mit eindringlichen Lyrics einen scharfen Blick auf all diese Themen, untermalt von den explosiven und zugleich kunstvoll ausgearbeiteten Klängen Shinedowns. Die Single läutet die Alarmglocken und führt uns vor Augen, wohin es führen kann, wenn wir die Dinge zu weit treiben und zunehmend unseren Respekt für Andersdenkende und unser gegenseitiges Mitgefühl verlieren.
Brent Smith kommentiert:
„Wenn wir uns gegenseitig ausschließen und es zulassen, dass die von uns konsumierten Informationen und unsere Art des Umgangs uns spalten, verlieren wir unsere Menschlichkeit. Wenn man mal für einen Augenblick die Augen vom Smartphone nimmt, wird man feststellen, dass es da draußen etliche Menschen gibt, die Gutes tun und versuchen, sich um das Miteinander zu kümmern. Zugleich driften jedoch immer größere Teile der Gesellschaft in unerreichbare Sphären ab. ‚Planet Zero‘ richtet sich an uns alle. Fakt ist, dass wir alle hier auf diesem Planeten sind, komme, was da wolle. Daher ist es an der Zeit, zusammen mit Empathie, Durchhaltewillen und Stärke nach vorn zu blicken. In diesem Sinne… willkommen zu PLANET ZERO.“
So wichtig diese Themen auch sind und so wütend diese Themen immer wieder machen, so wenig Wut verspürt man bei diesem Album. Viel bleibt im Mainstream und in weichgespültem US-Pop-Punk stecken. Das wird Verkaufszahlen bringen, wird Hörer und hoffentlich auch Gehör finden. Somit ist die missionarische Aufgabe der Band und des Albums erfüllt. Allerdings bleibt eine musikalische Revolution auf der Strecke.
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- Artist: Righteous Fool
- Album: Righteous Fool
- Label: Ripple Music
- VÖ: 01.07.2022
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Gegründet 2009 auf Initiative des verstorbenen Reed Mullin (Corrosion Of Conformity) und des Gitarristen Jason Browning (bekannt dafür, für Bad Brains' HR zu spielen), lud die Zweierbande kurzerhand Mullins langjährigen Freund und Bandkollegen Mike Dean (ebenfalls Corrosion Of Conformity) ein, um Bass für ihre neue Band RIGHTEOUS FOOL zu spielen. Die oben erwähnten Legenden aus North Carolina machten Pause, und Bassist Mike Dean hatte den Kontakt zu Reed Mullin verloren, der im Jahr 2000 ausgestiegen war. „Ich hatte den Typen neun Jahre lang nicht mehr gesehen, und er kam meine Auffahrt mit einem völlig Fremden rauf und fragte mich, ob ich ein paar Songs lernen und eine Band gründen möchte“, sagt Dean über seine erste Begegnung mit Browning.
RIGHTEOUS FOOL nahmen Demos auf und veröffentlichten im August 2010 über Southern Lord Records den gleichnamigen zweispurigen 7"-Song "Righteous Fool" und sprangen schnell auf Support-Touren für Clutch, Weedeater und später Corrosion Of Conformity. Das Full-Length-Album wurde in Dave Grohls Studio 606 in Kalifornien aufgenommen, während der gleichen Sessions, die CoCs selbstbetitelte Reunion-LP von 2012 produzierten. „Wir haben viel Musik geschrieben und hart gearbeitet. Manchmal standen wir im Schatten von CoC, aber es war überhaupt kein Nebenprojekt. Die beiden Bands koexistierten in diesen Wochen. Righteous Fool tourte sogar für die Animosity-Besetzung, wobei Reed und Mike zwei Sets pro Nacht spielten und sangen!", sagt Jason Browning.
Nach dem Tod von Reed Mullin im Jahr 2020 beschloss die Band, den Song „Low Blow“ zu enthüllen, in dem Mullin zusätzlich zu seinen Schlagzeugaufgaben als Lead-Vocalist zu hören ist. Das nun erschienene Post-Mortem-Album „Righteous Fool“ ist eine heiße Lava-Infusion aus Hard Rock, Heavy Blues, Stoner und Punk, die den Hörer fühlen lässt, wie die Seele und das Feuer der drei erfahrenen Musiker brennt. Da sich alle drei die Gesangspflichten teilen, zusätzlich zu den erstklassigen Grooves und dem atemberaubenden Riffing des Trios, scheint dieses Album ein starkes Sammlerstück für alle Fans von reinem Heavy Rock zu sein!
Lediglich die Mix hätte etwas ausgefeilter sein können, um die einzelnen Instrumenten- und Gesangsparts definierter zur Geltung kommen zu lassen. Aber vielleicht war es auch einfach nur, um den dreckigen Desert- und Garage-Sound zu transportieren.
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- Artist: Derek Sherinian
- Album: Vortex
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 01.07.2022
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Vor fast zwei Jahren lag das Album "The Phoenix" von Derek Sherinian vor. Nun liegt ein weiteres Soloalbum des Tastenvirtuosen vor und ich fasse mich für dieses Album recht kurz und zitiere meinen Artikel zu "The Phoenix" fast wortwörtlich:
Derek Sherinian ist zweifellos einer der bedeutendsten Keyboarder der Moderne. Seine weitreichenden Talente wurden durch die Musik von Alice Cooper (der ihn einst „The Caligula of Keyboards“ nannte), Dream Theatre, Black Country Communion und der aktuellen Band Sons Of Apollo deutlich. Darüber hinaus hat Sherinian bewiesen, wie sehr seine Arbeiten von Rockgrößen geschätzt wird, und hat dementsprechend auch ausgiebig mit KISS und Billy Idol getourt und aufgenommen.
Bei solch einem konkurrenzlosen Stammbaum ist es kein Wunder, dass kein Geringerer als David Coverdale ihn einmal mit Jon Lord’s Sohn verglichen hat. Sherinian hat in den letzten zwei Jahrzehnten auch eine Reihe gefeierter Soloalben veröffentlicht. Das neueste davon ist “Vortex”.
Durch seine überaus gute Vernetzung im musikalischen Spektrum ist es ihm gelungen eine Phalanx an ausgezeichneten Instrumentalmusikern für dieses Album zu engagieren: Steve Stevens, Nuno Bettencourt, Joe Bonamassa, Steve Lukather, Michael Schenker, Zakk Wylde, Mike Stern und Bumblefoot.
Und da liegt auch die Krux des Album: es scheint ein Album von Musikern für Musiker zu sein. Es bleibt in vielen Passagen instrumentales Gewichse und kommt nicht über Solo-Schwanzvergleiche hinaus. Musikalisch alles auf sehr hohem Niveau, aber auch ziemlich einschläfernd.
Einzig der Viereinhalbminüter mit Bonamassa und Lukather reißen das Album ein wenig heraus.
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- Artist: Neneh Cherry
- Album: The Versions
- Label: Universal Music
- VÖ: 10.06.2022
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Bereits am 10.06. erschien das Tribute-Best-Of-Album "The Versions" für die Künstlerin Neneh Cherry. Neben SIA beteiligten sich auch Künstler wie Robyn, Greentea Peng und ANOHNI.
Das Ansinnen sich den musikalischen Großtaten einer Ausnahmekünstlerin der zeitgenössischen Popmusik anzunehmen und neu zu interpretieren ist wagemutig. Die vertretenen Künstler*innen wählten leider nur Songs aus den ersten drei Alben von Neneh Cherry aus und versuchten den Heiligen Gral der Ursprungsversionen nicht zu zerstören und haben sich und somit das gesamte Album zum Großteil selbst Ketten angelegt.
Es wäre vielleicht besser gewesen,wenn sich die Künstler*innen mutig an die Werke getraut hätten, ihnen den eigenen Stempel aufgedrück hätten und vielleicht sogar noch etwas unbekanntere Werke herangezogen hätten, um sich diesen zu widmen.
So bleibt das Album in großen Teilen weit hinter den Erwartungen zurück und lässt die Ur-Künstlerin schwerstens vermissen.
Unbedarfte Hörer*innen, diue die Original-Versionen Cherrys nicht kennen, werden sich wahrscheinlich mit den Songs anfreunden können, da sie nicht weh tun und dem heutigen Popkult sehr nahe kommen. Vielleicht bietet das dann wiederum einen Zugang zu den Werken dieser schwer zu beschreibenden und einzuordnenden Künstlerin.
- Artist: KISS
- Album: Off The Soundboard - Live At Donington (Monsters Of Rock) 1996
- Label: Universal Music
- VÖ: 10.06.2022
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Die Merchandising-Giganten von KISS haben wiederzugeschlagen. Nun mit ihrem dritten offiziellen Bootleg und dieses Mal in der Ur-Besetzung mit Gene Simmons (Bass), Paul Stanley (Gitarre, Gesang), Ace Frehley (Gitarre) und Peter Criss (Schlagzeug). Das aufgenommen Set beim Monsters Of Rock in Donington im Jahre 1996 ist ein wahrliches Best-Of-Set, wie es sich für ein Reunion-Monsters-Of-Rock-Set gehört.
Die drei LPs kommen in einem Recycle-Papp-Schuber, die Platten sind einzelnen in Recycle-Papp-Außenhüllen gepackt, aber (Schock lass nach) in gefütterten Innersleeves verstaut. Allerdings sollte man die Scheiben vor dem ersten Abspielen waschen, da sich noch jede Menge Produktionsrückstände in den Rillen heimisch fühlen (Lagerfeuerstimmung lässt grüßen).
Der Mix ist für ein Bootleg verdammt gut und schön räumlich aufgegliedert, bis auf einen Peter Criss, den man eigentlich ständig auf der Wohnzimmerbühne sucht, weil er teils einfach weggemischt wurde.
Für KISS-Liebhaber ist dieser Dreierpack ein Must-Have und für die Sammlung ein richtig gutes Live-Album der Alt-Rocker.
- Artist: La Reine Seule
- Album: Visages
- Label: Kapitän Platte
- VÖ: 24.06.2022
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La Reine Seule ist das Solo-Klavierprojekt der belgischen Post-/Prog-Rock-Band We Stood Like Kings' Pianistin Judith Hoorens. Ihr erstes Album Visages erscheint am 24. Juni über Kapitän Platte.
In den letzten Jahren hat Judith Hoorens, bekannt als Pianistin der belgischen Post-Rock-Band We Stood Like Kings, an einer Reihe neoklassischer Soloklavierkompositionen gearbeitet, die im Juni 2022 unter dem Namen La Reine Seule veröffentlicht werden.
Das Album heißt Visages und enthält acht unbenannte Tracks, die auf einer identischen musikalischen Zelle aus drei Noten basieren. In jedem Track nimmt diese kleine Zelle andere Formen, Stimmungen, Rhythmen an, von Moll bis Dur, von Melodie zu Harmonie, von einer Stimme zur anderen. Sie sind wie die ständigen Veränderungen, denen wir im Laufe eines Lebens unterliegen. Eine kontemplative Reise durch Landschaften menschlicher Emotionen.
Aufgrund der beschränkten Variationen durch die Drei-Noten-Basis kommen immer wieder Déja-Entendu-Momente im Hörer hoch, die sich jedoch immer wieder nur auf Bruchteile einer Sekunde beziehen und kein Unbehagen auslösen.
Für einen schönen Abend zum Ausklingen, bei einem guten Rotwein oder einem Whiskey ist dieses Album sehr zu empfehlen. Diese Zeit kommt aber erst wieder ... wenn die Festivalsaison abklingt.
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- Artist: Cachemira
- Album: Ambos Mundos
- Label: Heavy Psych Sounds
- VÖ: 24.06.2022
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Ambos Mundos ist die zweite Veröffentlichung von Cachemira. Das Album ist eine Mischung aus alten und brandneuen Songs, die während der Quarantäne komponiert wurden und klassische Rock- und psychedelische Klänge mit einer starken stimmlichen Präsenz erforschen.
Diese neue Platte ist eine ausgereifte Version des Debütalbums "Jungla" der Band aus dem Jahr 2017, mit verfeinerter Produktionsarbeit.
Cachemira wurde nach vielen Jam-Nächten im Sommer 2015 in Barcelona geboren, ursprünglich bestehend aus Alejandro Carmona am Schlagzeug und Gaston Lainé an der Gitarre, später ergänzt durch Pol Ventura am Bass, und veröffentlichten 2 Jahre später ihren ersten Titel „Jungla“. spielten in ganz Europa, bevor sie sich im Sommer 2018 auflösten.
Als Covid zuschlug, kam die Band wieder mit Claudia González an Bass und Gesang zusammen, die der Band eine neue, kraftvolle Stimme und einen neuen Sound verlieh.
Cachemira ist ein Heavy-Psych-Trio, das von der harten Musik der 60er und 70er aus der ganzen Welt beeinflusst ist.
Für Freunde der aktuellen Bluesrock-Welle, die sich im Dunstkreis von Bleuspills und Kadavar bewegt, ist dieses Album eine klare Empfehlung.
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- Artist: Alexisonfire
- Album: Otherness
- Label: digital: The Orchard / Vertrieb physisch: Membran
- VÖ: 24.06.2022
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Otherness ist das erste Album seit über einem Jahrzehnt von der Band, die laut dem Rolling Stone "den kanadischen Post-Hardcore auf die Karte gebracht hat". Fünf Jungs, die aggressiven Rock spielten, wuchsen zu einem Arena-Band heran, während sie zwischen temperamentvollen Gitarrenleads, starken Melodien und Emotionalität hin- und herpendelten.
Wer jetzt auf ein punkiges Post-HC-Album der alten Recken gehofft hat, wird enttäuscht sein. Wer für Alexisonfire auch in anderen Genres sehen kann oder zuerst mal nichts mit dem Bandnamen und dem anhängigen Genre anfangen kann, der wird ein Album vorfinden, das sich mehr im Alternative Rock der 1990er Jahre, dem Grunge und Stoner Rock wiederfindet. Manchmal kommen dann doch noch die stimmlichen HC-Trademarks durch, verbinden sich aber harmonisch mit den Stoner-Gitarren und dem treibenden Alternative-Beat. Und genau diese Mischung macht Hoffnung und Mut auf eine Weiterentwicklung einer sich neu formierenden Band, die nicht im Geburtskanal ihres ursprünglichen Genres stecken bleiben will.
AOF veröffentlichten vier erfolgreiche Studioalben, die alle in Kanada mit Platin ausgezeichnet wurden: Alexisonfire (2002), Watch Out (2004), Crisis (2006) und Old Crows / Young Cardinals (2009). Kerrang! zählte Crisis (2006) zu den 50 besten Alben des 21. Jahrhunderts, neben unbestreitbaren Klassikern von Green Day, Muse, Slipknot, My Chemical Romance, Blink-182 und Fall Out Boy. Nachdem Crisis in Kanada auf Platz 1 landete, zu einem Zeitpunkt, an dem viele Bands auf der Suche nach größerem Erfolg Kompromisse eingehen, legten Alexisonfire auf Album vier, Old Crows/Young Cardinals, mit noch härteren Riffs nach. Es wurde 2009 veröffentlicht und brachte der Band den höchsten Charteinstieg in den USA ein.
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- Artist: Coheed And Cambria
- Album: Vaxis II: A Window Of The Waking Mind
- Label: Roadrunner Records/Warner Music
- VÖ: 24.06.2022
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Coheed and Cambria zählen zu den fesselndsten Geschichtenerzählern der Musikwelt – ein Ruf, den sie mit ihrem neuen Album "Vaxis II: A Window Of The Waking Mind" einmal mehr unterstreichen. Allerdings hätte man die Geschichtenerzählung etwas variantenreicher und musikalisch dichter verpacken können.
Musikalisch bewegen sich C&C immer weiter Richtung US-amerikanischen Alternative-Mainstream mit Metalcore-Einflüssen. Alles wirkt glattgebügelt und überproduziert, ohne Ecken und Kanten. Ein bisschen Härte, aber bitte nicht so viel, dass man durch das Airplay- und Verkaufsratser rutchen könnte.
Coheed And Cambria haben in ihrer über 20-jährigen Karriere bereits über drei Millionen Alben verkauft. Ihre Songs wurden über 400 Millionen Mal gestreamt. "Vaxis II" ist Coheed And Cambrias zehntes Studioalbum und folgt auf das 2018 veröffentlichte "Vaxis I: The Unheavenly Creatures", das in den Billboard 200 bis auf Platz 14 vordrang. Mit ihrer neuen Single "Liars Club" sind sie aktuell in den Top 25 der US Active Rock Charts vertreten.
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- Artist: Porcupine Tree
- Album: Closure/Continuation
- Label: Music For Nations/Sony Music
- VÖ: 24.06.2022
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Closure/Continuation ist Porcupine Trees elftes Studioalbum. Still und heimlich im Lauf der vergangenen Dekade aufgenommen, stellte die Band es 2020/21 in einer Phase ohne Touring fertig – eine Phase, die sich in den ruhelosen, aufgewühlten Texten des Albums widerspiegelt; sei es in den ominösen Eröffnungszeilen von „Herd Culling“ („Son, go fetch the rifle now / I think there’s something in the yard“), im Despotenaufruf der „Rats Return“-Coda oder wenn der Protagonist optimistisch den Wellen von „Walk The Plank“ nachgibt.
Es hilft, dass die Musik, über der diese Worte liegen, die perfekte Kulisse dafür bilden. Von den ersten Sekunden des Albums, wo eine donnernde Bassline (Erinnerungen an Riversides Mariusz Duda werden wach) das labyrinthische „Harridan“ einläutet, über die elektronischen Texturen von „Walk The Plank“ und die träumerische Akustik von „Dignity“ (das Side-Projekt Blackfield lässt grüßen - wie in "Of The New Day"), welche sich schließlich zu prächtigem, zyklonartigem Sound öffnen, bis zum rasenden Strudel des Rausschmeißers „Chimera’s Wreck“ entwickelt sich die beeindruckende Rückkehr einer der innovativsten und einflussreichsten Bands Großbritanniens. Closure/Continuation ist vorausdenkende Rockmusik, durch Myriaden elektronischer Filter getrieben und zu gleichen Teilen stürmischer Lärm und erhebende, melancholische Melodien.
War die Mitteilung über ein neues PT-Album eine Sensation, so ist die musikalische Darstellung des Albums keine wirkliche Sensation (bis auf das Fehlen Colin Edwins). Musikalisch bewegt sich alles in dem bekannten PT-Wilson-Kosmos, aber auf einem Niveau, das vielen anderen Genrevertretern abgeht und somit doch nochmals eine Messlatte für das Genre darstellt. Wilson gewinnt die Schar der Soloalbum-Skeptiker für sich zurück, Barbierei zaubert wieder phantastische Tasten-Klanglandschaften und Harrison - was soll man zu seiner Fellbehandlung sagen - ein Gedicht!
Dieses Album ist ein Must-Have für jeden Musikliebhaber, ein perfekter Einstiegspunkt für PT-Neulinge und ein starkes Kundenrückgewinnungsangebot für Wilson-Abtrünnige.
Tracklist:
1. Harridan
2. Of The New Day
3. Rats Return
4. Dignity
5. Herd Culling
6. Walk The Plank
7. Chimera’s Wreck
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8. Love In The Past Tense (Bonus Track)
9. Never Have (Bonus Track)
10. Population Three (Bonus Track)
Ab September werden Porcupine Tree durch Nord- und Südamerika sowie Europa touren. Es werden die ersten Shows der Band seit Oktober 2010 und voraussichtlich die einzigen Konzerte zu Closure/Continuation sein.
21.10. – (DE) Berlin, Max Schmelinghalle
23.10. – (DE) Vienna, Gasometer
24.10. – (DE) Milan, Forum
27.10. – (SE) Stockholm, Avicii Arena
28.10. – (DK) Copenhagen, Falkoner Theatre
30.10. – (PL) Katowice, Spodek Hall
02.11. – (FR) Paris, Zenith
04.11. – (DE) Stuttgart, Porsche Arena
06.11. – (DE) Oberhausen, KP Arena
07.11. – (NL) Amsterdam, Ziggodome
09.11. – (CH) Zurich, Halle 622
11.11. – (UK) London, SSE Arena Wembley
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- Artist: Classless Act
- Album: Welcome To The Show
- Label: Better Noise Music
- VÖ: 24.06.2022
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In einer Ära in der Algorithmen entscheiden, was Du auf deinem Bildschirm siehst, kann man schnell das Gefühl bekommen, die Menschen hinterm Bildschirm wären für Dich entworfen worden - aber was wäre, wenn sie stattdessen für dich bestimmt wären? Für die Mitglieder von Classless Act, einer schillernden neuen Band aus der ganzen Welt, scheint dies der Fall zu sein.
Gegründet wurden Classless Act, die aus Derek Day (Gesang), Dane Pieper (Gitarre), Griffin Tucker (Gitarre), Franco Gravante (Bass) und Chuck McKissock (Schlagzeug) bestehen, im Jahr 2019, nachdem sie sich durch ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik virtuell verbunden hatten. Inspiriert von klassischen Rock Acts der 70er Jahre und Alt Rock Gruppen der 90er Jahre haben sie sich nun in Los Angeles zusammengefunden, mit der Mission, der nächste große Rock Act dieser Generation zu werden. Ihre Musik erinnert an die Merkmale früherer Generationen - hymnische Rhythmen, schreddernde Gitarren, beflügelnder Gesang - aber sie bahnt sich ihren Weg in die Zukunft mit cleveren Arrangements, scharfsinnigen musikalischen Skills und gekonntem Songwriting.
Das alles ist nicht neu, hört sich vertraut an und wird die Classic- und Glam Rock Freunde erfreuen, denn so frisch klingen auch die alten Klassiker nicht. Musikalisch erinnert alles stark an Mötley Crüe, Def Leppard und Poison, wobei stimmlich die Nähe eher Richtung Axl Rose tendiert. Mit Vince Neil und Justin Hawkins konnten die Debütanten sogar zwei Schwergewichte des Genres ins Studio bewegen.
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- Artist: Franky Perez
- Album: Crossing The Great Divide
- Label: Black Sea Music / OMN Label Services
- VÖ: 24.06.2022
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Mit Crossing the Great Divide kehrt Perez zu seinen Wurzeln zurück und erzählt eine Geschichte der Selbsttransformation. Das Album ist voll von großen Melodien, Hooks und Gefühlen, die echt und oft autobiografisch sind. "Jeder Künstler sagt: 'Das ist mein bestes Album', aber das hier war wahrscheinlich die beste Erfahrung, die ich bei der Produktion eines Albums gemacht habe, und die ehrlichste", so Perez.
Viele der Songs entstanden auf seiner Motorradtour quer durch die USA, die in einem neuen Dokumentarfilm festgehalten wurde. Die Doku zeigt Perez' musikalische Reisen während des Lockdowns, seine häufigen Stopps unterwegs, um für das Gesundheitspersonal und die Patienten zu spielen, und seine Begegnungen mit Musikerkollegen und Freunden wie Billy Gibbons von ZZ Top, Country-Sänger Randy Travis und Komiker Bill Burr. "Dieses Projekt ist größer als ich selbst, und jeder, der es sich ansieht, versteht das", sagt Perez. "Obwohl es auf dem Höhepunkt der Pandemie gedreht wurde, hat es sich in etwas anderes verwandelt. Es ist ein Dokumentarfilm über Menschlichkeit und Hoffnung, und Covid ist nur ein Teil der Geschichte."
Die neue Platte zeigt die ganze Bandbreite von Perez' vielen Talenten als Songwriter und Multiinstrumentalist, denn er hat fast alles selbst darauf gespielt. "Das ist etwas, worauf ich wirklich stolz bin", sagt er. "Ich habe wahrscheinlich 90 % der Instrumente auf dem Album gespielt und es selbst aufgenommen und produziert. Wenn ich das Gefühl hatte, dass ich ein bestimmtes Gefühl nicht hinbekomme, habe ich mich an den entsprechenden Musiker gewandt, um es zu erreichen."
Der Singer/Songwriter Perez hat mit Künstlern wie Billy Gibbons und Joe Cocker, Darius Rucker und Ringo Starr zusammengearbeitet und ist mit Steven Tyler, Cody Jinks, Chris Janson und Slash aufgetreten. Im Laufe seiner Karriere hat Perez vier von der Kritik gefeierte Soloalben veröffentlicht und seine Musik war in sechs Staffeln von Sons of Anarchy zu hören. Er ist bei großen Events, Wohltätigkeitsveranstaltungen und Musikfestivals auf der ganzen Welt aufgetreten. Als Leadsänger von Apocalyptica geht er ab dem 7. April auf Tournee durch die USA und Kanada.
Mit "Crossing The Great Divide" ist Franky Perez ein intimes Singer/Songwriter Album geglückt, das die großen Gefühl transportiert ohne zu pathetisch zu wirken. Es geht ins Ohr, bleibt eine Weile im Kopf und regt zum Nachdenken an. Großartige musikalische Neuerungen und Experimente sind nicht enthalten, braucht es aber auch nicht für diese Art von Musik.
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- Artist: The Swell Fellas
- Album: Novaturia
- Label: self released
- VÖ: 17.06.2022
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THE SWELL FELLAS sind ein forschendes Heavy-Rock-Trio, das in Ocean City, Maryland, gegründet wurde. Das Power-Trio besteht aus den Brüdern Conner und Chris Poole (Gitarre bzw. Schlagzeug) und ihrem langjährigen Jugendfreund Mark Rohrer, einem erfahrenen Rockgitarristen, den sie davon überzeugten, einen Bass zu kaufen. Diese drei sind aus ihrem selbstgebauten Hinterhofstudio in Maryland herausgewachsen und haben ihre persönliche Chemie zu etwas destilliert, das größer ist als die Summe seiner Teile. Mit überlebensgroßen Texten, die von den Höhen und Tiefen ihres persönlichen Lebens inspiriert sind, konzentrieren sie sich weiterhin darauf, einen neuen, ehrlichen und innovativen Sound zu kreieren, der von innen nachhallt.
Im Oktober 2020 zog die Gruppe nach Nashville, TN, nachdem sie ihre Single „Death Race“ zwischen denselben Mauern an der Ostküste aufgenommen hatten, wo sie ihr Full-Length-Debüt „The Big Grand Entrance“ (Januar 2020) aufgenommen und die Nachfolge-EP „The Great Play of Extension“ (April 2020) geschrieben hatten, die von Ben McLeod von All Them Witches entwickelt und gemischt und von Mikey Allred gemastert wurden. Auf der ständigen Suche nach mehr ist die Band kürzlich mit All Them Witches auf eine ausgedehnte US-Tournee gegangen und hat nun ihre neue EP „Novaturia“ veröffentlicht.
Über diese zweite EP kommentieren THE SWELL FELLAS: „Novaturia ist eine Ansammlung von Songs, die in Zeiten starker Veränderungen entstanden sind. Wir waren gerade in die Stadt gezogen, während wir an einem Album schrieben, als diese Songs deutlich machten, dass sie alleine zusammengehören. Themen von Hinterfragen, Unsicherheit, folgenreiche Entscheidungen treffen und die eigene Kraft nutzen, schweben melodisch über einem Meer aus räumlichen Atmosphären, Shoegaze-Grooves und harten Riffs."
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- Artist: Oreyeon
- Album: Equations For The Useless
- Label: Heavy Psych Sounds
- VÖ: 17.06.2022
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Auf ihrem zweiten Album und dem Debüt auf Heavy Psych Sounds versuchten Oreyeon, sich von den üblichen Stoner-Rock-Klischees wegzubewegen und hin zu einem ausgefeilteren und melodischeren Stil. Die Gesangsstrukturen und Harmonisierungen sind definitiv komplexer, melodienreicher, während die Musik zu einem härteren Pfad tendiert und sich von verschiedenen Arten von Genres und Bandreferenzen inspirieren lässt.
„Equation for the useless“ ist nun das dritte Album von Oreyeon. Die Aufnahmen fanden im Spätsommer 2020 nach mehrmonatiger Inaktivität während der Pandemie in Bologna statt. Es wurde live aufgenommen und zeigt die psychedelische/progressive Seite der Band, hat aber die klassischen Kick-Ass-Doom-Stoner-Tracks nicht beiseite gelegt. Die Texte handeln von Depressionen und ihrer Beziehung zum Leben.
Monolithische Gitarren, riesige Bassfrequenzen, melodische und komplexe Vocals, Oreyeon wissen, wie sie jeden Classic- und Stoner-Rock-Geist erfreuen! Die Band wird im Sommer/Herbst 2022 durch Italien und Europa touren, um diese neue Veröffentlichung zu promoten.
Oreyeon wurde 2014 von Mitgliedern wie Woodwall, Mexican Mud oder Army of Angry Youth gegründet und hinterließ mit ihrem 2016 erschienenen Debüt „Builders of Cosmos“ einen ersten beeindruckenden Eindruck in der Heavy-Rock-Szene. Die Inspirationen der Band stammen aus verschiedenen Bereichen Heavy-Musik-Genre, aber vor allem finden sie ihre Wurzeln im Ruhm von Black Sabbath, verschmelzen mit einem Hauch von Metal und mischen den klassischen Stoner-Rock wie Acts wie die texanischen Stoner-Schwergewichte The Sword.
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- Artist: Aptera
- Album: You Can't Bury What Still Burns
- Label: Ripple Music
- VÖ: 17.06.2022
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In der griechischen Mythologie war APTERA der Schauplatz der Schlacht zwischen den Sirenen und den Musen, bei der die Sirenen ihre Flügel verloren und ins Meer geschleudert wurden – das griechische Wort „aptera“ bedeutet wörtlich „flügellos“. Die Inkarnation von Aptera ist keine Niederlage, sondern ein Schrei der Rebellion und der Herausforderung des Establishments, der Flucht und des Vordringens trotz gegensätzlicher Kräfte. Aber dieses in Berlin ansässige Quartett (mit Mitgliedern aus Italien, Belgien, den USA und Brasilien) ist weniger ein Wettbewerb als vielmehr eine ausgelassene Party. APTERA überarbeitet diesen Clash klanglich mit einem Tornado aus Doom, Sludge, Psych, Thrash und klassischem Metal, gemischt mit Punk. Zu den Sirenen und Musen am Tisch gesellen sich ein Zirkel wiederbelebter Hexengeister und eine Bande menschenfressender Meerjungfrauen mit einem gesunden Appetit auf Zerstörung. Diese mythologisch angehauchten Texte sollen aber eher als Synonym für ein Überdenken der Frauen"rollen" dienen.
Mit Michela Albizzati an Gitarren und Gesang, Celia Paul (Arde) an Bass und Gesang, Sara Neidorf (ex-Brian Jonestown Massacre, Mellowdeath) am Schlagzeug und Renata Helm an der Gitarre, erinnern APTERA's peitschende Riffs und treibende Rhythmen an Elemente von Mastodon, Windhand, Neurosis oder Black Sabbath. Aptera verwebt zeitgenössische und mythologische Geschichten über Rebellion, Rache und Auferstehung aus der Asche und ist ein gutturaler Schrei, ein Schlachtruf und eine Auferstehung mit Feuerflügeln.
Das Album wurde im Juni 2021 von Jan Oberg im Hidden Planet Studio aufgenommen, gemischt und gemastert, mit einem von Brokesia Studio entworfenen Artwork verfeinert.
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- Artist: Valley Of The Sun
- Album: The Chariot
- Label: Ripple Music / Fuzzorama Records
- VÖ: 17.06.2022
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In den letzten zehn Jahren haben VALLEY OF THE SUN die Bühnen in ganz Europa und Nordamerika in Brand gesetzt, drei Alben mit hochoktanigem Rock'n'Roll veröffentlicht und dabei Tausende von treuen Fans gewonnen. Jetzt haben sie mit ihrem bisher beeindruckendsten Album „The Chariot“, das über Ripple Music in Nordamerika und Fuzzorama Records in Europa veröffentlicht wird, die Weltherrschaft im Visier.
Selbstbewusst wie immer kehren VALLEY OF THE SUN mit ihrem vierten Album „The Chariot“ zurück, zehn Hardhitter, die bereit sind, die größten Rockmassen in Brand zu setzen. Mit seinen feuergetriebenen Rhythmen, dem hochvolumigen Riffing, das so herrlich ist wie die Appalachen, und den herausragenden, gefühlvollen Vocals von Frontmann Ryan Ferrier, ist „The Chariot“ ein hervorragend produzierter 10-Tracker, der den Ruf des Quartetts als einer der besten Heavy- und Stoner-Rock-Acts seiner Generation festigen wird.
Mit einem Bein im Stonerrock und dem anderen gesanglich im Terrain verankert, das zuvor von Alice In Chains oder Soundgarden geprägt war, setzen Valley Of The Sun keineswegs nur auf Fuzz-Stärke, sondern bringen auch genügend Sinn für düstere Atmosphäre und Melodien mit. Während ihrer 12-jährigen Karriere traten VALLEY OF THE SUN beim Hellfest, Freak Valley, Desertfest auf und eröffneten für Bands wie Royal Blood, Red Fang, Church of Misery, The Sword, Clutch oder Truckfighters.
Viel Neues erwartet den Hörer nicht, aber das wollen wir bei dieser Musik auch gar nicht wirklich. Es muss bluesen und rocken und den Staub von den Membranen fegen.
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- Artist: Astral Magic
- Album: Magical Kingdom
- Label: Tonzonen Records
- VÖ: 17.06.2022
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Astral Magic ist das neue Soloprojekt von Santtu Laakso alias Dj Astro. Sein Debüt für Tonzonen Records mit dem Titel Magical Kingdom wird am 10. Juni auf Vinyl in limitierter Auflage erscheinen.
Santtu spielte früher Bass und Moog in der finnischen Psychedelic-Space-Rock-Band Dark Sun. Astral Magic hat keinen definitiven Stil oder Form, aber alles ist und bleibt spacig und psychedelisch. Seit Projektstart im März 2020 sind über 300 Tracks entstanden. Manche der Tracks sind kosmische Ambient-Exkursionen in andere Dimensionen, manche mehr Space / Kraut / Psych / Prog -Rocking im Stile von Hawkwind , Gong , Eloy , Pink Floyd , NEU ! usw.
Magical Kingdom kann als das erste psychedelische Prog-Rock-Album von Astral Magic angesehen werden . Der Zuhörer wird in eine andere mysteriöse, magische Welt entführt.
Allerdings ist diese Reise etwas holprig, vor allem, wenn man die Gesangsparts betrachtet. Diese reißen den Hörer aus den wunderbaren Sphären und schleudern ihn aus der Umlaufbahn gegen einen Meteoriten. Für dieses Projekt hätte man sich vielleicht einen anderen Sänger suchen oder es bei einem Instrumentalalbum belassen sollen. Wer sich Bornemanns Stimme bei Eloy nicht geben konnte, sollte dieses Album weitestgehend meiden.
Der Mann hinter Astral Magic, Santtu Laakso, kommentiert:
„Ich möchte Sie alle herzlich willkommen heißen, an dieser Reise in das Land der Träume und Märchen voller Geheimnisse und Fantasie teilzunehmen. Ich möchte allen meinen Co-Piloten danken, besonders Jay Tausig , der so hart daran gearbeitet hat, meine Songs mit seinen Fähigkeiten zu verbessern."
Weitere Musiker auf dem Album sind Gregory Curve (US, Gitarre, Glockenspiel), Peter Bingham (UK, Gitarre), Markku Helin (FI, Gitarre), Anton Barbeau (US, Gitarre) und Perttu Lindberg (FI, Schlagzeug).
Magical Kingdom wurde 2020-2021 aufgenommen und gemischt, sowie von der Kraut-Rock-Legende Eroc für maximale Klangqualität gemastert.
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- Artist: Charlie Griffith
- Album: Tiktaalika
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 17.06.2022
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Charlie Griffiths, Gitarrist der britischen Progressive-Metal-Band Haken, präsentiert stolz sein Debüt-Soloalbum „Tiktaalika“. Mit musikalischen Wurzeln, die immer noch fest im progressiven Bereich liegen, schöpft Charlie aus seiner Liebe zum Thrash der alten Schule der 80er, zum Tech-Metal der 90er und zum Alternative Rock. Tiktaalika reicht von melodisch über avantgardistisch bis hin zu geradlinigem Heavy, man könnte sagen, dass Tiktaalika die Lücke zwischen King Crimson und King Diamond schließt!
Das Album enthält auch eine Vielzahl von Gastmusikern: Schlagzeuger Darby Todd (Martin Barre, Frost, Devin Townsend), Keyboard-Zauberer Jordan Rudess (Dream Theater) und Saxophonist Rob Townsend (Steve Hackett).
„Alle Gastmusiker haben die Songs auf eine andere Ebene gebracht“, erklärt Charlie, „ich hatte alles geschrieben und vorgespielt, damit die Jungs die Parts schnell lernen konnten, aber ich ließ ihnen freien Lauf, um ihre Persönlichkeit einzubringen. Darbys Schlagzeugstil ist so wunderschön improvisiert und eher von Jazz-Fusion beeinflusst, dass er in Kombination mit meinen Riffs zu etwas Unerwartetem führte. Es haut mich um, dass das Synthie-Solo, das Jordan spielte, der allererste Take war! Diesen Geist der Spontaneität in einem strukturierten Stück einzufangen, ist immer etwas ganz Besonderes.“
Wer also die jazzigen und technisch-versierten Prog-Metal-Größen wie HAKEN und Between The Buried And Me mag, der wird seine wahre Freude an diesem Album haben und wird mit Sicherheit auch Zugang zu den alten Thrash und Heavy Parts finden. Damit auch die stimmliche Untermalung der Songs passend umgesetzt werden konnte, griff Griffith auf einige der üblichen Genre-Verdächtigen zurück: Tommy Rogers (Between the Buried And Me), Danïel De Jongh (Textures), Vladimir Lalić (Organised Chaos) und Neil Purdy (Luna’s Call).
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- Artist: High Castle Teleorkestra
- Album: The Egg That Never Opened
- Label: Art As Catharsis
- VÖ: 17.06.2022
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Die hochoktanige Experimental-/Metal-Fusion-Band HIGH CASTLE TELEORKESTRA – gegründet von Musikern, die derzeit oder früher mit Künstlern wie Estradasphere, Secret Chiefs 3, Mr. Bungle und Farmers Market und anderen gespielt haben – veröffentlichen mit The Egg That Never Opened ihre Debüt-LP über Art As Catharsis.
An manchen Stellen sanft verspielt, an anderen berauschend und manchmal sogar am Rande der Kakophonie schwankend, ist HIGH CASTLE TELEORKESTRAs The Egg That Never Opened wirklich ein dynamisches und fesselndes Hörerlebnis für Liebhaber von Avantgarde, Experimental und Progressive Musik in allen Formen, Farben und Größen.
In den 48 wahnsinnigen Minuten des Debüt-Albums treffen folkig-jazzige Parts auf Progressive Rock, Strauss'sche Walzerelemente paaren sich mit Devin Townsends Tech-Metal und gebären eine neue Thrash-Spielart. Und wer vor dem Album nicht schon gaga in der Birne war, der ist es wahrscheinlich danach.
HIGH CASTLE TELEORKESTRA entstand aus den künstlerischen Frustrationen der Pandemie und bestand aus Protagonisten mittleren Alters, die über die Vereinigten Staaten, Australien, Norwegen und Frankreich verstreut waren. Die vielfältigen Fähigkeiten der verschiedenen Mitglieder konzentrieren sich auf hervorragend produzierte, rätselhafte Aufnahmen und durchqueren eine weite Landschaft des musikalischen Lernens von Jazz, Klassik, Rock, Doo-Wop, Avantgarde, Metal, verschiedener internationaler Volksmusik und mehr. Angeführt von Tim Smolens ( Estradasphere , ISS ., Don Salsa, Session-Arbeit mit Secret Chiefs 3 ) und Chris Bogen ( Doc Booger ), wird das Ensemble ergänzt durch Bär McKinnon (Umlaut, Mr. Bungle ).Dave Murray ( Estradasphere , Traun ), Stian Carstensen (Farmers Market, Kollaborationen mit Jacob Collier , Mike Patton , Jimmy Rosenberg ) und Timba Harris ( Estradasphere , Probosci , Sessionarbeit mit Secret Chiefs 3 ).
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- Artist: KLYMT
- Album: Murder On The Beach
- Label: Atypeek Music, KdB Records, Anesthetize Prod., Araki Records, Postghost Recordings
- VÖ: 10.06.2022
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Klymt beherrscht die Kunst scharfer, rockiger und synthetischer Kompositionen, elektronisch und kalt, ohne Kompromisse.
Murder On The Beach ist eine Sammlung halluzinierter Songs im Stil von Bands wie PORTISHEAD, NINE INCH NAILS und FEVER RAY. Die Songs sind schon sehr düster gehalten und eher ein Minialbum für den Herbst und Winter. Die Mischung aus kaltem Dark Wave und Industrial breitet sich über das gesamte Minialbum aus und lässt den Hörer selbst im Sommer frieren.
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- Artist: Allison Ponthier
- Album: Shaking Hands With Elvis
- Label: Universal Music
- VÖ: 10.06.2022
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Aufgewachsen in der Einöde des Lone Star Staates Texas, träumte Allison immer davon, sich nach New York abzusetzen. Als sie es dann mit Anfang 20 nach Brooklyn geschafft, fand sie sich uncooler als alle anderen.
„Die Idee zu meiner neuen Single „Hardcore“ entstand aus dem Gefühl heraus, dass es einerseits erstrebenswert ist tough zu sein, aber andererseits auch eine gewisse Rücksichtslosigkeit darin liegen kann, sich emotional und verletzlich zu geben“, so Allison selbst über den Song. „Die Zeile ‚it’s hard being hardcore‘, hat sich monatelang in meinem Kopf festgesetzt. Als Ariel, Nick Long und ich dann zusammen kamen um den Song zu schreiben, fand ich die Idee, diesen Text als Kontrast zu Ariels warmen und sentimentalen Sound zu setzen, sehr aufregend. Mit Ariel zusammenzuarbeiten war sehr spannend, vor allem da ich zu dieser Zeit ständig Vampires Weekends Track „Father Of The Bride“ angehört habe. Nick hat einige meiner liebsten Songs geschrieben.“
„Shaking Hands With Elvis“ ist der Nachfolger ihrer Debüt-EP „Faking My Own Death“ von 2021, der bereits erste Achtungserfolge erzielt hat. Bei „Cowboy“, einem Song aus dem Debüt, ging es um die Schwierigkeiten des Coming Out. Ponthier, die sich gerne mit Themen wie Sterblichkeit beschäftigt, ist auf diesen ungewöhnlichen Titel gestoßen als sie bei Wikipedia nach Euphemismen für den Tod gesucht hat. Aber auch hier ist Retro-Göttin Allison ihrem ganzen Sound, einer Variation von Indie-Folk und Alternative-Rock treu geblieben - ohne ihre Country-Roots zu verleugnen.
„Wenn es in „Faking My Own Death“ darum ging in eine neue Phase meines Lebens zu treten, so ist „Shaking Hands With Elvis“ ein hoffnungsvoller Blick auf dieses neue Leben“, erklärt Allison. „Gleichzeitig geht es auch um das Leben nach dem Tod. Und deshalb wurde es auch der neue EP Titel“.
Allison verbindet Kate Bush Sounds mit der coolen Singer/Songwriter Attitüde einer Suzanne Vega und transformiert diesen einzigartigen Sound in die Neuzeit. Schade, dass es auch hier nur zu einer neuerlichen EP gereicht hat. Dies scheint aber der neueste Trend im Musikbusiness zu sein, im Jahrestakt EPs zu veröffentlichen statt eines vollwertige Longplayers. So scheint aber unsere kurzwellige Zeit zu sein und dies entspricht nunmal so gar nicht der Musik, die Allison hier präsentiert.
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