- Artist: Queensrÿche
- Album: Digital Noise Alliance
- Label: Century Media Records
- VÖ: 07.10.2022
Queensrÿche haben mit Digital Noise Alliance ihr 16. Album und viertes Album in der Nach-Tate-Ära veröffenlicht.
Mit ihrer aktuellen Besetzung aus LaTorre, Wilton, Jackson, dem Gitarristen Mike Stone und dem Schlagzeuger Casey Grillo blicken QUEENSRŸCHE in die Zukunft und gleichzeitig auf den Einfluss und die Wirkung ihrer Vergangenheit zurück. „Wenn du zwei der ursprünglichen Mitglieder hast, kannst du nicht anders, als diese QUEENSRŸCHE-Elemente zu bekommen“, sagt Jackson, der die Band 1982 mit Wilton gründete. „Das liegt in unserer DNA. Aber es ist auch schön, frische Ideen oder Interpretationen von Todd, Casey oder Mike Stone zu hören.“ Für LaTorre ist diese Balance zwischen Vergangenheit und Gegenwart der Band entscheidend. „Wir sind alle Verfechter bestimmter Eigenschaften, die sehr bezeichnend für den Sound der Band sind“, sagt der Frontmann. „Die Herausforderung für uns besteht darin, diese Geschichte und die Nuancen zu vereinen, die für die Band wichtig und treu sind, sich aber dennoch modern anfühlen.“
Und genau das ist es, was die Fans bekommen: ein Queensrÿche-Album, ein erstklassiges Hardrock Album mit den bandtypischen Elementen und einer gewissen Progressive Rock Attitüde. Selbst die Ballade Forest knüpft an den Bandbestseller Silent Lucidity an. Den einzigen Ausreißer im negativen Sinne kommt als Coverversion des Billy Idol Klassiker Rebel Yell daher, den es auf dem Album nicht gebraucht hätte.
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- Artist: Haven Of Echoes
- Album: The Indifferent Stars
- Label: Self-released
- VÖ: 07.10.2022
Haven of Echoes ist ein neues Projekt der von der Kritik gefeierten Musiker Paul Sadler (Spires) und Andreas Hack (Frequency Drift), das anspruchsvolles Songwriting, durchdachte Texte und emotionale Gesangsdarbietungen in den Vordergrund stellt.
Paul ist vor allem als Sänger, Gitarrist und Songwriter der gefeierten britischen Progressive-Metal-Band Spires bekannt und besitzt eine eindringliche Stimme, die von seidenweich bis rau und gequält reicht. Sein Talent für einfallsreiche Melodien und vielschichtige Gesangskompositionen steht im Mittelpunkt dieses aufregenden neuen Projekts.
Andreas Hack ist ein Musiker aus Deutschland, dessen ehemalige Band Frequency Drift sich mit Konzerten in ganz Europa eine internationale Fangemeinde erspielte und weltweit acht Alben veröffentlichte, die von Fans und Presse gleichermaßen begeistert aufgenommen wurden.
Das Duo kommentiert: „Sirensong funktioniert wunderbar als Eröffnungstrack und als Einführung in Haven of Echoes, da es sich mit dem vielleicht durchschlagendsten Thema des Albums befasst, nämlich Isolation und unsere allmähliche Trennung voneinander. Insgesamt bietet der Song jedoch eine Botschaft der Hoffnung, die darauf hindeutet, dass es immer einen Weg zurück gibt, auch wenn es ein unglaublich schwieriger Weg zu sein scheint. Musikalisch verkörpert es auch die dunklen und ahnungsvollen, aber eindringlich schönen Klanglandschaften, die auf dem gesamten Album zu finden sind."
Als Gastmusikerin bereichert die ehemalige Bandkollegin von Andreas, die E-Harfenistin Nerissa Schwarz, die Musik mit einem breiten Klangspektrum, von unheimlichen Ambient-Klanglandschaften bis hin zu energiegeladenen Ausbrüchen. Sie schrieb auch die Musik zum düsteren und grüblerischen The Lord Giveth.... E-Gitarren, akustische Saiteninstrumente, analoge Synthesizer, digitale Klangerzeuger und dynamische Drums fügen der Musik weitere schillernde Töne hinzu.
Hack gelingt es auch mit diesem Projekt, den Hörer zu fesseln und in verschiedene Dimensionen seinen Klang- und Kompositionskosmos zu entführen.
Die Vielfalt an progressiven Elementen mit cinematischen Episoden und einem leichten Einschlag von Gothic, den unvergleichlichen Stimmen von Sadler und Schwarz verleihen dem Album vielmehr einen New Art Rock Stempel als denn einen klassischen Progressive Rock Stempel.
The Indifferent Stars ist definitiv ein Grower und wird sich einen Stammplatz in der Nähe des Players und im Player erspielen.
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- Artist: VARIALS
- Album: Scars For You To Remember
- Label: Fearless Records
- VÖ: 14.10.2022
Gleichgewicht entsteht inmitten von Extremen. VARIALS wechseln nahtlos zwischen Momenten vernichtender Kraft und melodischer Ausgeglichenheit und setzen Harmonie inmitten entgegengesetzter Pole frei. Das Quintett aus Philadelphia – Mitchell Rogers [Gesang], Mike Foley [Bass], James Hohenwarter [Gitarre], Shane Lyons [Gitarre] und Sean Rauchut [Schlagzeug] – schärft diesen charakteristischen Stil weiterhin mit sengender Intensität, unbändiger Energie und kompromissloser Kreativität. Nach zig Millionen Streams und Anerkennung von Decibel, Revolver und Alternative Press, um nur einige zu nennen, liefert die Band auf ihrem dritten Album für Fearless Records „Scars For You To Remember“ kontrolliertes Chaos wie nie zuvor.
„Wir schreiben schwere Songs, die gleichzeitig eingängig und strukturiert sind“, sagt Mitchell. „Es ist nicht nur heavy, um heavy oder übermäßig poppig zu sein. Wir treffen uns irgendwo in der Mitte. Im Grunde ist Varials der schwerstmögliche Ausdruck des kumulativen Geschmacks der Band“, grinst er.
Das Album bietet wirklich nicht viel Neues aus den Bereichen Metalcore, Nu-Metal, Alt-Metal, sondern kombiniert die Stile und produziert sie auf dem derzeitigen technischen Niveau. Das klingt alles gut und professionell, bringt uns aber musikalisch nicht weiter, sondern verwaltet Dagewesenes auf einem hohen Level.
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- Artist: Destinova
- Album: Pieces
- Label: Plattenfirma To Go
- VÖ: 07.10.2022
Pieces, so heißt das neue Full-Length Album der Leverkusener Rock Band DESTINOVA. Es ist ihre bisher zweite Langspielplatte und ihre erste in neuer Besetzung.
Viele der auf Pieces enthaltenen Titel wurden bereits Jahre vor dem Aufnahmeprozess geschrieben, doch von der Band für immer noch so gut befunden, dass sie sie einfach auch auf diesen Tonträger setzen mussten. So entstand ein Patchwork-Album aus Songs, die aus verschiedenen Ären von DESTINOVA stammen und vorerst wie unzusammenhängende Stücke erschienen, woraus sich der Titel Pieces ableiten lässt.
Die vier Musiker bedienen sich instrumentell überwiegend aus den Genres Alternative Rock und Alternative Metal, aber auch Versatzstücke aus Post Rock, Stoner Rock und Indie Rock fließen in die Musik ein. Vielleicht deutet Pieces auch dieses Flickenwerk an. Man weiß nichts genaues nicht.
So beliefern sie auf diesem Album nicht nur den elanvollen Headbanger mit harten Soundbrettern und intensiven Screams, sondern bedienen auch den passionierten Musikgenießer mit fließenden instrumentellen Klängen und leidenschaftlichen Gesängen.
Auch wenn Flickenteppich eine durchaus negative Konnotation beinhaltet, so kann man getrost sagen, dass das Album zwar aus verschiedenen musikalichen Stilrichtungen gespeist wird, insgesamt aber einen deutlich zusammenhängenderen Eindruck hinterlässt, als man anfangs vermutet hatte.
Tourdates 2022
24.09. 2022 Leverkusen- KAW Kulturausbesserungswerk 01.10. 2022 Kamp-Lintfort – Club Carthago
07.10. 2022 Kronberg – Recepturkeller 08.10.2022 Euskirchen – Escalate Festival 14.10.2022 Hachenburg – Pit`s
04.11.2022 Hofen am Taunus – Harley Garage Wallau
05.11.2022 Bad Oeynhausen – AK Bel Etage 18.11.2022 Emlichheim – Jugendhaus@21
02.12.2022 Köln – Tsunami Club
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- Artist: Lorna Shore
- Album: Pain Remains
- Label: Century Media Records
- VÖ: 14.10.2022
Für LORNA SHORE war 2020 nichts weniger als eine Abrechnung – in einer Karriere, die auf Herausforderungen, Veränderungen und einer zielstrebigen Vision aufbaut. Für das New-Jersey-Quintett 2020 signalisierte die Pandemie einen Sängerwechsel, abgesagte Tourneen. Das folgende Jahr stellte die Band vor eine atemberaubende kreative Herausforderung in Form des Songs „To the Hellfire“ von ihrer äußerst angesehenen …And I Return to Nothingness-EP. Dennoch haben sie mit ihrem kommenden Album „Pain Remains“ ihren klanglichen Einsatz gesteigert, das nicht nur mit allem übereinstimmt, was LORNA SHORE angedeutet haben, sondern es auch noch übertrifft – brutal und großartig. „Es fühlt sich für uns wie eine Wiedergeburt von allem an – die Energie, die Band, die Moral“, sagt Drummer Austin Archey.
Pain Remains ist der Sound einer Band, die ihren Sound und ihre Identität verfeinert hat. Von den einleitenden Chorgesängen und der Orchestrierung (komponiert von Gitarrist Andrew O'Connor) von „Welcome Back, O' Sleeping Dreamer“ direkt in ein Labyrinth aus musikalischen Wendungen, Techniken und rohen Emotionen im Kern von Tracks wie „Sun//Eater“ oder „Soulless Existence“ haben LORNA SHORE ein weitläufiges Dokument voller Ehrgeiz, Seele und Können verwoben, das nur wenige erreichen können. Es ist auch der Sound von LORNA SHORE, die aus jeder Art von Kategorisierung ausbrechen und sich als großartige Extreme-Metal-Band zurechtfinden. Mit Pain Remains sind LORNA SHORE wirklich angekommen. „Das ist seit Jahren die Idee und Vision der Band“, sagt Adam. „Wir wollten nie eingeschränkt sein oder die Erwartungen von jemandem an das erfüllen, was wir sein sollten.“
Deathcore wird nach Erscheinen dieses Albums nicht mehr das Genre sein, das es bis dahin war. Lorna Shore definieren das Genre neu, reißen Grenzen ein und machen sich auf den Weg eine der Bands zu werden, die ein Genre formen und dominieren und Pain Remains wird das Album sein, auf das sich die folgenden Extreme-Metal-Bands berufen werden.
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- Artist: No More
- Album: Kissin’ In The Blue Dark
- Label: rent a dog / ALIVE / Orchard
- VÖ: 14.10.2022
„Kissin’ In The Blue Dark“ ist ein Doppelschlag, mit dem NO MORE den Herbst einläuten. 29 Songs erzählen auf zwei sehr unterschiedlichen CDs von den (Liebes)dingen, die einem so zwischen den blauen Stunden widerfahren können. NO MORE beginnen einen Rückblick mit dem poetischen Realismus von „Berlin Soul“ und verorten sich danach sofort im Hier & Jetzt mit dem Spoken-Word-Post-Punk von „Keep It Cool“. NO MORE sind Meister des Happy-Sad, ob in einem HighSpeed-PopSong wie „Paris Blue“ oder in dem leisen choralartigen „A Happy Place“. Sie lassen eine albtraumhafte Nacht in den hellen Morgen münden („ All The Dark That Shines“) und fragen entspannt groovend „Wer bin ich?“ in „It’s So Easy To Get Lost“.
Das Duo stellt diese Gegensätze offensiv heraus und erfindet sich Song für Song immer wieder neu. Tina Sanudakura umschreibt im freien Spiel des Theremins das Sehnsuchstvolle, das Unerfüllte, Rastlose. Ihre elegischen Flächen bilden das Fundament für gefühlvolle Verzerrungen bitter-süßer Melodien. Andy Schwarz crooned, erzählt, flüstert mit Tremolo und Vibrato in Stimme und Gitarre. Er schmeißt fragmentarische, Melodiesprengsel mal auf den nackten Beton, mal in die Wolken.
Der Albumtitel, einem Text von Lana Del Rey entliehen, beleuchtet die unterschiedlichsten Aspekte von Liebe,Lust und Verlust. NO MORE haben keine Angst vor der Romantik, dem Klischee und erst recht nicht vor deren Dekonstruktion.
Der schwere Rhythmus und die orchestralen Bläser, die das Ende einer Amour Fou in „Valentina“ beschreiben, verweisen auf die dunkle Seite der Nacht auf der zweiten CD. Fast gänzlich instrumental stehen minimalistische Songs urplötzlich opulent orchestralen Stücken gegenüber, verbinden die stürmische Partynacht mit dem kommenden Montagmorgen.
Es beginnt eine Wanderung durch die Nacht, geisterhaft, spooky, in Trance, taumelnd. Mal im Fiebertraum, mal meditativ. „Man denkt nur in Bildern“ hat Camus einmal gesagt und hätte zum Beweis diesen zweiten Teil von „Kissin’ In The Blue Dark“ anführen können. „The Nightly Runner“ beginnt mit schrillen verzerrten Celli, der letzte Song „First Light“ kombiniert elektrische Störgeräusche mit einem sanften Piano und einer melancholischen Melodie.
Alles passiert gleichzeitig, Wie im richtigen Leben.
No More ist es gelungen ein (Doppel)Album für die Ewigkeit zu schreiben, das im ersten Teil (CD 1) so zeitlos klingt wie die Klassiker von New Order, Joy Division und David Bowie und im zweiten Teil (CD 2) schon fast ein Soundtrack zu einem David Lynch Film sein könnte.
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- Artist: Austin Meade
- Album: Abstract Art Of An Unstable Mind
- Label: Spinefarm / Snakefarm
- VÖ: 14.10.2022
„Abstract Art of an Unstable Mind“ ist ein musikalisches „Es war einmal“ aus dem kreativen und unkonventionellen Geist von AUSTIN MEADE. Dank einer wahnsinnig schnellen Karrieredynamik könnten Neulinge in Meades einzigartiger Musikwelt vorgefasste Meinungen haben. Aber die Erwartungen sind verdammt: „Nur weil ich in der Texas Country Red Dirt-Szene aufgewachsen bin, denken die Leute, dass wir eine Country-Band sind. Dann kommen sie zur Show und sagen: ‚Was zum Teufel war das? Das war Rock 'n' Roll!‘“, sagt Meade. „Das Album mit ‚Violation Delight‘ zu beginnen, einem harten Song mit einem fiesen Riff, bringt die Leute dazu, zu denken ‚Oh, Scheiße, worauf bin ich da?!‘“
„Abstract Art of an Unstable Mind“ ist nicht nur ein Album, es ist ein Hörabenteuer. Die 19-Song-Sammlung überzeugender moderner Rocksongs von Sänger/Gitarrist Meade reicht vom ergreifenden, nostalgischen „Loser Mentality“ über die treibende, kantige Eröffnung „Violation Delight“ – mit einem unvergesslichen aggressiven Refrain und jammernden Gitarren – bis hin zur endlosen Sommer Songgeschichte von „Varsity Type“. Das Album kann sogar mit ein paar coolen Co-Writern aufwarten – darunter „Quicksand“ und „Forever Unfaithful“ – geschrieben mit Tyler Bryant und Caleb Crosby von Tyler Bryants Shakedown. Die Zusammenarbeit ermöglicht es Meade, seinen Gedankenwelt zu erweitern, während er der Handlung des Albums treu bleibt.
Es gibt musikalisch nicht viel Neues zu entdecken. Es sind vor allem typische Rocksongs US-amerikanischen Schlags. Das mag sich jetzt despektierlich lesen, ist es aber mit nichten. Es sind ausnahmslos gute Rocksongs, die den Hörer zum mitwippen einladen und ihn gedanklich im Cabrio über südstaatliche Highways cruisen lassen.
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- Artist: Nothing More
- Album: Spirits
- Label: Better Noise Music
- VÖ: 14.10.2022
NOTHING MORE veröffentlichen am 14. Oktober ihr neues Album Spirits über Better Noise Music. Spirits zählt musikalisch zu den bis dato fokussiertesten, abenteuerlichsten und intensivsten Werken der Band, wobei introspektive, philosophische Texte mit ungeschminkten, wuchtigen Hymnen vereint werden. Das Album wurde von der Band - Jonny Hawkins (Gesang), Daniel Oliver (Bass), Mark Vollelunga (Gitarre) und Ben Anderson (Schlagzeug) - und ihrem langjährigen Manager Will Hoffman gemeinsam geschrieben und produziert.
Es dokumentiert die stürmische Zeit, die die Welt in den letzten zwei Jahren erlebt hat und fängt Themen wie Verzweiflung durch Isolation, die Spirale von Drogenmissbrauch, den Schmerz zerbrochener Beziehungen und das Überleben in der Selbstständigkeit ein, während es die Mission von NOTHING MORE zusammenfasst: Reflektieren, Provozieren, Inspirieren.
Das Album hat in den harten, metallischen Nummern seine Stärken und in den ruhigerenn, balladesken Stücken definitiv seine Schwächen. Grundsätzlich weiß die Band, wo sie mit ihren Kompositionen steht und braucht niemandem mehr beweißen zu müssen, wer sie sind und was sie können. Die Fan-Gemeinde wird das Album herzlich willkommen heißen und feiern.
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- Artist: Tons
- Album: Hashension
- Label: Heavy Psych Sounds
- VÖ: 07.10.2022
Die aus Turin stammenden Doom- und Weed-Metaller Tons veröffentlichen mit Hashension ihr drittes Full-Length-Album und preisen, wie es der Albumname nicht nur andeutet, den Gott des bewußtseinerweiternden Grüns.
Das musikalische Rezept ist genauso dreckig und ätzend wie viele Keller-Kiffer-Clubs. Der Malstrom aus langsamem, sludgy Doom Metal verbunden mit den Grundfesten ihrer Hardcore-Basis lässt Fans von Bongzilla, Dopethrone oder Weedeater noch eine Extratüte drehen für diesen Trip.
TONS wurde 2009 von Mitgliedern verschiedener Hardcore-Bands aus der Turiner Szene gegründet. Ganz langsam und heftig behandeln Tons Themen rund um Gras mit viel Humor, mit einem gewissen Hang zur Esoterik, der die Stadt Turin auszeichnet. 2010 nahmen sie ein Demo auf und 2012 die erste „Musineè Doom Session“ in voller Länge auf Heavy Psych Sounds. Im Jahr 2013 begannen Tons, europäische Veranstaltungsorte zu beackern und die Bühne für Bands wie Bongzilla, Unsane, Church of Misery, Napalm Death und Pentagram zu öffnen. Die Band spielte auch auf den renommierten Festivals Duna Jam auf Sardinien und Incubate Fest in Tillburg (NL). 2018 veröffentlichten TONS ihr zweites Album „Filthy Flowers of Doom“ auf Heavy Psych Sounds, gefolgt von der „Doom Sessions Vol. 4'-Split-EP mit den Sludge-Meistern Bongzilla im Jahr 2021.
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- Artist: Quarter Wolf
- Album: Yeah Baby
- Label: Westergaard Records
- VÖ: 07.10.2022
"Yeah Baby!", seit Jahren der Slogan von Frontmann Marius, spontan von der Bühne gerufen und letztendlich zusammenfassend die energiegeladene und lebenslustige Party-Attitüde der Band. "Ich habe das erst bemerkt, als die Leute anfingen, "Yeah, Baby!" zu rufen, wenn sie mich auf der Straße trafen. Ich schätze, das ist jetzt irgendwie bei mir hängen geblieben. Es hätte auch schlimmer sein können", schließt Marius ab.
Neun eigene Songs, eine Fugazi-Coverversion, verpackt in 28 Minuten mitreißenden, stimmungserhellenden Punk'n'Roll. Das ist die Mischung, die uns das norwegisch-australische Duo präsentiert. Es wird nicht lange gefackelt und gibt dem Hörer direkt eins auf die Zwölf. Das Album macht einfach nur Laune und ist mit Sicherheit ein Garant für Gigs, die den Schweiß von den kleinen Club-Decken tropfen lassen wird.
“Yeah Baby” ist das mittlerweile dritte Album der beiden. Aufgenommen während des Lockdowns. Aufgenommen auf einem Dachboden im Herzen von Oslo. Und ihrer DIY-Einstellung entsprechend, wurde die Platte von Schlagzeuger Paul Daniel aufgenommen, gemischt und gemastert - Und das Cover hat er gleich mitgestaltet. “Aber es gibt noch mehr DIY- und Familiy-Spirit auf dem Album, denn meine Mutter und mein kleiner Bruder Sebastian spielen beide Saxophon und Trompete auf "Guess Who", sagt Marius Kromvoll.
Bei solch einem Album gibt es nicht viel Neues zu entdecken, aber das braucht es auch nicht, denn es soll enfach nur die Stimmung heben und nach vorne gehen.
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- Artist: Lacuna Coil
- Album: Comalies XX
- Label: Century Media Records
- VÖ: 14.10.2022
Die italienischen Metal-Legenden LACUNA COIL veröffentlichen am 14. Oktober ihr Geburtstagstörtchen „Comalies XX“. Dies ist nicht nur eine Neuaufnahme, sondern eine vollständig dekonstruierte und neu erstellte Version ihres dritten Albums „Comalies“, das ursprünglich 2002 veröffentlicht wurde.
Jetzt, 20 Jahre später, wird dieser unbestreitbar hymnische Millennial-Klassiker in neuem Gewand – produziert von Marco Coti Zelati und gemischt von Marco Barusso – am 14. Oktober 2022 über Century Media Records veröffentlicht, erhältlich als Ltd. Deluxe 2CD Artbook, 2CD Jewelcase, Ltd. Gatefold 2LP+2CD & LP-Booklet und digitales Album, mit der Original- und Neuversion der 13 Tracks.
Die Band zum Album:
„Willkommen zu ‚Comalies XX‘, einer brandneuen Platte. Um den 20. Geburtstag von „Comalies“ zu feiern, waren wir der Meinung, dass dieses besondere Album mehr als ein Remastering verdient hat. Wir haben ihm nicht nur ein neues Kleid verpasst, wir haben ein neues Skelett gebaut und ihm eine neue Haut und ein neues Leben gegeben. „Comalies XX“ lebt und läuft alleine, dies ist kein Remake oder Neustart, es ist „Comalies“ auf Steroiden!"
Dem ist eigentliche nichts hinzuzufügen, denn ein Vergleich mit der Ursprungsfassung ist kaum angebracht. Die Härte hat zugenommen, die gutturalen Töne des männlichen Gesangsparts verleihen den Songs eine aggressivere und düstere Stimmung. Hier wird im Re-Arrengement nicht gekleckert, sondern geklotzt. So dürfen zukünftig gerne mehr Geburtstagsversionen großer Alben ausfallen.
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- Artist: Boogie Begique
- Album: Machine
- Label: Boogie Belgique Records / PIAS / The Orchard
- VÖ: 14.10.2022
Vier Jahre nach dem Erfolg des Breakout-Albums Volta ist Boogie Belgique mit Machine zurück. Ihr sechstes Album zieht sowohl musikalisch als auch politisch eine Parallele zu den 1930er Jahren. Der Sound des Albums ist eine Hommage an die musikalischen Trends des Jahrzehnts wie Schlagersänger, Big Bands und Swing. Die Band bringt dieses Konzept in ihrem herausragenden Album „Wonder“ zur Geltung, einem modernen Crooner-Track, der von Harold Orlobs Hit „I Wonder’s Kissing You Now“ inspiriert ist, mit Anspielungen auf Fan-Favoriten wie „Goodnight Moon“ und „Forever & Ever“.
In beiden Epochen soll die Musik eskapistisch sein. In den 30er Jahren tanzten Musikfans ihre Sorgen durch Ausgelassenheit weg. In der Moderne, in der dieses Album spielt, lädt Boogie Belgique seine Zuhörer ein, langsamer zu werden, zu atmen und sich von den hektischen Ablenkungen des modernen Lebens zu erholen, die viele von uns verschlingen.
Die Parallele zeigt sich auch in den wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Schattenseiten des Jahrzehnts, die letztlich zu katastrophalen Ereignissen führen. Obwohl die Bedrohung in ihrer Musik nie explizit genannt wird und die Bedeutung des Albumtitels Machine jedermanns Interpretation offen steht, ist diese drohende Präsenz etwas, das in vielen Themen des Albums zu sehen ist. Boogie Belgique hat das Gefühl, dass sie kurz davor stehen, Dinge zu verlieren, die in dieser Welt wertvoll sind, und warnt seine Zuhörer vor gefallenen Königreichen (Tales of Old) und den Gefahren ihres ständig wachsenden Konsums in der heutigen Zeit (Risk).
Trotz des inhaltlichen Tiefgangs (oder gerade deswegen) schafft es die Band ihrer Intention eines entschleunigenden Eskapismus ein Ausrufezeichen hinzuzufügen und den Hörer musikalisch für eine knappe Stunde zu beruhigen.
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- Artist: The Mañana People
- Album: Song Cycle, Or Music For The End Of Our Times
- Label: Unique Records / The Orchard
- VÖ: 14.10.2022
The Mañana People veröffentlichten am 14. Oktober ihr neues Album. Song Cycle, Or Music For The End Of Our Times, das zweite Album des deutsch-kolumbianischen Multiinstrumentalisten-Duos The Mañana People, ist ein weiterer tiefer Einblick in ihre exzentrische Mischung aus Pop-Sensibilität und experimenteller Selbstsabotage.
Die Sammlung von zehn Songs, die zwischen Elementen von Freak-Folk und Art-Pop schwingt, bietet sich überlagernde minimalistische Gitarrenarrangements, kombiniert mit gruseligen Synthesizern und ungebundenen Gesangsharmonien, die eine filmische Gesamtästhetik von Lo-Fi erzeugen. Die Kassettenveröffentlichung enthält eine besonders eigentümliche Bonusversion von ABBAs Souper Trouper.
Diese Spiel zwischen Folk, Singer/Songwriter und Art-Pop kommt so entspannt um die Ecke, dass man sich erst beim wiederholten Durchlauf der Größe dieses Albums bewusst wird. Das Album kommt definitiv in die Kiste der immer wieder zu spielenden Alben.
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- Artist: Tusmørke
- Album: Intetnett
- Label: Karisma Records
- VÖ: 07.10.2022
Norwegens abgefahrenste und einzigartigste Prog-Band TUSMØRKE ist zurück – diesmal mit einem weiteren Kinderalbum über künstliche Intelligenz, technologische Fortschritte, die Singularität – und alte mesopotamische Götter, denn Tusmørke lehrt uns immer etwas über die alte vergessene Geschichte.
Intetnett erzählt eine Geschichte über zwei böse Wissenschaftler, die einer ahnungslosen Schule ein selbstlernendes Computersystem unterwerfen. Das System namens Intetnett erobert bald die Köpfe von Schülern und Lehrern gleichermaßen - mit Ausnahme eines technikbegeisterten norwegischen Lehrers, einer Vertretung ohne Zugangsdaten und einer kleinen Gruppe von Schülern. Mithilfe elektronischer Impulse steuert der Computer eine in der Schulküche lebende Ameisenkolonie und übernimmt die Kontrolle über alles.
Die Welt gleitet dann langsam in einen totalitären Albtraum. Niemand denkt mehr für sich, niemand träumt mehr, und die menschliche Kultur selbst ist in Gefahr. Aber jemand vermisst die Menschen! Unten in den tiefsten Tiefen hungern die alten mesopotamischen Götter aus Mangel an menschlicher Aufmerksamkeit. Sie wollen der Menschheit helfen, ihre Freiheit wiederzuerlangen. Das einzige, was Intetnett stoppen kann, ist Technologie aus einer vergangenen Zeit: Magie! Der norwegische Lehrer, der Stellvertreter und die Kinder erhalten Anweisungen, wie man einen Golem beschwört, der Internett entgegentreten und den gefährlichen Computern den Stecker ziehen kann.
Das Album besteht aus den beiden Originalmusicals „Intetnett“ und „Når Enden er Golem“, die 2017/2018 für die Aktivitetsskolen Nordstrand geschrieben und dort uraufgeführt wurden.
Diese abgefahrene und düstere Geschichte ist verpackt in feinsten Retro-70's-Folk-Prog, der Fans von Ruphus, VdGG, King Crimson, Black Widow und Wobbler auf den Plan rufen kann. Allerdings wird eine Hörbarriere die norwegische Sprache sein, in der alle Songs vorgetragen werden. Wer sich davon und von der Tatsache, dass es sich um ein Kinder-Musical handelt, nicht abschrecken lässt, kommt in den Genuss bester norwegischer Prog-Kunst.
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- Artist: Major Parkinson
- Album: Valesa – Chapter I: Velvet Prison
- Label: Apollon Records /Plastic Head Distribution
- VÖ: 07.10.2022
Das neue Album enthält 17 akribisch ausgearbeitete Songs, die neue klangliche Territorien erkunden und vor dem politischen Hintergrund der 1980er Jahre spielen, während sie den Zeitgeist einer Periode in der Menschheitsgeschichte anzapfen, die sich als gleichbedeutend mit der Gestaltung unserer Welt erwiesen hat. Von den Hallen einer verlassenen amerikanischen High School bis zum weinbefleckten Kopf von Gorbatschow – das Album ruft ein allumfassendes Gefühl unguter Nostalgie hervor, als würde die Menschheit gemeinsam mit einer zersprungenen, rosaroten Brille in die Vergangenheit blicken.
Man hört einen düsteren Leonard Cohen (oder war es doch Nick Cave), der sich ein Duett mit Bruce "The Boss" Springsteen teilt, Tony Banks stößt zu den poppigen YES der 90125-Ära. Cindy Lauper koketiert mit Madonna. Das Ganze ist in ein modernes Kleid gehüllt, lässt den Hörer eine kleine Zeitreise vollbringen, ihn dabei aber immer noch mit einem Bein im Hier und Jetzt stehend.
Dieses Album, das zwischen Nostalgie und gescheiterten Revolutionen changiert, ist ein absolut einzigartiger Star für den Soundtrack des Jahres 2022.
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- Artist: Sun Voyager
- Album: Sun Voyager
- Label: Ripple Music
- VÖ: 07.10.2022
Sun Voyager werden häufig als Heavy Psych Rockformation betitelt, was der ganzen Geschichte allerdings nicht ganz gerecht wird, denn auf ihrem neuen slbst betitelten Album vereinen sie den Heavy Psych Sound mit schrammelndem und trotzdem modern klingendem Garage Rock der alten Schule und fügren dem Gemenge noch schöne repetitive Krautstrukturen bei. Und so entsteht ein Album, das sich der strikten Heavy Psych Kiste völlig entzieht und den Hörer in entrückte, chaotische Klangkosmen entführt.
SUN VOYAGER wurde 2014 gegründet und angetrieben von ihrem Split-Album mit Greasy Hearts. SUN VOYAGER ist ein Heavy-Psychedelic-Rock-Kraftpaket aus New York, das frühe Metal-Einflüsse aus der Comedown-Ära mit Kraut-Jam-inspirierten Stoner-Rock-Freakouts verschmelzt. Nach der Veröffentlichung ihres Debüts „Seismic Vibes“ aus dem Jahr 2018 nutzten SUN VOYAGER das Beste aus ihren ausgedehnten Tourneen, um auf der Bühne zu experimentieren und ihre Jam-Facette zu verfeinern, mehr auszuflippen, mehr zu grooven und gleichzeitig eine ganz neue Ebene ihres Sounds zu finden. Die Proben verwandeln sich dann in zweistündige Jams und der Sound ihres neuen Albums „Sun Voyager“ stammt zu einem großen Teil aus diesen Experimenten.
Über das Album sagt SUN VOYAGER: „Dieses Album wurde wirklich als Band geschrieben. Wir verbrachten zwei Jahre damit, einfach zusammenzukommen und zu sehen, was passieren würde, und der größte Teil der Musik stammt aus wilden 15-minütigen Voice-Memo-Jams wo wir drei die Tasche gefunden haben und du hättest dort sein sollen. Die lyrischen Themen reichen von drohendem Untergang über Arschtritte bis hin zum Verlieben."
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- Artist: Caustic Casanova
- Album: Glass Enclosed Nerve Center
- Label: Magnetic Eye Records
- VÖ: 07.10.2022
Wer sagt, dass (Post)Punk, Noise, Indie, Psychedelic und Progressive Rock nicht friedlich auf einem Album und sogar in einzelnen Tracks koexistieren können, der hat sich dieses Album der Washington DC Rocker von Caustic Casanova noch nicht angehört.
Dieser Genre-Mix ist so wild, abstrus und gleichzeitig vereinnahmend und betörend. Das Album fasziniert in seinen fünf Tracks mit einer Spielzeit von einer dreiviertel Stunde, wobei der Closer "Bull Moose Against The Sky" mit 22 1/2 Minuten die Hälfte der Spielzeit ausmacht und diesen schon oben aufgeführten Genre-Mix nochmals vervollkommnet.
2005 als Trio bestehend aus der Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zäkner, dem Bassisten und Sänger Francis Beringer und dem Gitarristen Andrew Yonki gegründet, wählten CAUSTIC CASANOVA einen Weg, um ihre aufregend unvorhersehbare Musik, die von sardonischem Noise Rock bis hin zu proggy Sludge reicht, ständig zu verfeinern. Nach einer Reihe stolzer DIY-Veröffentlichungen erregte CAUSTIC CASANOVA die Aufmerksamkeit von Kylesa, die das dritte Album „Breaks“ der Band über ihr eigenes Label veröffentlichte. Nachdem CAUSTIC CASANOVA ihre pure Rock-Wut auf mehr als einem Dutzend US-Tourneen zu den Riff-hungrigen Massen gebracht hatten, wandten sie ihr routiniertes Können an, um für das triumphale Album „God How I Envy The Deaf“ von 2019 ein härteres, fröhlicheres, aufrichtiges Set an aufrichtigen Songs herauszuschlagen.
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- Artist: Red Mess
- Album: Breathtaker
- Label: All Good Clean Records
- VÖ: 07.10.2022
„Mit einem instinktiven Verlangen nach Chaos lässt sich Red Mess von zahlreichen Bands und Künstlern der brasilianischen Underground-Szene inspirieren, denen es gelingt, schmutzig klingende Platten zu machen.“
Mit ihren schweren, schleppenden Gitarren erfinden sie den Stoner Rock nicht neu, klingen aber trotzdem frisch, frech und rotzig. Sollten sie diesen Sound auch so auf die europäischen Bühnen bringen (die Europtour steht in den Startlöchern), dann wird es definitiv ein Erlebnis für die Stoner Fangemeinde. Ziel des Albums war es jedenfalls den Sound ihrer Liveshows ins Studio und somit auf das Album zu transportieren.
Das Trio wurde 2013 in Londrina, Brasilien gegründet, wobei sich Douglas (Drums) und Thiago (Gitarre) schon seit Kindestagen kennen, aber mit dem Einstieg von Drummer Lucas bekam es Struktur und wurde zu einer der spannendsten Bands des Brasilianischen Rock-Underground.
2017 wurden RED MESS zu einer Brasilien-Tour von Stoned Jesus (Ukraine) eingeladen. Aktuell verlegen sie ihren Schwerpunkt nach Europa und möchte hier Fuß fassen. Die Band bewegt sich musikalisch zwischen den Fixpunkten Progressive und Stoner Rock. Bislang gibt es drei EPs ("Crimson" 2014, "Drowning in Red" 2015, "Phantom Limb" 2022) und mit "Into the Mess" 2017 ein Album, wobei alle auf dem Brasilianischen Label Abraxas Records veröffentlicht wurden. Jetzt bringen RED MESS ihr zweites Album "Breathtaker" über All Good Clean Records (Norwegen) raus und starten im Herbst 2022 ihre erste Europatournee.
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- Artist: Orango
- Album: Mohican
- Label: Stickman Records
- VÖ: 07.10.2022
ORANGO, Norwegens Melodic-Classic-Rock-Powerhouse, ist mit einem neuen Studioalbum zurück. Auf “Mohican” präsentiert das Trio um Helge Bredeli Kanck, Trond Slåke und Hallvard Gaardløs – zusammen mit einigen Gästen – zehn Tracks, die beweisen, dass ihnen noch lange nicht die Puste ausgeht.
Zehn Classic-Rock-Tracks, die an die große Zeit des (Hard)Rock und Blues Rock erinnern, gute Laune verbreiten und immer zu mitwippen einladen. Das Album läuft durch, man fühlt sich umschmeichelt von den "alten" Vibes. Es gibt keine Ausreisser nach oben oder unten. Aber genau das ist das "Problem" des Albums, es ist viel zu beliebig in diesem Genre. Dies soll natürlich nicht an der ursprünglichen Qualität der Musik rütteln.
Wenn man nicht wüsste, dass sie sich in den Bergen Norwegens verstecken, könnte man meinen, ORANGO sei in den Smoky Mountains von Tennessee oder an den Küsten Südkaliforniens zu Hause. Zwischen den südländisch gefärbten, gefühlvollen Riffs und sonnendurchfluteten dreistimmigen Gesangsharmonien der Band bieten sie Classic Rock der Meisterklasse. “Mohican” fühlt sich besonders herzlich und persönlich an, ein Faden der Sehnsucht zieht sich durch die zehn Songs des Albums. Vielleicht liegt dies an der Phase des Übergangs und der Fremdheit, in der sich die Band während des Songwritings befand, wie Gitarrist/Sänger Helge Kanck erklärt:
„Mohican war nicht immer der Plan. Ich hatte genug Songs für drei weitere Alben geschrieben, aber während der Pandemie sah die Band wenig voneinander, spielten keine Gigs, und die Tour zur Unterstützung unserer “Battles”-Wiederveröffentlichung wurde abgesagt, da der VÖ mit dem Corona-Lockdown Norwegens zusammenfiel. Es fühlte sich an wie sehr dunkle und langweilige Zeiten. Aber nach einigen guten Proben, waren wir bereit dort einzusteigen wo wir aufgehört hatten. Mohican ist ein Album voller guter Laune, und die Aufnahmesessions waren durchweg großartige Zeiten, in denen alle Bandmitglieder alles gaben und hart daran arbeiteten, unser bisher bestes Album zu machen. Echte Bandharmonie!“
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- Artist: Goddys
- Album: Monsters Of Reality
- Label: RecordJet / edel
- VÖ: 07.10.2022
Das Quintett läutete mit ihrer Single „Oddkilla“ und dem dazugehörigen Video ihr zweites Album „Monsters Of Reality“ ein, das am 7. Oktober erscheint. Stoner, Blues, Rock prallen hier aufeinander. Classic Rock, der von der Stimme von Frontfrau Emma geprägt wird und Vergleiche zu Genregrößen, wie den Blues Pills aufkommen lässt.
Ihre absoluten Stärken spielt die Kombo in den Desert- und Stoner Rock Passagen aus, die vor allem im mittleren Part des Longplayers (Wave, Joker, Yeast Beast und Caveman) zum Tragen kommen. Die Blues und Classic Rock Anteile sind grundsolide und stark ausgespielt, so dass es keine groben Ausreisser nach unten gibt.
Der Bandname GODDYS (GOD- engl. Gott und DYS für Abweichung von der Norm) steht für die Schönheit des Unvollkommenen in der Welt sowie die Fehlbarkeit der scheinbar vollkommenen Menschheit. Eine unendliche Anzahl an musikalischen und lyrischen Themen eröffnet sich unter diesem Bandnamen für die fünf Musiker aus dem Thüringer Wald.
2019 veröffentlichen sie ihr Debüt Album „Ambrosia“. Im Anschluss folgt eine Tour durch kleine Festivals und Clubs und zahlreiche Rezensionen bescheinigen GODDYS eine vielversprechend Zukunft, doch die pandemiebedingte Pause erwischte natürlich auch die GODDYS unerwartet und zahlreiche Auftritte wurden abgesagt. Ihr Drummer stieg aus privaten Gründen aus, doch der sich auftuende Abgrund inspirierte die Band scheinbar und neue Ideen und frische Kräfte trieben das Songwriting voran. In neuer Besetzung und einem zusätzlichen Mann am Synthesizer spielten die Fünf nun „Monsters of Reality“ ein. Die Stil-Mixtur hat auffällig neue Farben und Facetten bekommen. Düster, spannungsgeladen und massiver im Sound. Vielseitiger und zielstrebiger im Songwriting. Scheinbar hat die Band sich gefunden und fühlt sich innerhalb der Genre-Grenzen sichtlich wohl.
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- Artist: Even Flow
- Album: Mediterraneo
- Label: self released
- VÖ: 03.10.2022
Die italienischen Prog-Metaller von Even Flow veröffentlichen am 3. Oktober ihre dritte Platte "Mediterraneo".
Ihr jetziger Output spielt irgendwo zwischen den Prog-Metal-Legenden von Queensrÿche, Dream Theater und den NWOBHM-Giganten von Iron Maiden. Die 23 Minuten der EP vergehen wie im Fluge und man wünscht sich einen längeren Durchgang in Form eines kompletten Longplayers. Auch wenn man nicht wirklich viel Neues in diesem Genre entdeckt, so ist dies ein gelungenes, weil mehr als nur solides, klassisches Prog-Metal-Album.
Even Flow ist eine Progressive-Metal-Band, die Ende der 1990er Jahre von den Brüdern Pietro Paolo (Gitarre) und Giorgio (Schlagzeug) gegründet wurde.
2008 veröffentlichte die Band ihre erste Debüt-EP „Dream Weaver“, die weiterhin allgemeine Anerkennung von Fans und Kritikern erhält.
2011 kehrte die Band ins Studio zurück, um ihr erstes Album Ancient Memories aufzunehmen, das einen reiferen und vielseitigeren Sound offenbart, bei dem Fabrizio di Sarno (Paul Di Anno und Angra) an den Keyboards und Jani Loikas (Nocturnal Winds) am Bass hinzukommen.
2015 verspricht ein magisches Jahr für die Band zu werden, denn sie werden das Studio betreten, um ihre zweite EP in einer akustischen Tonart von Flower Path aufzunehmen, die von Mark Zonder, dem ehemaligen großartigen Schlagzeuger von Fates Warning, Mike Lepond (Bassist von Symphony X) begleitet wird und Matt Guillory (Keyboarder für James Labries Soloprojekte, bekannt für seine Teilnahme an Dream Theater).
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- Artist: Autopsy
- Album: Morbidity Triumphant
- Label: Peaceville Records
- VÖ: 30.09.2022
„Morbidity Triumphant“, das achte Album der Band, ist wahrlich ein dunkles Vergnügen für erfahrene und neue Zuhörer gleichermaßen, mit einem rohen, organischen Sound, der perfekt verkörpert, was Autopsy unter seinen Mitstreitern so unverwechselbar macht, denn es kann ohne weiteres als eines seiner bisher stärksten Outputs angesehen werden.
Die treibende Kraft von Autopsy ist nach wie vor das virtuose Gitarrenpaar von Eric Cutler und Danny Coralles, die mühelos ihre schizophrenen Leads abwechseln und vom totalen Death-Metal-Wahnsinn zum groove-beladenen Heavy Doom wechseln, mit der unverwechselbaren Schlagzeug-/Gesangslegende Chris Reifert, dem Meister, der seine eigenen unendlich kreativen wahnsinnigen Gedanken ausrotzt.
Ihre Höhepunkte haben die Vier auf dem Album, wenn es schleppend wird und die Atmosphäre so richtig unheimlich und dicht wird. Aber auch die dahingerotzten Thrash-Einschübe haben ihren ganz eigenen Charme, denn die Gitarrenparts sind auch dort noch recht filigran und zeugen von perfektionistischer Fingerarbeit.
Mit diesem Spätalbum beweisen Autopsy, dass sie zurcht zu den absoluten Größen im Death-Genre gehören. Dieses Album gehört definitiv zu einem Must-Have für alle Extrem-Düster-Metaller. Die definitiven Abräumer des Albums sind: Final Frost, The Voraciuos One, Skin By Skin und Slaughterer Of Souls.
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- Artist: Public Display Of Affection
- Album: I Still Care
- Label: self released
- VÖ: 30.09.2022
Der Bandname sagt es vielleicht schon aus: diese Band zeigt sich gerne, sie sind für den Voyeur in uns allen. Eintertainment. Eine Band, die mehr ist als nur Musik. Tanz, Performance, Farbe, Sound…
Die Live-Shows von P.D.O.A. spiegeln das Image, das Berlin zu einem Magneten internationaler Künstler werden ließ und erinnern an die Exzentrik der West-Berliner Performance-Kunst- und Musikkollektive der 1980er Jahre. Anything goes.
Hier treffen sich die Punks (Nina Hagen, Ton Steine Scherben) mit der aufkommenden Post Punk (The Fall) und New Wave Szene (Ideal), die Elektronik-Krautrocker jammen mit den Noise- und Garage-Rockern in den besetzten Häusern im Berlin der 1980ern. Die junge Björk schaut auf eine Improvisationeinlage vorbei während Kim Gordon die Saiten bearbeitet und Elemente Of Crime in der Küche diskutieren/philosophieren.
Für Menschen, die in ihrer Jugend mit Punk, Indie, Post Punk, New Wave, Noise und dem ganzen hippen Berlin- und Manchester/London-Sound sozialisiert wurden, ist dieses Album ein absolutes Muss. Es vereint genau das alles, wonach uns früher musikalisch dürstete. So gesehen sind die 47 Minuten dieses Albums genau diese eine Mixtape-Seite, die immer auf allen Parties lief und alle vereinte, egal aus welcher musikalischen Richtung sie kamen.
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- Artist: OFF!
- Album: Free LSD
- Label: Fat Possum Records
- VÖ: 30.09.2022
Nach acht Jahren veröffentlichen OFF! Mit „Free LSD“ ihr neues Album an!
OFF!, die von Keith Morris (ehemals Black Flag, Circle Jerks) und Dimitri Coats (ehemals Burning Brides) ins Leben gerufene Denkfabrik des Punk Rock, haben soeben ihr erstes neues Studioalbum seit acht Jahren über Fat Possum veröffentlicht.
Free LSD markiert einen fulminanten Neustart für die Band, deren charakteristischer, hochexplosiver Sound mit dem neuen Schlagzeuger Justin Brown (Thundercat, Flying Lotus, Herbie Hancock) und Bassisten Autry Fulbright II (...And You Will Know Us By The Trail Of Dead) eine zusätzliche Energie-Infusion verpasst bekommen hat. Gemeinsam treiben sie das Konzept des Punk Rock frenetisch in eine völlig neue Dimension. Das Ergebnis ist zugleich greifbar wie sprunghaft und verleiht der ohnehin schon aufwieglerischen Kraft ihrer Musik neuen Schwung.
Während das neue Line-Up einer Art experimentellem Flair frönt und Coats – neben der perkussiven wie explosiven Virtuosität von Brown – bei einer Reihe von Songs das Untergrund-Heulen der Band mit vielschichtigen Elektronik-Elementen in die Umlaufbahn von Sun Ra und The Stooges zu versetzen vermag oder das Gast-Saxophon von Jon Wahl (Claw Hammer) sein Übriges tut, klingt Morris so zeitlos wie eh und je. Der Sänger präsentiert in 90-Sekunden-Geschossen wie “Kill To Be Hear“ seine grundehrlichen und kompromisslosen Tiraden. Zum revitalisierten Sound des Albums erklärt Morris "After making music for as long as I have, it was time to use a palette that includes lime green, turquoise, and magenta instead of the typical colours and shades that were involved in all of the other breakneck and car chase scenarios. Miles Davis with Herbie Hancock and the Headhunters as opposed to Milo Goes to College.“
Die Mischung aus Punk, Hardcore, Noise und teilweise psychedelischem Stoner und experimentellen Passagen ist grandios gelungen und markiert somit tatsächlich einen Neuanfang für Band und hoffentlich auch für neuen Schwung im Genre.
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- Artist: Bjørn Riis
- Album: A Fleeting Glimpse
- Label: Karisma Records
- VÖ: 30.09.2022
Gerade als Karisma Records dabei war, das vierte Soloalbum von Airbag-Mitbegründer, Songwriter und Leadgitarrist Bjørn Rii, „Everything to Everyone“, zu veröffentlichen, kam er mit einer Idee für ein neues Mini-Album auf sie zu. Mit „A Fleeting Glimpse“ hat Bjørn Riis seine Inspiration von Pink Floyd so richtig zur Geltung kommen lassen. Hier bietet er vier neue Songs in knapp 30 Minuten, bei denen man sich während des Hörens wirklich die Pink-Floyd-Referenzen aussuchen kann. Riis hat sogar Durga McBroom, eine der Background-Sängerinnen von Pink Floyd aus den 80er und 90er Jahren, dazu gebracht, Gastgesang auf einem der Tracks zu singen.
Während der Opener "Dark Shadows (Part I)" eher inspiriert von den langsamen, balladesken Gitarrenparts der späten 80er und 90er von David Gilmour zu sein scheint, mit der unerbittlichen Parallele durch McBrooms Gesangspart, so kommt "A Voyage To The Sun" als definitiver Psycho-Track mit der repetitiven und bewusstseinserweiternden Ära der Floyds (Set The Controls For The Heart Of The Sun, Astronomy Domine) daher. "Summer Meadows" ist dagegen wieder eher ein populäres Floyd Stück Richtung "A Pillow Of Winds" (Meddle) geworden, während sich Part II von Dark Shadows an der "The Wall" Ära, aber noch näher an Steven Wilson abarbeitet.
Hört man sich das Mini-Album mit seinen knappen 26 Minuten in Gänze an, kommt man zwangsläufig zu der Frage, ob Riis ein Undercover-Pink-Floyd-Mitglied ist und sich aus dem großen Studiofundus der Band bedient hat.
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- Artist: Final Stair
- Album: Hope
- Label: Sonic Grit
- VÖ: 30.09.2022
Das Berliner Trio Final Stair veröffentlicht am 30. September 2022 sein neues Album über Sonic Grit.
Der Titeltrack zum Album erschien bereits und ist ein weiteres atemberaubendes Stück emotionsgeladenen Alt-Rocks. Treibende Rhythmen überlagert von wunderschönen Harmonien. Das Video führt die Erzählung früherer Videos für die Singles „End Of Love“ und „Morning Dew“ fort. Die Geschichte des „Hope“-Videos dreht sich um einen Vater, der friedlich und zurückgezogen Zeit mit seinem Sohn verbringt, jedoch in einem dramatischen Ende bis zum Äußersten gehen muss, um seinen Sohn zu beschützen. Wie bei „End of Love“ wird visuell auch hier wieder auf 1813 und die Völkerschlacht von Leipzig unter Napoleon Bezug genommen, eine Zeit, die die Band persönlich sehr interessiert und bewegt und die sie selbst im Rahmen des Reenactments immer wieder darstellen.
Die Band sagt über Hope:
„Wir alle sehnen uns nach Glück im Leben. Gerade in schwierigen Zeiten suchen wir nach Kraft und Motivation. Insgesamt haben uns persönliche Niederlagen und das Leben in einer Metropole inspiriert. Die Welt ist schon laut genug und deswegen sollte man die wenige Stille noch mehr wertschätzen. Hoffnung sollte immer ein Antrieb sein. Darum handelt es sich in diesem Song.“
Nach mehreren Single-Auskopplungen ist das Debüt-Album der drei Berliner ein wirklicher Lichtblick am Alternative Rock Himmel, denn es verbindet stonigen Rock, wie man ihn von den Queens Of The Stonage Age kennt, mit dem Alternative Rock der Foo Fighters und setzt diese Komposition so gekonnt zusammen, dass sie sich frisch und unverbraucht anhört und den Hörer trotzdem im gewohnten Klangckosmos umherreisen lässt. So darf es gerne weitergehen!
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- Artist: Sonic Flower
- Album: Me and My Bell Bottom Blues
- Label: Heavy Psych Sounds
- VÖ: 30.09.2022
SONIC FLOWER, das Nebenprojekt der legendären japanischen Psychedelic-Doom-Band Church Of Misery, haben ihr neues Album heute veröffentlicht. Wenn Sie auf der Suche nach den leckersten bluesigen Licks und dem perfekten 70er-Rückblick in einem sind, dann suchen Sie nichts weiteres als „Me and My Bellbottom Blues“!
Mit Church Of Misery-Bassist und -Gründer Tatsu Mikami an der Spitze besteht das Line-up aus Original-COM-Sänger Kazuhiro Asaeda, Blues-Gitarrist Fumiya Hattori und Schlagzeuger Toshiaki Umemura. Dieses dritte Album, das härter und schwerer klingt als ihre vorherigen Auftritte, hält das grandiose Niveau an Groove und Prahlerei aufrecht und sollte Fans von Bands wie Cactus, Sir Lord Baltimore, Granfunk Railroad, Clutch und ... Church of Misery begeistern!
SONIC FLOWER wurde 2001 als Nebenprojekt von Church of Misery gegründet. Tatsu Mikami (Church Of Misery-Bassist) und Takenori Hoshi (Gitarrist auf Church of Miserys zweitem Album „The Second Coming“) taten sich zusammen, um mehr bluesigen und instrumentalen Heavy Rock zu spielen beeinflusst von 70er Acts wie Cactus, Grand Funk Railroads, Groundhogs oder Savoy Brown. Gitarrist Arisa und Schlagzeuger Keisuke Fukawa schlossen sich ihnen schnell an. 2003 veröffentlichten sie ihr selbstbetiteltes Blues-Heavy-Rock-Debütalbum „Sonic Flower“ auf dem japanischen Label Leafhound Records. Diese instrumentale, improvisierte Doppelgitarren-Platte wurde international gefeiert und sie bekamen die Chance, Electric Wizard, Bluebird oder Acid King bei ihren Japan-Shows zu supporten.
2005 ging SONIC FLOWER ins Studio, um neues Material aufzunehmen, aber da Arisa schwanger war und der Alltag sie vereinnahmte, legten sie die Band nach der Aufnahmesession auf Pause. Diese Aufnahmen schlummerten fünfzehn Jahre lang im Tresor, bis Tatsu 2018 beschloss, die Band zu reformieren. Diesmal tat er sich mit dem ehemaligen Sänger von Church Of Misery zusammen: Das Ergebnis war ihr neues Album „Rides Again“, 2021 über Heavy Psych Records. Ihr brandneues Album „Me and My Bellbottom Blues“ wird von Gitarrist Fumiya Hattori an der Gitarre begleitet und Ende September auf dem italienischen Label veröffentlicht. Aufgenommen in Tokio Anfang 2022 und gemischt vom japanischen Doom-Guru Yukito Okazaki von Eternal Elysium, ist „Me And My Bellbottom Blues“ laut Mikami „ihr bisher größtes Werk“.
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- Artist: ABBA
- Album: Gold - Greatest Hits (30th anniversary)
- Label: Universal Music
- VÖ: 23.09.2022
ABBA „Gold“ wurde erstmals am 21. September 1992 veröffentlicht. Mit mehr als 32 Millionen Verkäufen weltweit ist ABBA „Gold“ der größte Erfolg der Band aller Zeiten. Als zweitbestverkauftes Album aller Zeiten in Großbritannien hat es sich über 1055 Wochen in den offiziellen britischen Albumcharts gehalten und ist damit das am längsten in den Top 100 der offiziellen Albumcharts vertretene Album.
Mit 19 der größten ABBA-Hits wie "Dancing Queen", "Knowing Me, Knowing You", "Take A Chance On Me", "Mamma Mia" und "The Winner Takes It All", um nur einige zu nennen, ist es seit drei Jahrzehnten ein Favorit der Fans.
Zur Feier des 30-jährigen Jubiläums wird ABBA „Gold“ am 23. September in folgenden Formaten veröffentlicht:
• NEU - 2LP Picture Disc: Heavyweight-Vinyl, in einer gestanzten Gatefold-Hülle
• NEU - Goldene Kassette, auch als schwarzer Kassette erhältlich
• Gold 2LP: goldenes 2 x 180g Vinyl, bereits zuvor erhältlich
Über den musikalischen Erfolg und die musikalischen Qualitäten braucht kein Wort mehr verloren zu werden, denn diese beiden Kriterien stehen über jedem Zweifel.
Die vorliegende Picture Disc ist verpackt in einer ausgestanzten Gatefold-Hülle, damit man die wahre Pracht der Picture Disc sieht. Die 180g schwere Vinyl liegt satt auf dem Teller und hat keine Unwucht. Im Gegensatz zu früheren Picture Discs ist kaum ein klanglicher Qualitätsabfall zu hören. Wer jedoch aus Klanggründen keine Picture Discs mag, der kann auf unifarbene, güldene Vinyl zurückgreifen oder gar auf das gute alte Tape, das nun wieder immer mehr im Kommen ist.
Für eine Jubiläumsedition hätte ich mir vielleicht noch einen kleinen Beipackzettel mit Linernotes oder ähnlichem gewünscht.
Aufgrund der immer wieder erscheinenden Jubiläumseditionen wird hier keine Bewertung vergeben.
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- Artist: Virgil & Steve Howe
- Album: Lunar Mist
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 23.09.2022
Virgil und Steve Howe waren nicht nur Vater und Sohn, sondern auch musikalische Verwandte. Zusammen arbeiteten sie zuletzt an einem geminsamen Werk, namens Nexus, dass leider wegen des plötzlichen Todes des 41 jährigen Virgils nicht mehr veröffentlich wurde. Dieser bereits erarbeiteten Musikfragmente nahm sich Steve Howe nun nochmals an und veröffentlicht diese, überarbeitet, unter dem Titel "Lunar Mist".
Leider hört sich das Album auch so an: eine Zusammenstellung der einzelnen Fragmente als dokumentarische Veröffentlichung des Schaffens der beiden. Viele diese Fragmente könnten bei esoterischen Seancen eingesetzt oder als Meditationsmusik veröffentlicht werden. Lediglich der Opener (Lunar Mist) und der Closer (Martian Mood) könnten als Basis für (Elektro)Krautsongs dienen und stechen somit aus dem ganzen Zyklus positiv heraus.
Musik war eine Konstante in Steve Howes Leben. In den Sechzigern machte er sich als Gitarrist der Psychedelic-Pioniere Tomorrow einen Namen. In den siebziger Jahren kam er zu Yes und trug dazu bei, diese Band zum Progressive-Rock-Superstar zu machen. In den Achtzigern landete Steve als Gründungsmitglied der Supergroup Asia und später GTR erneut an der Spitze der Charts. Gleichzeitig entwickelte Steve eine brillante Solokarriere, trat auf und verfeinerte seine Fähigkeiten als Produzent, indem er mehr als zwanzig Alben veröffentlichte. Zusammen mit seiner Frau Jan hat er eine Familie gegründet und nebenbei Projekte mit Sohn Dylan in The Steve Howe Trio geleitet.
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- Artist: Kid Kapichi
- Album: Here’s What You Could Have Won
- Label: SPINEFARM RECORDS
- VÖ: 23.09.2022
Nachdem die Band 2021 ihr Debütalbum „This Time Next Year“ unabhängig herausgebracht hat, hat sie einen weltweiten Vertrag für ihren Nachfolger „Here’s What You Could Have Won“ unterzeichnet. Verdiente Belohnung für all ihre Anstrengungen. Diese elf neuen Songs sind ein hervorragendes Beispiel für den größeren, druckvolleren Beat-Punk-Sound der Band, der gemeinsam mit Dom Craik von Nothing But Thieves produziert wurde.
Dank der Hastings-Szene, die sie hervorgebracht hat, sind sie auf und hinter der Bühne ein Gigant von einer Band. Ihre besten Songs erforschen Rassismus, Armut am Arbeitsplatz, psychische Gesundheit, Gewalt, Frustration und alles verzehrende Liebe mit Ehrlichkeit und Humor. Alle ihre Songs sind mit Stacheldrahthaken übersät, voller zitternder Erschütterung gelebter Erfahrung, dem kathartischen Nervenkitzel einer geballten Faust, die sich zu einem Luftschlag entspannt.
Was die Jungs hier vorlegen, das ist das beste Beispiel für die Kreativität britischer Working-Class-Musiker, wie man sie noch aus der 60er-Jahre-Liverpool- oder 80er-Jahre-Manchester-Szene kennt. Sie vereinen rotzigen Punk mit dem Sophisticated-Brit-Pop mit Sprechgesangseinlagen und Nu-Metal-Einschlag. Und dann kommt noch eine Polit-Ballade im Stile der Beatles ums Eck (Party At No. 10).
Was will man mehr? - Dass die Rotzlöffel genauso weitermachen!
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- Artist: The Rasmus
- Album: Rise
- Label: Playground Music
- VÖ: 23.09.2022
Das zehnte Studioalbum "Rise" der finnischen Rocker The Rasmus erscheint heute. Nach einem zweijährigen Aufnahmeprozess während der Pandemie führte ein Anruf beim legendären Songwriter Desmond Child zu den letzten drei Tracks für das Album. Die Single „Jezebel“ führte Finnland bis zum Eurovision-Finale in Turin, dort allerdings nur auf Platz 21 und der Nachfolgetrack „Rise“ gewann im Sommer immer mehr an Fahrt im Äther.
Das alles täuscht aber nicht über die Schwächen des Albums hinweg. Vom ehemaligen Alternative Rock ist kaum noch was übrig. Der Opener "Live And Never Die" könnte auch eine rockigere Justin Timberlake Nummer sein und auch der Rest hört sich eher nach der Rockvariante der Norweger von a-ha an. Man kann kaum rockige Gitarrenriffs ausmachen, vieles verläuft im poppigen Sand, der dann auch negativ im Getriebe einer Rockband wirkt.
Das Album lässt sich hervorragend nebenbei als Berieselung hören, irgendwo in einem Radiosender zwischen zwei Werbeblöcken.
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- Artist: Eva Under Fire
- Album: Love, Drugs & Misery
- Label: BETTER NOISE MUSIC
- VÖ: 23.09.2022
Sechs Jahre dauerte es bis zum heute erscheinenden dritten Full-Length-Album "Love, Drugs & Misery" der US-Rockband Eva Under Fire. Groß waren die Erwartungen an dieses Album und die Ankündigungen zum Album:
„Wir wollten uns mit dieser Platte wirklich selbst herausfordern und uns auf Melodien konzentrieren und das beste Material schreiben, das uns einfiel“, erklärt Eva. „Wir haben wirklich das Beste vom Besten gefunden, als es um unser Songwriting ging. Manche Songs machen Spaß, andere sind emotionaler.“
Doch beim ersten Durchhören des Albums kommt einem die PopArt-Konserve eines Andy Warhols in den Sinn, die zigmal auf dem Wandgemälde abgebildet ist. Vieles hört sich nach beliebiger Modern-Rock-Verwurstungsindustrie aus dem Baukasten an, um eine möglichst breite Hörerschaft anzusprechen und keine wirklichen Eclken und Kanten abzubilden. Das mag für das Business "Rock" gut und billig sein und auch Geld in die Kasse spülen, aber wirklichen Tiefgang hat die Scheibe dann doch nicht, auch wenn man sich an einen U2-Klassiker wie "With Or Without You" traut und Gäste von Ice Nine Kills, Fraom Ashes To New und Ego Kill Talent einlädt. Positiv gesagt: das Album ist solide moderne Rockmusik, perfekt produziert und hat die klassischen Elemente für ein modernes Rockalbum.
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- Artist: Banco del Mutuo Soccorso
- Album: Orlando: Le Forme dell’Amore
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 23.09.2022
Es könnte keinen besseren Zeitpunkt und Anlass für die Banco del Mutuo Soccorso geben, ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern und gleichzeitig ihr möglicherweise ambitioniertestes Konzeptalbum seit der Veröffentlichung des Debütalbums „Darwin“ im Jahr 1972 zu veröffentlichen. Das neue Album heißt „Orlando: Le Forme dell’Amore“.
Vittorio Nocenzi arbeitete jahrelang zusammen mit seinem Sohn Michaelangelo und dem Texter Paolo Lugli am musikalischen Konzept dieses neuen Albums. Ein echtes Gedicht aus dem 16. Jahrhundert durch verschiedene Lieder zu erzählen und möglicherweise die Fakten und Ideale zu beschreiben, war ein Berg, den es zu erklimmen galt.
Das Ergebnis der immensen Arbeit im Studio ist in vollem Umfang in einem epischen Album vertreten, das für Progressive-Rock-Fans neue Maßstäbe setzen wird. Zweifellos waren Banco schon immer stark mit ihren Wurzeln verbunden, aber „Orlando: Le Forme dell’Amore“ ist ein definitiver Beweis dafür, wie sich traditioneller Prog-Rock in einer modernen neuen Mischung aus Sound und Geist weiterentwickeln kann.
Banco beweisen, dass sie mit ihrem 50. Bandjubiläum nicht zum alten Eisen gehören, sondern immer noch ein heißes Eisen im Progressive-Rock-Feuer sind. Auch wenn die italienische Sprache für den ein oder anderen Hörer ein Hindernis ist, so ist die kompositorisch, musikalische Leistung ein Ausrufezeichen. Einerseits wirken die Italo-Prog-Wurzeln durch, andererseits kommen klassische und folkige Elemente zum Einsatz, die auch manch vertrackten Song eingängig wirken lassen.
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- Artist: Brennenstuhl
- Album: No
- Label: Tonzonen Records
- VÖ: 23.09.2022
Präzise Rhythmen und dennoch große musikalische Freiheit zeichnen das neue Album No der Acid-Jazzer Brennenstuhl aus. So lassen sich unerwartete, aber immer eingängige Strukturen finden. Bass und Schlagzeug als treibende Krautrock-Maschine, gepaart mit psychedelischem Gitarrenspiel aus Jazz und Blues, bilden den fliegenden Teppich für Saxophonistin und Sängerin Eva, deren Stimme an eine Mischung aus Erykah Badu und Tess Parks erinnert.
Bei dieser Melange aus Acid Jazz, Krautrock, Soul und Avantgarde bleibt dem Hörer nicht viel anderes übrig als ständig auf der Hut zu sein vor den nächsten Überraschungen. Wenn das Album nach dem 3:43 langen Intro mit einigen Erläuterungen zum Inhalt des Werks mit dem Titeltrack No beginnt, dann fühlt sich der Hörer souljazzig eingehüllt, um nach dem Walfischmagen-Interlude, auf den ruhig beginnenden Turtledrive zu gelangen, der in einer fast Avantgarde-Kakophonie endet. Damit ist dann auch der Übergang zum quirligen Xpress Yourself gemacht. Der Common Slider ist die konsequente Kehrtwende zum Verschnaufen, bevor dann hardboppig mit Ja Ja aus einem Ja ein ein undefiniertes Nein wird. Die (fusion)rockigsten Stücke haben sie sich dann mit "Machine Gun Mammut" und "Stars In Her Eyes" für das Ende des Longplayers aufgehoben.
Brennenstuhl verwirklichen auf diesem Longplayer tatsächlich die oft postulierte künstlerische Freiheit und schaffen somit ein psychedelisch elektrisierendes Werk, das weder an Zeitgeist noch an Moden angepasst ist und somit als zeitloses Werk in der Schatulle "Immer wieder in den Player" einsortiert wird.
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- Artist: Drenalize
- Album: Edge Of Tomorrow
- Label: self released
- VÖ: 23.09.2022
Heute veröffentlichen Drenalize ihr zweites Studioalbum "Edge Of Tomorrow". Der fünfköpfige Hardrock-Act aus Frankreich hat sich dem klassischen Hardrock verschrieben und bezeichnet Bands wie Scorpions, Whitesnake und Def Leppard als größte Einflußquellen ihres musikalischen Schaffens. Das hört man auch gleich beim ersten Track "Strangers In The Mirrors" nach dem knapp einminütigen Intro "2049" heraus und ist somit gleich auch ein Wegweiser für den Rest des Albums. Mit "Thirty More Seconds" in der Mitte des Albums kommt eine Whitesnake-Powerballade zum Tragen, die ordentlich Potenzial für zukünftigen Airplay hat und bei Konzerten die Feuerzeuge (ach nee, die Handy-Taschenlampe) aufleuchten lassen wird. Danach gehts aber auch gleich wieder mit Schmackes weiter wie der Titel "Passage En Force" vollmundig verspricht und hält. "Into Madness" gleicht einer frühen Scorpions-Nummer mit einer Mein-gleichen Stimme.
Für Fans klassischen AOR-Hardrocks ist dieses Album ein absolutes Must-Have, denn es vereint drei der größten Hardrockbands (s.o.) und lässt den ein oder anderen in alten Zeiten schwelgen. Dazu kommt die moderne, druckvolle Produktion, die dem Album die nötige Dynamik verleiht.
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- Artist: Freedom Hawk
- Album: Take All You Can
- Label: Ripple Music
- VÖ: 23.09.2022
Die Heavy-Rock- und Proto-Metal-Champions der Ostküste, FREEDOM HAWK, sind diesen Herbst mit ihrem sechsten Studioalbum zurück! Nach dem Erfolg ihres Ripple Music-Debüts „Beast Remains“ aus dem Jahr 2018 kehrt das Quartett selbstbewusster als je zuvor zurück und liefert seine bisher stärkste Leistung ab, indem es in jedem Beat und jeder Note dieses neuen 9-Trackers sein Herz ausschüttet. Stellen Sie sich vor, Ozzy Osbourne stürzt bei einer Generatorparty mit Fu Manchu an der Küste von Virginia Beach ab. Du hast es: ein lustiges und warm klingendes Proto-Heavy-Album mit genügend Treibstoff, um es jahrelang am Laufen zu halten.
Sie erfinden das Rad des Heavy-Rock bzw. Proto-Metals nicht neu und TR Mortons Stimme ist schon mehr als nur nahe dran an der von Ozzy. Das sind die Stärken und gleichzeitig die Schwächen des Albums, wenn man davon überhaupt sprechen kann. Hier wird ganz solide und entspannte Rockarbeit abgeliefert, die immer wieder zündet und die alten Rocker zum Wippen bringt.
Die schweren Riffs, der rollende Groove, die gefühlvollen Gitarrenmelodien und die harmonische Metal-Verpackung von FREEDOM HAWK stammen aus den Küstendünen von Virginia und erzeugen einen unverwechselbaren Sound. Der Heavy Rock des Quartetts fängt das Beste der Heavy 70er mit einem Hauch von Heavy Metal der frühen 80er ein und präsentiert es auf eine einzigartige und doch sehr vertraute Weise. Inspiriert von ihren Erfahrungen, die nur durch das Leben in der Nähe des Ozeans gemacht werden können, sprechen ihre Songs von diesem Lebensstil und beschwören Bilder von der warmen Sonne, dem Wellenreiten, dem Cruisen mit offenem Verdeck und dem Feiern am Strand herauf.
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- Artist: Gebhardt
- Album: Geb Heart
- Label: Apollon Records
- VÖ: 23.09.2022
"GEB HEART" heißt das neue Gebhardt-Album, auf dem der ehemalige MOTORPSYCHO Drummer fast alles selbst macht: schreiben, komponieren, Gitarren und Keyboards spielen, trommeln, singen, an den Gesangsharmonien feilen, produzieren, mischen, Loops schneiden und einfach nur herumspielen.
Ein tolles, frisches und spannendes Album zwischen Alternative, Indierock, Folk, großartigem SingerSongwriter Sounds und Prog-Einsprengseln. Das Gesamtwerk kommt sehr relaxt rüber und lässt den Hörer nach dem Komplettdurchgang ganz relaxt im Sessel verweilen. An so manchen Stellen fühlt sich der Hörer in den Soundtrack eines Tarantino-Films versetzt und an anderen Stellen in einen alten Pickup auf dem Weg entlang der Panamericana.
Nur seine Frau Marì Simonelli begleitet seine Arbeit am Bass und als Co-Autorin der Texte.
Und natürlich hat Gebhardt auch das Artwork gestaltet: Er fertigt leidenschaftlich gerne Collagen und visuelle Arbeiten aus Zeitschriften, Zeitungen und Werbeplakaten an. Diese Kunst ist dann auch im ersten Video zu sehen, 3500 Fotos wurden als Collagen handbewegt animiert und in Szene gesetzt.
Seit über 30 Jahren arbeitet Gebhardt mit vielen verschiedenen Künstlern zusammen, spielt in Bands, tritt live in ganz Europa, Amerika, Japan und Russland auf und produziert viele Platten in seinem Studio in Florenz, Italien.
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- Artist: Mork
- Album: Den Svevende Festning
- Label: Peaceville Records
- VÖ: 16.09.2022
Die vorliegende Vinyl-EP Den Svevende Festning enthält sechs Tracks und über 32 Minuten rohen und atmosphärisch dichten, norwegischen Black Metal, vor allem exklusives und unveröffentlichtes Material, das während der Katedralen-Albumsessions aufgenommen wurde, in Form des Titeltracks (auch das Thema für das Coverbild, eine alte Zeichnung der Fredriksten-Festung in Eriksens Heimatstadt Halden) und 'Ormtunge'. Seite A wird durch das alternative Arrangement des Tracks „Født Til Å Herske“ vervollständigt, der zuvor nur digital erhältlich war. Seite B enthält eine Auswahl von Live-Tracks aus Morks jüngsten Shows, darunter eine Reihe von Tracks aus dem Katedralen-Opus.
Eriksens Gekeife, die beißenden Riffs und scheppernden Becken beschwören eine düstere Atmosphäre herauf, die den Hörer in einem beklemmenden Strudel in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele ziehen. Die Live-Tracks der B-Seite beweisen, dass Mork auch auf der Bühne sein Potenzial ausspielen kann.
Mork wurde 2004 von Thomas Eriksen in der Stadt Halden in Norwegen gegründet. Mork war von Anfang an bis zur Veröffentlichung des Debütalbums im Jahr 2013 in erster Linie ein Nebenprojekt für Eriksen, und seitdem hat sich die Band zu Recht ihre Auszeichnung als eine der besten norwegischen Black Metal-Acts der letzten Jahre verdient gemacht, die von ihren Kollegen starke Unterstützung erhielten, in kurzer Zeit bereits fünf Full-Length-Alben veröffentlicht haben und Gastacts wie Darkthrone, Dimmu Borgir, Kampfar und mehr auf ihren Veröffentlichungen vereinen konnten.
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- Artist: Sophie Grobler
- Album: Woman
- Label: Kick The Flame
- VÖ: 16.09.2022
Die Berliner Sängerin Sophie Grobler veröffentlicht dieses Jahr mit „Woman“ eine EP, die wie eine einzige Befreiung klingt. Sophie Grobler ist keine Unbekannte im Jazz-Bereicht, hat sie doch bereits mit Peter Herbolzheimer oder auch Bobby McFerrin zusammengearbeitet.
Es geht um Frauen, die nie Mutter werden wollten, um Bodyshaming und Bodypositivity, um eine Sängerin, die beginnt sich ihrer Rolle als Frau in einem männerdominierten Business bewusst zu werden. Sophie Grobler singt von schmerzhaften Widersprüchen, die das Leben von Frauen heute prägen und richtet ihren Blick doch immer nach vorn. Diese Suche nach gemeinsamen und verbindenden Erfahrungen zieht sich durch all ihre Songs.
Mit Leichtigkeit wechselt die Sängerin zwischen Soul, Pop und Jazz. Ihre Stimme scheint wie gemacht für das Überwinden von musikalischen Stereotypen und klingt smooth, doch nie glattgeschliffen. Wer poppigen Jazz und Soul à la Katie Melua oder Norah Jones mag, der ist bei Sophie Grobler hervorragend aufgehoben.
Tourdaten:
16.09.2022 Kulturhof Gohlis, Leipzig RELEASE KONZERT
17.09.2022 Schloß Sacrow, Potsdam RELEASE KONZERT
23.09.2022 Mon Ami, Weimar RELEASE KONZERT
01.12.2022 B flat, Berlin RELEASE KONZERT
02.12.2022 Focus Female Festival, Dresden RELEASE KONZERT
Sophie Grobler wuchs in Potsdam auf. Sie besuchte das örtliche Musikgymnasium, wurde bereits früh in Stimmbildung, an der Konzertgitarre und am Klavier gefördert.
2006 begann sie in Weimar Jazzgesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt bei Jeff Cascaro und Michael Schiefel zu studieren.
In der Zeit ihres Studiums war sie Mitglied des BuJazzO sowie Stipendiatin am renommierten Berklee College of Music in Boston/USA. Außerdem sang sie in der European Masterclass unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.
Sophie Grobler wurde für ihre Musik mehrfach ausgezeichnet und in Fachjurys berufen. Sie war Mitglied in Bobby Mc Ferrins Vokalensemble "Slixs and Friends", dem sie auch auf der Europatournee angehörte. 2016 veröffentlichte sie mit ihrer Band das Debütalbum „Ideal".
2018 arbeitete sie mit Clueso zusammen und ist unter anderem auf dem Album Handgepäck zu hören.
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- Artist: The Necromancers
- Album: Where The Void Rose
- Label: self released
- VÖ: 16.09.2022
Die französischen Heavy-Rocker THE NECROMANCERS haben ihres dritten Albums „Where the Void Rose“ veröffentlicht. Während ihr Fundament auf Proto-Doom und NWOBHM ruht, liefert das Quartett einen inspirierenden Sechs-Tracker, der bei jedem Hören neue Schätze offenbart. Fantasy-inspirierte Texte werden dank einer unschlagbaren Tiefe des Songwritings und der atemberaubenden Stimmlage von Newcomer Basile Chevalier-Coudrain zu alptraumhaften Geschichten. Angereichert durch eine hervorragende Produktion liefern die Franzosen eine Meisterklasse von dunklem und melodischem Heavy, die Fans von Iron Maiden, The Devil's Blood, Graveyard, Grand Magus oder Orange Goblin von Anfang an mögen werden.
Der Höhepunkt des Albums ist der Rausschmeißer "Over The Threshold", der sich anhört als hätten sich die neueren Opeth mit Iron Maiden und Black Sabbath zum Jammen im Studio getroffen.
Langweilig wird dem Hörer bei diesem Album definitv nicht, denn alle Songs sind klar durchdekliniert und passen trotz ihrer immer wieder neuen Wendungen perfekt zusammen.
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- Artist: Nuking Crownz
- Album: Kein Applaus für Scheisse
- Label: self released
- VÖ: 15.09.2022
Nachdem in diesem Jahr KoЯn mit ihrem Album "Requiem" dem Nu-Metal-Genre einen Defi-Reanimationsschock verpasst haben, kommt auch wieder ein mehr als nur veritables Crossover-/Nu-Metal-Album in deutscher Sprache auf den Markt. Und das noch als Debüt der Wuppertaler Band Nuking Crownz, die sich erst kurz vor Pandemiebeginn zusammengefunden haben.
Bei der Ankündigung eines deutschen Nu-Metal-Albums durch die Band war die Skepsis zuerst groß, aber beim ersten Durchlauf war ich dann auf einen Schlag 27 Jahre jünger und dachte, verdammt, Such A Surge kommen inkognito zurück.
Musik, die wie sich wie ein schartiger Holzpflock in deinen Gehörgang schlägt und kein gutes Licht auf den Zahn der Zeit wirft. Texte wie Fallbeile, bizarre Soundbilder, kompromisslose Arrangements, gleichzeitig eine moshpittaugliche Ballerorgie.
Hoffentlich schaffen es die Jungs die Bühnen und Festivals in nächster Zeit zu erobern und so zu einer gewaltigen Fanbase zu kommen.
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- Artist: Carnal Desecration
- Album: Sacrificial Death
- Label: Necktwister
- VÖ: 10.09.2022
CARNAL DESECRATION ist eine Death-Metal-Band aus Antwerpen, Belgien, mit ehemaligen Mitgliedern der besten belgischen Underground-Bands. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung wissen diese Jungs, wie man Death Metal richtig spielt! Die Band wurde 2018 von Pieter Van De Putte (Gitarre) und Kristof Hectors (Bass/Gesang) gegründet. Kurz darauf schlossen sich Sam Vanhove (Schlagzeug) und Den Beuk (Gitarre) an, um das Line-Up zu vervollständigen.
Eine selbstbetitelte 3-Song-EP wurde 2020 veröffentlicht. 2022 wurden 11 Songs aufgenommen und ihr erstes vollständiges Album „Sacrificial Death“ wird von Necktwister veröffentlicht.
CARNAL DESECRATION liefert eine Mischung aus Aggression, halsbrecherischen Riffs und eindringlichen Melodien. Sie kombinieren das Beste aus den schmutzigen Welten von Death, Black und Thrash Metal.
Die besten Phasen sind die, in denen die Band die Geschwindigkeit reduziert und die bedrohliche Atmosphäre so richtig beim Hörer ankommt.
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- Artist: Scream Of The Butterfly
- Album: The Grand Stadium
- Label: Red Revolver Records
- VÖ: 09.09.2022
Das Quartett ist klar beeinflusst von dem Sound, der in den Sechzigern explodierte und in den Siebzigern seine Flügel ausbreitete, aber sie sind für viele Einflüsse offen und lassen so auch einen Hauch 90er Seattle Sound in ihre energetischen und Hammond-getriebenen Songs. Sie spielen modern produzierten Vintage Rock. Retro-Allüren, eingängiges Songwriting und melodische Hooks verweisen auf vielfältige Einflüsse unterschiedlicher Genres der letzten Jahrzehnte.
Seit 2016 gibt es SCREAM OF THE BUTTERFLY und nun kommt ihr drittes Album "The Grand Stadium". Eine hochwertige und internationale Produktion. Aufgenommen in Berlin, gemixt in den Big Snuff Studios von Kadavars Live Sound-Engineer Richard Behrens - was bekanntermaßen nicht die schlechteste Referenz für dieses Genre ist - und gemastert von Shane Trimble in Philadelphia im Studio von Mike Tarsia.
Langweilig wird es mit dem Gebräu aus 70's Rock, mit kleinen Anleihe aus dem Grunge und eindeutigen Reminiszenzen an The Doors (Manzareks Orgelspiel) nicht. In vielerlei Hinsicht erinnern sie stark an The Black Crowes. Es ist grundsolider Retro/Vintage Rock, der aber leider auch nicht viel mehr als dies zu bieten hat.
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- Artist: Anders Buaas
- Album: The Edinburg Suite
- Label: Apollon Records
- VÖ: 09.09.2022
Eine zweiteilige Reise durch Edinburgh. Zwei Songs mit jeweils über 20 Minuten Spieldauer, einer ellenlangen Liste an Instrumentarium und die ersten fünf Minuten der Suite Pt. I lassen sehr an Mike Oldfield erinnern, dann kommen auch mal verschiedene Fusion und Folk-Prog-Einwürfe mit symphonisch-bomastischen Orgeln zum Tragen. Und immer wieder breitet sich der oldfieldsche Schatten über dem Longtrack aus, was für Part I immer wieder zu Längen führt.
Part II dagegen geht gleich in die Vollen und erinnert zunehmend an Ayreon. Der Mittelteil der Suite spielt dann wieder ruhigen Gefilden, um dann in den Retro-Prog-Bereich überzuschwenken und den FloKis die Hand zu reichen.
Part II ist (imho) der ansprechendere Teil der zweiteiligen Suite, während Part I die oldfieldschen Längen beinhaltet.
Das Album bietet eine All-Star-Besetzung mit Marco Minnemann am Schlagzeug, Tony Franklin am Bass, Christian M. Berg an Mallets und Percussion und Richard Garcia an den Keyboards. Eine zweiteilige Suite, inspiriert von der Geschichte der großartigen Stadt Edinburgh.
Anders sagt: „Drehen Sie Ihre Lieblingsflasche Single Malt auf und begleiten Sie mich auf eine Klangreise durch die Geschichte und die Straßen von Edinburgh.“
Anders Buaas hat mit zahlreichen Bands gespielt und viele Alben in Norwegen produziert. Er war viele Jahre Tourgitarrist für Paul DiAnno (Iron Maiden) und Tim Ripper Owens (Judas Priest), bevor er sein eigenes Projekt startete: The Witches Of Finnmark, eine Instrumentalreise, die auf Geschichten über die Verfolgung von Hexen in der Finnmark im 16. und 17. Jahrhundert basiert.
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- Artist: Toehider
- Album: I Have Little To No Memory Of These Memories
- Label: Bird's Robe Records
- VÖ: 09.09.2022
Thematisch ist es ein Kommentar zum Erinnern. Wo sind unsere Erinnerungen jetzt? Müssen wir uns überhaupt so viel merken? Oder versuchen wir uns an zu viel zu erinnern? Vergessen wir besser? Sind diese Erinnerungen überhaupt meine? Wie?
Das Ganze erzählt die Geschichte eines Mannes, einer Frau, eines riesigen Vogels, eines dummen Außerirdischen und zweier Boote, die modifiziert werden, um eine Konfrontation im Weltraum zu ermöglichen.
Bei solch einer kuriosen Geschichte bleibt einem Musiker nichts anderes übrig als ein genauso kurioses Album zu produzieren. In einer Zeit, in der sich die Aufmerksamkeitsspanne bei einem Großteil der Bevölkerung auf einer (TikTok) bis drei Minuten (Radiosongs) oder auf die Schlagzeilen einer Zeitung (ohne den entsprechenden Artikel zu lesen) bzw. auf maximal 280 Zeichen (Twitter) beschränkt ist, produziert Mike Mills, der Kopf hinter Toehider, nicht der ex-Bassist von R.E.M., ein Progressive Rock Konzeptalbum, das aus einem (!) knapp 48 minütigen Track besteht. Natürlich ist dieser Coup auch ein kleiner, ironischer Seitenhieb auf die Longtrackverliebt-/besessenheit der Prog-Community.
Was Mike Mills hier auf die Menschheit losgelassen hat, ist eine bemerkenswerte Suite, die aus mehreren Teilen besteht, die genaugenommen auch als einzelne Tracks funktionieren könnten, aber durch entsprechende Interludes verbunden sind. Da werden schnell mal moderne Progressive Metal Teile, die an Ayreon (da war er auch schon beteiligt) oder Devin Townsend (eine Nähe zu Ziltoid ist auch nicht von der Hand zu weisen) erinnern, gemischt mit 70's Bombastrock à la Queen oder Hardrock nach Vorbild eines Ronny James Dios. Und immer wieder weder Reminiszenzen an die Progressive Rock Größen von Gentle Giant oder die jüngeren Spock's Beard deutlich.
Es gibt zwei verschiedene Enden. Eines auf der CD, das alternative Ende auf Vinyl.
Es gibt auch ein fantastisches animiertes Video für einen Teil des Songs, das auf Saltys Charakteren basiert und von Eleanor Evans & Giovanni Aguilar animiert wurde.
Toehider ist ein Gemeinschaftsprojekt des Sängers/Multiinstrumentalisten MIKE MILLS und des Grafikdesigners ANDREW SALTMARSH. I Have Little To No Memory Of These Memories ist das 5. Studioalbum in voller Länge und die 22. Gesamtveröffentlichung (nachdem das Projekt vor einem Jahrzehnt mit einer Reihe von 12 EPs in 12 Monaten gestartet wurde).
Seit 2018 betreibt TOEHIDER ein erfolgreiches Patreon-Abonnement, das Hunderte von Kompositionen und Illustrationen generiert, die den Fans zur Verfügung stehen. Ihr Patreon wurde kürzlich als eines der Top 10 der erfolgreichsten Musikabonnements Australiens aufgeführt.
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- Artist: High Tone Son Of A Bitch
- Album: Live at The Hallowed Halls
- Label: Ripple Music
- VÖ: 09.09.2022
HTSOB veröffentlichte 2020 eine Doppelalbum-Retrospektive mit 4 EPs, wobei das Veröffentlichungsdatum auf den 20. März festgelegt war, nur wenige Tage nachdem im ganzen Land alle Maschinen stoppten und es in den Lockdown ging. Das Label und der Vertrieb befanden sich in New York, und an dem Tag, an dem das Album „veröffentlicht“ wurde, wurden die Vertriebs- und Plattenläden im ganzen Land geschlossen. Die umfangreichen Tourneen der Band zur Unterstützung der Veröffentlichung wurden alle abgesagt oder verschoben. Im Laufe des Jahres wurde klar, dass Touren in absehbarer Zeit keine Option sein würden. Mitglieder von HTSOB begannen darüber zu sprechen, etwas anderes zu machen, das Live-Auftritte mit psychedelischen Multikamera-Produktionen verbindet und eine Gelegenheit bietet, die Gastkollaborationen zu präsentieren, die zu einem Maßstab für den Ansatz der Band geworden sind. Im November 2020 machte sich HTSOB auf nach Portland, Oregon, um zwei Live-Sets im legendären Aufnahmestudio The Hallowed Halls zu filmen, die als besondere Exklusivität auf Gimme Metal TV und im Rahmen des Mutants of the Monster 2 Online-Festivals ausgestrahlt wurden.
Dieses (Live)Album bietet eine Dichte an musikalischen Größen und Intensität des Genres, die seinesgleichen sucht. Die mit sieben Songs gefüllten 48 Minuten des Albums vergehen wie im Fluge und man fühlt sich am Ende wie der kristalline Bodensatz eines schweren roten Weins, verdammt am Glas zu kleben und dennoch ut beschwippst dahinzuscheiden.
HTSOB lineup on 'Live At The Hallowed Halls':
Russ Kent - Vocals
Paul Kott - Guitars
Jake Navarra - Guitars
Billy Anderson - Bass
Bryce Shelton - Keyboards
Eric Rancourt - Drums
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- Artist: Abrams
- Album: In The Dark
- Label: Small Stone Records
- VÖ: 09.09.2022
Ursprünglich versucht, melodische Hooks mit Dissonanzen zu verschmelzen, begann ABRAMS 2013 in Denver, Colorado, mit dem Gitarristen/Sänger Zach Amster und dem Bassisten/Sänger Taylor Iversen. Später, zusammen mit dem Schlagzeuger Ryan DeWitt, hat ABRAMS eine EP und drei Studioalben veröffentlicht, die alle von der Kritik hoch gelobt wurden. Mit jeder Veröffentlichung kann der Hörer hören, wie sich die Band zu dem entwickelt und reift, was sie heute ist. Als Band, die sich dem überzeugenden Songwriting und energiegeladenen Live-Auftritten verschrieben hat, legt ABRAMS mit dem stimmungsvollen, schweren, psychedelischen Rockprojekt ihrer kommenden LP In The Dark noch einen drauf.
Mit der Aufnahme von Patrick Alberts (Call Of The Void) in die Besetzung dient In The Dark als ihre erste Veröffentlichung als Vierer, die auf Modern Ways aus dem Jahr 2020 folgt. Als die Pandemie alle Tourpläne für Modern Ways absagte, machten sich ABRAMS sofort an die Arbeit und demonstrierten mehr als fünfundzwanzig Songs für ihre nächste Veröffentlichung. Angesichts der Tatsache, dass die Welt im Lockdown war, tauchte Amster tief ein, um die Besonderheiten des Home Recordings zu lernen, um die Songstruktur zu verfeinern, mit einem Hyperfokus auf Vocal-Hooks. Es war das Ziel, möglichst vollständige und ausgefeilte Songs zu haben, bevor sie im Sommer 2021 mit dem Produzenten, Ingenieur und Mitarbeiter Dave Otero (Khemmis, Cattle Decapitation) bei Flatline Audio ins Studio gingen, der das letzte Stück bei der Gestaltung des Songs zur endgültige Klangkulisse war.
Mit diesen Klanglandschaften erinnern sie an die grandiosen UK-Rocker von Amplifier und mit den schweren Gitarren entfernt an Soundgarden. Hier wird dem Hörer eine Reise in düstere Klanglandschaften geboten, denen aber immer Wegkreuzungen mit lichten Momenten eingebaut sind. Ein phantastisches Stück Musik zum Einstieg in den diesjährigen Herbst.
- Artist: KISS
- Album: Off The Soundboard - Live In Des Moines 1977
- Label: Universal Music
- VÖ: 09.09.2022
Am 11. Juni letzten Jahres haben die Rock-Legenden KISS ihre neue offizielle Liveserie mit der ersten Veröffentlichung „Off The Soundboard – Tokyo 2001“ eingeläutet, gefolgt von „Off The Soundboard – Live In Virginia Beach“ am 11. März 2022. Im Gleichen Jahr, am 10. Juni erschien dann mit „Off The Soundboard – Live At Donington 1996“ die dritte Veröffentlichung. Das soll aber noch längst nicht alles gewesen sein, denn nun wird die beliebte Live-Serie mit dem Release von „Off The Soundboard – Live In Des Moines 1977“ fortgesetzt. Es handelt sich dabei um eine Aufnahme ihres Live-Auftritts im Rahmen der Alive II-Tour im Veteran’s Memorial Auditorium in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa.
„Off The Soundboard – Live In Des Moines 1977“, dieses Konzert wurde während ihrer legendären KISS Alive II Tour aufgenommen. Das Live-Set mit 17 Songs bestand u.a. aus den KISS Klassikern „Let Me Go Rock“, „Love Gun“, “Rock And Roll All Nite”, „Shout Out Loud“ und „Beth”. Bei diesem Konzert war die Band in ihrer Zusammensetzung aus Paul Stanley, Gene Simmons, Ace Frehley und Peter Criss zu sehen und somit ist das Album ein weiterer wichtiger Baustein im Momentum der KISStory.
Während die neueren und offiziellen Live-Auskopplungen recht glatt klingen, so ist Live In Des Moines ein Zeugnis der Spielfreude und klangtechnisch ein echtes Bootleg mit allen Vorzügen für Fans und allen Nachteilen für audiophile Hörer. Es rumpelt, der Sound schwankt mit entsprechenden Peaks, das Timing ist nicht immer perfekt, dafür hören wir ein Zeitzeugnis der damals angesagtesten Liveband.
Ein Must-Have für alle Live- und AOR-Fans.
- Artist: King's X
- Album: Three Sides of One
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 02.09.2022
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14 Jahre dauerte es bis neues Material der legendären King's X in das dreizehnte Studioalbum "Three Sides Of One" mündeten. Also fast schon ein Comeback der alten Recken. Doch was die 3 Herren aus den Staaten hier abliefern ist grandios und so manche "junge" Band kann sich hier einige Scheiben von abschneiden. Der Heavy Blues ist schwer und schleppend, die Gitarren knarzen und das Zusammenspiel von Bass und Rhythmusfraktion ist phänomenal. Doug Pinnicks Stimme gibt man keine fast 70 Jahre. Aber auch die Anleihen an Led Zeppelin, Pink Floyd oder gar die Beatles lassen sich unschwer erkennen. Und manchmal kommen sogar vertrackte, proggy Songstrukturen wie in "Swipe Up" zum tragen.
Die Vielfältigkeit des Albums ist beachtlich und für viele wohl ein Knackpunkt, da sich hier kein roter Faden durchs Album zieht, sondern man eher auf einem Patchwork-Zauberteppich reitet und das macht das Album und die gewachsene Bandstruktur aus.
„Wenn ich darüber nachdenke, fühlt sich King’s X wie ein paar alte beste Freunde an, die zusammenkommen, die Scheiße drehen und eine gute Zeit haben, es ist instinktiv. Als ich mir Demotapes von Jerry und Ty für die Platte anhörte, gab mir das einen großartigen Einblick, wie gesegnet ich bin, bei KING'S X zu sein. Was sie auf Three Sides of One gemacht haben, klang so gut. Denn so vertraut es auch ist, es ist, als wäre ich in einer neuen Band.“ (Doug Pinnick)
Ty Tabor fügt hinzu:
„Dieses Mal saßen wir herum, hörten uns die Ideen der anderen an und sagten gemeinsam: ‚Lasst uns daran arbeiten‘. Es war das unterhaltsamste Album, das ich persönlich jemals in meinem ganzen Leben aufgenommen habe, Punkt.“
Jerry Gaskill fährt fort: „Ich werde das, was wir getan haben, für immer in meinem Herzen bewahren. Alles hat perfekt gepasst.“
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- Artist: Megadeth
- Album: The Sick, The Dying....and the Dead
- Label: Universal Music
- VÖ: 02.09.2022
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Die Thrash Metal-Pioniere und -Ikonen MEGADETH krönen einen konzertreichen Sommer mit der Veröffentlichung ihres lange erwarteten 16. Studioalbums „The Sick, The Dying….and the Dead“, das heute erscheint. Mit 12 brandneuen Titeln, wird es “The Sick, The Dying….and the Dead“ in den Formaten CD, Vinyl und MC geben und natürlich auch auf allen gängigen digitalen Plattformen erhältlich sein.
Einen ersten Vorgeschmack auf das Album gab es bereits mit der ersten Single und dem dazu gehörenden Video „We’ll Be Back:Chapter I“ in typischer MEGADETH Manier und begleitet von einem actiongeladenen Kurzfilm, der die Geschichte des MEGADETH Maskottchen Vic Rattlehead erzählt. Produziert von Dave Mustaine ist „We’ll Be Back:Chapter I“ die Geschichte eines Soldaten, die von Mut, persönlichen Entbehrungen und dem Willen zu Überleben handelt. Es war der erste Teil einer Trilogie von Videos, die im Zusammenhang mit dem Release von „The Sick, The Dying….and the Dead“ erscheinen werden. Der zweite Teil folgte mit der Veröffentlichung von „Night Stalkers:Chapter II“ mit niemand Geringerem als Bodycount-Legende Ice-T als Feature-Gast!
„The Sick, The Dying….and the Dead“ ist das furiose Comeback, das mit dem Grammy-Album “Dystopia” begonnen hat und kennzeichnet auch Mustaines triumphalen Sieg über den Kehlkopfkrebs. Es vereint auch den MEGADETH Visionär und Bandleader Dave Mustaine mit seinem Co-Produzenten Chris Rakestraw (Danzig, Parkway Drive), der bereits 2016 auf „Dystopia“ mit ihm zusammengearbeitet hat. Aufgenommen wurde das Album in Mustaines Studio in Nashville, zusammen mit Gitarrist Kiko Loureiro und Schlagzeuger Dirk Verbeuren. Bassist Steve DiGiorgio war zeitweise bei den Aufnahmen mit von der Partie, außerdem stieß das ehemalige Bandmitglied James LoMenzo wieder als fester Bassist dazu. „Zum ersten Mal seit langem, war alles, was wir auf diesem Album benötigten genau so wie es sein sollte“, so äußert sich ein begeisterter Dave Mustaine. „Ich kann es kaum erwarten damit endlich rauszugehen“.
Mit Dave Mustaine in Höchstform, was das Songwriting angeht und unter Beteiligung der anderen Bandmitglieder bringt „The Sick, The Dying….and the Dead“ zusammen, was man sich von einem MEGADETH Album erhofft: von Singles wie „Night Stalkers“ (featuring Rap Ikone Ice-T), der ersten Single „We’ll Be Back“ bis hin zu dem melodischen „Soldier On!“ und dem sehr persönlichen Titel-Track.
Was MegaDave und seine Mitstreiter mit diesem Album offenlegen, ist Thrashmetal, an dem sich alle andere Größen des Genres messen lassen müssen. Außerdem beweißt der Thrash-Meister, dass das Genre mit vielen Anleihen an die ruhmreiche Zeit der 1980er und 1990er noch lange nicht tot ist. Hier wird Metal zelebriert, Daves Kehlkopferkrankung scheint ihn gesanglich nur noch stärker gemacht zu haben und seine Soli sind sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Das vorliegende Vinyl-Reviewexemplar ist sauber produziert und abgemischt, die Scheiben sind erfreulicherweise in gefütterten Innensleeves verstaut und endlich ist auch wieder mal ein großformatiges Inlet mit Songtexten dabei. So freut man sich auch auch Vinyl-Releases.
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- Artist: Infantry
- Album: Terminal Society
- Label: self released
- VÖ: 31.08.2022
Mit "Terminal Society" veröffentlichen Infantry nach fünf Jahren ihr zweites Full-Length-Album.
Die ersten 50 Sekunden des Albums lassen sich behäbig und schleppend an, aber was dann kommt ist bezeichnend für den Rest des Albums, schwirrende Gitarrenriffs mit den typischen Thrash-Harmonien und entsprechendem Geballer. Stimmlich bewegt sich alles im Death Metal Bereich, so dass sich eine Abgrenzung zwischen den beiden Subgenres schwer ziehen lässt. Das ist auch gut so und gibt dem Album die richtige Würze. Die Produktion ist astrein und lässt den Hörer nie im Stich. Für Fans der Genres ein absoluter Ohrenschmaus.
Infantry ist eine Thrash/Death Metalband aus der holländischen Zaan Region. Sie sind bekannt für ihre Uptempo-Thrash-Songs, kombiniert mit Death-Slamming-Riffs im Stil von Bands wie Slayer, Kreator, Decapitated, Strapping Young Lad und vielen mehr. Die lyrischen Themen reichen von Weltkriegen, Tod, Zerstörung und Verfall bis hin zu perversen Fantasien.
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- Artist: Steegmoord
- Album: Trepidation
- Label: self released
- VÖ: 25.02.2022
Am 25. Februar 2022 wurde das zweite Album und das erste Full-Length-Album des belgischen Projekts Steegmoord mit dem Titel „Trepidation“ veröffentlicht. Dieses zweite Album wurde als Independent Release veröffentlicht.
STEEGMOORD, das neueste Projekt des belgischen Songwriters Maarten Doumen, reicht von funkelnden, sauberen Gitarren, gesprenkelt mit Ambient-Synth-Schwellungen, bis hin zu wilden, drop-gestimmten experimentellen Prog-Riffs.
Doumen präsentiert hier ein Album aus einem Guss, das sich als gekonnter Balanceakt zwischen hartem, riffigem Progressive Metal und atmosphärisch dichtem Postrock mit leichten Stoner-Einflüssen bewegt.
Der in Ertvelde ansässige Progressive-Metal-Künstler STEEGMOORD steuert 2022 auf einen anderen Sound zu. Beeinflusst von einer riesigen Bandbreite an Musik, darunter Mastodon, Opeth, In Flames, Dorje, Rabea Massaad und Toska, hat STEEGMOORD sein neues Album „TREPIDATION“ in voller Länge fertiggestellt. was zu etwas mehr als einer halben Stunde instrumentaler melodischer Metal-Riffs mit viel Dynamik und einigen Stoner-Vibes führt, um das Ganze abzurunden.
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- Artist: M/A/T
- Album: Jupiter (EP)
- Label: recordJet
- VÖ: 02.09.2022
M/A/T? Nie gehört und vom Cover abgeleitet zuerstmal an 08/15-Mucke gedacht. Die Promofiles gestartet und uppps, was ist das? "Das Fundament" erinnert stark an die 1980er mit DAF (Der Mussolini) und die damit aufkommende EBM-Welle (z.B. Silke Bischoff). Und beim zweiten Track schon wieder direkt Assoziationen mit den 1980ern, diesmal mit - vielleicht liegts auch am Tracktitel - Liaisons Dangereuses "Los Niños Del Parque". Der dritte Song "Nueva Esperanza" schwenkt dann komplett um vom düsteren EBM zu spacigem Pop-Trance, der wie sollte es auch bei der Namenswahl anders sein, an Sven Väth erinnert. "Jupiter" liegt dann irgendwo zwischen diesen beiden Extremen und verbreitet den Flair eines Sci-Fi-Soundtracks. Ein knapp siebenminütiger Remix von "Das Fundament" schließt die EP ab.
Wer auf elektronische Musik aus den verschiedensten Epochen steht, der ist hier bestens aufgehoben.
M/A/T ist das elektronische Musikprojekt von Matthias Bischoff. Er ist Gründungsmitglied der ehemaligen Hamburger SynthPop Band Cyber und seit vielen Jahren als DJ aktiv. In den letzten Jahren produzierte Matthias Remixe für andere Bands, entschloss sich aber ab dem ersten Lockdown unter dem Namen M/A/T selbst wieder musikalisch aktiv zu werden und letztendlich eine EP zu produzieren. In den 80ern ist Matthias Bischoff mit den Musikgenres von SynthPop, Italo-Disco über New Wave bis EBM aufgewachsen, was natürlich Spuren hinterlässt - bis heute. Das ist zumindest in den Produktionen von M/A/T unüberhörbar. Zu tief stecken die synthetischen Wurzeln der 80er und die Begeisterung für elektronische Musik.
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- Artist: Columbarium
- Album: Rivers Of Blood / Save Our Children
- Label: Dust & Bones Records
- VÖ: 23.05.2022
Bereits am 23. Mai haben Columbarium ihre 2-Track-Single "Rivers Of Blood" und "Save Our Children" veröffentlicht. Das geruhsame, ambientartige Intro bei Rivers Of Blood mit Klavier weicht schnell schweren, schleppenden Gitarren mit ordentlich düsterem Gebrüll, so wie man es bei Doom Metal mag um am Ende mit Blasts nochmal richtig Gas zu geben.
Die zweite Auskopplung Save Our Children kommt genauso verhangen und schleppend daher um noch mit reichlich verstimmten Gitarren noch mehr Unbehagen beim Hörer aufkommen zu lassen.
Columbarium erfinden den Doom Metal nicht neu, beweisen aber, dass sie mit diesen ersten beiden Single-Auskopplungen auf dem richtigen Weg sind und man in diesem Genre gerne noch von ihnen hören mag.
Columbarium ist eine belgische Doom-Band, die Mitte 2021 gegründet wurde, aber seit über zehn Jahren aus erfahrenen Mitgliedern der Doomszene besteht. Nachdem sie etwa 100 Gigs in einem ehemaligen Setup in Belgien, den Niederlanden und Frankreich mit Bands wie The Gates Of Slumber, Nekromant, Marche Funèbre, Serpent Venom, FAAL, Famyne, King Hiss und auf Festen wie Little Devil Doom Days etc. gespielt haben, haben sie sich in den letzten zehn Jahren einen ernsthaften Ruf als Live-Act aufgebaut. Das Hinzukommen eines zusätzlichen Gitarristen/Keyboarders vor einigen Jahren (Koen Biesbrouck, ebenfalls von der Avantgarde-Instrumentalband Locus Control) hat die Musik an einen anderen Horizont geführt, und der neu entdeckte Sound der Band war kürzlich die Wiege für die Wiedergeburt der Band.
Columbarium fanden ihren Sound in der Zusammenarbeit mit dem belgischen Produzenten Lander Cluyse vom Hearse Studio (Amenra, Aborted …) und mit Brad Boatright vom AudioSiege Mastering Studio (US/Portland, der mit Größen wie Monolord und Pigdestroyer zusammenarbeitete …). Gemeinsam fanden sie den Klang, nach dem sie schon immer suchten. Columbarium spielten ihren ersten Gig Ende September 2021 mit der Brothers in Arms Funeral-Doomband FAAL im bekannten Underground-Club Little Devil in Tilburg/Niederlande.
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- Artist: Wired Ways
- Album: Wired Ways
- Label: Brokensilence
- VÖ: 09.09.2022
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Das am 9.9. erscheinende Album „Wired Ways“ ist das Debüt des gleichnamigen Bandkollektivs aus Berlin und Hamburg. Ursprünglich konzipiert als reines Studioprojekt, haben Richard Schaeffer und Dennis Rux hier über 40 Musiker*innen vereint, um eine detailverliebte Platte als moderne Hommage an die späten 60er und frühen 70er Jahre zu kreieren. Das Resultat ist ein vielschichtiger, beatlesker Prog-Rock mit Elementen aus Pop-Art, Psychedelic und Weltmusik. Hinter eingängigen Melodien und imposanten Gesängen entfalten sich überraschende Wendungen und spannende Instrumentierungen, die den Hörer auf eine genussvolle Klangreise schicken.
Im inspirierenden Ambiente der Yeah Yeah Yeah Studios zwischen Instrumenten und Technik aus analogen Zeiten entwickelten die Songs ihr Eigenleben. Ideen, Aufnahmemethoden und Einflüsse verdrahteten sich stetig neu und dabei entstand ein kreatives Netzwerk an Musikschaffenden, ein buntes Kollektiv aus Künstler*innen vieler Länder, die ein gemeinsames Gefühl für unverbrauchte Musik miteinander verbindet.
Weil fast alle Ideen zunächst von Richard Schaeffer in öffentlichen Verkehrsmitteln geschrieben wurden, geht es in den komplexen Songtexten und Geschichten um Themenwelten wie Transport, Kommunikation, Konnektivität, Trennung & Loslassen: Die Wahrnehmung oszilliert dabei zwischen Realität und offenen Traumsequenzen, sie bietet dem Zuhörer miteinander verwobene Meta-Ebenen der Interpretation. Textzeilen berühren einerseits, weil sie auf einer persönlichen, intimen Ebene stattfinden, während gleichzeitig gesellschaftliche Fragestellungen aufgeworfen werden und der Zuhörer zum Weiterrecherchieren angeregt werden soll, jedoch ohne moralischen Zeigefinger.
Was sich die Musiker hier musikalisch im positivsten Sinne zusammenspinnen, ist eine Hommage an die Hochphase der kreativen 1960er und 1970er. Dass die Beatles in diesem Zug mitfahren, lässt sich unschwer an den Arrangements erkennen und das nicht nur als Schwarzfahrer (Ticket Tally Man). Aber auch die Nähe zu modernere Prog-Ensembles sind nicht zu verleugnen. So klingt Lazy Daisy entfernt an eine Transatlantic-Nummer und Hanoi Tram könnte eine fernöstliche Moon Safari Geschichte sein. Und Wenn dann noch bei Planet 9 die Beach Boys zusteigen, dann ist die Kollektion komplett.
Jetzt werden viele Leser sagen: "Ich bin raus bei so vielen Plagiatsvorwürfen" - Nein, nicht aussteigen, denn die Kiste wird erst rund durch das Zusammenspiel und die Kreativität der beteiligten Musiker, die ihre eigen Note einbringen und das Feeling der damaligen Zeit ins Hier und Jetzt transportieren. Das ist nunmal das Ziel des Öffentlichen Personenmusikverkehrs.
Das Artwork zur Platte ist ebenfalls ein Kunstwerk für sich und wurde vom Prog-Art-Künstler Frank Grabowski gemalt, der auch ein treuer Unterstützer des Projekts ist. Dank ihm konnte bereits der ehemalige Genesis-Gitarrist Steve Hackett eine Vorabversion hören und zeigte sich begeistert: „It has a strong feel and is atmospheric, with a great use of Mellotron.“
In der Zukunft soll das Projekt auch vermehrt live auf die Festival-Bühnen gebracht werden, bereits diesen Sommer spielten sie ein umjubeltes Konzert beim „Night of the Prog“ an der Loreley, neben Genre-Größen wie Steve Hackett, Colosseum und Renaissance.
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- Artist: The HU
- Album: Rumble Of Thunder
- Label: Better Noise Music
- VÖ: 02.09.2022
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The HU veröffentlichen am 02.09. ihr lang ersehntes zweites Studioalbum „Rumble of Thunder" über Better Noise Music. Die Platte wurde erneut in der Heimat der Band, in deren Musik traditionelle mongolische Instrumente und Gesangspraktiken zum Einsatz kommen, aufgenommen.
Ihr Debütalbum „The Gereg“ erschien 2019 und landete in der ersten Woche auf Platz #1 der World Album und Top New Artist Charts.
Insgesamt 12 neue Songs werden darauf enthalten sein. Ihre zweite Single "Black Thunder" thematisiert mongolische Werte und erzählt lyrisch und visuell eine kraftvolle Geschichte über Kampf, Glauben und Tod. Die erste Singleauskopplung "This Is Mongol", wurde bereits im Mai veröffentlicht. Die Band hat einen ersten Geschmack ihrer neuen Musik bereits auf Tour und beim Coachella Festival vorgestellt. Im September werden sie als Support von Five Finger Death Punch und Megadeth in US live zu sehen sein. Im Anschluss daran werden sie in Europa auf Tour gehen, um ihre neue Musik ab Oktober live zu spielen. Das zweite Album wurde erneut in ihrer Heimat, der Mongolei, aufgenommen. Ihr Debütalbum „The Gereg“ wurde im Jahr 2019 veröffentlicht und landete in der ersten Woche auf Platz #1 der World Album und Top New Artist Charts.
Das zweite Album einer Band ist das schwierigste, so sagt man. Und das trifft auch auf das "Rumble Of Thunder" zu. Ist der Zauber des Debüts mit seinen ungewöhnlichen Instrumentierungen, den Kehlkopfgesängen geschwunden und der Erfolg beim Publikum durch Verkaufszahlen und Tourneen hat gewissen Maßstäbe an das gesetzt, was da kommen mag, so bleibt die Qual der Wahl: alles beim Alten lassen, gewagte Experimente zur Weiterentwicklung vollführen oder den Mainstream noch weiter bedienen.
The HU haben sich für den dritten Weg entschieden, um die Massen zu bedienen. Die Arrangements sind westlicher geworden, teilweise sogar mit Shanty-Einflüssen, das Songwriting ist vorhersehbarer. Das mag für die Band, ihre Wahrnehmung gut sein und hoffentlich auch genügend Reichweite bringen, um dann an der nächsten Kreuzung den zweiten Weg einzuschlagen.
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- Artist: Gallia
- Album: Obscura
- Label: self released
- VÖ: 02.09.2022
Grundsätzlich bin ich allen Genres im Metalbereich aufgeschlossen, doch der Bereich Symphonic Metal, den Bands wie Nightwish oder Epica in den 1990er Jahren nach Vorne gebracht haben ist mittlerweile fast schon zu sehr ausgelutscht und viele neue Ideen kommen dabei auch nicht mehr rum (Ayreon sei hier mit seiner progressiven Spielart mal ausgenommen).
Auch Gallia erfinden das Genre nicht neu und das Album "Obscura" mag zwar für Fans des Genres eine Bereicherung sein, aber mehr auch nicht. Natürlich ist das Album hervorragend produziert und handwerklich gut gemacht, aber die hinter dem Album stehende Story macht das Album auch nicht interessanter.
So mancher Track könnte beim nächsten ESC aufgeführt werden, andere Tracks könnten der nächste Riverside-Marionetten-Tanz sein.
Obscura wird auf der Geschichte aufbauen, die von EP Everflame (veröffentlicht 2019) ins Rollen gebracht wurde. Bei Everflame ging es um den Kampf der Band gegen die Dunkelheit. Solange das Feuer brannte, würde es Hoffnung geben. Es war die Pflicht der Band, die Flamme am Laufen zu halten, diese Aufgabe wurde ihnen von einer alten Göttin anvertraut. Also haben sie all die Jahre hart gearbeitet, um das Feuer am Laufen zu halten und die Dämonen fernzuhalten. Manchmal war es hart und es fühlte sich an, als würde die Flamme erlöschen. Zweifel und Ärger schlichen sich in ihre Gedanken ein, aber solange sie zusammenblieben, würden sie das Feuer am Laufen halten.
Obscura wird die Geschichte der Band erzählen, die ihre Pflicht bei den Everflame beendet hat und zu einem Leben in Freiheit zurückkehrt und eine andere Welt findet als die, die sie zurückgelassen haben. Sie fühlten sich verloren und machten sich auf die Reise, um diese neue Welt wiederzuentdecken. Jeder Song erzählt einen neuen Teil der Welt, die sie entdecken, eine viel dunklere Welt, als sie zurückgelassen hatten.
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- Artist: Gone Cosmic
- Album: Send for a Warning, the Future's Calling
- Label: Grand Hand Records
- VÖ: 02.09.2022
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GONE COSMICs zweites Album „Send for a Warning, the Future’s Calling“ mit neun Heavy-Psych-Hymnen, die entwickelt wurden, um die akustischen Synapsen der Hörer herauszufordern, wurde im November 2020 in den OCL Studios aufgenommen. Produziert, gemischt und aufgenommen wurde es von Josh Rob Gwilliam (Ghosts of Modern Man, JJ Shiplet, Michael Bernard Fitzgerald) und gemastert vom Grammy-prämierten Mastering Engineer Brian „Big Bass“ Gardner (Dr. Dre, David Bowie, Outkast, Die Melvins, Rush).
Im mittlerweile breitgefächerten Blues-Rock-Universum ist dieses zweite Album der Band mit einem doch stark nach Blues Pills riechenden Charakter etwas beliebig und eintönig geraten. Hier gibt es mittlerweile viele andere und spannendere Acts.
Über das Album sagt die Band: „Während unsere Welt im Kontext einer globalen Pandemie, sozialer Isolation und sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeiten weiterhin Neuland betritt, wurde ‚Send for a Warning, the Future’s Calling‘ geschrieben, um diese Erfahrungen gleichzeitig zu erforschen Diese Themen sind in dieser Sammlung von Songs konsistent und bilden die Grundlage der musikalischen Botschaft der Band, mit der Absicht, einen positiven und tiefgreifenden Einfluss auf Zuhörer und Community-Mitglieder auszuüben."
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- Artist: Sermon
- Album: (unknown)
- Label: Earache Records
Bis vor einigen Tagen war mir die Band Sermon aus der türkischen Touristenhochburg Izmir noch kein Begriff. Nach einer kurzen Anfrage der Band nach einer Hörprobe, war das Ergebnis: bisher wurden lediglich drei Songs veröffentlicht, ein Album ist in der Pipeline und ein Labelvertrag hat der Dreier bei dem renommierten Earache Records mittlerweile auch in der Tasche.
Die drei vorliegenden Songs bewegen sich im Doom und Death Metal Bereich, gefallen durch die genretypischen Arrangements und die atmosphärische Dichte.
Überzeugt Euch einfach selbst und freut Euch mit uns auf das kommende Album.
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- Artist: Glassing
- Album: Dire And Sulk
- Label: Medication Time Records / Brutal Panda Records
- VÖ: 26.08.2022
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Austins Post-Metal- und Post-Hardcore-Maestros GLASSING veröffentlichen heute ihre 7''-EP "Dire and Sulk". „Dire and Sulk“ ist ihre erste Aufnahme seit dem von der Kritik gefeierten Album „Twin Dream“ aus dem Jahr 2021; sie zeigt die Band in ihrem gewalttätigsten, chaotischsten Zustand und bietet dennoch Momente von raffinierter Klarheit und deprimierender Schönheit, die das texanische Trio als Architekten einer neuen Welle in der harten Musik weiter festigen.
Die beiden Stücke liegen eher im Bereich von Black Metal als im Genre Post Metal/Hardcore. Vielleicht ist das dem frischen Blut in Form von Drummer Scott Osment (Deaf Club, Weak Flesh) zu verdanken. Osments erste Aufnahme mit Glassing zeigt, wie er die Songs in eine erschreckend schwere Form bringt. Gitarrist Cory Brim und Sänger/Bassist Dustin Coffman sind ihm in Sachen Intensität ebenbürtig und machen „Dire and Sulk“ zur bisher direktesten und härtesten Glassing-Veröffentlichung.
„Dire and Sulk“ wurde von Glassing und Andrew Hernandez produziert, aufgenommen und gemischt von Andrew Hernandez in den 12th Street Studios und gemastert von Will Killingsworth bei Dead Air. Grafik wurde von Piper Ferrari entworfen.
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- Artist: Bastille
- Album: Give Me The Future / Dreams Of The Past & Other People's Heart Ache
- Label: Universal Music
- VÖ: 26.08.2022
Anfang des Jahres veröffentlichten Bastille ihren von Kritikern und Fans gleichermaßen bejubelten Longplayer „Give Me The Future“ – ein Album, das die Zuhörer in ein futuristisches Wonderland ohne Barrieren entführt hat. Nun hat die Band das Album durch zwei weitere Parts erweitert und diesen den Titel „Give Me The Future + Dreams Of The Past“ gegeben, enthalten sind neue Songs, Kollaborationen, Coverversionen und Neuauflagen in eigener Albumlänge. „Dadurch, dass wir diese Version veröffentlichen, wollen wir das Bild vervollständigen und das machen, was wir mit diesem Album ursprünglich vorhatten – man kann sich seine eigene Welt aussuchen“, so Frontmann Dan. „Man kann sich in die Idee der Zukunft und einer elektronischen Welt vertiefen oder sich mit der Vergangenheit beschäftigen – weg von moderner Technologie, hin zu Erinnerungen und hin zu nostalgischen Gefühlen – sowohl thematisch als auch musikalisch. Oder man kann sich auch für die Flucht auf den Dancefloor entscheiden.“
Das Originalalbum ist Teil Eins der Veröffentlichung, Teil Zwei greift teilweise die Themen des Originals auf, vertieft sich in einige der Songs angesichts unserer Abhängigkeit von modernen Technologien und den unbegrenzten Möglichkeiten, die das Web bietet. Der dritte Teil „Other People’s Heartache“ ist eine Art Rückkehr zur Mixtape-Serie der Band und somit offen für Kollaborationen, Coverversionen und konzeptfreier Kreativität aller Art. Die neuen Songs machen den Link zwischen Zukunft und Vergangenheit deutlich und heben die Möglichkeiten hervor, dass man sich der Vergangenheit genauso zuwenden kann wie der Zukunft. Beispielhaft dafür ist das Graceland-inspirierte “Family Ties”. Darin geht es um Dans Erinnerungen daran, wie er seine verstorbene Tante in Südafrika besuchte. Der warme Sound bildet einen Gegenpart zu futuristischeren Klängen, wie den der neuen Single „Revolution“. Dieser Track war immer einer der Herzstücke von „Give Me The Future“ und wurde durch die Quincy Jones und The Weeknds Produktion „Can’t Feel My Face“ inspiriert. „Im Refrain geht es um die Intimität von menschlichen Beziehungen im Zusammenhang mit futuristischen Szenarien. Aber es geht auch um den Gedanken, dass diese umsichtigen Menschen versuchen die Welt auf eine positive Weise zu verändern“, so Dan. “Ich bin total überwältigt von solchen Menschen – wenn Du dazu gehörst und ein Initiator, Aktivist oder Wissenschaftler bist, dann bist Du in der Lage, Dir eine Version der Zukunft vorzustellen, die besser ist als das, was gerade passiert. Dann hast Du auch die Energie Dinge zu verändern, neben all den anderen Dingen, die das Leben von dir abverlangt. Deshalb möchte ich diese Leute und ihre Ideen motivieren bevor es zu großen Veränderungen kommt. Sie haben diese kleinen Veränderungen im Sinn, eine Änderung der Perspektive und Sichtweise, die dann automatisch zu etwas Größerem führt.“ Seit der Veröffentlichung ihres Albums, haben es Bastille geschafft ihre Vision in ausverkauften Live-Venues zum Leben zu erwecken. Und genau so soll es jetzt auch mit der Veröffentlichung von „Give Me The Future + Dreams Of The Past“ weitergehen.
Selten schafft es ein mainstreamiges Popalbum mich zu überzeugen, aber hier werden eingängige Airplay-Melodien mit Weltmusikeinflüssen, Singer/Songwriter-Einschlägen und Dancehall-Versatzstücken gemischt, so dass ein ungleich kurzweiliges Popalbum entsteht, dem man sich schlecht entziehen kann, wenn man denn Blicke über die gewohnten Genre-Tellerränder wagt.
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- Artist: Sigh
- Album: Shiki
- Label: Peaceville
- VÖ: 26.08.2022
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„Shiki“, ein Opus aus dunklem und vielseitigem Black Metal, eingehüllt in traditionelle östliche Einflüsse, markiert das neueste Kapitel im Sigh-Erbe und enthält einige der härtesten und dunkelsten Materialien der Band seit einigen Jahren; ein feiner Hybrid aus manchmal primitivem Black Metal, der mit frühen Einflüssen wie Celtic Frost verwandt ist, inmitten epischer melodischer Heavy-Metal-Riffs und Soli. Es wird Dich auf eine Reise durch das Seltsame und Psychedelische mitnehmen und während ihrer gesamten Karriere eine ganze eklektische Mischung aus Genrestilen und Experimenten einbeziehen. Hervorzuheben, dass Sigh eine wichtige kreative Kraft im Avantgarde-Bereich geblieben ist, während es seine Wurzeln der alten Schule bewahrt hat.
Wem nicht vor dem Blick über den Tellerrand graut, der ist hier bestens aufgehoben. Sigh waren schon immer etwas Besonderes im Genre Metal und sie werden es auch wohl immer bleiben. Angst vor Schrägem darf man nicht haben, aber genau das macht dieses Projekt zu einem musikalischen Erlebnis.
Zu Mirai und Dr. Mikannibal gesellen sich für diese Veröffentlichung Frédéric Leclercq von Kreator, der US-Schlagzeuger Mike Heller von Fear Factory und Raven sowie ein Auftritt des langjährigen Mitglieds Satoshi Fujinami am Bass. „Shiki“ wurde in mehreren Studios aufgenommen und von Lasse Lammert in den LSD-Studios in Deutschland gemischt und gemastert. Das Album verwendet eine ganze Reihe von Instrumenten, um den Kompositionen und der unheimlichen Atmosphäre weitere Textur und Dynamik zu verleihen, darunter traditionelle orientalische Instrumente wie die Shakuhachi- und Sinobue-Flöten.
Das Wort „Shiki“ selbst hat im Japanischen verschiedene Bedeutungen wie vier Jahreszeiten, Zeit zu sterben, Orchester leiten, Zeremonie, Motivation, Farbe. Die beiden Hauptthemen des Albums sind „Vier Jahreszeiten“ und „Zeit zu sterben“. Das Konzept und die Grafik basieren auf einem traditionellen japanischen Gedicht, und auf „Shiki“ erkundet Mirai, wie er selbst in dieser Lebensphase den Herbst und den kommenden Winter durchlebt und fühlt sich so in die gegensätzlichen sentimentalen Gefühle ein, die beim Betrachten von Kirschblüten (ein Symbol des Frühlings) entstehen.
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- Artist: Janou
- Album: Fluid Ground
- Label: Skip A Beat / Kontor New Media
- VÖ: 26.08.2022
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Mit "Fluid Ground" (EP) präsentiert Janou eine Sammlung verschiedener, neuer Tracks. Es geht um das Danach, um die Zukunft, um das Ungewisse. Es geht um lose Enden und um die Neugier auf das Kommende. Das Gefühl, wenn einem die Welt, die man kennt, wie Wasser durch die Finger rinnt, nennt sich "Fluid Ground". Janou stellt Fragen, aber voller Hoffnung und einer gewissen Aufbruchstimmung. Es siegt die Freude auf das Neue über den Schmerz des Vergangenen. Diese positive Atmosphäre der Texte spiegelt sich in der ehrlichen Produktion der Tracks wider.
Beim ersten Durchlauf war es kaum zu fassen, dass solche Popmusik doch noch aus heimischen Gefilden kommen kann, denn die Produktion und die Leichtigkeit im Ungang mit moderner Popmusik, tanzbaren Elementen, souliger Stimme und tiefgehenden Lyrics ist nun wirklich nicht unbedingt ein Markenzeichen deutscher Musikwertarbeit.
Janou bestehen aus Jana Hohmann und Marius Tilly. Kennengelernt haben sich die zwei in einer Kneipe. Mitten im Ruhrpott. In Bochum. Nicht unbedingt der musikalische Hotspot der Republik. Doch gerade das reizt die beiden. Erobere mal die Musikwelt aus Bochum heraus. Einer hats geschafft, das ist lange her. Nun machen sich Janou auf, dieses Wunder zu wiederholen. Auf musikalische Vorbilder und Referenzen angesprochen, erzählt Janou gerne von dem Journalisten, der sie in einer Rezension mit Bands verglichen hat, von denen Marius nie zuvor gehört hatte. Sie gehen auch hier einen eigenen Weg aus Gefühl und Technik, Akustik und Elektro und authentischen Texten über die Rutschpartie des Lebens. Davon kann Januo aus erster Hand eine Menge berichten.
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- Artist: Lonely Robot
- Album: A Model Life
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 26.08.2022
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Als einsamer Kämpfer an der Front der Kreativität steht John Mitchell seit Jahrzehnten an der Spitze des zukunftsorientierten und progressiven Rock. Als Mitglied solch angesehener Prog-Ensembles wie It Bites, Arena, Frost* und seiner eigenen Projekte Kino und The Urbane hat er sich zu einem einzigartig wichtigen Beitrag zur modernen Szene entwickelt, während seine Referenzen als Produzent unzähliger zeitgenössischer Rock-Acts unbestreitbar sind . Aber seit 2015 operiert John unter dem Namen Lonely Robot: ein Soloprojekt, das es ihm ermöglicht hat, seine eigene musikalische Vision durch einige der lebendigsten und faszinierendsten Musikstücke seiner bisherigen Karriere voll zum Ausdruck zu bringen.
Waren die ersten vier Lonely Robots wehmütige, Science-Fiction-beeinflusste Beobachtungen über den Stand der Dinge, so ist A Model Life vielleicht verständlicherweise von den Ängsten und ominösen Vorzeichen des gegenwärtigen, realen Lebens durchdrungen. Wie John erklärt, haben die neuen Songs etwas mehr Dreck unter den Fingernägeln als alle ihre Vorgänger.
Ein Album, das vor Frustration über den Stand der Dinge strotzt, während es unerbittlich an den Emotionen zerrt, A Model Life ist eindeutig das ehrlichste und verletzlichste Lonely Robot-Album bisher. Vom Opener Recalibrating, der über die Nachwirkungen einer zerbrochenen Beziehung nachdenkt, und Digital God Machine – eine Hommage an Keyboard-Krieger überall, über das Boys-Don’t-Cry-Pathos von Rain Kings bis hin zum absurd bewegenden Duty Of Care zum Thema Adoption, diese neuen Songs liefern einen verstreuten, aber zutiefst emotionalen Soundtrack zu einer rastlosen und unsicheren Welt.
John Mitchell liefert mit seinem fünften Album einen tiefsinnigen und herzzerreißenden Soundtrack zum Hier und Jetzt und für den kommenden Herbst, jedoch nie ohne das Licht am Ende des Tunnels aus den Augen zu verlieren.
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- Artist: Child Of Caesar
- Album: Spirit & Liberation
- Label: Dr. Music Records
- VÖ: 26.08.2022
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2011 versammelte André Marcussen eine illustre Riege von Musikern aus dem Metal Underground um sich, darunter Autumn Eyes Sänger Daniel Mitchell, um seine Vision von Metal jenseits des Mainstreams zu verwirklichen. Vier Jahre später machten CHILD OF CAESAR auf ihrem Debüt „Love In Black“ erstmals mit düsterem, avantgardistischem Gothic Metal auf sich aufmerksam. Nun erscheint endlich der Nachfolger „Spirit & Liberation“ und zeigt eine vielschichtigere Band, die mit ihrem schonungslos wilden Dark Metal Kaleidoskop für Furore sorgen wird. Neu am Mikro ist Patrick Pagliaro, der sich genau wie Bassist Tobias Habel mit den Bands Slomind und Bunghole einen Namen gemacht hat. Weiter mit dabei ist Gitarrist Christopher F. Kassad (Ex-Jesus On Extasy, Aeranea) und Felix Haun (Karabooza) sorgt für ordentlich Druck an den Kesseln. CHILD OF CAESAR haben ein vielschichtiges Meisterwerk sinistrer Gothic Metal Tonkunst mit tief-schürfenden Lyrics über sensible Gedanken zum Leben und Tod geschaffen, dessen Artwork von dem herausragenden Künstler Eliran Kantor gemalt wurde, der mit beeindruckenden Cover-Ölgemälden für Bands wie Kreator, Tristania oder My Dying Bride für Furore sorgte.
Stark von den 90ern beeinflusster Gothic Metal gepaart mit schwermütiger Melancholie und Zerrissenheit bildet die Basis. Auf dem neuen Monument „Spirit & Liberation“ spielen auch Punk und Black Metal Einflüsse eine Rolle und verleihen dem Fundament so raue und wilde Momente. Die neuen Songs bringen den humanistischen Grundton von André Marcussens Projekt mit seiner Hommage an eine reife Welt ohne Götter und Religion auf eine andere Ebene. Liebhaber düsterer Alben mit einem 90er Dark Metal Feeling werden leuchtende Augen bekommen, wenn sich dieses bedrohliche Album in ihren vier Wänden akustisch entfaltet.
Wer sich nach dem alten Stoff von Tiamat sehnt, der hat hier einen Longplayer mit viel Potenzial zur Dauerrotation.
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- Artist: Patroness
- Album: Fatum
- Label: Necktwister
- VÖ: 04.06.2022
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Bereits im Juni erschien das Full-Length-Debürtalbum "Fatum" der Belgier Patroness. Ihr Stil pendelt sich irgendwo zwischen Doom, Sludge und Black Metal ein und wird Fans von Katatonia, Solstafir, Paradise Lost oder Alcest erfreuen. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Dass es sich um ein Debütalbum einer Band handelt, die sich erst 2019 neu erfunden hat, ist diesem kaum anzumerken.
Mit ihrem „dunklen, geschwärzten Metal“ wollen Patroness die Emotionen der Verzweiflung und des Gefühls, in dieser Welt verloren zu sein, in bedeutungsvolle, durchdachte Songs übersetzen.
Anfang 2019 beschlossen Guy (Sänger), Tom (Gitarren), Nicholas (Gitarren) und Steven (Bass), das Ruder herumzureißen und das Konzept ihres bisherigen Musikprojekts komplett zu ändern. Es dauerte nicht lange, bis die Band mit Frank Rotthier ins Studio ging, um ihre erste EP „Pyre“ aufzunehmen.
Mit „Pyre“, einer EP mit 4 Tracks und Einflüssen aus Doom und Post-Black Metal, erreichte die Band bald ein ganz neues Publikum. Die EP wurde von Publikum und Presse gut aufgenommen.
Trotz der Tatsache, dass „Pyre“ kurz vor der ganzen Covid-Situation veröffentlicht wurde, gelang es Patroness, 2020 und 2021 eine große Anzahl von Shows zu spielen, darunter einige Shows in Deutschland und der Schweiz.
Im Frühjahr 2020 beschloss die Band, sich von ihrem bisherigen Schlagzeuger zu trennen, und hieß Jannes in der Patroness-Familie willkommen. Aufgrund der Erfahrung, des Tatendrangs und der Musikalität von Jannes wurden in rasantem Tempo neue Songs geschrieben.
Ende 2021 nahm Patroness „Fatum“ auf, das erste Album der Band in voller Länge. Zusammen mit Yarne Heylen (Carnation, Project Zero Studio, Y-Productions) ist es ihnen gelungen, ein schönes, aber solides und beeindruckendes Metal-Album aufzunehmen, neue Sounds zu erforschen, intime musikalische Parts mit harten Riffs zu kombinieren und klaren Gesang mit verzweifelten Schreien und Growls zu mischen. Die Band nimmt den Hörer mit auf eine dunkle Reise, mit einem kleinen Schimmer unerreichbarer Hoffnung. Sie beschreiben das Album gerne als „großartig und cineastisch“.
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- Artist: Provectus
- Album: Postero Mundi
- Label: Necktwister
- VÖ: 21.05.2022
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Provectus ist eine Black Metal-Band der alten Schule, die 2015 in Vosselaar, Belgien, gegründet wurde. Verwurzelt in den Köpfen von Tempore Anomalia und Obitus, neigt die Band dazu, den Geist des Old School Black Metal wiederzubeleben und sich von den modernen Fusionen und endlosen Subgenres zu distanzieren. Sie konzentrieren sich darauf, qualitativ hochwertigen Black Metal der 90er Jahre zu kreieren und dabei eine Vielzahl von lyrischen Themen zu behandeln. In den Anfängen ihrer Existenz gab es keine Absicht, eine Live-Band zu sein, aber dies änderte sich während des Schreibens der ersten Songs. Roach (Bass) stieß Ende 2016 zur Band und machte Provectus zu einem Trio.
Das Album strotzt vor geradlinigem, kompromisslosem Black Metal der alten Schule und verdient aus diesem Grund schon Beachtung.
Bevor sie 2021 bei Necktwister unterschrieben, veröffentlichten sie ein Album: Existential Delusion (2018).
Das Album wurde in ihrem eigenen Proberaum in echter Black-Metal-Manier aufgenommen, wobei sie dazu neigten, es roh und sich selbst treu zu halten. Legion Soundworks unterstützte die Band bei diesem Prozess und übernahm das Mixing und Mastering des Albums. Existential Delusion wurde im Februar und April 2018 sowohl digital als auch in einer CD-Digipack-Version veröffentlicht.
Provectus spielt einen rohen Stil des Black Metal, brutal, aber dennoch melancholisch und nicht oft von Trauer angetrieben. Die Band wurde von frühen Black-Metal-Pionieren wie frühen Immortal und Dissection inspiriert. Die existenziellen Bedingungen und Fragen der Menschheit nähren die lyrischen Themen, verbunden mit einer Vielzahl philosophischer Exkursionen.
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- Artist: Malfested
- Album: Unethical Creations
- Label: Necktwister
- VÖ: 10.06.2022
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Im Jahr 2020, dem Jahr der großen Seuche, rief ein heimlicher Nekromantenkult Malfested aus der Unterwelt an. Nachdem Malfested die Überreste früherer totgeborener Projekte ausgegraben hatten, ließen sie „Shallow Graves“ nur wenige Wochen nach der Gründung der Band auf die Welt los und veröffentlichten es am Tag der Toten (02.11.2020). Sechs gut aufgenommene Songs, die diejenigen, die es wollen, mit ihrer einzigartigen Mischung aus Death Metal überzeugen. Heftiges Riffing im Wechsel mit eindringlichen Melodien und atmosphärischem Doom. Ein Konzeptalbum, das eine epische Geschichte über einen großen Kampf zwischen Menschen und Untoten erzählt.
Immer noch von der anhaltenden Seuche unter Quarantäne gestellt, erkundeten Malfested ihren Sound weiter, um ihr nächstes Monstrum „Unethical Creations“ zu erschaffen und es 2022 auf die Welt zu bringen.
Dieses Konzeptalbum erzählt eine dunkle Geschichte über einen genialen Wissenschaftler, der zu seiner Zeit aufgrund seiner unethischen Art nicht geschätzt wurde. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, die perfekte Seuche zu erschaffen, um sie auf die Welt loszulassen ...
Malfested spielen Death Metal der alten Schule und mixen neuzeitlichere Death Parts mit ein. Wer auf Bands wie Cannibal Corpse, Death, Morbid Angel oder Deceide steht, dem wird hier die Fortsetzung dieser großen Death Metal Ära geboten.
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- Artist: Spirit Adrift
- Album: 20 Centuries Gone
- Label: Century Media Records
- VÖ: 19.08.2022
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Am 19. August erschien das Album "20 Centuries Gone" von Spirit Adrift mit zwei Eigenkreationen und sechs Coverversionen.
Geht man mit dem Anspruch an das Werk heran, so stellt man fest, dass es sich um ein kurzweiliges, modern klingendes Rockalbum handelt, das sich aus den verschiedensten Rock/Metal-Ären der letzten 50 Jahre speist und diese Werke ins Hier und Jetzt transportiert.
Geschenkt, dass die Anhänger der jeweilig gecoverten Bands alles als Blasphemie betiteln. Für den ein oder anderen jüngeren Hörer wird sich mit diesen Coverversionen vielleicht ein Zugang zu den Originalen und damit ein ganz neuer Zugang zur musikgeschichtlichen Entwicklung des Rock und Metals eröffnen.
SPIRIT ADRIFT-Mastermind Nate Garrett kommentiert:
„Ich dachte immer, es wäre eine coole Erfahrung, einige Songs von Bands aufzunehmen, die grundlegend für die DNA von SPIRIT ADRIFT sind. Diese Entscheidungen sind für mich offensichtlich, aber vielleicht unerwartet für die Fans. Das Ganze hat viel Spaß gemacht. Eine Band wie Lynyrd Skynyrd ist vielleicht nicht das Erste, woran man denkt, wenn man die Einflüsse von SPIRIT ADRIFT betrachtet, also wurde es für mich zur Aufgabe, herauszufinden, wie man diese großartigen Songs würdigt, aber im unverwechselbaren SPIRIT ADRIFT-Stil. Um das Ganze noch spezieller zu machen, habe ich diese Einflüsse kanalisiert und zum Auftakt ein paar neue Songs geschrieben. Es gibt einen Text in „Sorcerer’s Fate“, der erwähnt, dass „Vergangenheit und Zukunft beide aufeinander abgestimmt sind“, und das wurde hier zum Konzept. Das Ganze wird in umgekehrter chronologischer Reihenfolge dargestellt. Auf diese Weise bekommst du ein Gefühl dafür, wohin die Reise von SPIRIT ADRIFT geht, aber du wirst auch auf eine Zeitreise durch unsere grundlegendsten Einflüsse mitgenommen. Ich hoffe, es gefällt euch allen!“
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- Artist: Dead Man's Eyes
- Album: III
- Label: Tonzonen Records
- VÖ: 19.08.2022
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Ähnlich wie bei ihrem Vorgängeralbum Words Of Prey (2018) und ihrer Debüt-EP Meet Me In The Desert (2013) vollzieht die fünfköpfige Band den Spagat zwischen den Genres. Diesmal mehr denn je.
Schon der Albumtitel verrät die Intention der Band. Drei Bundles mit jeweils drei Songs werden derzeit auf das schwarze Vinyl ihrer dritten Veröffentlichung gepresst. Jedes der Bundles steht für ein Genre, das die Entwicklung der Band prägt. Mal braucht es Lap Steel, Bluesharp und Jazzbesen, mal muss die Kehle nach Blut schmecken, damit der Sound der Vision des Quintetts entspricht. Ihren Stil beschreiben die fünf ganz einfach als „stets im Wandel, mit einem festen Zuhause“.
Geht die Reise im ersten Drittel des Langspielers mit Country und Folk los, so versieht man sich im zweiten Teil in der psychedelischen Surf- und Nouvelle Vague Szene, um dann im letzten Teil ganz bodenständig die Entwicklung des Blues zum Garagerock zu vollziehen.
Langeweile kommt bei diesem Album nicht auf, wie sollte es auch bei einem Output aus dem Hause Tonezonen anders sein.
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- Artist: Orthodox
- Album: Learbing To Dissolve
- Label: Century Media Records
- VÖ: 19.08.2022
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Metal der neueren Spielarten zielt in vielerlei Hinsicht darauf ab neben kleinen, akzentuierten Extrem-Metal-Einlagen viel Emo-, Singalong- und Pit-fähiges Material zu verarbeiten, um eine möglichst breite Masse im Metalspektrum abzugreifen.
Diesem Trend widersetzen sich Orthodox, in dem sie bei ihrem dritten Studiowerk "Learning To Dissolve" konsequent auf die Emo-Schiene verzichten und mit tiefgestimmten Gitarren eher auf die Nackenbrecher-Varianten des Nu angelehnten Mixes mit einer ordentlichen Portion Death Metal setzen.
„Von Anfang an sind wir in unsere eigene Richtung gegangen, egal was andere dachten“, sagt Adam. „Wir sind nicht mit Hardcore aufgewachsen. Wir sind mit Bands wie Linkin Park und System of a Down aufgewachsen.“ Mit „Learning to Dissolve“ haben sich diese Einflüsse zu einem Sound verfeinert, der eindringlich und unvergesslich ist, vom Eröffnungstrack des Albums „Feel It Linger“ bis zum persönlichen und klanglichen Zusammenbruch des Schlussstücks „Voice in The Choir“.
Wer auf harten, konsequenten und nicht weichgespülten Metal steht, der ist bei diesem Werk von Orthodox gut aufgehoben.
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- Artist: All Souls & Fatso Jetson
- Album: Live From Total Annihilation
- Label: Ripple Music
- VÖ: 19.08.2022
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Ripple Music präsentiert das Split-Album „Live From Total Annihilation“ mit den legendären Palm-Desert-Rockern FATSO JETSON und den L.A.-Alternative-Rockern ALL SOULS. Beide Bands sind unverzichtbare Acts der kalifornischen Rockszene – sie teilen das Talent von Tony Tornay am Schlagzeug – mit Mitgliedern, die an Josh Hommes gefeierten Desert Sessions teilgenommen haben. Diese Doppelaufführung wurde während der Pandemie in den Total Annihilation Studios in Los Angeles aufgenommen und im Juni 2021 zunächst als „Virtual Volumes“ online uraufgeführt.
Für Fans des staubtrockenen US-amerikanischen Desertrocks mit psychedelischem Einschlag ist diese Split-LP mit Sicherheit ein Juwel. Die Songauswahl hätte etwas energetischer ausfallen dürfen. So hat das Album einige Längen.
FATSO JETSON ist eine legendäre amerikanische Desertrockband aus Palm Desert, Kalifornien, die 1994 von den Yawning Man-Mitgliedern Mario Lalli und Larry Lalli zusammen mit Tony Tornay gegründet wurde. Sie werden oft als die Väter des Desert Stoner Rock bezeichnet, der später durch ihre etwas jüngeren Nachbarn Kyuss und später Queens of the Stone Age berühmt wurde.
ALL SOULS wurden im Winter 2016 in Los Angeles von Tony Tornay (Fatso Jetson, Desert Sessions, Deep Dark Robot mit Linda Perry), Antonio Aguilar und Meg Castellanos (beide Totimoshi) gegründet und tourten bereits mit Tool, The Jesus Lizard, Melvins und Meat Puppets. All Souls schreiben Songs, die lyrisch dunkel sind, durchdrungen von einem einzigartigen Stil und einer Perspektive auf den Zustand der heutigen Welt, die Brücken in große offene Räume schlagen, um neue Ödländer zu entdecken und schließlich von der Dunkelheit ins Licht zu treten.
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- Artist: Five Finger Death Punch
- Album: AfterLife
- Label: BETTER NOISE MUSIC
- VÖ: 19.08.2022
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AfterLife ist der mit Spannung erwartete Nachfolger ihres 2020 erschienenen Albums F8 das weltweit auf Platz 1 der Rockcharts landete und in die Top 10 der Mainstream-Charts in den USA, Österreich, Australien, Kanada, Finnland, Deutschland, Schweden, der Schweiz, Großbritannien und weiteren Ländern einstieg (#2 in den offiziellen deutschen Charts, #2 in Österreich und #2 in der Schweiz). AfterLife wird als CD, Digital, Vinyl und Kassette erhältlich sein.
FFDP sind aus der Modern Metal Szene nicht mehr wegzudenken. Sie liefern ab auf konstant hohem Niveau. Nicht jeder Track zündend auf dem ein oder anderen Album, wie auch hier, aber das tut dem Album in Gänze als grundsoliden FFDP-Output keinen Abbruch. Die Massen werden wieder begeistert sein, airplay- und charttaugliche Songs sind auch wieder dabei, ohne jedoch sich gar so anzubiedern wie viele andere Bands (siehe I Prevail).
“AFTERLIFE was hands down my favorite record to make” sagt 5FDP-Gitarrist Zoltan Bathory und fährt fort: “It is our ninth album so at this point, we have legions of loyal fans, and our signature sound is more than established. It became its own island, our ground zero we operate from and we can always come back to. So when we started this record, there was an excitement of impending musical adventures, we knew we could step away as far as we wanted to, there was a freedom of truly “anything goes.” This resulted in an album that is way more diverse than our previous ones, while it feels more unified, because there is a framework of overarching stories in Ivan’s lyrics and interconnecting musical motifs between songs. It was not planned as a concept album, but we were so hyper-focused on painting a complete picture, it somehow feels like one... We are very proud of it and are just as impatient as the fans waiting for the release, can’t wait to share it.”
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- Artist: I Prevail
- Album: True Power
- Label: Fearless Records
- VÖ: 19.08.2022
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Selbst gemacht, selbst definiert und auf einem Weg, der ganz ihr eigener ist, sind I Prevail bereit, ihre WAHRE KRAFT anzunehmen.
Das Platin-zertifizierte und zweimal GRAMMY-nominierte Rock-Kraftwerk I Prevail aus Michigan – Brian Burkheiser (Gesang), Eric Vanlerberghe (Gesang), Steve Menoian (Gitarren/Bass), Dylan Bowman (Gitarren) und Gabe Helguera (Schlagzeug) – sind zurück mit ihrem dritten Full-Length-Album auf Fearless Records.
Das Album schlägt voll in die US-amerikanische Modern-Metal-Core-Kerbe und präsentiert geschickt verwoben verschiedene Genres, um möglichst viele Zielgruppen und potenzielle Zielgruppen anzusprechen. Und genau das ist der Knackpunkt des Albums. Die Arrangements der Songs sind zu sehr durchstrukturiert und ganz gezielt auf Billboard ausgerichtet und produziert. Es fehlt irgendwie an Ecken und Kanten.
I Prevail erreichte Arena-Niveau und erhielt zwei Grammy-Nominierungen – „Bestes Rock-Album“ für „Trauma“ und „Beste Metal-Performance“ für die überwältigende Lead-Single „Bow Down“. Bis heute haben sie mehr als 2,7 Milliarden globale Streams gesammelt, nähern sich 350 Millionen YouTube-Aufrufen und sahen ihre Single „Hurricane“ im Jahr 2020 an der Spitze der Mainstream-Rock-Airplay-Charts von Billboard: damals offiziell der Top-Song im US-Rockradio.
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- Artist: CoppiCat
- Album: Widerstände
- Label: recordJet
- VÖ: 19.08.2022
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CoppiCat alias Rafael Triebel veröffentlicht mit "Widerstände" sein Debütalbum. Das Album spielt irgendwo zwischen Indie-Pop und Singer/Songwriter und immer wieder mit dieser typisch hauptstädtischen Melancholie. Damit wirkt das Album musikalisch leider auch etwas beliebig.
CoppiCat ist mit Berlin sehr verbunden. Er ist hier geboren, aufgewachsen und hat sich nach der Coppistraße in Lichtenberg benannt, in dem einst sein eigens ausgebautes Studio stand, aus dem er nach zehn Jahren rausgeschmissen wurde. In seinem sehr persönlichen und „kiezigen“ Debütalbum „Widerstände“ werden in fast jedem Lied kleine Details besungen, die diese Stadt für ihn ausmachen oder einmal ausgemacht haben - ohne dabei Berlin als Floskel zu benutzen. Er besingt u.a. die Veränderungen in seiner Langzeitbeziehung parallel zur Veränderung des Stadtbildes und lässt seiner Wut über den Studiorausschmiss freien Lauf. Da in Zeiten von Streaming selbst größere Bands nicht mehr von der eigenen Musik leben können, versöhnt sich CoppiCat im Song „Triff mich beim Reparieren“ mit seinem Brotjob als Elektrotechniker. Er weiß, dass er mit deutschsprachiger Indiemusik nicht genug Geld verdienen kann, um davon leben zu können. Die Elektrotechnik ermöglicht es ihm, frei und unabhängig Musik machen zu können ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Gleichzeitig will er mit dem Lied Widerstand gegen die Wegwerfgesellschaft leisten, denn „reparieren heißt für alte Sachen, sie fit für die Zukunft zu machen...“. Auch der Albumtitel ist mehrfach interpretierbar, denn Widerstände sind auch Bauelemente der Elektrotechnik.
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- Artist: Mammoth Volume
- Album: The Cursed Who Perform the Larvagod Rites
- Label: Blues Funeral Recordings
- VÖ: 19.08.2022
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Die schwedischen Urahnen des Stoner-Prog MAMMOTH VOLUME kehren mit ihrem Comeback-Album des genreübergreifenden Heavy-Fusion-Rock zurück! Bereit, die Welt mit massiven Riffs, unerwarteter Instrumentierung mit jazzigen Wechseln, eckigen und unwiderstehlichen Hooks und herrlich dunklen Vocals zu überrumpeln, bleibt der Ansatz von Mammoth Volume völlig einzigartig, genau wie damals, als dieses innovative Quartett vor zwei Jahrzehnten in den frühen Tagen des Stoner-Rock-Genres regierte. „The Cursed Who Perform The Larvagod Rites“ wird garantiert Fans jeder Sub-Nische im rifflastigen Underground verblüffen und begeistern!
Mammoth Volume wurde 1996 in der kleinen schwedischen Stadt Lysekil während einer Aufnahmesession gegründet, bei der Daniel Gustafsson der Künstler und Nicklas Andersson der Toningenieur war. Bei der Session war auch Nicklas‘ Bruder Jörgen (damals bekannt als DER Metal-Sänger in Lysekil). Ein Freund der drei, Kalle Berlin, wurde eingeladen, die Besetzung der neuen Band am Bass zu vervollständigen, einem Instrument, das er zuvor noch nicht gespielt hatte. Ein wirklich bescheidener Anfang. Zu dieser Zeit war Stoner Rock in Schweden neu, cool und entzündete sich, und Mammoth Volume versuchte sofort, sich zu differenzieren. Proggy-Passagen, ungewöhnliche melodische Phrasierungen, jazzige Breaks, zwielichtige Tempowechsel und wehmütige Balladen wurden zu Markenzeichen ihres Sounds.
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- Artist: Dez Dare
- Album: Ulysses Trash
- Label: CH!MP Records
- VÖ: 19.08.2022
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Das neue Album Ulysses Trash baut auf der Dichotomie der Klarheit in der uns präsentierten Welt auf und dem Nihilismus, sein Leben ohne Kontrolle zu akzeptieren. Ulysses ist ein Held. Ein Anführer. Ulysses bedeutet aber auch der Zornige, der Hasser. Es gibt eine allgegenwärtige Bewegung unter unseren Anführern, die sich für destruktives Verhalten einsetzen und lächeln, während sie alles auf ihrem Weg zerstören. Sich als Retter präsentieren, während sie die Menschen, denen sie dienen, angrinsen und schädigen. Wir werden nicht nur von unseren Führern belogen, sondern wir belügen uns selbst. Rechtfertigungen, die es uns ermöglichen, uns bei unseren Entscheidungen besser zu fühlen. Die Lügen, die wir uns einreden, um zu überleben.
Dieses Album ist ein offener Brief, um unseren Platz in dem Ökosystem, in dem wir existieren, anzunehmen und zu verstehen, wo wir in das große Schema passen. Sich daran zu erinnern, dass Schönheit in den Kleinigkeiten liegt, den Quanten, aus denen wir alle gemacht sind.
Es ist eine wilde Mischung aus klassischem Garage Rock, psychedelischen Elementen (Hawkwind lassen grüßen), typischen Punk-Riffs der später 1970er, Noise Rock à la Sonic Youth oder Fugazi, repetitiven, schamanischen Rezitationen. 34 fesselnde Minuten über dreizehn Songs aus einem Guss. Wer auf die verschiedensten Rockvarianten der 1970er steht, der ist hier gut aufgehoben und wird dieses Album lieben.
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- Artist: SiX By SiX
- Album: SiX By SiX
- Label: Inside Out Music
- VÖ: 19.08.2022
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Beim ersten Hördurchgang hört sich das Album erfrischend, neu und trotzdem vertraut an. Beim genauen Blick auf das Lineup der Band wird einem klar, dass es sich hier um eine Zusammensetzung von altgedienten Rockmusikern handelt, die hier ihr Debüt in dieser Formation vorstellen: Drummer Nigel Glockler (Saxon), Robert Berry - Bass, Gesang, Keyboard (3 - mit Keith Emerson und Carl Palmer) und Gitarrist Ian Crichton (Saga). Man kannte sich von verschiedenen Projekten (GTR, Asia) und tat sich nun nach vielen Jahren zu diesem Projekt zusammen.
Man hört zwar die jeweiligen Herkünfte der Musiker heraus, aber dennoch entwickeln sie zusammen ihren eigenen Bandstil, der nicht als Coverversion einer bestimmten Band klingt. Alles ist dabei: Stadionrock, retroproggige Strukturen, aber alles so eingängig und doch komplex genug, um in Zukunft viele, viele Runden im Dreher zu verweilen.
Es bleibt spannend, was dieses Trio in Zukunft vorlegt und wie sich eine geplante Tour entwickelt.
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- Artist: The Black Noodle Project
- Album: When The Stars Align, It Will Be Time ...
- Label: Progressive Promotion Records
- VÖ: 22.07.2022
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Seit 20 Jahren entwickelt sich The Black Noodle Project (TBNP) zu einer immer stärkeren Kraft in der alternativen Musikszene Frankreichs und entwickelt seine eigene unverwechselbare Stimme weiter.
TBNP weigern sich beharrlich, dasselbe Album zweimal zu veröffentlichen. Album Nr. 8, das sich bereits von Shoegaze zu New Wave, von Artrock zu Postrock und instrumentalem Prog bewegt, bewahrt den breiten cinematischen Sound und das schwere Riffing von "Code 2.0" und fügt 3 der 6 Tracks gewaltige, weibliche Vocals hinzu, die an die besten Momente von The Gathering erinnern in ihren frühen Jahren.
Die Mischung der Tracks zwischen verträumtem, positiv schwingendem Postrock und New Artrock mit der folkigen Stimme von Sab Elvenia macht dieses Album zu einem Dauerläufer im Player. Mit diesem Album ist dem Bandprojekt von Sébastien Bourdeix sein bisheriges Opus magnum gelungen.
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- Artist: Unprocesed
- Album: Gold
- Label: AIRFORCE1 RECORDS / UNIVERSAL MUSIC
- VÖ: 12.08.2022
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Kaum eine deutsche Metalband wird derzeit so gehypt wie Unprocessed. Ihre Mischung aus Metalcore und Progressive Metal ist in einigerlei Hinsicht neu und auch etwas gewöhnugnsbedürftig, weil man sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen will und somit auf eine breite Hörerschaft aus ist.
Der Erfolg bei den großen Festivals wie Rock am Ring und Rock im Park gibt ihnen recht. Sie scheinen den goldrichtigen Weg eingeschlagen zu haben und vielleicht eröffnet das dem Nischengenre Progressive Metal und somit Bands wie Lepürous und Haken neue Wege.
Technisch ist das Vorgespielte feinste Sahne, allerdings fehlt den Komposition aus meiner Sicht jegliche Emotion und hört sich zu sehr durchkalkuliert an.
Zeitnah zum Release von „Gold“ am 12.08.2022 begibt sich das Quartett als Support für Polyphia auf große Nordamerika-Tournee. Die Konzertreise startet am 28. Juli im texanischen Houston und führt u.a. über New Orleans, New York, Montreal, Chicago, Seattle sowie Los Angeles und findet am 3. September in Austin, Texas ihr Finale. Zeitnah zum Release von „Gold“ am 12.08.2022 begibt sich das Quartett als Support für Polyphia auf große Nordamerika-Tournee.
Die Konzertreise startet am 28. Juli im texanischen Houston und führt u.a. über New Orleans, New York, Montreal, Chicago, Seattle sowie Los Angeles und findet am 3. September in Austin, Texas ihr Finale.
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