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WO FAT kehren mit ihrem siebten Album zurück, einem Album, das ihrer Meinung nach ihr bisher abenteuerlichstes und forschendstes ist! Mit Themen, die sich auf den Kampf um die Zukunft unseres Planeten und unserer Zivilisation beziehen, bezieht sich der Titel „Die Singularität“ auf einen ökologischen Wendepunkt, jenseits dessen eine irreversible Klimazerstörung unvermeidlich ist, sowie auf einen Punkt in der Entwicklung von K.I. und maschinelles Lernen, nach dem alles außer Kontrolle gerät und möglicherweise zur Zerstörung der Menschheit führt. Apokalyptische und Sci-Fi-basierte Ideen dienen als Metaphern für den Kampf um Wahrheit und Realität angesichts von Desinformation, fabrizierten Fakten und kultischem Denken.
Um diesem thematischen Wahnsinn entgegenzuwirken, erschaffen die drei Musikberserker ein musikalisches Monstrum aus Doom, Sludge, Blues und Space Rock, das es mit Verlaub in den Jahrescharts der entsprechenden Genre weit nach oben schaffen kann. Sieben Tracks mit einer Spielzeit von knapp 75 Minuten deuten auf exzessive Gitarrenarbeit hin und das tut der Nackenmuskulatur wirklich gut.
„The Singularity“ wagt sich außerhalb des etablierten Blues-basierten Paradigmas von WO FAT, behält die ganze Härte bei, nutzt aber auch einige Fusion-Einflüsse der 70er Jahre und zeigt Kent Stumps schärfsten und fokussiertesten Gesang und Produktion bis heute. Mit atemberaubender Kunst von Eli Quinn markiert es die perfekte Rückkehr einer der ikonischsten Bands in der Geschichte des Heavy Rock!
Gefühlt erscheinen jede Woche mindestens fünf Modern Alternative Rock Alben mit Bezug zum Nu- oder Metalcore. Nach Produktionstechnik und Charttauglichkeit zu urteilen müsste man das Album im oberen Bereich der Bewertung ansiedeln und genau das ist der Knackpunkt des Albums: in vielerlei Hinsicht ist es überproduziert und zu herkömmlich bzw. zu sehr auch Charts getrimmt, dass man dem Album und der Band mit ihren Posen die Glaubwürdigkeit aberkennen möchte. Alles ist vorhersehbar und wiederholt sich in den Songstrukturen. Nach dem dritten Stück möchte man die Scheibe aus dem Player nehmen und gegen die im Februar erschienene KORN austauschen, um das Original zu bekommen.
Seit 2003 hat sich die Band kontinuierlich und unermüdlich ihren Platz an der Spitze der US-amerikanischen Hard Rock-Szene erobert, Rekorde gebrochen, die Charts gestürmt und weltweit Millionen von Tonträgern verkauft. Mit ihrem 2015 veröffentlichten Album „Human“ platzierten sie sich bereits zum zweiten Mal an die Spitze der Billboard Top Hard Rock Album-Charts und zum vierten Mal in Folge mit einer Veröffentlichung in die Top 20 der Top 200-Charts. Das Album brachte mit „Painkiller" und „I Am Machine" zwei Nummer-1-Singles hervor, die ihre insgesamt 13. aber zugleich auch fünfte Nummer-1-Platzierung in Folge in den US Active Rock Radio-Charts bedeuteten. Die vierköpfige Band erreicht monatlich im Schnitt 3,9 Millionen Hörer auf Spotify und ist damit eine der meistgehörten Rockbands der Welt. Im Jahr 2012 stiegen Three Days Grace mit „Transit of Venus“ in die Top 5 der Top 200 ein und wurden bei den Juno Awards in der Kategorie „Bestes Rockalbum des Jahres" ausgezeichnet. Für ihr wegweisendes Werk „One-X“ [2006] erhielt die Band von der RIAA mit dreifach Platin, während sie für das nach sich selbst benannte „Three Days Grace“ [2003] Platin und für das Album „Life Starts Now“ Gold mit nach Hause bringen konnten. Zu ihrem ansehnlichen Katalog an Nummer-1-Hits gehören bis dato „Chalk Outline", „The High Road", „Misery Loves My Company", „World So Cold", „Good Life", „Break", „Never Too Late", „Animal I Have Become", „Pain", „Just Like You" sowie „Home".
Immer wieder werden Pure Reason Revolution als Progressive Rock Band bezeichnet. Doch das greift bei dieser Band zu kurz, denn mittlerweile verortet man die Band eher im New Art Rock, da sie immer wieder neue Spielweisen und Genres in ihre Stücke miteinfließen lässt und man sie als Gesamtkunstwerk sehen kann.
Es verschmelzen elektronische, diskoeske Element mit toolscher, perkussiver Härte, die Melancholie eines Steven Wilson mit den Riffs einer ungebändigten Riverside zu Anno Domini Zeiten. Und von Album zu Album, von Song zu Song erfinden sich PRR immer wieder neu und lassen den Hörer in neue Klangkosmen eintauchen. Die Alben von PRR kann man genießen und muss sie sich doch zum Teil erarbeiten, aber alles in einem ausgewogenen Gleichgewicht.
Auf „Above Cirrus“ setzt die Band viele der musikalischen Zeilen fort, die Fans erwarten; Es hält ein Gleichgewicht zwischen düsterer Reflexion und unerschrockener Erkundung aufrecht und führt die Zuhörer durch eine formwandelnde Sammlung von sieben Tracks, die eine Reihe von Emotionen hervorrufen. Bei den Songs „Our Prism“ und „New Kind of Evil“ erreicht die Energie großartige Höhen gitarrengeführter Katharsis und konkurriert mit den besten Bemühungen von Acts wie Tool und Filter, während die Angebote in „Lucid“ und „Dead Butterfly“ verschmelzen Keyboard-zentrierte Songstrukturen der Gruppe mit gewaltigen, epischen Klanglandschaften, die das Publikum von Acts wie Muse und Porcupine Tree willkommen heißen werden. Aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist „Above Cirrus“ weit entfernt von einem narrativen Konzeptalbum. Wie Jon anvertraut, ist jeder Song, obwohl er von seinen persönlichen Reisen und den Bedingungen der modernen Zeit angetrieben wird, wirklich sein eigenes Vehikel.
AWOLNATION haben heute ihr mit Spannung erwartetes Cover-Album My Echo, My Shadow, My Covers and Me über Better Noise Music veröffentlicht. Die epische Tracklist wurde bereits im letzten Jahr enthüllt und beinhaltet Kollaborationen mit Beck, Jewel, Portugal. The Man, Taylor Hanson von Hanson, Brandon Boyd von Incubus und vielen mehr. Das kollaborative Projekt ist eine Sammlung meisterhaft gearbeiteter und sorgfältig kuratierter Coverversionen, die aus der persönlichen Verbindung zwischen AWOLNATION Mastermind Aaron Bruno und den jeweiligen Künstlern entstanden sind. Die vollständige Tracklist gibt es weiter unten. Das Ziel des Projekts ist es, die heilende Kraft der Musik zu veranschaulichen und den kollaborativen Geist der künstlerischen Gemeinschaft zu feiern.
Coverversionen von Welthits sind nicht jedermanns Geschmack, doch was Aaron Bruno mit seinen Gastmusikern hie auf die Beine gestellt hat, kann als Refernzwerk für kommende zeitgenössische Künstler angesehen werden, wie bei Coverversionen mit den Welthits umgegangen wird. Die Mischung der Tracklist ist so vielseitig wie die Umsetzung der Neuarrangements und der Abarbeitung an den Originalversionen. Ob man sich an Midnight Oils politisch, sozialkritischem "Beds are burning", an Alan Parsons "Eye in the sky", an ABBAs "Take a chance on me" oder an einer der Post-Hardcore-Hymnen von Fugazi ("Waiting Room") abarbeitet, irgendwie schafft es Bruno seine Note einzubringen und trotzdem noch am Original zu bleiben, dass sich die ursprüngliche Hörerschaft damit anfreunden kann.
Es gibt bei den Neuerscheinungen Alben, die hört man und fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und meint die alten Heroen, die es so schon lange nicht mehr gibt, hätten ein neues Album herausgebracht.
So ist es auch hier bei Strange Horizon, denen es gelingt den Sound aus 50 Jahren Hard und Space Rock, Heavy und Doom Metal so zu extrahieren und neu zu komponieren, dass das Destillat frisch, betörend und berauschend schmeckt. Hier treffen sich Black Sabbath, Saint Vitus, Hawkwind mit Alcest, Monkey3 und Motorpsycho zu einer Jam-Session und kreieren einen neuen und doch bekannten Stilmix.
Sie sind weder modern noch retro. Weder hip noch wahr. Riffs und Melodien sind ihre Waffen. Ehrliche Musik für unehrliche Zeiten.
Mit acht Songs und einer Spielzeit von 47 Minuten garantieren die Norweger aus Bergen tiefe, versttimmte, sludgy Riffs und eine düster schöne Sommerzeit.
Alison ist eine der angesehensten Künstlerinnen der Electronic Music-Szene und hat mit ihren Songs mittlerweile über 800 Millionen globale Streams generieren können. Mit ihrem Debüt-Album „Run“ aus dem Jahr 2015 hat sie die Pole Position der Dance/Electronic Albumcharts erreicht, genauso wie mit dem Nachfolger „Awake“, der 2018 veröffentlicht wurde. Sie hatte Live-Auftritt in Arenen auf der ganzen Welt und war Headliner auf den größten Festivals – dazu gehörte auch die Ehrung als „Highest Female DJ Billing Ever At Coachella“. 2018 war sie „Billboard Dance Breakout Artist of 2018“. Dann hat sie die weltweite Pandemie wie uns alle getroffen und es wurde auf einmal ganz still um sie und ein Gefühl der Einsamkeit setzte ein. Diese Gefühle hat sie in ihrer Musik und vor allem dem Album „Loner“ umgesetzt. So sagt Alison selbst:
„This time, something shifted in me, and I decided that I didn’t want to be the victim anymore. Instead, whatever I wrote from here would empower me, and help me find strength in this loneliness. For me, “Loner” feels like a rebirth."
Mit verletzlichem Gesang und tiefen, emotionalen Texten geht eine der ambitioniertesten EDM-Künstlerinnen einen Spagat zwischen Tanzbarkeit und Nachdenklichkeit ein, der diesem Genre gut tut. Treibend, beeindruckend, verletzlich und zugleich hoffnungsvoll, Loner ist auch der feuchte Traum der EDM-Festivalmassen. Die vorliegende Vinyl-Produktion ist dynamisch und mit mehreren organischen Elementen wie Celli, Gitarren, Pfeifen verfeinert. Und mehr noch: die künstlerische Umsetzung bezieht die emotionalen, menschlichen Elemente auf verträumte Weise mit ein und schafft diese besonderen Momente, die sich in die Erinnerungen von Tausenden von Menschen einprägen werden, wenn sie live aufgeführt werden.
Leben ist gleich Liebe. Wir treffen jede Entscheidung auf der Grundlage des Strebens oder im Dienst der Liebe, entweder absichtlich oder unbewusst. Die Liebe treibt uns an und macht uns verrückt, aber wir leben dafür und sterben letztendlich mit ihr. Windwaker präsentieren mit ihrem Debütalbum Love Language eine andere Perspektive auf die Liebe. Das australische Quartett – Will King [Gesang], Jesse Crofts [Gitarre], Indey Salvestro [Bass] und Chris Lalic [Schlagzeug, Programmierung] – untersucht die Nachbeben der Liebe und die Veränderungen, die in ihrem Gefolge vorgenommen wurden, während eines Soundtracks, wirbeln von Momenten wahnsinniger Schwere zu himmlischer Erlösung.
Will King lässt uns in den siebten Himmel schweben mit seinem Klargesang und reißt uns drei Takte später mit seinen Screams und Growls in die Liebeshölle hinab. Die Riffs sind teilweise schön auf Nu-Metal getrimmt und zwischendurch klingen zeitgenössische, poppige Synthies, die das Airplay-Potential hervorheben.
Langweilig wird es auf dem Album definitiv nicht, was die Gefühlsschwankungen zwischen den Tracks angeht. Vieles hört sich bekannt an von den vielen Metalcore-Bands, die sich momentan im Musikbusiness tummeln. Für eine Sommerausfahrt mit offenen Fenstern ist dieses Album aber durchaus gut geeignet.
„Love Language beschreibt unsere eigene persönliche Erfahrung mit Liebe und Lust auf innerer und äußerer Ebene und unsere Synergie als Kollektiv, nicht nur wenn es darum geht, Kunst zu schaffen, sondern einfach nur in der gleichen Zeitachse nebeneinander zu existieren“, erklärt Will. „Wir haben gesehen, wie wir uns im Laufe der Jahre als Menschen verändert haben, und das war mit viel Schmerz und Leid verbunden. Wir alle haben jedoch diese unausgesprochene Bindung, dass diese Band FÜR ETWAS sein würde, um unserem Leben Sinn und Bedeutung zu verleihen und im Gegenzug anderen zu helfen. Vom ersten Tag an waren unsere Herzen an diese Platte gekettet. Wenn diese Platte floppt oder steigt, ist sie wirklich alles, was wir brauchten. Das Album waren wir alle.“
Der Titel des Debütalbums von Patrick Noe kann - zugegeben - erstmal auf die falsche Fährte locken. Aber was wäre Popmusik ohne die vielen Gedankenebenen, die sich hinter einfachen Reimen oder kleinen Melodien auf tun?
Also nochmal von vorne: "Ich" ist weder das Minaifest eines Riesenegos noch die selbstherrliche Spiegelung eines ausgewiesenen Narzissten.
Musikalisch spielt das Album zwischen Schlager für den ZDF Fernsehgarten, deutscher Popmusik wie Adel Tawil und den aktuellen, schlageresken, massengröhlenden Toten Hosen. So gesehen ist es eine Anbiederung an die breitestmögliche Masse. Es gibt keine wirklichen Ecken und Kanten, alles ist feinst produziert und fühlt sich aalglatt an.
Patrick Noe ist Sänger, Texter, Produzent, Vater, Ehemann, Freund, Nachbar, überzeugter Europäer und Popsong-Poet. Er gilt, kurzum, als äußerst vitaler Beweis dafür, dass konsequent verfolgte Leidenschaft am Ende immer mit Applaus belohnt wird - längst auch in den Schaltzentralen der deutschsprachigen Popmusik. Andreas "Bär" Läsker, Manager der Kultband "Die Fantastischen Vier", berät und fördert Patrick Noe seit Mitte des letzten Jahrzehnts aus Leidenschaft für dessen Songs. Auch die Initiative Musik (https://www.initiative-musik.de/) unterstützt ihn.
Patrick Noe, Jahrgang 1978, ist Sohn einer sizilianischen Mutter und eines deutschen Vaters. Musik entfachte schon früh ein Feuer in ihm, das heute stärker denn je brennt. Den Mann aus dem Odenwald, nahe Heidelberg, zieht es seit Jahrzehnten auf die Bühne. Da oben, wo Gefühle phonstark ausgelebt werden können, und begeistern, verortet er sich selbst am liebsten.
Nachdem Patrick Noe bereits mit seiner ersten Single "Himmel" deutschlandweit - vor allem im Radio - für Aufhorchen sorgte, folgten mit "Ein Mann Ein Wort" "Lass Uns Über Liebe Reden", "Das Leben Ist Jetzt", "2020" und dem jüngst veröffentlichen Song "Nur für Dich" weitere vielbeachtete Vorboten seines Debüt Album.
Milan Records kündigt heute die Veröffentlichung von CLARK (SOUNDTRACK FROM THE NETFLIX SERIES) von MIKAEL ÅKERFELDT an – hier anhören. CLARK ist eine brandneue sechsteilige Netflix-Serie, die am 5. Mai 2022 veröffentlicht wird und einen dramatischen und faszinierenden Soundtrack des gefeierten schwedischen Musikers, führenden Rockgitarristen und Songwriters MIKAEL ÅKERFELDT enthält. Zusätzlich zur heutigen digitalen Veröffentlichung soll das Album 2022 von InsideOutMusic sowohl im CD- als auch im Vinylformat veröffentlicht werden. Die Jewelcase-CD und das 2-LP-Heavy-Weight-Gatefold-Set inklusive Liner Notes von Mikael Åkerfeldt & Jonas Åkerlund erscheinen voraussichtlich am 22. Juli 2022 – hier vorbestellen.
Diese mit Spannung erwartete schwedischsprachige Serie im Thriller/Krimi-Genre mit komödiantischen Kapernelementen wird vom international renommierten Regisseur Jonas Åkerlund nach Drehbüchern von Frederik Agetoft, Peter Arrhenius und Jonas Åkerlund inszeniert und basiert auf einem Buch des Protagonisten über sein Leben , Clark Olofson. Darin sind Bill Skarsgård (Deadpool, It, The Northman), Alicia Agneson und Vilhelm Blomgren (Midsommar) zu sehen und wird von Börje Hansson und Julia Stannard produziert. Über die neue Serie CLARK sagt Åkerlund: „… Es geht um sein ganzes Leben und darum, was ihn zu dem gemacht hat, was er ist, die Wahrheit und die Lügen seiner unglaublichen Karriere …“
MIKAEL ÅKERFELDTs atmosphärische Klanglandschaft fängt gekonnt den Klang und das Gefühl der Musikzeit ein und reicht frei von swingenden Klängen im Stil der 60er bis zu progressivem Rock und Psychedelia der 1970er über Heavy Metal, Tango, Funk, Jazz, arabische Melodien und Indie-Pop und Chill. All diese lebendigen Schichten und Texturen werden geschickt kombiniert, um den dramatischen Inhalt der Serie mit hoher Oktanzahl mühelos zu untermauern und ihn auch perfekt in den Kontext der Zeit zu stellen, in der sich das Drama abspielt. In seinem Element hier haben vier der 34 vorgestellten Tracks eindeutig eine unverwechselbare Schlüsselgesangskomponente, die von ÅKERFELDT selbst bereitgestellt wird.
Über das Schreiben des Soundtracks zu CLARK bemerkt ÅKERFELDT: „Das Schreiben der Musik für CLARK ist wahrscheinlich eines der lohnendsten Dinge, die ich musikalisch gemacht habe. Es war so lustig. Anspruchsvoll, aber lustig. Ich wollte natürlich einen guten Job machen und Musik liefern, die zu der ziemlich bizarren Geschichte von Clark Olofsson passt. Ich musste ihm einen Ton zaubern. Sein Klang. Ich denke, es ist alles in meinem Kopf, aber es fühlte sich an, als wäre ich an etwas dran, nachdem ich den ersten Track beendet hatte. Das unmittelbare Feedback von Jonas Åkerlund war fast übertrieben positiv. Also habe ich es einfach von dort genommen. Während der Pandemie habe ich so viel Musik für dieses Projekt geschrieben, aber ich denke gerne, dass ich mich nicht zu sehr vom „Originalton von Clark“ entfernt habe. Die fertige Soundtrack-Platte ist ein regelrechter Wunsch-Brei musikalischer Stilrichtungen. Manche Geräusche sind mir bekannt. Andere Geräusche waren mir ganz neu. Oder alt, je nachdem wie man es sieht. Marke „alt“? Das Album macht musikalisch überhaupt keinen Sinn, und das ist so ziemlich der Zweck. Musik zu schreiben, um die facettenreiche Geschichte eines Mannes wie Clark Olofsson darzustellen, musste zwangsläufig zu einer Art musikalischem Wahnsinn führen. Sie (die Musik) ist einfach überall. Seltsamerweise auch mein persönlicher Musikgeschmack. Auch wenn viele Clark für „einen Verrückten“ halten würden, hat es mir bei meiner Arbeit wirklich geholfen. Keine Grenzen (lasst uns sie überschreiten). Keine Regeln (lasst uns sie brechen). Alles geht…."
ÜBER CLARK
Clark ist eine schwedischsprachige Serie unter der Regie von Jonas Åkerlund nach Drehbüchern von Fredrik Agetoft, Peter Arrhenius und Jonas Åkerlund. Es basiert auf dem Leben und der Karriere von Schwedens berüchtigtstem Bankräuber Clark Olofsson. Er gilt auch als der Mann hinter dem Ausdruck „Das Stockholm-Syndrom“.
Die legendären King’s X, bestehend aus dUg Pinnick, Ty Tabor & Jerry Gaskill, freuen sich bekannt zu geben, dass sie weltweit bei InsideOutMusic/Sony Music unterschrieben haben. Sie werden die Label-Heimat für das bevorstehende 13. Studioalbum der Band und die erste neue Musik seit 14 Jahren sein, die gerade fertiggestellt wurde, die lang erwartete neue Platte wird am 2. September 2022 das Licht der Welt erblicken.
Die Band kommentiert:
„Ich habe das Gefühl, dass es ewig her ist, seit wir ein neues Album veröffentlicht haben, und ich bin bereit, dass die Welt unser neuestes Angebot hört. Hoffentlich gibt es ein bisschen von allem, was Sie an Kings X lieben, drei Seiten von einem sind das Beste So könnte man es beschreiben. Der Groove ist bei uns!“ – ausgegraben Pinnick
„Es wird wirklich passieren! Die neue Platte kommt bald heraus. Ich freue mich, mit dem Team von InsideOut/Sony Music zusammenzuarbeiten. Ich bin mit der Platte zufrieden. Ich freue mich, dass es alle hören. Es ist ein glücklicher Tag. Oder zumindest rede ich mir das ein. Ich hoffe es gefällt euch!!!” – Jerry Gaskill
„Ich habe eine langjährige Beziehung zu InsideOut und freue mich sehr, dass InsideOut/Sony das neue King’s X-Album veröffentlicht.“ -Ty Tabor
InsideOutMusic-Labelchef Thomas Waber ergänzt: „Wir kennen die Jungs schon ewig und waren schon vorher Fans. Wir freuen uns sehr darauf, ihrem beeindruckenden Vermächtnis ein weiteres Album hinzuzufügen. Die Arbeit an einem King's X-Album ist immer ein Highlight und eine Ehre!“
Für das bevorstehende neue Album der Band arbeiteten sie mit dem Emmy-preisgekrönten Ingenieur, Mixer und Produzenten Michael Parnin (Rage Against the Machine, Mark Lanegan) in seinem Blacksound Studio in Kalifornien zusammen. Er kommentiert:
„Ich bin sehr stolz auf die Energie und Arbeit, die in dieses Album gesteckt wurden, besonders auf all die verschiedenen Gesangsdarbietungen und vielfältigen musikalischen Einflüsse, die zu einer Einheit vermischt wurden. In wahrer King's X-Manier mussten wir mehrere Hindernisse überwinden, und es war nicht einfach aber es lohnt sich hoffentlich für die fantastischen eingefleischten Fans da draußen, die so geduldig gewartet haben, und für die neuen Zuhörer, die King's X zum ersten Mal hören. Es ist eine ehrliche Liebesarbeit, von der ich mich freue, dass die Welt sie endlich hören kann."
King’s X werden voraussichtlich 2022 auf die Bühnen zurückkehren, im September nach Europa reisen und im Oktober für weitere Termine nach Nordamerika zurückkehren. Die vollständige Liste der Shows finden Sie unten:
Europe & UK
1st September – Backstage Halle, Munich, Germany
2nd September – Veruno Musica Festival, Veruno, Italy
3rd September – Old Capitol, Langenthal, Switzerland
6th September – Hirsch, Nürnberg, Germany
7th September – Colos-Saal – Aschaffenburg, Germany
9th September – Boerderij, Zoetermeer, Netherlands
10th September – Fabrik, Hamburg, Germany
12th September – Spirit of 66, Verviers, Belgium
13th September – Kantine, Cologne, Germany
14th September – Le Forum, Vaureal (Paris), France
16th September – The Brook, Southampton, UK
17th September – Picturedrome, Holmfirth, UK
18th September – Wylam Brewery, Newcastle, UK
20th September – Garage, Glasgow, UK
22nd September – Rescue Rooms, Nottingham, UK
23rd September – Junction, Cambridge, UK
24th September – KK’s Steel Mill, Wolverhampton, UK
26th September – Islington Assembly Hall, London, UK
27th September – Academy 2, Manchester, UK
28th September – Tramshed, Cardiff, UK
30th September – Biebob, Vosselaar, Belgium
1st October – Hypothalamus, Rheine, Germany
North America
28th July - Gramercy Theatre, NYC, NY, USA
29th July - Sellersville Theatre, Sellersville, PA, USA
19th October – Amos’ Southend, Charlotte, NC, USA
20th October – The Concourse, Knoxville, TN, USA
21st October – The Forum, Hazard, KY, USA
23rd October – Brooklyn Bowl, Nashville, TN, USA
25th October – The Howlin’ Wolf, New Orleans, LA, USA
27th October – Come and Take It Live, Austin, TX, USA
28th October – Trees, Dallas, TX, USA
29th October – Warehouse Live, Houston, TX, USA
EYEHATEGOD aus New Orleans haben sich mit Chariot Of Black Moth für einen neuen Videoclip zum Song „Every Thing, Every Day“ zusammengetan: https://youtu.be/APu100Oboe4
„Every Thing, Every Day“ stammt von ihrem letzten Album „A History of Nomadic Behavior“.
Die engagierten Straßenhunde touren derzeit durch die USA, bevor sie im Juni, Juli und August für Festivalauftritte und Shows nach Europa kommen
US:
May 3 Richmond, VA - broadberry
May 4 Brooklyn, NY - Saint Vitus
May 5 Brooklyn, NY - Saint Vitus
May 6 Wallingford, CT - Cherry Street
May 7 Portland, ME - Genos
May 8 Providence, RI - Alchemy
May 9 Brattleboro, VT - Stone Church
May 10 Philadelphia, PA - Underground Arts
May 11 Mechaincsburg, PA - Lovedraft’s
May 12 Youngstown, OH - Westside Bowl
May 13 Detroit, MI - Sanctuary
May 14 Chicago, IL - Cobra Lounge
May 15 Cincinnati, OH - Legends
August 16 Los Angeles, CA - Catch One
August 17 San Diego, CA - Brick by Brick
August 18 Las Vegas, NV - Psycho Las Vegas
Europe:
24.06.22 (FR) Bourlon - Rock in Bourlon
25.06.22 (BE) Bruxelles - Magasin 4
26.06.22 (FR) Clisson - Hellfest
28.06.22 (CH) Zürich - Dynamo Jugendkulturhaus (Werk 21)
29.06.22 (DE) Frankfurt/Main - Das Bett
30.06.22 (DE) Hamburg - Logo
01.07.22 (DE) Flensburg - Roxy Concerts
03.07.22 (NL) Drachten - Iduna
04.07.22 (DE) Berlin - Lido
05.07.22 (DE) Kassel - Goldgrube
06.07.22 (PL) Gdańsk - Drizzly Grizzly
07.07.22 (PL) Łódź - Magnetofon
08.07.22 (DE) Chemnitz - AJZ Chemnitz
09.07.22 (DE) Köln - MTC-Club
10.07.22 (DE) Osnabrück - Bastard Club
27.07.22 (DE) München - Kulturzentrum Backstage (Werk)
28.07.22 (IT) Torino - Blah blah
29.07.22 (IT) Bologna - Freakout Club
30.07.22 (IT) Corniani - Trattoria Altroquando
31.07.22 (IT) Milano (Novegro-Tregarezzo) - Circolo Magnolia
05.08.22 (SE) Malmö - Plan B
06.08.22 (SE) Gothenburg - Gothenburg
07.08.22 (SE) Stockholm - Debaser AB
09.08.22 (DE) Hannover - Kulturzentrum Faust
10.08.22 (DE) Dortmund - Junkyard Dortmund
12.08.22 (UK) Derbyshire - Bloodstock Open Air
13.08.22 (BE) Kortrijk - Alcatraz Metal Festival
Charlie Griffiths, Gitarrist der britischen Progressive-Metal-Schwergewichte Haken, kündigte kürzlich sein Debüt-Soloalbum „Tiktaalika“ zur Veröffentlichung am 17. Juni 2022 über InsideOutMusic an. Mit musikalischen Wurzeln, die immer noch fest im progressiven Bereich liegen, schöpft Charlie aus seiner Liebe zum Thrash der alten Schule der 80er, zum Tech-Metal der 90er und zum Alternative Rock. Tiktaalika reicht von melodisch über avantgardistisch bis hin zu geradlinigem Heavy, man könnte sagen, dass Tiktaalika die Lücke zwischen King Crimson und King Diamond schließt!
Heute freut sich Charlie, den instrumentalen Titeltrack des Albums vorzustellen. Schalten Sie Timmy Taaliks Time Time ein und sehen Sie sich hier das Video an
„Dieser Song leitet sich von dem chaotischen Gefühl ab, den Verstand zu verlieren“, sagt die Band über „Thinking In Tongues“, einen brandneuen Song, den SUICIDE SILENCE veröffentlichen, bevor sie auf die „Chaos & Carnage Tour“ durch die USA gehen. „Das Gefühl, bei jedem Atemzug zu ersticken, bis es schließlich bricht. Lähmende Verwirrung setzt ein und Ihr Verstand beginnt „in Zungen zu denken“; im Wesentlichen Gedanken zu verarbeiten, die nicht einmal Sie selbst verstehen können. In gewisser Weise ruft dieser Song das ultimative Gefühl der Hilflosigkeit hervor.“
Während der Song auf allen digitalen Plattformen verfügbar ist, wird der Videoclip, bei dem Vicente Cordero für Industrialism Films Regie führte, um 19:00 Uhr MEZ / 13:00 Uhr ET / 10:00 Uhr PT unter folgendem Link uraufgeführt: https://youtu.be/DWiijhm_ml0
Tim Bowness kehrt 2022 mit seinem siebten Soloalbum „Butterfly Mind“ zurück, das am 17. Juni 2022 erscheinen soll. Produziert in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Mitarbeiter Brian Hulse und gemischt und gemastert von Steven Wilson, ist dieses neue Album seine vielseitigste Veröffentlichung miteinander ausgehen.
Heute erscheint „Dark Nevada Dream“, der zweite Titel des Albums. Ein mitreißendes und gefühlvolles Epos, das einen emotionalen Zusammenbruch in einem Motel am Rande des Nirgendwo darstellt, Dark Nevada Dream Geschrieben und produziert von Tim und Brian Hulse, mit Richard Jupp (Elbow) und Nick Beggs an Schlagzeug und Bass, Dave Formula (Magazin) an der Hammond-Orgel, der US-Sänger Devon Dunaway als Hintergrundgesang und Ben Coleman (No-Man) an der Violine.
Das atmosphärische Video von David K Jones (Plenty) greift das tranceartige „Beauty and the Beat“-Feeling der Musik auf.
Tim sagt: „Dark Nevada Dream ist ein Versuch, in die Gedankenwelt von jemandem einzudringen, der nach dem Zusammenbruch seines Familienlebens und seiner beruflichen Ambitionen auseinanderbricht. Die Texte versuchen, ein unzusammenhängendes Gefühl der Realität einzufangen, während jemand versucht, sich damit abzufinden, was er verloren hat und wer er wirklich ist. Trotzdem denke ich, dass das Stück musikalisch einen echten Optimismus ausstrahlt. Obwohl es zweideutig ist, gibt es ein Element der Figur, das aus einer Zeit des Chaos hervorgeht, die sich irgendwie verändert hat.“
Tim hat kürzlich die erste Single des Albums „Always The Stranger“ veröffentlicht.
Mit „Forever“ veröffentlichte Alison Wonderland den Opening Track ihres kommenden Albums „Loner“, das diesen Freitag erscheinen wird. Mit „Forever“ machte sie den ersten Schritt auf einer Reise, die sie von der Dunkelheit ins Licht bringt, vom Chaos in ein zielgerichtetes Leben und das im Laufe der 12 Titel des Albums. So urteilt Forbes: „Wonderland is an artist in the best sense of the word. Brave, compelling and totally outspoken, and equally thoughtful and gracious”. Wonderland selbst hat enthüllt, dass sie die Unterhaltung, die sie mit einer Freundin in der Warteschlange eines drive-through hatte nicht nur den Refrain für „Forever“ geliefert hat sondern der Denkanstoß für das komplette Album war. „Loner“ wird neben der digitalen Version als CD und LP erhältlich sein – und das in den farbigen Ausführungen lila, orange und durchsichtig.
Alison ist eine der angesehensten Künstlerinnen der Electronic Music-Szene und hat mit ihren Songs mittlerweile über 800 Millionen globale Streams generieren können. Mit ihrem Debüt-Album „Run“ aus dem Jahr 2015 hat sie die Pole Position der Dance/Electronic Albumcharts erreicht, genauso wie mit dem Nachfolger „Awake“, der 2018 veröffentlicht wurde. Sie hatte Live-Auftritt in Arenen auf der ganzen Welt und war Headliner auf den größten Festivals – dazu gehörte auch die Ehrung als „Highest Female DJ Billing Ever At Coachella“. 2018 war sie „Billboard Dance Breakout Artist of 2018“. Dann hat sie die weltweite Pandemie wie uns alle getroffen und es wurde auf einmal ganz still um sie und ein Gefühl der Einsamkeit setzte ein. Diese Gefühle hat sie in ihrer Musik und vor allem dem Album „Loner“ umgesetzt. So sagt Alison selbst: „This time, something shifted in me, and I decided that I didn’t want to be the victim anymore. Instead, whatever I wrote from here would empower me, and help me find strength in this loneliness. For me, “Loner” feels like a rebirth.
Am Samstag gastierten die portugiesischen Blackmetal-Talente von GAEREA mit ihrer "Raiding Europe Spring Tour" in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen/Saar.
Kurz vor dem Konzerttag musst die als Support angekündigte saarländische Post-Rock/-Metal-Band „Colors Of Sleep“ leider absagen, so dass es leider nur zu einem sehr kurzen Konzertabend werden sollte.
Mit zehn Minuten Verspätung ging der düstere Teufelstanz los und man merkte den vier maskierten Musikern an, dass sie wild drauf waren endlich nach so langer Pause wieder live spielen zu können. Ohne viele Worte knüppelten sich die Jungs durch ihre beiden Alben Limbo und SVN, sowie ihre Debüt-EP Santificato in die Ohren und schwarzen Herzen des leider viel zu spärlichen Publikums.
Je länger das Konzert andauerte, umso theatralischer wurde die Black Celebration vom Fronter inszeniert, was in einem finalen Ausflug ins Publikum gipfelte. Vor der sportlichen Leistung des Schlagzeugers muss man sich nach diesen schweißtreibenden 65 Minuten verbeugen.
Mit ihren gefeierten Outputs und dieser starken Live-Leistung werden die Portugiesen das Publikum bei den anstehenden Clubkonzerten und dem französischen HELLFEST-Festival im Sturm einnehmen.
Zwei Jahre sind es nun her, dass wenige bis keine Konzerte stattfanden. Nun geht es aber wieder los und auch in der Region Trier laufen wieder die ersten Konzerte und direkt zu Beginn kommt eine Größe des Progressive Metals in die Katakomben des Mergener Hofs nach Trier: Geoff Tate, der ehemalige Sänger der legendären US-Band Queensrÿche. Mit im Gepäck hatte er gleich zwei Supporter: Jaded Heart (Hard Rock/Power Metal), Mark Daly & The Ravens (Alternative Singer/Songwriter).
Los ging es überpünktlich um kurz vor halb acht mit der ersten Supportband Jaded Heart vor einem noch nicht allzugut besuchten Auditorium. Die Besucher tummelten sich noch an der Bar, an den Merch-Ständen oder im Atrium des Mergener Hofs bei fast frühsommerlichen Temperaturen. Doch nach spätestens zwei Songs war den Anwesenden klar, dass Geoff Tate mit diesem Opener einen Glücksgriff landete. Mit ihrem raumgreifenden Hard Rock und in die Power Metal Schiene gleitenden Sound lockten sie immer mehr der Besucher vor die Bühne und heizten den Zuschauern schon zu Beginn gehörig ein, um auf den Hauptact einzustimmen. Das Set war angesetzt auf 45 Minuten und bestand aus zehn Songs, unter anderem aus ihrem 2020er Release "Stand Your Ground". Die Band um Frontshouter Johan Fahlberg ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel aufkommen, dass sie genauso hungrig auf Livemucke waren, wie die Livemusik hungrigen Zuhörer.
Nach einer kleinen viertelstündigen Umbaupause kam der zweite Supportact um halb neun zum Zug: Mark Daly & The Ravens. Die vierköpfige Band mit Frontmann Mark Daly spielt satten Alternative Singer/Songwriter Rock, der in den verschiedensten Stellen an die In Utero Phase von Nirvana oder an die rauheren Töne von Pearl Jam erinnert. Mit dieser Melange gewinnt die Band zunehmend das weiter anwachsende Publikum und dort vor allem die weiblichen Zuhörer und Zuschauer, die der charismatische Sänger in seinen Bann zu ziehen schien, denn nicht nur mit härteren Nummern, sondern auch mit gefühlvollen (Power-)Balladen weiß die Band zu überzeugen. Das dreiviertelstündige Set verfliegt im Nu und hat an keiner Stelle Längen. Leider hört man bei den verschiedenen Rock-Radiosendern kaum etwas von dieser Band. Aber vielleicht ändert sich das jetzt, wo Rockland Radio auch als Mitveranstalter (Werbepartner) mit im Boot war. Zu wünschen wäre es den sympathischen Musikern.
Nach zwei Supportbands und knapp zwei Stunden "Warten" seit Eventbeginn war das Publikum dann auch bereit und heiß auf den Hauptact: Geoff Tate, Ex-Sänger der US-Progressive-Metalband Queensrÿche. Anlaß der Tour waren die Jubiläen der beiden Erfolgsalben Rage For Order und Empire. Nach dem Opener "Walk In The Shadows" kündigte Tate direkt an, dass die Band, die die kleine Bühne ziemlich ausfüllte, die beiden Alben in voller Länge präsentieren werden, was im Publikum für Begeisterung sorgte.
Auch bei Geoff Tate war es den Musikern anzumerken, dass sie sich freuten und begeistert waren, dass es endlich wieder mit Liveterminen losgeht. Das Publikum war von Beginn an da und zeigte Textsicherheit bei allen Songs. Tate verließ sich immer wieder auf sein Gespür mit dem Publikum in einen Austausch zu treten, was dem Konzert besonders gut tat und die familiäre Atmosphäre im kleinen Gewölbe aufwertete.
Nach dem ersten "Rage For Order" Set und einer kleinen Erholungspause für Sänger und Band ging es dann weiter mit dem eigentlichen Highlight des Abends, dem kompletten Empire-Album, das heiß vom Publikum ersehnt war und noch tatkräftiger für Unterstützung der Musiker auf der Bühne sorgte. Angekündigt mit einer längeren Anekdote war für viele Zuschauer natürlich "Silence In Tennessee" (laut Anekdote), der Queensrÿche-Überhit Silent Lucidity, der Magnet des Abends, der von fast allen im Publikum mit ihren Smartphones als Video aufgezeichnet wurde.
Dank technischer Unterstützung (z.B. Unterlegung mit genügend Hall) war Tates Stimme kräftig genug, um dem ganzen Abend entsprechende Tatkraft zu verleihen. Nach knapp zweieinhalb Stunden und einer Zugabe war denn auch ein gelungener Konzertabend gegen Mitternacht vorüber und man machte sich, vielleicht noch nach einem Plausch mit den Musikern von Jaded Heart am Merch-Stand, zufrieden auf den Heimweg.
Mit einer "kleinen" achtzehnjährigen Pause zwischen 1982 und 2000 gibt es die Band nun fast schon 50 Jahre und wer meint, die "alten" Männer würden sich auf ihren Altenteil zurückziehen und altbekannte Strukturen widerkäuen, der irrt sich. So frisch und engagiert hören sich nicht viele Newcomer im Retro-Prog-Genre an.
Hans Lundin hat alle Register seines Schaffens für dieses Album gezogen und im Songwriting die folkloristischen Element wieder perfekt mit Jazzeinlagen (Jonas Reingold zupft mal wieder meisterlich die Basssaiten) und exzessiven Instrumentalparts gemischt. Mit Patrik Lundström und Aleena Gibson an den Mikrophonen stehen zwei erstklassige Vokalisten, die einzeln, aber im Chor noch mehr, perfekt die Stimmung der Meldien in den Gesang transportieren.
Hans kommentiert: Die meisten Songs wurden 2018 geschrieben. Zu der Zeit arbeitete ich an der 6-CD-Box „Hans Lundin: The Solo Years 1982-1989“, und die Überarbeitung meiner alten Soloalben beeinflusste meinen Songwriting-Prozess für „Urskog“. . Das Hören dieser alten Kompositionen beeinflusste meine neuen Kompositionen im Allgemeinen; Es gab auch wenige Fälle, in denen ich eine schöne Akkordstruktur oder ein melodisches Fragment eines alten Songs genommen und daraus etwas völlig Neues gemacht habe. Ich habe auch einige Sounds aus den 80ern gesampelt, die auf dem neuen Album zu hören sind.
Das neue Album beginnt mit „The Frozen Dead of the Night“, einem 19-minütigen Epos, das uns aus der kalten und trostlosen Mitte des Winters in den Frühling und sein Versprechen führt, das Leben neu zu beginnen. Der Schlusssong des Albums „The Bitter Setting Sun“ spiegelt dieses Thema wider, da es an der Zeit ist, sich vom Sommer zu verabschieden, während wir die Blätter fallen sehen und uns an Sommernächte erinnern, in denen die Sonne nicht untergehen wollte. Der Titeltrack „Urskog“ führt uns tief in das Herz des schwedischen Urwalds und beschwört mit seinen schwedischen Texten Bilder alter Folklore herauf.
Die australische Progressive/Experimental-Rock-Gruppe Kodiak Empire hat sich der Liste des renommierten australischen Plattenlabels Bird’s Robe Records angeschlossen. Das Album Silent Bodies erscheint am 29. April.
Das Album des Quintetts ist alles andere als für ruhige Körper. Es mischen sich Progressive Rock mit vertrackten Rhythmen mit großflächigen Post Rock Soundlandschaften und teilweise frickeligen Math Rock Passagen.
Wenn man Vergleiche zu anderen Bands ähnlicher Genre ziehen will, dann fallen einem noch am ehesten die Franzosen von "Klone" ein. Vielleicht liegt das auch an den Stimmfarbe der beiden Sänger, die sich durchaus ähneln.
Mike Solo, Direktor von Bird's Robe, sagt über die Partnerschaft: "Ich bin sehr stolz, Kodiak Empire in der Bird's Robe-Familie willkommen zu heißen. Diese Jungs besuchen seit Jahren Bird's Robe-Shows und ich habe sie als höflich kennengelernt , unglaublich talentierte und gutmütige Menschen. Genau die Art von Menschen, die ich mag!
Sie haben einen so einzigartigen und begabten Sound und ich bin schon lange ein großer Fan von ihnen. Bevor sie ihr nächstes Album mit brandneuer Musik veröffentlichen, wollte ich Silent Bodies unbedingt mit mehr Menschen auf der ganzen Welt teilen. Ihre Musik verdient es, gehört und geschätzt zu werden, und ich hoffe, wir können die Tage der Menschen mit ihrer aufregenden Mischung aus Mathy-Experimental-Alternative-Rock ein wenig erhellen.
Auf jeden Fall sind wir hier, mit einem fantastischen neuen Album, das wir mit Leuten dieser fleißigen und einzigartigen australischen Post-Rock-Gruppe teilen können."
Die Band sagte: „Wir sind begeistert, diesem legendären australischen Label und Kreativkollektiv beizutreten. Weitere Details zu unserer Albumveröffentlichung folgen in Kürze!“
Kodiak Empire haben Lob für ihre Live-Shows verdient, darunter Auftritte neben COG, sleepmakeswaves, Caligula’s Horse und mehr.
Silent Bodies wurde von Govinda Doyle im Galaxial Paradise am Tweed River aufgenommen, gemischt und gemastert.
Die Band arbeitet derzeit an einer neuen Platte, die Ende 2022 erscheinen soll.