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2020: Das Jahr, in dem die Erde still stand. Zumindest, was den Kulturbetrieb angeht. Um die Fans in diesen üblen Zeiten bei Laune zu halten, veröffentlichten Night Demon Singles im Akkord, die von den Fans auch dankbar angenommen wurden und in Windeseile ausverkauft waren.
Auf Year of the Demon sammelt NIGHT DEMON alle fünf der seltenen, vergriffenen 2020-Singles in einem einheitlichen Kompendium zur Veröffentlichung in einer breiten Palette von physischen und digitalen Formaten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Schließlich haben die streng limitierte Natur und der schnelle Ausverkauf der ersten 7-Zoll-Veröffentlichungen dazu geführt, dass selbst eingefleischte NIGHT DEMON-Fans möglicherweise die Gelegenheit verpasst haben, sie in einer physischen Ausgabe zu erwerben. Noch wichtiger ist, dass diese Tracks zu stark sind, um in der NIGHT DEMON-Diskographie in eine Fußnote verbannt zu werden. „Empires Fall“ und „Vysteria“ sind zwei der schnellsten und intensivsten NIGHT DEMON-Songs, die je geschrieben wurden. „Kill the Pain“ trifft den Hörer hart und destilliert den charakteristischen Sound der Band zu seiner kraftvollsten Essenz, gepaart mit einer zutiefst persönlichen Botschaft.
Und „Are You Out There“ ist NIGHT DEMONs tief empfundene Hommage an den verstorbenen, großartigen Phil Lynott und Thin Lizzy. Die Cover-Songs sind selbst unentdeckte Juwelen, vom obskuren NWOBHM-Glanz von „Fast Bikes“ (ursprünglich aufgenommen von LeGriffe) bis zum Remake von Cirith Ungols Klassiker „100 mph“ (mit Cirith Ungols Tim Baker im Duett mit Leatherby), bis hin zur Demonized-Version der düsteren Thin-Lizzy-Hymne „The Sun Goes Down“. Schließlich halten die Live-Aufnahmen einige der unvergesslichsten Momente von NIGHT DEMON auf der Bühne fest. Das „Wasted Years“-Cover von Iron Maiden ist ein bisher unveröffentlichter Track, der in derselben Nacht wie das legendäre „Live Darkness“-Album von NIGHT DEMON in Cleveland, Ohio, aufgenommen wurde. Und die beiden Scorpions-Klassiker („In Trance“ und „Top of the Bill“) wurden live in Deutschland aufgenommen, mit Special Guest Uli Jon Roth (ex-Scorpions), der mit Armand Licks und Leads tauschte.
Diese Compilation ist ein perfekter Einstieg in die Welt der Dämonen der Nacht und eine hervorragende Sammlung für alle Demon-Jünger.
NIGHT DEMON “Year of the Demon” (38:57):
1. Empires Fall (2:45)
2. Kill The Pain (4:18)
3. Are You Out There (4:16)
4. Vysteria (2:57)
5. In Trance (Live feat. Uli Jon Roth) (6:43)
6. Fast Bikes (2:58)
7. 100 MPH (feat. Tim Baker [Cirith Ungol]) (2:59)
8. The Sun Goes Down (3:35)
9. Wasted Years (Live) (5:20)
10. Top Of The Bill (Live feat. Uli Jon Roth) (3:01)
Seit fast 30 Jahren sind Ignite mit ihrem Melodic-HC-Punk nun am Start und mit diesem Album kommt nun ein Nachfolger für Zoltán "Zoli" Téglás ans Mikro. Viele der Anhänger waren sich nicht sicher, ob es einen adäquaten Nachfolger geben und dies nun zum Ende der Band werden könne.
Alle Skeptiker wurden gestraft, denn der neue 35-minütige Longplayer vereint alles, was das Melodic-Hardcore-Genre zu bieten hat: catchy Punk-Riffs, schnelle treibende Drums, melodische und doch wütenden Gesang.
Wenn die Band das Album in Clubs und kleinen Hallen vorstellen wird, dann werden es definitiv Sessions, die den Schweiß von den Saaldecken triefen lassen und den Besuchern einiges an blauen Flecken bescheren werden.
Mit diesem Album besiegeln die US-Amerikaner ihre Zukunft und lassen uns auf weitere starke Melodic-HC-Alben hoffen.
Für den NME ist sie längst die „next pop Queen“ im Königreich, V Magazine attestiert ihr einen Kurs auf „absolute Größe“: Bree Runway aus Hackney sorgte schon letzten Sommer mit ihrer Single „Hot Hot“ für Furore. Die Britin, die von Pitchfork als „Pop-Rebellin“ bezeichnet wurde, verschiebt damit nicht nur erneut die klanglichen Grenzen der Popwelt, sondern stellt zugleich eine physikalische Hypothese auf, die besagt, dass sich selbst hohe Temperaturen noch unendlich steigern lassen…
Zuletzt hatte Bree ihren internationalen Siegeszug mit dem Video zur Single „ATM“ fortgesetzt, in dem selbst Ikone Missy Elliott einen Gastauftritt hatte. Veröffentlicht hatte die Britin den Song auf ihrem gefeierten Mixtape „2000AND4EVA“, mit dem sie ihre Definition von „destructive pop“ – zerstörerischem Pop – vorgelegt hatte, was ihr nur Lob von Interview Magazine, i-D, NME, Clash & Co. bescherte. Der rockige Song „Little Nokia“, ein weiteres Mixtape-Highlight, war vom Time Magazine auf Platz 4 der „Best Songs of 2020“ gewählt worden, während das mit Yung Baby Tate eingesungene „Damn Daniel“ für die VICE zu den „besten Songs des Jahres“ zählte.
The Jeremy Days waren Ende der Achtziger Jahre eine der wenigen Bands aus Deutschland, die es in einer Zeit auf MTV schafften, als das noch den großen internationalen Acts vorbehalten war. Ihre melodiöse Mischung aus britischem Pop und amerikanischem Art-Rock brachte sie in den zehn Jahren ihres Bestehens sowohl auf die Poster der Pop-Rocky als auch ins Feuilleton der FAZ. Sie landeten mehrere Hits und schufen mit „Brand New Toy“ sogar eine Art Evergreen, arbeiteten mit Produzentenlegenden wie Clive Langer, Alan Winstanley (u.a. für Madness, Elvis Costello) und Fred Maher (u.a. für Lou Reed, Lloyd Cole) zusammen. Am Ende hatten sie 1995 alle großen Clubs der Republik gesehen, eine UK-Tour absolviert und fünf Alben produziert, von denen sie über eine halbe Millionen Platten verkauften. Nach dieser intensiven Zeit konnte sich die Männer-WG, die sie waren, jedoch nicht mehr sehen, riechen, ständig um sich haben. Sie trennten sich, und es sah so aus als ob es kein Zurück mehr geben würde. Daß sie 2021 nochmal ein Album zusammen komponieren und einspielen würden, hätten sie drei Jahre vorher noch für illusionär gehalten.
Die 27 Jahre Bandpause sind dem Album nicht anzuhören. Hier spielen vier Männer, die nicht mehr auf Erfolg schielen brauchen, sondern scheinbar Musik machen, weil sie sich ewig nicht mehr gesehen und Bock drauf haben. Das neue Bandgefühl zeigt sich allein schon darin, daß erstmals alle Bandmitglieder am Songwriting beteiligt sind, nachdem dies früher Sänger Dirk Darmstaedter und Bassist Christoph Kaiser vorbehalten gewesen war. Letzterer ist der einzige vom ursprünglichen Lineup, der heute nicht mehr dabei ist. Das neue Album bleibt darüberhinaus den Trademarks der Band treu: Background-Chöre, britische Gitarren, amerikanische Attitüde, detailverliebte Arrangements und Songs, die wissen, daß ein Refrain Leben retten kann. Ein Gitarrenalbum, das sich nicht lange mit der Vergangenheit aufhält und in dem sich die Energie eines Debütalbums mit der Lässigkeit eines sechsten Longplayers vereint.
So wie sich das Debütalbum seit Erscheinen bei mir immer wieder auf Vinyl dreht, so wird sich auch das "zweite Debüt" immer wieder auf Vinyl drehen.
WAGE WAR — Briton Bond [lead vocals], Cody Quistad [rhythm guitar, clean vocals], Seth Blake [lead guitar], Chris Gaylord [bass], and Stephen Kluesener [drums] — have announced their upcoming European tour plans. The band will head overseas this autumn on the headline Manic Tour, kicking off September 28 in Poland and running through October 26 in London. The Devil Wears Prada and Siamese will support. All dates are below.
Tickets go on sale on Friday, March 25 at 9am local time.
"We are VERY excited to be headed back to the UK and Europe with our friends in The Devil Wears Prada and Siamese," the band enthuses. "It’s been far too long and we promise to be bringing you our best show yet!"
DEAD POET SOECITYUK & EUROSOMMERTOUR-ZEITPLAN:
June 10th - UK, Donnington – Download Festival
June 11th - UK, Glasgow – King Tuts
June 13th - UK, Manchester – Deaf Institute
June 14th - UK, London – Omeara
June 20th - France, Paris – La Boule
June 22th - Netherlands, Zaandam – De Flux
June 23rd - Germany, Hamburg – Turnzimmer
June 24 - Denmark, Copenhagen – Rahuset
June 26 - Germany, Ferropolis – Full Force Festival
In der Zwischenzeit wird die Band diesen Frühling auf die Straße zurückkehren und Biffy Clyro unterstützen, die die Band für die Rechnung handverlesen hat. Die Tour beginnt am 17. April in Chicago und läuft bis zum 9. Mai in Los Angeles.
Die Dead Poet Society steht vor einem großen Jahr im Jahr 2022. Die Band veröffentlichte vor einem Jahr ihr Debütalbum –! – (das als „The Exclamation Album“ bezeichnet wird) und hat seitdem weltweit über 50 Millionen Streams angesammelt. Die Single ".CoDA." war eine Top-15-Single im Radio und verbrachte über 20 Wochen in den Charts. Der Track wurde auch in Spotifys Rock This Playlist vorgestellt. Inzwischen ist die neueste Single „.intoodeep.“ erschienen. ist gerade auf Platz 30 in die Charts eingestiegen. Die Band war letzten Herbst als Support für Badflower unterwegs und trat bei den Festivals Welcome to Rockville und Louder Than Life auf. Auf der anderen Seite des Teichs trat die Band bei den Festivals in Reading und Leeds auf. In Reading zogen sie eine der größten Menschenmengen des Tages an.
The Legendary Flower Punk begann 2012 als obskures Nebenprojekt von Kamille Sharapodinov, dem Gitarristen der etablierten russischen Heavy-Psych-Progger The Grand Astoria. Der einzigartige Sound des russischen Trios verbindet puren Psychedelic Rock mit klassischen Prog Rock Elementen.
Wer seichte, ruhige und harmonische Musik mag und bevorzugt, dem sei dieses Album nicht ans Herz gelegt. Die Compilation ist eine abgefahrene, instrumental-schräge und obskure Jam-Melange, die wir hätten erleben können, wäre uns nicht dieses f***ing C dazwischen gekommen.
Kamille Sharapodinov über die neue limitierte LP-Veröffentlichung:
„Unsere Tour im Frühjahr 2020 wurde wegen einer Pandemie dieses neuen fiesen Virus abgesagt (16 Gigs in 18 Tagen), und das war ein echter Mist für eine kleine und unabhängige Band wie The Legendary Flower Punk, denn wir hatten sie lange geplant und mehr als acht Monate damit verbracht, die Termine zu buchen, aber um positiv zu bleiben, kamen wir zu einer eleganten Lösung: Buchstäblich in den letzten Stunden vor Quarantäne und Selbstisolation versammelten wir uns in unserem Proberaum, stellten das Aufnahmegerät auf und haben dann gejammt und gejammt und gejammt. Danach hat unser Tontechniker Igor (ein echter Held!) alles gemischt und gemastert und wir haben das Ganze in 16 Sets geschnitten (nach der Anzahl der Shows, die wir spielen würden). Die neue LP Beatroot 2020 ist eine Zusammenstellung der schönsten Momente dieser Jam-Sessions."
Das zweite Album einer Band soll meist das schwierigste sein - zumindest um an einen möglichen Debüterfolg anzuknüpfen, einen möglichen Misserfolg wegzufegen oder einfach nur den eigenen Weg zu finden und oder (weiter) zu gehen.
Nur knapp eineinhalb Jahre nach ihrem fulminanten Debüt veröffentlicht die Kölner Fuzzwave-Band "Gong Wah" ihr zweites Full-Length-Album. Mit diesem beweisen sie, dass sie keine Eintagsfliegen sind und auch nicht bleiben werden, denn sie erweitern ihr musikalisches Spektrum des wave-noise-postpunkigen Debüts um melancholischen und auch tanzbaren Indiepop und Spacerock.
Hier wird feinster Indie-Art-Pop-Rock produziert und zelebriert.
Nima Davari und Giso Simon an Schlagzeug und Bass treiben die Songs voran, während die Gitarristen Felix Will und Thorsten Dohle – die A Second im bandeigenen Chestnut Tree Studio produziert haben – die atmosphärische Basis für Inga Nelkes Gesang liefern, der über allem schwebt, was Gong Wah so einzigartig macht.
Die Tracks auf A Second sind neun Fuzzwave-Perlen für den Tanz bis ans Ende der Welt.
Das Einzige, was bei Soonago auf der Bühne schweigt, ist die Stimme. Alles andere erzeugt eine Naturgewalt, die die Zuhörer unwillkürlich in ihren Bann zieht. Der Musikstil der Band zeichnet sich durch eine Mischung aus harten Gitarrenriffs und melodischen Soundscapes aus. Soonago verzichtet bewusst auf den Gesang als Hauptinstrument. Die Songs, die größtenteils aus Schlagzeug, Bass und Gitarren bestehen, laden die Zuhörer auf ihre eigene individuelle Reise ein. Das Publikum soll sich eigene Assoziationen und Bilder im Kopf bilden können und sich nicht von Inhalten oder Kontexten leiten oder beeinflussen lassen. Im Vergleich zu anderen Post-Rock-Bands ist Soonagos Musik rifforientierter, dynamischer und deckt daher eine Bandbreite von sphärischen Klängen bis zu brachialer Härte ab.
Konzeptionell wird Fathom hauptsächlich von politischen Ereignissen beeinflusst. Während der Entstehung von Fathom wurde die Band immer wieder von politischen Botschaften und Missständen überschwemmt, was sich in der Vielfalt und Härte von Evac, Besa, Apophenia und Fathom widerspiegelt. Dies wird besonders durch Samples von der National Conference of Christians and Jews aus dem Jahr 1942 unterstützt.
Die 4 Songs mit knapp 42 Minuten Spielzeit bieten sich fast schon für ein Festival-Set beim Gloomaar-Festival in Neunkirchen an. Musikalisch wird hier eine große Bandbreite von sphärischen Klanglandschaften bis hin zu Metaleinflüssen verarbeitet.
Aufgenommen in Fredrik Thordendals (Meshuggah) Studio 33, arbeitet die Band mit „We Are The Apocalypse“ erneut mit dem legendären Produzenten Daniel Bergstrand zusammen. Für Ahriman lassen sich die kreativen Herausforderungen dieses neuesten Angebots in einige Kernziele unterteilen: Neuland betreten, indem durch rhythmische Komponenten größere Klanglandschaften geschaffen werden, und eine Symbiose zwischen den Gesangspassagen und melodischen Abschnitten zu finden. „Viel Death/Black Metal ist irgendwie steif und geradlinig – das finde ich langweilig. Ich habe das Gefühl, dass der Gesang den Melodien folgen muss, und ich denke, Heljarmadr hat es auf dieser Platte verdammt nochmal geschafft.“
Diese Symbiose zwischen Gesangspassagen und melodischen Abschnitten ist Dark Funeral recht gut gelungen und trotzdem bietet der Schwedenfünfer nicht wirklich viel Neues oder Abwechslung im Genre und im eigenen Kosmos. Und all das ist Jammern auf hohem Niveau, denn Dark Funeral bleiben ihrem hohen Qualitätsstandard treu und verwöhnen ihre Fans mit fast perfekt austariertem Death-/Black-Metal.
Auf dem neuen Album beginnen sich bestimmte Themen und Prioritäten abzuzeichnen. Der wichtigste unter ihnen ist, dass ein so dringender Titel wie „We Are The Apocalypse“ nicht auf die leichte Schulter genommen wird und dass Dark Funeral beabsichtigen, dieses jenseitige Verderben für ihr Publikum so greifbar zu machen wie einen großartigen Film oder ein fesselndes Stück Literatur. Das wässrige Grab, das auf „Leviathan“ beschworen wird, baut sich dank Rhythmusgitarrist Chaq Mol und Bassistin Adra Melek bedrohlich von seinen frühen eindringlichen Tönen zu einer völligen Kakophonie auf, während die soziopathische Leidenschaft, die auf „A Beast To Praise“ erforscht wird, mit Blutdurst umherstreift und knüppelt. Das Album endet mit einer ohrenbetäubenden Katastrophe, die auf dem Titeltrack „We Are The Apocalypse“ zum Leben erweckt wird – unerschütterlich in seiner Absicht, die Zuhörer in ein Reich des wahren Bösen und der Klage zu ziehen. Hier sind und waren Dark Funeral am stärksten.
Mit ihrer zweiten EP „Tausend Farben“ veröffentlicht Singer-Songwriterin NANÉE aus Hamburg ein musikalisches, textliches Ausrufezeichen für Toleranz und Vielfalt. Dabei überzeugt sie musikalisch in der Pop-Schlagerwelt mit Pop-Poesie, inspiriert durch echte Erfahrungen. Sie springt auf keinen Trend-Zug auf, sondern ist schon lange auf ihrer eigenen Reise jedoch mit einem starken Einschlag von Rosenstolz-Melancholie.
Ein paar Sätze zu den einzelnen Titeln:
"Geh deinen Weg!"
Der Song „Geh deinen Weg“ ermutigt dazu, an sich zu glauben und sich von Kritik nicht aufhalten zu lassen: die eigenen Ketten sprengen, sich von Selbstzweifeln befreien und mutig den eigenen Weg verfolgen.
"Frei sein"
Mit „Frei sein!“ ruft NANÉE dazu auf, aus dem Gewohnten auszubrechen und den Fokus auf das zu lenken, was wirklich zählt: Zeit für seine Mitmenschen, sich selbst und das Leben jenseits von Konsum und Materiellem. Gute Gespräche führen, eine Prise Verrücktheit ins Leben streuen, statt dem nächsten Statussymbol nachjagen.
"Monokultur"
„Stell dir vor, wir leben in einer Welt, in der jeder so sein darf, wie er ist.“, von dieser Vision singt NANÉE in „Monokultur“. Dazu müssen wir unseren Horizont erweitern und offen sein, einander anerkennen und schätzen trotz oder gerade wegen der Unterschiede: „Wir feiern, was uns zusammenbringt, vergessen, was uns trennt.“
"Tausend Farben"
Der Titelsong „Tausend Farben“ erzählt von Unsicherheiten, inneren Zweifeln und dem kritischen Blick von außen. Er ermutigt dazu, sein wahres Selbst zu entdecken und Makeln nicht so viel Macht zu geben. Sich selbst als Original und eigenes Ideal zu feiern. Die Essenz des Songs ist die Botschaft: „Du bist schön wie du bist.“
"Mutausbruch"
Mit ihrer Single „Mutausbruch“ erzählt NANÉE von der Magie der eigenen Entschlossenheit. Sie möchte dazu inspirieren, aus der Komfortzone auszubrechen und sich im Wagnis neu zu entdecken. Denn Mut wird belohnt!
Wie schon oben erwähnt liegt die EP textlich und thematisch ganz vorne, jedoch ist die musikalische Umsetzung etwas flach und dürftig ausgefallen. Zu sehr hat man sich beim Songwriting und der Produktion an Größen wie Rosenstolz oder Julia Neigel orientiert, was das Album und somit auch die Erreichbarkeit der Texte bei der Zielhörerschaft wahrscheinlich etwas verblassen lässt.
Die Dänen von Slaegt präsentieren mit Goddess ihren vierten Longplayer und wie es sich schon abzeichnete, wird es mit den Skandinaviern nicht langweilig. Selten hört man experimentierfreudigere Metaller aus den dunkleren Ecken (außer vielleicht noch Voivod) als mit Slaegt, was übersetzt soviel heißt wie Erbe. Sollten die Jungs so weitermachen, dann werden sie noch Erblasser eines wunderbar experimentierfreudigen Death-/Blackmetals.
Die neues Auskopplung ist mit sechs Tracks und knapp 40 Minuten wahrlich kein Longplayer, der Hörer bekommt jedoch in diesem kurzen Zeitraum und auch innerhalb der Tracks mehr geboten als auf so manchem 60-Minüter anderer großer Namen im Metalgenre.
Mal geht's thrashig nach vorne (Kiss From A Knife), dann schleppen sich die Gitarren partiell genrebekannt dahin wie die Zombies (Hunt Again) und ein Saxofon wie in "Deceived By An Amethyst" ist in dieser Sxchublade auch nicht das gängigste Stilmittel und Instrument. Der Titeltrack "Goddess" ist mit elf Minuten das Spannungsbogenhighlight am Ende des Album und bietet alles auf, was athomosphärisch dichter Metal ausmacht. Selbst für progambitionierte Hörer könnte hier musikalisch etwas geboten sein. Jedoch sollte diese Hörerschaft ein etwas dickeres (Trommel)Fell haben.
Die Geschichte von GREYBORN begann in diesem kleinen Intervall zwischen Licht und Dunkelheit, irgendwo in der kalten und mineralischen Stadt Limoges. Die Hoffnungen einer hedonistischen Generation werden zerstört, als sie auf den programmierten Niedergang unserer Zivilisation stoßen. Greyborn ist der Botschafter dieser Massenernüchterung, liefert seinen ätzenden, aber hüftschwingenden Soundtrack und orientiert sich an so unterschiedlichen Einflüssen wie Red Fang, Queens of the Stone Age und Triggerfinger. Ihre dekadente Art von Heavy Rock ernährt sich in den dunkelsten Ecken der Welt (und der Seele) und folgt seinen eigenen Regeln.
Das Debütalbum der drei Franzosen geht steil nach vorne, hat seinen eigenen Stil ohne die eigenen "Vorbilder" zu verleugnen. Der einzige Schwachpunkt des Debüts ist die Länge/Kürze, denn es handelt sich leider nur um eine 5-Track-EP. Das Trio wäre vielleicht gut beraten gewesen, ein paar Tage länger im Studio in Klausur zu gehen und dann ein Hammer-Fulkl-Length-Album rauszubringen. Übrigens ist erwähnenswert, dass dieser 5-Tracker vom renommierten schwedischen Produzenten Karl Daniel Lidén (Katatonia, Lowrider, Crippled Black Phoenix) gemastert wurde.
Der GRAMMY®-Preisträger, Musiker, Produzent, Autor sowie Gründer der Hard-Rock-Bands Alter Bridge, Creed and Tremonti, Mark Tremonti, betritt mit seinem bislang ambitioniertesten und herausforderndsten Projekt ungewöhnliches Neuland. So hat Mark sich mit der National Down-Syndrome Society (NDSS) zusammengetan und veröffentlicht unter dem Titel Tremonti Sings Sinatra ein Album mit Frank-Sinatra-Coverversionen. Das Album, welches eine Selektion von Stücken aus Frank Sinatras Werk vereint, ist Teil einer von Tremonti ins Leben gerufenen, neuen Wohltätigkeits-Initiative namens Take A Chance For Charity. Sämtliche Verkaufserlöse des für eine Veröffentlichung am 27. Mai vorgesehenen Albums gehen an die NDSS und in die Arbeit, die diese Organisation bezüglich der öffentlichen Bewusstmachung und Unterstützung von am Down-Syndrom leidenden Menschen und deren Familien leistet.
Mark und seine Familie durften letzten März die Geburt ihrer ersten Tochter, Stella, erleben, die mit Down-Syndrom zur Welt kam und so die Idee für dieses Projekt initiierte. Ein Video, welches die Hintergrundgeschichte der Take A Chance For Charity erzählt, lässt sich hier anschauen.
Seit Jahren schon singe ich mit Begeisterung bei Franks Songs mit“, erklärt Mark. „Eines Nachts fand ich ein altes Video von ihm, auf dem er den Song ‘The Song Is You’ aus dem Jahre 1944 singt. Das hat mich darauf gebracht, mich noch stärker und tiefgehender mit seinem Gesangs-Ansatz zu beschäftigen. Ich war Feuer und Flamme und wollte aus der Sache etwas mehr machen. Als Stella mit dem Down-Syndrom diagnostiziert wurde, fügte sich alles zusammen. Meine Sinatra-Obsession hatte nun ihre vollwertige Berechtigung und einen kreativen Kanal. Frank Sinatra hat einst Milliarden von Dollar für wohltätige Zwecke mobilisiert – das ist ein Fakt, von dem ich wünschte, dass er der breiten Öffentlichkeit bewusster wäre. Unter seiner coolen und entspannten Fassade und Persönlichkeit pochte ein großes Herz. Diese Wohltätigkeitarbeit in seinem Namen zu vollrichten, fällt für mich ebenso unter Fügung. Meine Entscheidung diese Platte zu machen und damit Gelder für vom Down-Syndrom betroffene Individuen und ihre Familien zu sammeln, stand fest. Dieses Projekt ist der bedeutungsvolle Beginn einer völlig neuen Lebensaufgabe für mich.“
Mark Tremonti hat sich mit den überlebenden Mitgliedern von Frank Sinatras Orchester zusammengetan um einigen Klassikern sowie auch weniger bekannten Songperlen aus Sinatras Schaffen einen neuen Anstrich zu geben. Von der Eröffnung mit Bläsern und Piano auf “I’ve Got You Under My Skin” bis hin zum finalen Gesangs-Outro von “All Or Nothing At All“ glänzt Mark Tremonti mit seiner Interpretation von Sinatras charakteristischem Gesangs-Ansatz und der gleichen beispiellosen Musikalität, die Sinatras Werk auf ewig zeitlos erscheinen lassen wird. Um seine Vision bis ins letzte Detail zu perfektionieren, setzte sich Mark mit Frank Sinatras musikalischem Leiter, Mike Smith, in Verbindung, der für die Aufnahmen von Tremonti Sings Sinatra so viele Mitglieder wie eben möglich aus Franks alter Live-Band versammeln konnte. Berühmten und beliebten Standards wie “I’ve Got The World On A String,” “My Way” und “That’s Life” wird in den Händen dieser unglaublichen Musiker völlig neues Leben eingehaucht. Mark Tremonti selbst, bekannt für seine ihm zahlreiche Preise einbringende Gitarrenarbeit, ließ sein Instrument für dieses 14-Song starke Album stehen und konzentrierte sich allein auf den Gesang. Das Album-Artwork ist ein Originalgemälde von Tremonti, welches er eigens für dieses Projekt erschaffen hat.
Ein den ersten Track begleitendes Video zu “I’ve Got You Under My Skin” lässt sich hier ebenfalls anschauen.
Der Sound der Westküste klopft wieder an. Und es ist tiefgründiger geworden, das Songwriting ist ausgefeilter. Der Sound reicht von Surf-twangigen Gitarrenlinien bis hin zu flockigen Ekstasen. Die Rhythmusgruppe wirkt deutlich voller, lebendiger als auf dem Debütalbum und die Drums geben dem Hörer lässig treibende Rhythmen mit auf den Weg, die in wahre Surf- und Beat-Hymnen münden. Die Band hat sich weiterentwickelt. Die ungewöhnlichen Kompositionen wirken gefestigt und ausgereift, die Musik insgesamt einen Hauch moderner.
Um auf die Frage der Review zurückzukommen: Nein, das gab es nicht. Und trotzdem haben es Fooks Nihil geschafft, dieses musikalische Sideproject zumindest für den Hörer zu realisieren. Und sie schaffen es auch noch ansatzweise die psychedelischen Beatles mit ins Boot zu holen.
Tranquility beginnt kraftvoll mit Pictures Of You, das viele typische Merkmale der Band vereint und eine neue, unerwartete Facette mitbringt. Ein knackiges Riff trifft auf einen entspannten Rhythmus, mehrstimmiger Gesang und sogar einige Latin-Elemente spiegeln sich im Einsatz von Percussion und den rein spanischen Texten des Refrains wider. Auf den folgenden zehn Tracks setzen Fooks Nihil fort, was sie mit ihrem Debütalbum begonnen haben, und zementieren ihren Westcoast-Beat ein für alle Mal im musikalischen Gedächtnis des Hörers. Was deutlich auffällt, ist die musikalische Vielfalt der Platte. Schlagzeuger Maximilian Schneider, Bassist Florentin Wex und Gitarrist Max Ramdohr erzählen ihre persönlichen Geschichten in eigenwilligen Kompositionen, die zusammen eine wunderbare Reise durch die Mischung aus Surfbeat und Neo-Psychedelia mit Westcoast-Gesangsharmonien ergeben, die diese Band so unverwechselbar machen.
Selten hat Retro-Mucke so viel Spaß gemacht und avanciert für mich schon zum Sommer-Sonne-Gute-Laune-Soundtrack 2022.
Die Retro-Rock-Welle ebbt nicht ab. Und Stone Axe zelebrieren alle Spielarten des Retro-Rock.
„Stay of Execution ist ein Album mit unveröffentlichten Aufnahmen und Tracks, die wir mögen und die in den Rillen unserer Vinyls versteckt waren, die in sehr begrenzter Anzahl mit wenig oder gar keiner Werbung veröffentlicht wurden. Alle Songs wurden zwischen 2008 und 2011 aufgenommen und decken ein breites Spektrum an Stilen der Siebziger ab, für die wir bekannt sind. Die musikalischen Konzepte von Proto Metal, Southern Rock, Psychedelic Rock und Folk Rock werden in dieser Sammlung gut erforscht. Sieben der acht Tracks auf dem Album weisen die übliche Studio-Zusammenarbeit von Reed / Brinkerhoff auf, während der letzte Song von allen vier Mitgliedern der Live-Band gespielt wird. Ich habe das Gefühl, dass diese Tracks so stark sind wie alles andere auf unseren anderen Longplayern. Es ist großartig zu sehen, dass sie endlich veröffentlicht werden." (Toyn Reed)
Das Statement Reeds zur "neuen" Veröffentlichung trifft es perfekt. Jeder einzelne Song repräsentiert die verschiedensten Spielarten des Rock der 1970er. Hier wird nicht einfach nur nachgespielt, sondern die Vibes dieser Zeit werden zelebriert. Man möchte meinen, man hätte einen vergessenen Sampler mit Thin Lizzy, Lynyrd Skynyrd, Cream, Led Zeppelin oder Free gefunden.
Wyatt E. schreibt den Soundtrack einer Pilgerfahrt ins neubabylonische Reich. Eine Reise in die Vergangenheit, die zu alten Göttern, vergessenen Städten und untergegangenen Zivilisationen führt.
2015 erregte ihre Debüt-EP „Mount Sinai/Aswan“ die Aufmerksamkeit von Shalosh Cult, einem israelischen Label, das 2017 ihr von der Kritik gefeiertes Debütalbum „Exile to Beyn Neharot“ veröffentlichte.
Seitdem hat sich Wyatt E. von einer Band, die anonym bleiben wollte, zu einem hochgeschätzten Live-Act in Europa und Israel entwickelt: Desert Fest Antwerpen, Stoned from the Underground, Smoke over Warsaw, Tales of Doom Basel, Bristol Psych Fest, Red Smoke Festival, Under the Doom Lisbon, Mount Of Artan, Dour Festival, Electric Meadow, …
Ihr zweites Album "āl bēlūti dārû" besiegelt die lang erwartete Rückkehr der Band.
āl bēlūti dārû („Die ewige Stadt“ in akkadischer Sprache) enthält zwei 19-minütige Tracks, die von Doom-Godfather Billy Anderson (Sleep, Om, Melvins, …) gemischt und von Justin Weis bei Trakworx gemastert wurden.
Die Komposition des Albums resultiert aus einem herausfordernden Einsatz von Techniken und Instrumenten, die die Band noch nie zuvor verwendet hat: Saxophone, Saz, ein ungewöhnlicher Einsatz von Stimmen, Effekten und Percussions. Zwei Drumkits wurden während des größten Teils des Albums gleichzeitig aufgenommen, um eine Art chaotische Vibration zu erzeugen, die von einer riesigen Menge zu kommen scheint.
Mit diesen betörenden und den Hörer in eine Trance ziehenden Klänge vertonen Wyatt E. in perfekterweise eine phantsatische Reise nach Babylon.
Für Fans instrumentalen Drone-, Post- oder Sludge-Rocks ist dies eine absolute Top-Empfehlung.
Pete Barnes war jahrelang als Gitarrist/Songwriter der niederländisch-britischen Ambient-Trip-Rockband Alcuna Wilds aktiv. Leider löste sich Alcuna Wilds auf, sodass sich Barnes – nachdem er sich von einem Fahrradunfall erholt hatte – auf ein neues musikalisches Soloprojekt konzentrieren konnte. Thistle Sifter widmet sich dem instrumentalen Ambient-Post-Rock.
Barnes war nach seinem schweren Fahrradunfall im November 2020 ans Bett gefesselt. Die darauf folgende Zeit lieferte die Inspiration für das, was A Spectral Moon werden sollte, ein Album, das auf den Auswirkungen des Unfall beruht. In den Augenblicken vor einem Zusammenstoß versperrte ein entgegenkommender Radfahrer Barnes den Weg wie ein Kaninchen im Scheinwerferlicht. Der Track ist von diesen Ereignissen inspiriert.
In den einzelnen Tracks schwingt eine gewisse Wehmut mit, jedoch ohne Wut auf den Mitbeteiligten des Unfalls, sondern einfach als erzählende Komponente der Ereignisse.
Trotz der tragischen, autobiografischen Hintergründe lädt die ruhige, getragene und cinematisch-musikalische Erzählweise Barnes zum Träumen ein und nimmt den Hörer mit auf Reisen in andere Dimensionen.
Für Fans des ruhigen, ambientorientierten Postrocks ist diese Scheibe ein absoluter Geheimtipp.
Fans von Crosses, das gemeinsame Projekt von Deftones-Frontmann Chino Moreno und Producer/Multi-Instrumentalist Shaun Lopez, wird nicht entgangen sein, dass sich die beiden um Weihnachten mit dem Q-Lazzarus-Cover „Goodbye Horses" zurückgemeldet hatten, nun gibt es die erste eigene neue Musik seit dem 2014 veröffentlichten Debütalbum „†††“ (lies: „Crosses") vor acht Jahren.
Und damit es sich richtig lohnt, erscheinen heute gleich zwei Songs: „Initiation" und „Projection", beide von Chino Moreno und Shaun Lopez im Alleingang geschrieben, aufgenommen und produziert. „Protection“ kann hier angehört werden, „Initiation" kommt in Begleitung eines kunstvollen und unterschwellig bedrohlichen Musikvideos. Neben Moreno und Lopez gibt es darin auch ein Wiedersehen mit Thais Molon, die schon in den vorherigen „Bitches Brew“ (2013) und „The Epilogue“ 2014 von ††† (Crosses) mitwirkte.
„Initiation" und „Projection" zeichnen sich durch jene Soundscapes aus, die Crosses unter Fans und Kritiker:innen zu Lieblingen gemacht haben: Organische und elektronische Sounds verschmelzen zu einem funkelnden, immer auch leicht düsteren Klangbild, über das Chino Morenos Stimme ihre volle hymnische Kraft entfaltet.
Zu Beginn von „Initiation” fühlt man sich an die berüchtigte „The World Is Yours“- Szene aus „Scarface“ erinnert – nicht von ungefähr, denn die Atmosphäre des Songs ist bewusst daran angelehnt und macht „Initiation” damit zu einem Soundtrack für unsere unsicheren Zeiten. „Protection“ gräbt sich derweil mit seiner meisterhaften Produktion tief in die elektronischen Texturen ein, die ein wichtiger Einfluss der Band sind.
Crosses formierten sich 2011 und veröffentlichten drei Jahre später ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Mit ihrer überraschenden Coverversion des Kultklassikers „Goodbye Horses“ beendeten sie kürzlich ihre Auszeit und kündigten ihre Vertragsunterschrift bei Warner Records an. 2020 hatte die Band mit einem weiteren Cover ein Lebenszeichen abgegeben, „Beginning of The End“ (ursprünglich von Cause & Effect). Mit weiterer neuer Musik ist noch in diesem Jahr zu rechnen.
Bad Wolves veröffentlichen heute ihre neue EP If Tomorrow Never Comes, via Better Noise Music. Nachdem die Band kürzlich mit “Lifeline” ihren sechsten #1 Hit am US Active Rock Radio feierte veröffentlichen sie nun eine EP zur gleichnamigen neuen Radio Single “If Tomorrow Never Comes”, auf der neben einer neuen Acoustic Version auch ein Feature zum Titeltrack mit Spencer Charnas von Ice Nine Kills enthalten ist. Der Song wird ebenfalls auf dem Soundtrack des kommenden Better Noise Films THE RETALIATORS zu finden sein. Die Originalversion des Songs ist auf dem aktuellen dritten Studioalbum DEAR MONSTERS enthalten und konnte global bis dato über 4 Millionen Streams generieren. In US ist der Song zudem kürzlich in die Top 20 der Active Rock Radio Charts eingestiegen. Das aktuelle Album wurde im Oktober 2021 veröffentlicht und stellte den Fans erstmals den neuen Leadsänger “DL” vor.