Für Menschen, denen die jährliche Weihnachts-Popsong-Parade am Allerwertesten vorbeigeht und sich schon immer alternative Weihnachtssongs wünschten, ist dies hier das absolut prächtigste Weihnachtsgeschenk.
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Die australische Progressive-Rock-Gruppe Closure In Moscow hat angekündigt, ihr Debüt The Penance and The Patience zum ersten Mal auf Vinyl zu veröffentlichen.
Die Feierlichkeiten sind Teil der 10-jährigen Jubiläumsreihe von Bird's Robe Records, die von März 2021 bis März 2022 läuft und eine riesige Auswahl von Australiens legendären Progressive-, Alternative-, Post-Rock-, Post-Metal- und experimentellen Pop-Künstlern präsentiert.
Closure In Moscow haben in den letzten zehn Jahren seit ihrer Gründung in Melbourne, Australien, internationale Anerkennung für ihre herausragende Live-Performance und ihren avantgardistischen Sound erhalten. Nachdem sie 2008 mit ihrem Debüt The Penance And The Patience auf die internationale Bühne gestoßen waren, erlebte ihr Full-Length First Temple bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2009 den Durchbruch der Band in den USA und wurde seitdem als einer der beliebtesten Acts angesehen in der Welt des Progressive Rock.
Das seit längerem vergriffene Debütalbum der Band spiegelt den Umbruch des Progressive Rock von vertrackten Nummern zu kürzeren Songs wider, die sich Anleihen aus dem Post und Alternative Rock bedienen und irgendwie auch schon wieder tanzbar sind.
Für alle Fans des Progressive Rock, die sich abseits der ausgetretenen Genesis, King Crimson und Yes-Pfade wohlfühlen!
Nachdem die Band für ihr drittes Album bei Prosthetic Records unterschrieben hat, stellt das Jahr 2021 den Beginn einer neuen Ära für ETERNITY’S END dar. Die Europäischen Tech Power Metaller veröffentlichen „Embers Of War“ am 26. November.
Im Jahr 2014 von Gitarrist und Songwriter Christian Münzner (Obscura, Paradox, Alkaloid, ex Necrophagist) gegründet, durchliefen ETERNITY’S END eine Reihe von Line Up Wechseln auf dem Weg ihren Sound zu perfektionieren und sich zu einer Band zu entwickeln, die auch logistisch in der Lage ist zu touren. Bis heute hat die Band zwei von der Kritik gefeierte Alben veröffentlicht, das erste finanziert durch eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne.
Mit einem erneuerten Line Up an Board machte sich die Band an die Arbeit für Embers Of War. Das Album enthält zahlreiche Harmony Leads und Trade Offs die an Bands wie Racer X und Cacophony erinnern und bombastische Refrains in der Tradition von Iron Savior und Blind Guardian.
Mit aggressiven, rasiermesserscharfen Riffs, dem technischen High Speed Drumming von Hannes Grossmann, dem erhabenen Gesang von Iuri Sanson (ex Hibria) und grossen, epischen Chören besitzt Embers Of War die Merkmale eines zukünftigen Klassikers in dem Genre. ETERNITY’S END sind auf einer Mission, sich auf all die Over The Top Elemente des Power Metal Genres zu fokussieren und diese mit technischer Finesse und Anspielungen zum klassischen Heavy Metal zu kombinieren und ein Album zu erschaffen, dem Headbanger weltweit nicht wiederstehen können werden.
Lyrisch und visuell zielt die Band darauf ab, einen Moment des Eskapismus darzubieten – die Wahrheit in der Fiktion widerzuspiegeln und die Magie von Theater und Literatur in einem Heavy Metal Kontext zu repräsentieren. Diese acht Song werden den Hörer in eine Welt voll magischer Wunder entführen, weitab von der Realität des Alltags. Die Songs auf Embers Of War erzählen Fantasy, Horror und Science Fiction Geschichten, inspiriert von Autoren wie Michael Moorcock, Robert E. Howard und Frank Belknap Long, sowie moderneren Autoren wie Dan Simmons.
Die Band hat die Songs technisch hervorragend eingespielt, die Produktion ist ohne Makel, man hört nicht viel Neues aus dem Power Metal Lager, aber das soll dem ganzen Projekt keinen Abbruch tun, denn genau das ist es, was das Album ausmacht.
Die Black Label Society hat am 26. November ihr 11. Studioalbum Doom Crew Inc. über Spinefarm veröffentlicht.
Das Album ist digital, auf CD und auf 2-Disc-Vinyl in drei limitierten Farbvarianten erhältlich sein (Details unten).
Exklusive Vinylvarianten: -
Weiß x 2000 (180 Gramm)
Silber x 2000 (180 Gramm)
Grau/Marmor x 2000 (180 Gramm)
Darüber hinaus hat Spinefarm eine ganz besondere geladene und limitierte Box mit grauem/marmorfarbenem Vinyl, Kassette, CD, T-Shirt, Anstecknadel, Emaille-Abzeichen und einer offiziellen Fotokarte kreiert. Limitiert auf 500 weltweit.
Das 12-Track-Album ist sowohl eine Hommage an die „First to Bleed, Last to Leave“-Roadcrew der Band als auch ein Gruß an die Legion, deren Unterstützung bis 1998 zurückreicht und mit der KISS Army konkurrieren kann.
Die Lieder sind Oden an Feiern und Trauer, die Soundtracks an jubelnde Abende und verwirrende Tage, aufgenommen in Zakks Heimstudio, dem Schwarzen Vatikan. Auf diesem Album tauscht Zakk Soli und Doppelgitarrenparts mit Dario Lorina, unterstützt vom Grollen des langjährigen Bassisten John „J.D.“ DeServio und Powerhouse-Schlagzeuger Jeff Fabb. „Wir haben Father Dario noch stärker in die Soli eingebunden, haben uns mit mir verdoppelt und sind diesbezüglich stärker involviert“, sagt Frontmann Zakk Wylde. „Es ist wirklich, wirklich ein Zwei-Gitarren-Album, mehr denn je. Eine Zwillingsgitarrenband, ob Allman Brothers oder Judas Priest, mit Harmonielinien, Unisonolinien und Abwägen von Soli. Es entstand aus den Live-Shows, bei denen wir beide in die Menge gingen und Songs wie ‚Fire It Up‘ erweiterten.“
Wer auf Black Sabbath lastigen Heavy Rock steht, kleine Anleihen an den frühen bluesrockigen Danzig-Sound mag, der ist bei dieser Auskopplung gut aufgehoben.
Heute erscheint das Album "Vom Morgen Danach" von LAUTSTÆRKE als Deluxe-Edition. Dabei handelt es sich um das aus dem krisengeschüttelten Vorjahr stammende Album, geprägt von melodischem, deutschem Gesang und einer harten Mischung aus Punk, Rock, Pop und Metal, das nun mit zusätzlichem Bonusmaterial sowohl digital als auch in einer edlen Digipak-Variante neu aufgelegt wird. Mit den 21 von Frederic Gieselbach gemischten und neu gemasterten Songs beleuchten die fünf Rheinländer, die finsteren wie ironischen Seiten der heutigen Gesellschaft. LAUTSTÆRKE schreiben ihre Lieder nach dem Motto ‘Die Welt mit anderen Augen sehen’. Die Kritik an der Gesellschaft, an das Selbst und an die sozialen Normen bildet dabei die Essenz ihrer eingängigen Songs. Somit genau das richtige frische Futter für Fans von Bands wie Donots, Serum 114, Broilers oder Die Toten Hosen. Mit „Vom Morgen danach (Deluxe)“ bieten LAUTSTÆRKE ihren neuen und alten Fans krachende und motivierende Musik, die zum Nachdenken anregt und wichtigen Themen unserer Zeit Gehör verschafft. Dank der zwei unveröffentlichten Bonustracks „Fliegen“ und „Sommer deines Lebens“ können sich nun alle auf ein besonderes musikalisches Highlight freuen, mit dem die talentierte Punkrock Band die Neuauflage ihres Albums aufwertet. „Sommer deines Lebens“ löst zusammen mit dem von Hoever Film und Gitarrist Tobias Schönbeck im Alten Casino in Euskirchen produziertem Musikvideo ein sommerlich warmes Gefühl von Zuversicht aus. Die Kernbotschaft des Tracks ist dabei, dass man die Vergangenheit zwar nicht zurück in die Gegenwart holen kann, dies aber auch nicht notwendig ist, um den Augenblick zu genießen.
Das Album geht nach vorne. Die Texte bleiben sozialkritisch, wie man es sich von Punkbands erhofft, allerdings bleiben die Arrangements im bekannten Mainstream-Deutschpunk-Fahrwasser, so dass sich alle irgendwie damit anfreunden können und alles schön bekannt bleibt und auch vielleicht noch airplaytauglich wirken kann.
Mit „Sommer deines Lebens“ feiern LAUTSTÆRKE heute, am 22.09.2021 die Veröffentlichung ihrer ersten Single aus dem am 26.11.2021 über NRT-Records erscheinenden Album „Vom Morgen danach (Deluxe)“. Dabei handelt es sich um das aus dem krisengeschüttelten Vorjahr stammende Album, geprägt von melodischem, deutschem Gesang und einer harten Mischung aus Punk, Rock, Pop und Metal, das nun mit zusätzlichem Bonusmaterial sowohl digital als auch in einer edlen Digipak-Variante neu aufgelegt wird. Mit den 21 von Frederic Gieselbach gemischten und neu gemasterten Songs beleuchten die fünf Rheinländer, die finsteren wie ironischen Seiten der heutigen Gesellschaft. LAUTSTÆRKE schreiben ihre Lieder nach dem Motto ‘Die Welt mit anderen Augen sehen’. Die Kritik an der Gesellschaft, an das Selbst und an die sozialen Normen bildet dabei die Essenz ihrer eingängigen Songs. Somit genau das richtige frische Futter für Fans von Bands wie Donots, Serum 114, Broilers oder Die Toten Hosen. Mit „Vom Morgen danach (Deluxe)“ bieten LAUTSTÆRKE ihren neuen und alten Fans krachende und motivierende Musik, die zum Nachdenken anregt und wichtigen Themen unserer Zeit Gehör verschafft. Dank der zwei unveröffentlichten Bonustracks „Fliegen“ und „Sommer deines Lebens“ können sich nun alle auf ein besonderes musikalisches Highlight freuen, mit dem die talentierte Punkrock Band die Neuauflage ihres Albums aufwertet. „Sommer deines Lebens“ löst zusammen mit dem von Hoever Film und Gitarrist Tobias Schönbeck im Alten Casino in Euskirchen produziertem Musikvideo ein sommerlich warmes Gefühl von Zuversicht aus. Die Kernbotschaft des Tracks ist dabei, dass man die Vergangenheit zwar nicht zurück in die Gegenwart holen kann, dies aber auch nicht notwendig ist, um den Augenblick zu genießen. Nutze jetzt die Gelegenheit, um ein paar Minuten mit dem Musikvideo genau diesen Moment zu erleben:
Die Geschichte von LAUTSTÆRKE beginnt bereits im Jahr 2016, nachdem die beiden Gitarristen, Tobias Schönbeck und Tim Bielen in der Band New Tape spielten und sie schließlich ihre eigene Band gründeten. Nach kurzer Zeit stießen Drummer Marco Rogowski und Bassist Marvin Jordans als fester Bestandteil der neuen Formation hinzu und begannen nach dem Einstieg von Sänger André Dederichs eine Mischung aus elektronischen Klängen, Punk, Rock und Metal mit melodischen Refrains sowie deutschen Texten, die im Ohr hängenbleiben, zu spielen. Warum LAUTSTÆRKE? Weil die Band es mit ihren sozialkritischen Hymnen und ihrer explosiven musikalischen Mixtur ordentlich krachen lässt. Mit ihrer EP „Zurück zu dir“ und ihrem Debütalbum „Vom Morgen danach“ verdienten sich die Rheinländer ihre ersten Lorbeeren. So wurden die Musiker 2019 beim Big FM Wettbewerb mit über 900 Teilnehmern für einen Slot auf dem legendären Rock am Ring Open Air ausgewählt. Zuvor hatten sie schon die Bühnen diverser Clubs, Festhallen und Festivals ihrer Heimatregion förmlich mit schweißtreibenden Shows auseinandergenommen.
Die Zeit rast. Der Augenblick ist alles. Deshalb tauchten THE LURKING FEAR 2016 ganz einfach vor unseren abgestumpften Augen auf. Ein Ensemble aus Veteranen des schwedischen Metal-Undergrounds, das die Türen zu einer vertrauten, aber deutlich beunruhigenden neuen Welt des zahnrasselnden Old School Death Metal und bedrückender Lovecraftschen Angst aufbrach. Out Of The Voiceless Grave wurde 2017 veröffentlicht und wurde weithin als sofortiger Klassiker gefeiert, da Sänger Tomas Lindberg Redant, die Gitarristen Fredrik Wallenberg und Jonas Stålhammar, der Bassist Andreas Axelson und der Schlagzeuger Adrian Erlandsson eine sofortige und instinktive Chemie genossen. Obwohl ursprünglich als gelegentliches Nebenprojekt für alte Death Metal-Kumpel gedacht, klangen und fühlten sich THE LURKING FEAR bereits wie etwas Größeres, Dunkleres und Schrecklicheres an.
Dort, wo das erste THE LURKING FEAR-Album tief in die höhlenartigen Schrecken des einzigartigen Universums von HP Lovecraft eintauchte, geht “Death, Madness, Horror, Decay” einen Schritt weiter. Musikalisch gesehen ist dies eine einzige Death-Metal-Tour der alten Schule.
„Ich schätze, das ist das hässliche Stiefkind des neuen At The Gates-Albums!“ lacht Thomas. „So habe ich Leute wie Ligotti gefunden. Die Erben von Lovecraft. Somit wurde das Material von THE LURKING FEAR ein wenig philosophischer, aber immer noch viel direkter als das At The Gates-Album. Ich bin wirklich mit dieser Vorstellung vom Rand der menschlichen Wahrnehmung an die Albumarbeit gegangen, wo der wahre kosmische Horror beginnt. Ich wollte genau dieses Gefühl der Textvorlagen.“
Und mit allem Respekt, das ist The Lurking Fear gelungen: Ein echter Lichtblick im Death Metal Universum, das in keiner Sammlung fehlen darf.
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Taylor Swift ist zurück mit einer Neuauflage ihres Herzschmerzalbums “Red (Taylor’s Version)“! Es ist das Album, mit dem sich Taylor Swift in die Herzen der ganzen Welt sang – ursprüngliche Singles wie “I Knew You Were Trouble.“ und “We Are Never Ever Getting Back Together“ liefen im Radio rauf und runter und sind bis heute absolute Swift-Klassiker.
Diese erscheinen nun im neuen Look, begleitet von neun sogenannten “Vault-Tracks“, also Songs, die es bei der ersten Veröffentlichung im Jahr 2012 nicht auf das Album schafften. Darunter fällt auch der Heilige Gral der Swift-Fangemeinde: Eine zehnminütige Version der herzzerreißenden Ballade “All Too Well“, welche zwar nie als Single veröffentlicht wurde, aber im Fandom als der Swift-Staple schlechthin gilt. Taylor Swift belohnt die Liebe zu diesem Song aber noch weiter: Am Abend des Release-Tags veröffentlicht sie außerdem den Kurzfilm “All Too Well“, der von ihr geschrieben und produziert wurde und mit einer Starbesetzung mit Dylan O’Brien und Sadie Sink glänzt.
Zusätzlich bekommt die Sängerin auf mehreren Tracks des Albums tatkräftige Unterstützung, unter anderem von Ed Sheeran und Phoebe Bridgers, was nur noch einmal mehr verspricht, dass “Red (Taylor’s Version)“ das perfekte Album ist, um sich durch jede Art von Liebeskummer durchzuhören. Das Album ist in verschiedenen Formaten, die alle mit einem Booklet samt Fotos, Artwork und Lyrics erhältlich sind – jetzt Teil der “Red (Taylor’s Version)“ Ära werden!
Die 4 LPs der Edition sind auf 45 U/min ausgelegt, was für die heutige Zeit recht erstaunlich ist. Der Sound ist hervorragend und weist ein wenig mehr Dynamikumfang zur ursprünglichen Fassung des Albums auf. Leider wurde bei den Innersleves gespart und mal wieder nur Pappe verwendet statt gefütterte Innersleeves. Sonstige Beilagen sind leider auch nicht dabei. Dafür feiert man die Musik und die qualitativ hochwertige Aufnahme bei jedem Durchgang mehr.
Hintergrund zur Re-Issue laut LTO (Legal Tribune Online):
Hintergrund des Ganzen ist ein Streit um die Rechte an diesen Songs. Taylor schreibt ihre Songtexte sowie die Kompositionen in den meisten Fällen selbst und singt sie ein. Sie ist damit Urheberin oder zumindest Miturheberin und ausübende Künstlerin. Die Rechte an der eingespielten Komposition und dem Text stehen ihr zu. Keine Rechte hat sie jedoch an dem sogenannten Master, also der “Ur”-Tonaufnahme.
“Die Rechte an der Tonaufnahme werden zumeist mittels eines Bandübernahmevertrages an einen Tonträgerhersteller übertragen. Dieser Begriff ist historisch gewachsen, da früher physische Tonträger hergestellt wurden. Heute im digitalen Zeitalter nennt man diese Unternehmen Plattenfirmen oder ‘Labels‘”, sagt Rechtsanwalt Stephan Mathé von der Kanzlei Poppe in Pinneberg. Dem Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht zufolge übernimmt ein Label dann meistens nur die Nacharbeit, also die Aufgabe, eine Tonaufnahme, zum Beispiel in Form eines Download-Albums, zu vermarkten, zu bewerben etc. Dafür erhalte der ausübende Künstler eine entsprechende Vergütung bzw. Gewinnbeteiligung.
So geschehen auch bei Swift. Dies ist in Anbetracht der Tatsache, dass sie im Jahr 2006 mit Vertragsunterzeichnung ihre Karriere erst startete und auf ein Label angewiesen war, keine Besonderheit. Der Knackpunkt des Falls stellt aber der Verkauf des Labels an den Musikmanager Scooter Braun dar, der damit auch die Tonaufnahmen ihrer Alben erwarb. Auch das ist zunächst rechtlich gesehen nichts Aufsehenerregendes. Wie so vieles zurzeit in der Musikindustrie ist es jedoch zu etwas Besonderem geworden, einfach weil es um Taylor Swift geht.
Denn der passte weder, dass sie vor dem Verkauf nicht gefragt wurde, noch an wen das Label verkauft wurde. Swift sagt nämlich, Braun habe sie in der Vergangenheit “gemobbt”. Dieser arbeitete mit dem Rapper Kanye West zusammen, mit dem Swift ein sehr angespanntes Verhältnis hat – spätestens, seitdem West in seinem Song “Famous” die Sängerin als “Bitch” (dt. “Schlampe”) bezeichnete und behauptete, das sei so abgesprochen gewesen.
Ihren Unmut darüber, dass nun ausgerechnet an einen dem Vernehmen nach Verbündeten Wests in dieser Sache die Tonaufnahmen ihrer teilweise rekordbehafteten Alben gelangen, teilte Swift öffentlichkeitswirksam mit. Ihre außergewöhnlich treue und leidenschaftliche Fangemeinde steht hinter ihr. Inzwischen hat Braun die Rechte – wiederum für eine horrende Summe – weiterverkauft. In Medienberichten ist die Rede von 300 bis 400 Millionen US-Dollar. Swift hatte davon keine Kenntnis und wohl auch kein Angebot bekommen, die Rechte selbst zu kaufen.
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Malo Moray strebt danach, die menschliche Existenz durch immersive experimentelle Improvisationen in unkonventionellen musikalischen Umgebungen zu verstehen, die von Kosmos, Science-Fiction und veralteten Klängen inspiriert sind.
Sein neuestes Album Improvisations From The Solar System (And Other Solo Pieces) ist „der düstere Soundtrack zu einem dystopischen Stanley Kubrick-Film über die Einsamkeit eines verzweifelt einsam durch den Weltraum treibenden Astronauten“, wie die Presse berichtet. Martin Riebel alias Malo Moray ist der Protagonist dieses herausfordernden, ominösen Soundtracks, der die Weite und Isolation des Weltraums auf seine eigenen depressiven Erfahrungen während der COVID-Krise zurückführt.
Malos Soloprojekt ist ein fortlaufendes Experiment, das experimentelle Musik, Ambient, Kraut, Neo-Klassik und Jazz zu einem einzigartigen Ausbruch musikalischer Energien kombiniert: Modifizierte Tonbandgeräte, eine präparierte Gitarre und mehrere selbstgebaute Synthesizer umkreisen sein virtuoses, elektronisch bearbeitetes Kontrabassspiel ; emittieren riesige Klanglandschaften, die an das Sci-Fi-Sounddesign der 80er Jahre erinnern, das aus den avantgardistischen Werken von John Cale, Lou Reed, Brian Eno oder John Zorn hervorgegangen ist.
Von einem subtilen Sarkasmus durchzogen, umkreist das neue Album die menschliche Existenz selbst – die Gleichgültigkeit und Bedeutung des Menschen im Auge der erschreckenden Kraft und ungeheuren Schönheit der Naturschöpfung. Das neue Album Improvisations From The Solar System (And Other Solo Pieces) wird am 19. November 2021 auf allen Streaming-Plattformen, auf CD und als Bandcamp Exclusive Limited HUBBLE SPACE TELESCOPE Edition Tape erscheinen.
Wer düstere, experimentelle Musik im Geiste der Lou Reed & John Cale bzw. Brian Eno Werke verehrt, ist hier gerade richtig aufgehoben und kann sich auf eine phantastische, musikalische Reise begeben.
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No Feeling Is Final wurde aus einem Ort müder Verzweiflung geboren. Aus dem Wissen, dass wir in einer Welt leben, die in Richtung Selbstzerstörung rast. Wir beobachten, wie Wälder brennen und Meere steigen. Da die schlimmsten Tendenzen der Menschheit von den Mächtigen verfochten werden; Wut, Angst, Gier und Apathie. Wir sehen jede Ungerechtigkeit, jeden Konflikt, jede Katastrophe auf unseren Bildschirmen aufblitzen. Wir bleiben selbstgefällig und konsumieren, um unsere Mitschuld an den Strukturen und Systemen zu vergessen, die dieses Verhalten aufrechterhalten. Während die Welt am Rande einer Katastrophe steht, seufzen wir und scrollen weiter, das ungute Gefühl in unseren Mägen frisst uns jeden Tag ein bisschen mehr auf.
Dies ist die Basis aus der das Album seine Klanglandschaften bildet, die die Hoffnung auf einen Wandel und Besserung generieren und doh auch die Wut über das heutige Nicht-Handeln widerspiegeln. No Feeling Is Final ist eine Botschaft der Hoffnung und Solidarität. Es ist eine Geschichte wachsender Basisbewegungen auf der ganzen Welt, die die dem Untergang geweihte Zukunft, die uns verkauft wird, ablehnen und sich neue Realitäten auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit vorstellen. Es ist eine Abrechnung mit den Dämonen in unserer Geschichte und ein Versprechen, das Unrecht der Vergangenheit wiedergutzumachen. Es ist ein Plädoyer, aktiv zu werden, um die Welt zu gestalten, die wir künftigen Generationen hinterlassen. Es ist eine einfache Geste der Beruhigung für alle anderen, die in diesen unruhigen Zeiten zu kämpfen haben: “Mach einfach weiter. Kein Gefühl ist endgültig.”
Maybeshewill präsentieren sich nach ihrer Pause in einer Spielfreude, die dem Post Rock Genre wieder gut tut und sie wieder an die Spitze des Genres katapultiert.
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Die australischen Musik-Chamäleons Furnace And The Fundamentals feiern die weltweite Veröffentlichung ihres brandneuen Weihnachtsalbums “A Very Furnace Christmas”.
Die Band, die als „berauschendste Tanzparty der Menschheit“ beschrieben wird, hat ihre Talente in die Neuinterpretation klassischer Songs als Weihnachtshits verwandelt, unter anderem mit “YMCA” und “Gangsta’s Paradise” – und einer zum Headbangen einladenden Version von Rage Against The Machines “Killing in the name of”, das kurzerhand zu “Giving in the name of” umgewandelt wurde.
Das Video für die urkomische Weihnachtsversion der Band zu Rage Against The Machines Klassiker zeigt Furnace in voller Weihnachtskracher-Kleidung, die uns durch eine Reihe von viralen Clips von ernsthaft aufgeregten Kindern während der Bescherung führt.
Der neue Videoclip für YMCA zeigt die Band, die in Weihnachtskleidung gekleidet ist, mit der Kamera spielt und sogar den Weihnachtsmann selbst beschwört, zur Party zu kommen.
Für Menschen, denen die jährliche Weihnachts-Popsong-Parade am Allerwertesten vorbeigeht und sich schon immer alternative Weihnachtssongs wünschten, ist dies hier das absolut prächtigste Weihnachtsgeschenk.
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Mit 52 Minuten ist ‚Moonflowers‘ eine acht Songs umfassende Angelegenheit, die tief in das Herz der trostlosen Seele von Swallow The Sun-Hauptsongwriter Juha Raivio vordringt und mit der der Sänger den Verlust seiner Partnerin verarbeitet. Vom dramatischen ‚Enemy‘ und dem düsteren ‚This House Has No Home‘ bis zum zarten ‚Moonflowers Bloom in Misery‘ und dem wunderschönen ‚The Fight of Your Life‘ ist ‚Moonflowers‘ ebenso lohnend und dynamisch wie vollendet und intim. Die Mitwirkung von Cammie Gilbert (Oceans of Slumber), Antti Hyyrynen (Stam1na) und dem Trio NOX – die eine neu arrangierte klassische Version von ‚Moonflowers‘ in einer finnischen Kirche aufführen, die als Bonus-Album auf einigen der Albumformate enthalten ist – sind weitere Gründe, Swallow the Sun’s neuesten Sprung ins Unbekannte in höchstem Maße zu schätzen.

Das Album lebt von seinen Arrangements mit Streichern und orchestralen Einsätzen, niemals triefenden und echten Gefühlen, düsteren Growls und einer Härte, die der Stimmung angemessen scheint.
Moonflowers wurde in mehreren Studios getrackt, gemischt und gemastert. Gitarrist Juho Räihä übernahm bei seinem SoundSpiral Audio (Wolfheart, Before the Dawn) das Ruder für Death Vocals, Gitarren, Bass und Streicher. Zur gleichen Zeit kümmerte sich Produzent David Castillo um Schlagzeug und klaren Gesang bei Ghost Ward (Leprous, Katatonia). Die fertigen Aufnahmen wurden dann an Jens Bogren zum Mixen und Tony Lindgren zum Mastern in die Fascination Street Studios (Sepultura, Carcass) geschickt. Die NOX-Aufnahmen wurden ebenfalls (live) von Räihä bei SoundSpiral Audio aufgenommen. Während Swallow the Sun schon immer überragende Produktionen genossen hat, ist Moonflowers in seiner Pandemie-Ära und seiner malerischen Reichweite besonders episch.
Erhältlich als Ltd. Deluxe ‚Blue Blood Edition‘ 3LP+2CD & Art Print Box Set, Ltd. 2CD Mediabook, Gatefold 2LP+CD und als digitales Album. Aus produktionstechischen Gründen erscheint das Box Set am 14. Januar 2022, während alle anderen Formate am 19. November 2021 erscheinen.
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In zwanzig Jahren kann eine Menge passieren. Regierungen können stürzen, Weltbilder können sich grundlegend ändern, eine Generation löst die vorherige ab. In der Musikwelt aber sind zwanzig Jahre so etwas wie ein komplettes Zeitalter, eine schiere Ewigkeit. Vielleicht erscheint es einem deshalb so, als wären CALLEJON, die 2022 ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern, einfach immer schon da gewesen – mindestens aber, seitdem irgendjemand in Deutschland eine Idee davon hatte, was man sich eigentlich unter dem Begriff ‘Metalcore’ vorstellen kann. Ironie des Schicksals also, dass sich die Band um die beiden Gründungsmitglieder Bastian ‘BastiBasti’ Sobtzick und Bernhard ‘Action’ Horn quasi von Beginn an den Konventionen dieses jungen Genres entzogen hat, um es gerade dadurch entscheidend mitzuprägen.
CALLEJONs selbstgeschaffene Nische des Screamometal mit deutschsprachigen statt englischen Texten, ironisch-augenzwinkerndem Auftreten statt verkrampfter Attitüden-Pose und quietschbunten Comic-Style-Artworks aus der Feder BastiBastis eckte eigentlich fast überall an – wodurch die Band schon früh einige Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Furore in der Szene kochte so richtig hoch, als mit ‘Snake Mountain’ CALLEJONs erste Bandhymne die Tanzflächen der deutschen Metaldiscos aufmischte und damit den darin besungenen Masters of the Universe ein furioses, wahnwitzig-ironisch-metallisches Denkmal setzte. Die Entwicklung der Band von hier an, d.h. der Eintritt in den Major-Musikzirkus, die zahlreichen Top-Ten-Platzierungen, die ausverkauften Shows und Touren, die Neuerfindung des Crossover und die weltenumspannende kreative Reise der ständigen künstlerischen Rekalibrierung, ist dann (Musik)Geschichte.
Denn schon auf dem Debutalbum „Willkommen im Beerdigungscafé“ und der darauf folgenden EP „Fauler Zauber Dunkelherz“ hört man all die ungestüme Präsenz, das Stürmen und Drängen, die Wut, den Schmerz, die Liebe, die Hoffnung und Verzweiflung, die explosive Energie und das tiefdunkle Herzblut, sprich all das, was CALLEJON ausmacht und nie losgelassen hat. Diese beiden Veröffentlichungen sind seit etlichen Jahren vergriffenen, wurden häufig als illegales Bootleg oder als gebrauchte Erstpressung zu teilweise wahnwitzigen Summen angeboten, und sind bis jetzt noch nie in digitaler Form erschienen.
Deshalb läuten CALLEJON ihr zwanzigjähriges Bandjubiläum mit der Wiederveröffentlichung dieser beiden hierfür komplett remasterten Klassiker ein. Die Neuauflage markiert den Startschuss für das Jubiläumsjahr der Band, die wohl noch so einige Überraschungen in der Hinterhand hält, um diesen Anlass würdig und spektakulär zu feiern…
„Retrospektive: Willkommen im Beerdigungscafé / Fauler Zauber Dunkelherz“ von CALLEJON erscheint am 19.11.2021 jeweils als limitierte 1LP Coloured Vinyl sowie zusammen als Doppel-CD oder als limitierte Vinyl-Box inkl. Sticker und Vinyl-Slipmat!
Für Anhänger der Band, die auf eine Wiederveröffentlichung der ersten beiden Alben gewartet haben, die leider seit längerem nicht mehr verfügbar waren, ist dies die Gelegenheit, aber auch für Jünger, die endlich eine Vinyl-Version ergattern wollen.
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PsychoYogi, die Idee des Gitarristen, Sängers und Songwriters Chris Ramsing, beziehen ihren komplexen und dennoch halbwegs zugänglichen Sound aus einer Vielzahl von Einflüssen, darunter King Crimson, Captain Beefheart, XTC und Frank Zappa sowie aus dem Orchester- und Kammerkanon von Messiaen, wie Bartok und Stravinsky. Digital Vagrancy ist das vierte Album der Band, das zeitnah nach der letzten Veröffentlichung Dangerous Devices aus dem Jahr 2020 erscheint, das in einer Rezension als „eine Reise durch unvergleichliche Zauberei“ beschrieben wurde.
Auch wenn der Projektname auf meditative und zum Yoga taugliche Musik schließen lässt, so ist die Musik recht komplex und bezieht ihre Strukturen aus Rock, Pop und Jazz mit einigen Anleihen aus dem Canterbury und somit für diese Freizeitaktivitäten nicht sonderlich geeignet.
Für ein recht progressives Album sind die Songs eher im poppigen Längenformat gehalten, so dass die 12 Songs nur auf eine Gesamtspielzeit von 39 Minuten kommen. Wer jazzige und zappaeske Musik mag ist hier gut aufgehoben. Catchy sind die Songs nicht und ein besonderer Wiedererkennungswert lässt sich ebenfalls nicht ausmachen. Trotzdem könnte das Album als neutralisierendes Element für manchmal allzu süße Popmusik öfters im Player landen.
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Mit dem Debütalbum „Brute : One“ wagt „Daniel Gierke“, Mastermind und treibende Kraft von „The Brute :“, nach Jahrzehnten des Komponierens – oder des Klangdestil-lierens – einen Schritt aus dem Schatten heraus in die helle Öffentlichkeit. Doch was er präsentiert gleicht weniger einem Schritt – sondern mehr einem Raketenstart!
Das von „Simon Gibson“ in den „Abbey Road Studios“ final bearbeitete Album war-tet mit scheinbar kontrastierenden Klang-welten auf: Elektronisches trifft auf Rockig-es, cineastisch anmutende Industrialklänge auf eingängige Melodien, Popiges auf wag-nerianisch Pompöses und fügt sich zu einer wunderbaren Synthese verbunden durch Daniels markanter und über alles schwe-bender Stimme, die in teils sehr düsterer, teils selbstironischer Manier Situationen schildert, die gleichzeitig Stationen seines Lebens widerspiegeln.
Unverkennbar sind die Einflüsse der Hoch-zeiten von Elektropop und Elektrorock aus den 80igern und 90igern – alles in die heutige Zeit transportiert. Gleich der Opener „Driving To You“: Wie dafür gemacht, auf der Straße die Lautstärke noch oben zu drehen und bei offenem Fenster die Fahrt zu genießen! Es folgt eine musikalische Berg- und Talfahrt. Ruhige Töne wechseln sich ab mit wütenden und dramatischen Klanggefilden, um in einem kolossalen Soundgewitter zu enden.
Die ersten Klänge des Album, die Stimme, die gesamte Gesangsstruktur, die Arrangements – Arbeiten hier Depeche Mode inkognito als “The Brute”. Das gesamte Album klingt wie eine verschollen geglaubte Platte aus der Phase zwischen “Violator” (1990) und “Playing The Angel” (2005).
Mehr braucht man zu diesem Album nicht mehr zu schreiben.
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Toehider aus Melbourne haben angekündigt, dass ihre gefeierte 12in12-EP-Serie in diesem Jahr auf CD und digitalen Formaten neu veröffentlicht wird, um 12 Jahre 12in12 zu feiern.
The First Six und The Last Six werden als 2CD-Sets mit allen 12 von Toehider zwischen 2008-2009 veröffentlichten EPs erhältlich sein, während jede einzelne EP digital mit vollständigem Künstlerkommentar zu jedem einzelnen Track von MIKE MILLS neu veröffentlicht wird.

Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP im Jahr 2008 erregten Toehider die Aufmerksamkeit der Welt, indem sie in 12 Monaten beeindruckende 12 EPs veröffentlichten, die alles von peppigem Pop und Heavy Progressive Metal bis hin zu Kinderhörbüchern und entspanntem Folk abdecken, jeweils komplett mit einzigartigem Artwork und ein 2-seitiger Comic des Illustrators Andrew Saltmarsh aus Brisbane.
Toehider ist das Gemeinschaftsprojekt des Sängers/Multiinstrumentalisten MIKE MILLS und des Grafikdesigners ANDREW SALTMARSH. Mit der Veröffentlichung der EPs wurde eine Live-Band gegründet, die einen aktiveren Tourplan ankurbelte, Shows mit den Australiern UNITOPIA, SLEEPMAKESWAVES & TWELVE FOOT NINJA spielte, bevor sie schließlich mit Acts wie DEVIN TOWNSEND, THE PROTOMEN, THE BEARDS & CALIGULA’S HORSE national und international auf Tour gingen.
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VOLUMES haben während der Pandemie regelmäßig neue Songs veröffentlicht. Nun hat die Band bestätigt, dass sie ihr neues Album Happier? am 19. November über Fearless Records veröffentlichen. Auch das Video zur neuen Single “Bend” hat die Band bereits veröffentlicht.
”Bend’ handelt davon, wie in einer Beziehung manchmal eine Person eine andere zerbrechen kann, während sie sich die ganze Zeit nie beugen oder brechen”, sagt Sänger Michael Barr. “Es geht wirklich darum, wie wir uns leicht in jemand anderen verwandeln und anfangen können uns gegenseitig niederzureißen.”
2010 stürmten Volumes mit The Concept of Dreaming EP in die Hardrock-Szene. Via folgte 2011 und No Sleep kam 2014. Nachdem sie sich 2015 zunächst von Barr getrennt hatte, blieb die Band produktiv und veröffentlichten Different Animals [2017] und die Coming Clean EP [2019]. Ihre Gesamtzahl an Streams überstieg 40 Millionen, als sie internationales Lob von Alternative Press, New Noise Magazine, Rock Sound, Metal Injection und anderen erhielten. Barr kehrte zurück in die Falte im Jahr 2020.
Die ersten beiden Songs des Albums (FBX, Malevolent) haben es wirklich in sich und treiben die ersten Schweißperlen mit hartem Djent-Gebasse, Screams und Growls auf die Hörerstirn. Man freut sich auf ein Album, das stark Richtung TesseracT tendiert, doch dann lässt die Qualität aber nach und man begibt sich fast auf die genretypische Metalcore-Schiene. Man On Fire ist hier nochmal etwas herauszuheben, aber sonst spielt sich alles im bekannten Schema ab. Trotzdem kann man dem Album eine bessere Wertung als den üblichen Metalcore-Vertretern vergeben.
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Nirvana gehören zu den wichtigsten Bands der Rockgeschichte. Sie waren Pioniere des Grunge und machten den Indierock mainstreamfähig. Außerdem wurden sie und ihre Musik Anfang der 1990er-Jahre zu einem Sprachrohr der Jugend. Dazu trug auch ihr Album »Nevermind« einen großen Teil bei. Der Meilenstein feiert 2021 seinen 30. Geburtstag. Passend dazu erscheinen vier besondere 30th Anniversary Editions.
»Nevermind« wurde ursprünglich am 24. September 1991 veröffentlicht, zwei Jahre nach ihrem Debüt »Bleach«. Es ist das zweite Studioalbum der Band und gleichzeitig das erste mit Schlagzeuger Dave Grohl, der zuvor Aaron Burckhard abgelöst hatte. Das Album wurde von Grohl, Sänger Kurt Cobain und Bassist Krist Novoselic zusammen mit Produzent Butch Vig in den Studios Sound City (Van Nuys, California) und Smart (Madison, Wisconsin) aufgenommen. Es umfasst zwölf Tracks beziehungsweise 13 auf späteren Pressungen (Hidden Track), von denen die Songs »Smells Like Teen Spirit«, »Come As You Are«, »Lithium« und »In Bloom« als Singles erschienen.
»Nevermind« wurde ein unerwarteter kommerzieller Erfolg. Es erreichte Platz eins der US Billboard 200 und verkaufte sich in dieser Zeit etwa 300.000 Mal pro Woche. Die Leadsingle »Smells Like Teen Spirit« landete auf Platz sechs der US Billboard Hot 100, in Deutschland sogar auf Platz zwei. Bis heute verkaufte sich das Album weltweit über 30 Millionen Mal und ist damit eines der meistverkauften Alben aller Zeiten.
Für die Neuauflage wurde es jetzt von den analogen Originalbändern komplett neu gemastert und erscheint in folgenden Jubiläums-Konfigurationen. Das Remastering fällt angenehm auf, da es sich relativ zurückhält, aber dennoch Novoselics Bass etwas weiter nach vorne stellt, Grohls Schlagzeug fein herausarbeitet und Cobains Stimme noch ein klein wenig rauher wirken lässt. Somit entsteht eine Räumlichkeit, die sich im Vergleich zur 1991 erschienenen CD wunderbar heraushebt. Gehört wurde die Limited LP Box inklusive 7”-Single im Vergleich mit der 1991er CD-Version und »Endless, Nameless« als Hidden Track.
Als LP inklusive 7ʺ-Single. Hier wurde die LP-Version mit dem neu gemasterten Album zum ersten Mal zu einem Premium-Tip-On-Gatefold-Jacket erweitert und enthält eine brandneue 7″ Vinyl von »Endless, Nameless« mit den B-Seiten »Even In His Youth« und »Aneurysm«.


Als Deluxe-Doppel-CD mit dem neu gemasterten Album und Ausschnitten aus vier Konzerten der Nevermind-Tour aus Amsterdam, Del Mar (Kalifornien), Melbourne und Tokio.
Als Limited Boxset mit fünf CDs und Blu-ray Disc, die neben dem neu gemasterten Album vier komplette Konzerte der Nevermind-Tour aus Amsterdam, Del Mar, Melbourne und Tokio enthalten. Zusätzlich ist eine Blu-ray mit dem kompletten und neu remasterten HD-Konzertvideo von »Live In Amsterdam« enthalten. Außerdem wartet in diesem Set ein 40‑seitiges Hardcover-Buch mit unveröffentlichten Fotos.
Last but not least gibt es ein Limited Vinyl Boxset mit acht 180g-LPs mit dem neu gemasterten Album, den vier Konzertmitschnitten und ebenfalls mit der 7ʺ-Single von »Endless, Nameless« mit den B-Seiten »Even In His Youth« und »Aneurysm« sowie dem 40‑seitigen Hardcover-Buch mit unveröffentlichten Fotos.
Zwischen klanglicher Spannung und mystischem Wave schöpft das Universum von Mona Kazu seine Inspiration aus Noise, Jazz, Indie Rock, Coldwave … mit einer Stimme mit vielen Facetten als rotem Faden.
Ihr 3. Album „Steel Your Nerves“ erscheint am 12. November 2021 bei Falls Avalanche Records , Urgence Disk Records und Atypeek Music . Scheinbar schwarz, injiziert Mona Kazu eine breite Palette von Farben in Klang und poetische Wellen, in denen der Kampf (gegen Dummheit, Patriarchat, Apathie, die eigenen Dämonen …) Schulter an Schulter mit dem Traumhaften in dem Wunsch liegt, über die Schönheit hinauszugehen, die gefunden werden kann in allem.
Für ihre Aufnahmen haben Priscille Roy und Franck Lafay den Schlagzeuger Régïs Boulard (Sons of the Desert, Olivier Mellano …) eingeladen, der für sein erfinderisches Spiel und seine große Musikalität bekannt ist. Diese neue Formel führte sie in die Richtung, die sie schon lange einschlagen wollten: direktere Kompositionen, die die Sensibilität des Spiels und die Emotionen betonen.
Sollte man Vergleiche ziehen wollen, dann fallen einem höchstens die innovativen Bands der 1990er ein: My Bloody Valentine, Swans, Pink Turns Blue oder This Mortal Coil, an einigen rezitativen Stellen vielleicht noch Anne Clark oder im noisigen Bereich die Pixies.
Lange nicht mehr solche Kombinationen und Intensitäten aus Wave, Noise, Jazz und Weltmusik gehört. Die Grundstimmung passt jedenfalls zur Jahrszeit der Albumauskopplung. Atypeek Music beweisen wieder mal ihr feines Händchen für ausgefallene Musik.
213 Tage musste in diesem unwirklichen Jahr verstreichen bis ich seit meinem letzten Konzert am 23.02.2020 im Mergener Hof (Trier) wieder ein Konzert besuchen durfte. Und zum Auftakt in die neue Konzertweltordnung sollte es gleich losgehen mit einer meiner absoluten Favoriten “Long Distance Calling” (LDC) und ihrer kleinen Tour zum neuen Album, das den vielsagenden Titel “How Do We Want To Live?” trägt. Zudem fiel das Konzert auf den Tag, an dem bekannt gegeben wurde, dass das Trierer Ex-Haus endgültig seine Pforten schließen sollte – das Ex-Haus, das Ausrichter des LDC-Konzerts im Dezember 2018 und eines meiner ersten Konzerte als Berichterstatter für musicheadquarter war. Für mich war es also ein Konzert der intensiven Gefühle.
Vor knapp drei Wochen wurde kurzfristig bekannt gegeben, dass LDC ihre Mini-Tour in Neunkirchen in der Neuen Gebläsehalle starten wollen. Und zwar mit den mittlerweile hinlänglich bekannten C-Hygieneregeln: stark eingeschränkte Besucherzahl (max. 250 Besucher), Bestuhlung mit Tischen, Begleitung zu den Tischen bei Einlass, Maskierung, sofern man nicht an seinem Platz sitzt etc. pp. Der Einlass verlief absolut reibungslos mit sehr freundlichen Beschäftigten; die Besucher hielten sich vorbildlich an die Regeln ohne irgendwelche sinnlose Diskussionen oder hirnverbrannte Kommentare – eigentlich alles wie immer bei vorfreudigen Rockkonzertbesuchern.
Fast pünktlich kamen die 4 Münsteraner Post-Rocker mit den Worten des Intros “Curiosity is a real bastard” ihres jüngsten Albums auf die Bühne und wurden schon zu diesem Zeitpunkt phrenetisch mit Applaus bedacht. Man merkte hier schon, dass das Publikum ausgehungert war nach Konzerten. Zu Beginn wurde das Publikum mit den ersten Songs des neuen Albums bedacht, das es auf Platz 7 der deutschen Albumcharts schaffte. Und auch schon im ersten Drittel des Konzerts wurden die Besucher mit einem Werk beglückt, das bei keinem LDC-Gig fehlen darf: “Black Paper Planes” von ihrem 2009er Album “Avoid The Light”, das den Grundstein ihres Erfolges darstellt.
So wie das Publikum sitzend bei den Stücken mitging, so sehr machte sich die pure Spielfreude der Band bemerkbar, der man anmerkte, wie sehr ihnen die Bühnenpräsenz gefehlt hatte. Zwischen der Vorstellung ihres neuen Albums mischten sie immer wieder auch Stücke der Vorgängeralben mit ins Set, wie zum Beispiel “Out There” vom Boundless-Album. Einer der absoluten Höhepunkte des Gigs war das vorletzte Stück des Haupt-Sets, ein Stück, das ebenfalls bei keinem LDC-Auftritt fehlen darf: “Metulsky Curse Revisited”, dem man am Ende des Stück noch ein paar Sabbath-Riffs von Dave hinzufügte und einen schon speedigen Teil verpasste. Nach 90 Minuten war dann leider schon wieder Schluss – jedenfalls mit dem Hauptteil, vor es noch in eine 10-minütige Zugabe ging.
Nochmals ein großes Lob an die tolle Orga der Veranstaltung durch die Kulturgesellschaft Neunkirchen. Durch die gute Vernetzung Tim Massons in der Post-Rock und Alternative-Szene, der u.a. maßgeblich für das Line-Up des Gloomaar-Festivals zuständig ist, ist es gelungen, in diesen schwierigen Zeiten ein solches Event auf die Beine zu stellen. Und falls es das Infektionsgeschehen zulässt und nach dem Stand der Dinge am gestrigen Abend, ist das Gloomaar-Festival unter ähnlichen Bedingungen nach Tims Einschätzung safe! Beim diesjährigen Line-Up wird es auch unter diesen Umständen ein Erfolg und wird mit Sicherheit zu einem etablierten Festival.
Zur Frage des LDC-Albumtitels: “How Do We Want To Live?” – “Not without concerts!”