
Mit "The Waydown" nimmt uns Big Scenic Nowhere mit auf eine musikalische Reise durch die Wüste. Der Opener, titelgebend und episch, zieht einen sofort in den Bann. Die Verwendung von Gitarrenriffs von Gary Arce und Bob Balch in "100" und "Bleed On" verleiht diesen Tracks eine besondere Dynamik. Die Coverversion von Hall And Oates' "Sara Smile" überrascht angenehm und wird durch Eliot Lewis' Keyboard-Künste bereichert.
"Summer Teeth" und "BT-OH" zeigen Balchs Vielseitigkeit und beweisen, dass gute Ideen nicht verloren gehen sollten. Per Wibergs Synthesizer in "Summer Teeth" fügt eine progressive Note hinzu. Die harmonischen Klänge von "Sara Smile" und die Lap Steel in "100" bieten Abwechslung und Tiefe.
Die Bandbreite der aufgenommenen Orte spiegelt sich in der Vielfalt der Tracks wider. Tony Reeds Beitrag als Bassist, Sänger und Produzent ist beeindruckend. Die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Reeves Gabrels und Eliot Lewis hebt "The Waydown" auf ein neues Level.
Die Mischung und das Mastering von Tony Reed verleihen dem Album eine kraftvolle Klanglandschaft. Die durchdachte Struktur und die überraschenden Elemente machen "The Waydown" zu einem starken Stoner/Desert Rock Meisterwerk.