
FERAL FORMS' "Premalignant" ist ein kraftvolles Debüt, das die Grenzen des Black Metal erkundet. Die Kombination aus Federicos unheilvollen Vocals, Ciros intensivem Gitarrenspiel, Paolos düsterem Bass und Christians brachialem Schlagzeug schafft eine beklemmende Atmosphäre. Die Tracks, allen voran "Hunter of Chaos" und der titelgebende Song "Premalignant", präsentieren sich als rohe Eruptionen, durchzogen von stopp-startiger Härte und beunruhigender Spannung. Die Produktion, von Gabriele Gramaglia meisterhaft gemischt und gemastert, verstärkt die finstere Aura.
Das Album fühlt sich an wie eine düstere Zeremonie, bei der die Band die Hörer in eine Welt des Chaos und der Verderbtheit entführt. Die Einflüsse von Angelcorpse, Teitanblood, Diocletian und Black Curse sind unverkennbar, jedoch formt FERAL FORMS diese zu einem eigenständigen, teuflischen Klang. Trotzdem hinterlässt "Premalignant" Raum für Verbesserungen. Einige Passagen wirken etwas repetitiv, und eine stärkere Dynamik hätte dem Album gutgetan.
Insgesamt bietet "Premalignant" einen beeindruckenden Einblick in die düstere Vision von FERAL FORMS. Die EP ist ein brutales Ritual, das jedoch nicht ganz das volle Potenzial ausschöpft. Mit weiterer Entwicklung und Feinabstimmung könnten sie jedoch zu einer wahren Macht im Black Metal werden.