
Symphonischer Metal entfaltet in Malevolents EP eine düstere Pracht. Die cineastische Inszenierung, gepaart mit Celica Soldreams beeindruckender Stimmgewalt, zieht den Hörer in einen Sog aus finsteren Klängen. Die Zusammenarbeit mit Joost VandenBroek, bekannt für Werke mit Powerwolf und Epica, spiegelt sich in der ausgefeilten Produktion wider.
"Malevolent" präsentiert sich als kraftvolles Werk, getragen von tiefen Grunts und markanten Riffs. Die melodische Tiefe und der Einsatz von Gastvokalist Mark Jansen verleihen der EP eine dynamische Note. Die Vielschichtigkeit der Kompositionen, von "Gaze" bis "Malevolent The Awakening", zeugt von Malevolents kreativer Tiefe.
Ein Wermutstropfen mag sein, dass die EP nicht jedes einzelne Lied durchleuchtet, aber sie bietet einen beeindruckenden Gesamteindruck. Die atmosphärische Dichte und orchestrale Präzision machen sie zu einem Highlight im Symphonic Metal. Trotzdem lässt die Gesamtbewertung von 7/10 Raum für künftige Entwicklung.