
Poseydon's neues Album "Through the Gate of Hatred and Aversion" zeigt eine Band, die ihre Wurzeln im Thrash und Death Metal nicht vergessen hat. Das zweite Full-Length-Album präsentiert eine rohe Energie, die sich durch die gesamte Tracklist zieht. Die Platte beginnt mit dem intensiven Intro "Rise Of Poseydon", das die Tür zu einer düsteren Welt öffnet. "Awakening Of The Gods" und "Contrition" überzeugen mit brachialen Riffs und kraftvollen Vocals, während "Haunted Souls" und "Rise Of The Kraken" die Geschwindigkeit erhöhen und die Aggressivität der Band unterstreichen.
Der Wechsel zwischen schnellen, wütenden Stücken wie "Enter The Gates Of Hell" und melodischeren Tracks wie "The Power Of Destruction And Decay" zeigt die Vielseitigkeit von Poseydon. Die tiefen Growls von Tom Lenaerts geben den Songs eine zusätzliche Dimension, während die Gitarrenarbeit von Alain De Block und Leander Karageorgos die Melodien meisterhaft einfängt.
"Through the Gate of Hatred and Aversion" ist jedoch nicht ohne Schwächen. Manchmal neigen die Songs dazu, sich zu ähneln, was zu einem gewissen Maß an Vorhersehbarkeit führt. Obwohl die Band technisch versiert ist, fehlt es manchmal an Innovation und überraschenden Elementen. Trotzdem schafft es Poseydon, eine solide Metal-Platte zu präsentieren, die Fans des Genres sicherlich ansprechen wird.
Insgesamt bietet "Through the Gate of Hatred and Aversion" eine solide Metal-Erfahrung, die die Wurzeln der Band im Thrash und Death Metal eindrucksvoll zeigt. Diejenigen, die auf der Suche nach intensiven Rhythmen und kraftvollen Vocals sind, werden in diesem Album definitiv fündig. Poseydon beweisen, dass sie auch nach vielen Jahren im Geschäft immer noch in der Lage sind, eine rohe und kraftvolle Metal-Atmosphäre zu schaffen.