Patroness: Atmosphärisch dichtes Full-Length-Debütalbum

  • Artist: Patroness
  • Album: Fatum
  • Label: Necktwister
  • VÖ: 04.06.2022
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Bereits im Juni erschien das Full-Length-Debürtalbum "Fatum" der Belgier Patroness. Ihr Stil pendelt sich irgendwo zwischen Doom, Sludge und Black Metal ein und wird Fans von Katatonia, Solstafir, Paradise Lost oder Alcest erfreuen. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Dass es sich um ein Debütalbum einer Band handelt, die sich erst 2019 neu erfunden hat, ist diesem kaum anzumerken.

Mit ihrem „dunklen, geschwärzten Metal“ wollen Patroness die Emotionen der Verzweiflung und des Gefühls, in dieser Welt verloren zu sein, in bedeutungsvolle, durchdachte Songs übersetzen.

Anfang 2019 beschlossen Guy (Sänger), Tom (Gitarren), Nicholas (Gitarren) und Steven (Bass), das Ruder herumzureißen und das Konzept ihres bisherigen Musikprojekts komplett zu ändern. Es dauerte nicht lange, bis die Band mit Frank Rotthier ins Studio ging, um ihre erste EP „Pyre“ aufzunehmen.

Mit „Pyre“, einer EP mit 4 Tracks und Einflüssen aus Doom und Post-Black Metal, erreichte die Band bald ein ganz neues Publikum. Die EP wurde von Publikum und Presse gut aufgenommen.

Trotz der Tatsache, dass „Pyre“ kurz vor der ganzen Covid-Situation veröffentlicht wurde, gelang es Patroness, 2020 und 2021 eine große Anzahl von Shows zu spielen, darunter einige Shows in Deutschland und der Schweiz.

 

 


Im Frühjahr 2020 beschloss die Band, sich von ihrem bisherigen Schlagzeuger zu trennen, und hieß Jannes in der Patroness-Familie willkommen. Aufgrund der Erfahrung, des Tatendrangs und der Musikalität von Jannes wurden in rasantem Tempo neue Songs geschrieben.

Ende 2021 nahm Patroness „Fatum“ auf, das erste Album der Band in voller Länge. Zusammen mit Yarne Heylen (Carnation, Project Zero Studio, Y-Productions) ist es ihnen gelungen, ein schönes, aber solides und beeindruckendes Metal-Album aufzunehmen, neue Sounds zu erforschen, intime musikalische Parts mit harten Riffs zu kombinieren und klaren Gesang mit verzweifelten Schreien und Growls zu mischen. Die Band nimmt den Hörer mit auf eine dunkle Reise, mit einem kleinen Schimmer unerreichbarer Hoffnung. Sie beschreiben das Album gerne als „großartig und cineastisch“.

 

8Unsere Bewertung

 

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