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Das Quintett läutete mit ihrer Single „Oddkilla“ und dem dazugehörigen Video ihr zweites Album „Monsters Of Reality“ ein, das am 7. Oktober erscheint. Stoner, Blues, Rock prallen hier aufeinander. Classic Rock, der von der Stimme von Frontfrau Emma geprägt wird und Vergleiche zu Genregrößen, wie den Blues Pills aufkommen lässt.
Ihre absoluten Stärken spielt die Kombo in den Desert- und Stoner Rock Passagen aus, die vor allem im mittleren Part des Longplayers (Wave, Joker, Yeast Beast und Caveman) zum Tragen kommen. Die Blues und Classic Rock Anteile sind grundsolide und stark ausgespielt, so dass es keine groben Ausreisser nach unten gibt.
Der Bandname GODDYS (GOD- engl. Gott und DYS für Abweichung von der Norm) steht für die Schönheit des Unvollkommenen in der Welt sowie die Fehlbarkeit der scheinbar vollkommenen Menschheit. Eine unendliche Anzahl an musikalischen und lyrischen Themen eröffnet sich unter diesem Bandnamen für die fünf Musiker aus dem Thüringer Wald.
2019 veröffentlichen sie ihr Debüt Album „Ambrosia“. Im Anschluss folgt eine Tour durch kleine Festivals und Clubs und zahlreiche Rezensionen bescheinigen GODDYS eine vielversprechend Zukunft, doch die pandemiebedingte Pause erwischte natürlich auch die GODDYS unerwartet und zahlreiche Auftritte wurden abgesagt. Ihr Drummer stieg aus privaten Gründen aus, doch der sich auftuende Abgrund inspirierte die Band scheinbar und neue Ideen und frische Kräfte trieben das Songwriting voran. In neuer Besetzung und einem zusätzlichen Mann am Synthesizer spielten die Fünf nun „Monsters of Reality“ ein. Die Stil-Mixtur hat auffällig neue Farben und Facetten bekommen. Düster, spannungsgeladen und massiver im Sound. Vielseitiger und zielstrebiger im Songwriting. Scheinbar hat die Band sich gefunden und fühlt sich innerhalb der Genre-Grenzen sichtlich wohl.
Die italienischen Prog-Metaller von Even Flow veröffentlichen am 3. Oktober ihre dritte Platte "Mediterraneo".
Ihr jetziger Output spielt irgendwo zwischen den Prog-Metal-Legenden von Queensrÿche, Dream Theater und den NWOBHM-Giganten von Iron Maiden. Die 23 Minuten der EP vergehen wie im Fluge und man wünscht sich einen längeren Durchgang in Form eines kompletten Longplayers. Auch wenn man nicht wirklich viel Neues in diesem Genre entdeckt, so ist dies ein gelungenes, weil mehr als nur solides, klassisches Prog-Metal-Album.
Even Flow ist eine Progressive-Metal-Band, die Ende der 1990er Jahre von den Brüdern Pietro Paolo (Gitarre) und Giorgio (Schlagzeug) gegründet wurde.
2008 veröffentlichte die Band ihre erste Debüt-EP „Dream Weaver“, die weiterhin allgemeine Anerkennung von Fans und Kritikern erhält.
2011 kehrte die Band ins Studio zurück, um ihr erstes Album Ancient Memories aufzunehmen, das einen reiferen und vielseitigeren Sound offenbart, bei dem Fabrizio di Sarno (Paul Di Anno und Angra) an den Keyboards und Jani Loikas (Nocturnal Winds) am Bass hinzukommen.
2015 verspricht ein magisches Jahr für die Band zu werden, denn sie werden das Studio betreten, um ihre zweite EP in einer akustischen Tonart von Flower Path aufzunehmen, die von Mark Zonder, dem ehemaligen großartigen Schlagzeuger von Fates Warning, Mike Lepond (Bassist von Symphony X) begleitet wird und Matt Guillory (Keyboarder für James Labries Soloprojekte, bekannt für seine Teilnahme an Dream Theater).
„Morbidity Triumphant“, das achte Album der Band, ist wahrlich ein dunkles Vergnügen für erfahrene und neue Zuhörer gleichermaßen, mit einem rohen, organischen Sound, der perfekt verkörpert, was Autopsy unter seinen Mitstreitern so unverwechselbar macht, denn es kann ohne weiteres als eines seiner bisher stärksten Outputs angesehen werden.
Die treibende Kraft von Autopsy ist nach wie vor das virtuose Gitarrenpaar von Eric Cutler und Danny Coralles, die mühelos ihre schizophrenen Leads abwechseln und vom totalen Death-Metal-Wahnsinn zum groove-beladenen Heavy Doom wechseln, mit der unverwechselbaren Schlagzeug-/Gesangslegende Chris Reifert, dem Meister, der seine eigenen unendlich kreativen wahnsinnigen Gedanken ausrotzt.
Ihre Höhepunkte haben die Vier auf dem Album, wenn es schleppend wird und die Atmosphäre so richtig unheimlich und dicht wird. Aber auch die dahingerotzten Thrash-Einschübe haben ihren ganz eigenen Charme, denn die Gitarrenparts sind auch dort noch recht filigran und zeugen von perfektionistischer Fingerarbeit.
Mit diesem Spätalbum beweisen Autopsy, dass sie zurcht zu den absoluten Größen im Death-Genre gehören. Dieses Album gehört definitiv zu einem Must-Have für alle Extrem-Düster-Metaller. Die definitiven Abräumer des Albums sind: Final Frost, The Voraciuos One, Skin By Skin und Slaughterer Of Souls.
Der Bandname sagt es vielleicht schon aus: diese Band zeigt sich gerne, sie sind für den Voyeur in uns allen. Eintertainment. Eine Band, die mehr ist als nur Musik. Tanz, Performance, Farbe, Sound…
Die Live-Shows von P.D.O.A. spiegeln das Image, das Berlin zu einem Magneten internationaler Künstler werden ließ und erinnern an die Exzentrik der West-Berliner Performance-Kunst- und Musikkollektive der 1980er Jahre. Anything goes.
Hier treffen sich die Punks (Nina Hagen, Ton Steine Scherben) mit der aufkommenden Post Punk (The Fall) und New Wave Szene (Ideal), die Elektronik-Krautrocker jammen mit den Noise- und Garage-Rockern in den besetzten Häusern im Berlin der 1980ern. Die junge Björk schaut auf eine Improvisationeinlage vorbei während Kim Gordon die Saiten bearbeitet und Elemente Of Crime in der Küche diskutieren/philosophieren.
Für Menschen, die in ihrer Jugend mit Punk, Indie, Post Punk, New Wave, Noise und dem ganzen hippen Berlin- und Manchester/London-Sound sozialisiert wurden, ist dieses Album ein absolutes Muss. Es vereint genau das alles, wonach uns früher musikalisch dürstete. So gesehen sind die 47 Minuten dieses Albums genau diese eine Mixtape-Seite, die immer auf allen Parties lief und alle vereinte, egal aus welcher musikalischen Richtung sie kamen.
Nach acht Jahren veröffentlichen OFF! Mit „Free LSD“ ihr neues Album an!
OFF!, die von Keith Morris (ehemals Black Flag, Circle Jerks) und Dimitri Coats (ehemals Burning Brides) ins Leben gerufene Denkfabrik des Punk Rock, haben soeben ihr erstes neues Studioalbum seit acht Jahren über Fat Possum veröffentlicht.
Free LSD markiert einen fulminanten Neustart für die Band, deren charakteristischer, hochexplosiver Sound mit dem neuen Schlagzeuger Justin Brown (Thundercat, Flying Lotus, Herbie Hancock) und Bassisten Autry Fulbright II (...And You Will Know Us By The Trail Of Dead) eine zusätzliche Energie-Infusion verpasst bekommen hat. Gemeinsam treiben sie das Konzept des Punk Rock frenetisch in eine völlig neue Dimension. Das Ergebnis ist zugleich greifbar wie sprunghaft und verleiht der ohnehin schon aufwieglerischen Kraft ihrer Musik neuen Schwung.
Während das neue Line-Up einer Art experimentellem Flair frönt und Coats – neben der perkussiven wie explosiven Virtuosität von Brown – bei einer Reihe von Songs das Untergrund-Heulen der Band mit vielschichtigen Elektronik-Elementen in die Umlaufbahn von Sun Ra und The Stooges zu versetzen vermag oder das Gast-Saxophon von Jon Wahl (Claw Hammer) sein Übriges tut, klingt Morris so zeitlos wie eh und je. Der Sänger präsentiert in 90-Sekunden-Geschossen wie “Kill To Be Hear“ seine grundehrlichen und kompromisslosen Tiraden. Zum revitalisierten Sound des Albums erklärt Morris "After making music for as long as I have, it was time to use a palette that includes lime green, turquoise, and magenta instead of the typical colours and shades that were involved in all of the other breakneck and car chase scenarios. Miles Davis with Herbie Hancock and the Headhunters as opposed to Milo Goes to College.“
Die Mischung aus Punk, Hardcore, Noise und teilweise psychedelischem Stoner und experimentellen Passagen ist grandios gelungen und markiert somit tatsächlich einen Neuanfang für Band und hoffentlich auch für neuen Schwung im Genre.
Gerade als Karisma Records dabei war, das vierte Soloalbum von Airbag-Mitbegründer, Songwriter und Leadgitarrist Bjørn Rii, „Everything to Everyone“, zu veröffentlichen, kam er mit einer Idee für ein neues Mini-Album auf sie zu. Mit „A Fleeting Glimpse“ hat Bjørn Riis seine Inspiration von Pink Floyd so richtig zur Geltung kommen lassen. Hier bietet er vier neue Songs in knapp 30 Minuten, bei denen man sich während des Hörens wirklich die Pink-Floyd-Referenzen aussuchen kann. Riis hat sogar Durga McBroom, eine der Background-Sängerinnen von Pink Floyd aus den 80er und 90er Jahren, dazu gebracht, Gastgesang auf einem der Tracks zu singen.
Während der Opener "Dark Shadows (Part I)" eher inspiriert von den langsamen, balladesken Gitarrenparts der späten 80er und 90er von David Gilmour zu sein scheint, mit der unerbittlichen Parallele durch McBrooms Gesangspart, so kommt "A Voyage To The Sun" als definitiver Psycho-Track mit der repetitiven und bewusstseinserweiternden Ära der Floyds (Set The Controls For The Heart Of The Sun, Astronomy Domine) daher. "Summer Meadows" ist dagegen wieder eher ein populäres Floyd Stück Richtung "A Pillow Of Winds" (Meddle) geworden, während sich Part II von Dark Shadows an der "The Wall" Ära, aber noch näher an Steven Wilson abarbeitet.
Hört man sich das Mini-Album mit seinen knappen 26 Minuten in Gänze an, kommt man zwangsläufig zu der Frage, ob Riis ein Undercover-Pink-Floyd-Mitglied ist und sich aus dem großen Studiofundus der Band bedient hat.
Das Berliner Trio Final Stair veröffentlicht am 30. September 2022 sein neues Album über Sonic Grit.
Der Titeltrack zum Album erschien bereits und ist ein weiteres atemberaubendes Stück emotionsgeladenen Alt-Rocks. Treibende Rhythmen überlagert von wunderschönen Harmonien. Das Video führt die Erzählung früherer Videos für die Singles „End Of Love“ und „Morning Dew“ fort. Die Geschichte des „Hope“-Videos dreht sich um einen Vater, der friedlich und zurückgezogen Zeit mit seinem Sohn verbringt, jedoch in einem dramatischen Ende bis zum Äußersten gehen muss, um seinen Sohn zu beschützen. Wie bei „End of Love“ wird visuell auch hier wieder auf 1813 und die Völkerschlacht von Leipzig unter Napoleon Bezug genommen, eine Zeit, die die Band persönlich sehr interessiert und bewegt und die sie selbst im Rahmen des Reenactments immer wieder darstellen.
Die Band sagt über Hope:
„Wir alle sehnen uns nach Glück im Leben. Gerade in schwierigen Zeiten suchen wir nach Kraft und Motivation. Insgesamt haben uns persönliche Niederlagen und das Leben in einer Metropole inspiriert. Die Welt ist schon laut genug und deswegen sollte man die wenige Stille noch mehr wertschätzen. Hoffnung sollte immer ein Antrieb sein. Darum handelt es sich in diesem Song.“
Nach mehreren Single-Auskopplungen ist das Debüt-Album der drei Berliner ein wirklicher Lichtblick am Alternative Rock Himmel, denn es verbindet stonigen Rock, wie man ihn von den Queens Of The Stonage Age kennt, mit dem Alternative Rock der Foo Fighters und setzt diese Komposition so gekonnt zusammen, dass sie sich frisch und unverbraucht anhört und den Hörer trotzdem im gewohnten Klangckosmos umherreisen lässt. So darf es gerne weitergehen!
SONIC FLOWER, das Nebenprojekt der legendären japanischen Psychedelic-Doom-Band Church Of Misery, haben ihr neues Album heute veröffentlicht. Wenn Sie auf der Suche nach den leckersten bluesigen Licks und dem perfekten 70er-Rückblick in einem sind, dann suchen Sie nichts weiteres als „Me and My Bellbottom Blues“!
Mit Church Of Misery-Bassist und -Gründer Tatsu Mikami an der Spitze besteht das Line-up aus Original-COM-Sänger Kazuhiro Asaeda, Blues-Gitarrist Fumiya Hattori und Schlagzeuger Toshiaki Umemura. Dieses dritte Album, das härter und schwerer klingt als ihre vorherigen Auftritte, hält das grandiose Niveau an Groove und Prahlerei aufrecht und sollte Fans von Bands wie Cactus, Sir Lord Baltimore, Granfunk Railroad, Clutch und ... Church of Misery begeistern!
SONIC FLOWER wurde 2001 als Nebenprojekt von Church of Misery gegründet. Tatsu Mikami (Church Of Misery-Bassist) und Takenori Hoshi (Gitarrist auf Church of Miserys zweitem Album „The Second Coming“) taten sich zusammen, um mehr bluesigen und instrumentalen Heavy Rock zu spielen beeinflusst von 70er Acts wie Cactus, Grand Funk Railroads, Groundhogs oder Savoy Brown. Gitarrist Arisa und Schlagzeuger Keisuke Fukawa schlossen sich ihnen schnell an. 2003 veröffentlichten sie ihr selbstbetiteltes Blues-Heavy-Rock-Debütalbum „Sonic Flower“ auf dem japanischen Label Leafhound Records. Diese instrumentale, improvisierte Doppelgitarren-Platte wurde international gefeiert und sie bekamen die Chance, Electric Wizard, Bluebird oder Acid King bei ihren Japan-Shows zu supporten.
2005 ging SONIC FLOWER ins Studio, um neues Material aufzunehmen, aber da Arisa schwanger war und der Alltag sie vereinnahmte, legten sie die Band nach der Aufnahmesession auf Pause. Diese Aufnahmen schlummerten fünfzehn Jahre lang im Tresor, bis Tatsu 2018 beschloss, die Band zu reformieren. Diesmal tat er sich mit dem ehemaligen Sänger von Church Of Misery zusammen: Das Ergebnis war ihr neues Album „Rides Again“, 2021 über Heavy Psych Records. Ihr brandneues Album „Me and My Bellbottom Blues“ wird von Gitarrist Fumiya Hattori an der Gitarre begleitet und Ende September auf dem italienischen Label veröffentlicht. Aufgenommen in Tokio Anfang 2022 und gemischt vom japanischen Doom-Guru Yukito Okazaki von Eternal Elysium, ist „Me And My Bellbottom Blues“ laut Mikami „ihr bisher größtes Werk“.
ABBA „Gold“ wurde erstmals am 21. September 1992 veröffentlicht. Mit mehr als 32 Millionen Verkäufen weltweit ist ABBA „Gold“ der größte Erfolg der Band aller Zeiten. Als zweitbestverkauftes Album aller Zeiten in Großbritannien hat es sich über 1055 Wochen in den offiziellen britischen Albumcharts gehalten und ist damit das am längsten in den Top 100 der offiziellen Albumcharts vertretene Album.
Mit 19 der größten ABBA-Hits wie "Dancing Queen", "Knowing Me, Knowing You", "Take A Chance On Me", "Mamma Mia" und "The Winner Takes It All", um nur einige zu nennen, ist es seit drei Jahrzehnten ein Favorit der Fans.
Zur Feier des 30-jährigen Jubiläums wird ABBA „Gold“ am 23. September in folgenden Formaten veröffentlicht:
• NEU - 2LP Picture Disc: Heavyweight-Vinyl, in einer gestanzten Gatefold-Hülle
• NEU - Goldene Kassette, auch als schwarzer Kassette erhältlich
• Gold 2LP: goldenes 2 x 180g Vinyl, bereits zuvor erhältlich
Über den musikalischen Erfolg und die musikalischen Qualitäten braucht kein Wort mehr verloren zu werden, denn diese beiden Kriterien stehen über jedem Zweifel.
Die vorliegende Picture Disc ist verpackt in einer ausgestanzten Gatefold-Hülle, damit man die wahre Pracht der Picture Disc sieht. Die 180g schwere Vinyl liegt satt auf dem Teller und hat keine Unwucht. Im Gegensatz zu früheren Picture Discs ist kaum ein klanglicher Qualitätsabfall zu hören. Wer jedoch aus Klanggründen keine Picture Discs mag, der kann auf unifarbene, güldene Vinyl zurückgreifen oder gar auf das gute alte Tape, das nun wieder immer mehr im Kommen ist.
Für eine Jubiläumsedition hätte ich mir vielleicht noch einen kleinen Beipackzettel mit Linernotes oder ähnlichem gewünscht.
Aufgrund der immer wieder erscheinenden Jubiläumseditionen wird hier keine Bewertung vergeben.
Virgil und Steve Howe waren nicht nur Vater und Sohn, sondern auch musikalische Verwandte. Zusammen arbeiteten sie zuletzt an einem geminsamen Werk, namens Nexus, dass leider wegen des plötzlichen Todes des 41 jährigen Virgils nicht mehr veröffentlich wurde. Dieser bereits erarbeiteten Musikfragmente nahm sich Steve Howe nun nochmals an und veröffentlicht diese, überarbeitet, unter dem Titel "Lunar Mist".
Leider hört sich das Album auch so an: eine Zusammenstellung der einzelnen Fragmente als dokumentarische Veröffentlichung des Schaffens der beiden. Viele diese Fragmente könnten bei esoterischen Seancen eingesetzt oder als Meditationsmusik veröffentlicht werden. Lediglich der Opener (Lunar Mist) und der Closer (Martian Mood) könnten als Basis für (Elektro)Krautsongs dienen und stechen somit aus dem ganzen Zyklus positiv heraus.
Musik war eine Konstante in Steve Howes Leben. In den Sechzigern machte er sich als Gitarrist der Psychedelic-Pioniere Tomorrow einen Namen. In den siebziger Jahren kam er zu Yes und trug dazu bei, diese Band zum Progressive-Rock-Superstar zu machen. In den Achtzigern landete Steve als Gründungsmitglied der Supergroup Asia und später GTR erneut an der Spitze der Charts. Gleichzeitig entwickelte Steve eine brillante Solokarriere, trat auf und verfeinerte seine Fähigkeiten als Produzent, indem er mehr als zwanzig Alben veröffentlichte. Zusammen mit seiner Frau Jan hat er eine Familie gegründet und nebenbei Projekte mit Sohn Dylan in The Steve Howe Trio geleitet.
Nachdem die Band 2021 ihr Debütalbum „This Time Next Year“ unabhängig herausgebracht hat, hat sie einen weltweiten Vertrag für ihren Nachfolger „Here’s What You Could Have Won“ unterzeichnet. Verdiente Belohnung für all ihre Anstrengungen. Diese elf neuen Songs sind ein hervorragendes Beispiel für den größeren, druckvolleren Beat-Punk-Sound der Band, der gemeinsam mit Dom Craik von Nothing But Thieves produziert wurde.
Dank der Hastings-Szene, die sie hervorgebracht hat, sind sie auf und hinter der Bühne ein Gigant von einer Band. Ihre besten Songs erforschen Rassismus, Armut am Arbeitsplatz, psychische Gesundheit, Gewalt, Frustration und alles verzehrende Liebe mit Ehrlichkeit und Humor. Alle ihre Songs sind mit Stacheldrahthaken übersät, voller zitternder Erschütterung gelebter Erfahrung, dem kathartischen Nervenkitzel einer geballten Faust, die sich zu einem Luftschlag entspannt.
Was die Jungs hier vorlegen, das ist das beste Beispiel für die Kreativität britischer Working-Class-Musiker, wie man sie noch aus der 60er-Jahre-Liverpool- oder 80er-Jahre-Manchester-Szene kennt. Sie vereinen rotzigen Punk mit dem Sophisticated-Brit-Pop mit Sprechgesangseinlagen und Nu-Metal-Einschlag. Und dann kommt noch eine Polit-Ballade im Stile der Beatles ums Eck (Party At No. 10).
Was will man mehr? - Dass die Rotzlöffel genauso weitermachen!
Das zehnte Studioalbum "Rise" der finnischen Rocker The Rasmus erscheint heute. Nach einem zweijährigen Aufnahmeprozess während der Pandemie führte ein Anruf beim legendären Songwriter Desmond Child zu den letzten drei Tracks für das Album. Die Single „Jezebel“ führte Finnland bis zum Eurovision-Finale in Turin, dort allerdings nur auf Platz 21 und der Nachfolgetrack „Rise“ gewann im Sommer immer mehr an Fahrt im Äther.
Das alles täuscht aber nicht über die Schwächen des Albums hinweg. Vom ehemaligen Alternative Rock ist kaum noch was übrig. Der Opener "Live And Never Die" könnte auch eine rockigere Justin Timberlake Nummer sein und auch der Rest hört sich eher nach der Rockvariante der Norweger von a-ha an. Man kann kaum rockige Gitarrenriffs ausmachen, vieles verläuft im poppigen Sand, der dann auch negativ im Getriebe einer Rockband wirkt.
Das Album lässt sich hervorragend nebenbei als Berieselung hören, irgendwo in einem Radiosender zwischen zwei Werbeblöcken.
Sechs Jahre dauerte es bis zum heute erscheinenden dritten Full-Length-Album "Love, Drugs & Misery" der US-Rockband Eva Under Fire. Groß waren die Erwartungen an dieses Album und die Ankündigungen zum Album:
„Wir wollten uns mit dieser Platte wirklich selbst herausfordern und uns auf Melodien konzentrieren und das beste Material schreiben, das uns einfiel“, erklärt Eva. „Wir haben wirklich das Beste vom Besten gefunden, als es um unser Songwriting ging. Manche Songs machen Spaß, andere sind emotionaler.“
Doch beim ersten Durchhören des Albums kommt einem die PopArt-Konserve eines Andy Warhols in den Sinn, die zigmal auf dem Wandgemälde abgebildet ist. Vieles hört sich nach beliebiger Modern-Rock-Verwurstungsindustrie aus dem Baukasten an, um eine möglichst breite Hörerschaft anzusprechen und keine wirklichen Eclken und Kanten abzubilden. Das mag für das Business "Rock" gut und billig sein und auch Geld in die Kasse spülen, aber wirklichen Tiefgang hat die Scheibe dann doch nicht, auch wenn man sich an einen U2-Klassiker wie "With Or Without You" traut und Gäste von Ice Nine Kills, Fraom Ashes To New und Ego Kill Talent einlädt. Positiv gesagt: das Album ist solide moderne Rockmusik, perfekt produziert und hat die klassischen Elemente für ein modernes Rockalbum.
Es könnte keinen besseren Zeitpunkt und Anlass für die Banco del Mutuo Soccorso geben, ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern und gleichzeitig ihr möglicherweise ambitioniertestes Konzeptalbum seit der Veröffentlichung des Debütalbums „Darwin“ im Jahr 1972 zu veröffentlichen. Das neue Album heißt „Orlando: Le Forme dell’Amore“.
Vittorio Nocenzi arbeitete jahrelang zusammen mit seinem Sohn Michaelangelo und dem Texter Paolo Lugli am musikalischen Konzept dieses neuen Albums. Ein echtes Gedicht aus dem 16. Jahrhundert durch verschiedene Lieder zu erzählen und möglicherweise die Fakten und Ideale zu beschreiben, war ein Berg, den es zu erklimmen galt.
Das Ergebnis der immensen Arbeit im Studio ist in vollem Umfang in einem epischen Album vertreten, das für Progressive-Rock-Fans neue Maßstäbe setzen wird. Zweifellos waren Banco schon immer stark mit ihren Wurzeln verbunden, aber „Orlando: Le Forme dell’Amore“ ist ein definitiver Beweis dafür, wie sich traditioneller Prog-Rock in einer modernen neuen Mischung aus Sound und Geist weiterentwickeln kann.
Banco beweisen, dass sie mit ihrem 50. Bandjubiläum nicht zum alten Eisen gehören, sondern immer noch ein heißes Eisen im Progressive-Rock-Feuer sind. Auch wenn die italienische Sprache für den ein oder anderen Hörer ein Hindernis ist, so ist die kompositorisch, musikalische Leistung ein Ausrufezeichen. Einerseits wirken die Italo-Prog-Wurzeln durch, andererseits kommen klassische und folkige Elemente zum Einsatz, die auch manch vertrackten Song eingängig wirken lassen.
Präzise Rhythmen und dennoch große musikalische Freiheit zeichnen das neue Album No der Acid-Jazzer Brennenstuhl aus. So lassen sich unerwartete, aber immer eingängige Strukturen finden. Bass und Schlagzeug als treibende Krautrock-Maschine, gepaart mit psychedelischem Gitarrenspiel aus Jazz und Blues, bilden den fliegenden Teppich für Saxophonistin und Sängerin Eva, deren Stimme an eine Mischung aus Erykah Badu und Tess Parks erinnert.
Bei dieser Melange aus Acid Jazz, Krautrock, Soul und Avantgarde bleibt dem Hörer nicht viel anderes übrig als ständig auf der Hut zu sein vor den nächsten Überraschungen. Wenn das Album nach dem 3:43 langen Intro mit einigen Erläuterungen zum Inhalt des Werks mit dem Titeltrack No beginnt, dann fühlt sich der Hörer souljazzig eingehüllt, um nach dem Walfischmagen-Interlude, auf den ruhig beginnenden Turtledrive zu gelangen, der in einer fast Avantgarde-Kakophonie endet. Damit ist dann auch der Übergang zum quirligen Xpress Yourself gemacht. Der Common Slider ist die konsequente Kehrtwende zum Verschnaufen, bevor dann hardboppig mit Ja Ja aus einem Ja ein ein undefiniertes Nein wird. Die (fusion)rockigsten Stücke haben sie sich dann mit "Machine Gun Mammut" und "Stars In Her Eyes" für das Ende des Longplayers aufgehoben.
Brennenstuhl verwirklichen auf diesem Longplayer tatsächlich die oft postulierte künstlerische Freiheit und schaffen somit ein psychedelisch elektrisierendes Werk, das weder an Zeitgeist noch an Moden angepasst ist und somit als zeitloses Werk in der Schatulle "Immer wieder in den Player" einsortiert wird.
Heute veröffentlichen Drenalize ihr zweites Studioalbum "Edge Of Tomorrow". Der fünfköpfige Hardrock-Act aus Frankreich hat sich dem klassischen Hardrock verschrieben und bezeichnet Bands wie Scorpions, Whitesnake und Def Leppard als größte Einflußquellen ihres musikalischen Schaffens. Das hört man auch gleich beim ersten Track "Strangers In The Mirrors" nach dem knapp einminütigen Intro "2049" heraus und ist somit gleich auch ein Wegweiser für den Rest des Albums. Mit "Thirty More Seconds" in der Mitte des Albums kommt eine Whitesnake-Powerballade zum Tragen, die ordentlich Potenzial für zukünftigen Airplay hat und bei Konzerten die Feuerzeuge (ach nee, die Handy-Taschenlampe) aufleuchten lassen wird. Danach gehts aber auch gleich wieder mit Schmackes weiter wie der Titel "Passage En Force" vollmundig verspricht und hält. "Into Madness" gleicht einer frühen Scorpions-Nummer mit einer Mein-gleichen Stimme.
Für Fans klassischen AOR-Hardrocks ist dieses Album ein absolutes Must-Have, denn es vereint drei der größten Hardrockbands (s.o.) und lässt den ein oder anderen in alten Zeiten schwelgen. Dazu kommt die moderne, druckvolle Produktion, die dem Album die nötige Dynamik verleiht.
Die Heavy-Rock- und Proto-Metal-Champions der Ostküste, FREEDOM HAWK, sind diesen Herbst mit ihrem sechsten Studioalbum zurück! Nach dem Erfolg ihres Ripple Music-Debüts „Beast Remains“ aus dem Jahr 2018 kehrt das Quartett selbstbewusster als je zuvor zurück und liefert seine bisher stärkste Leistung ab, indem es in jedem Beat und jeder Note dieses neuen 9-Trackers sein Herz ausschüttet. Stellen Sie sich vor, Ozzy Osbourne stürzt bei einer Generatorparty mit Fu Manchu an der Küste von Virginia Beach ab. Du hast es: ein lustiges und warm klingendes Proto-Heavy-Album mit genügend Treibstoff, um es jahrelang am Laufen zu halten.
Sie erfinden das Rad des Heavy-Rock bzw. Proto-Metals nicht neu und TR Mortons Stimme ist schon mehr als nur nahe dran an der von Ozzy. Das sind die Stärken und gleichzeitig die Schwächen des Albums, wenn man davon überhaupt sprechen kann. Hier wird ganz solide und entspannte Rockarbeit abgeliefert, die immer wieder zündet und die alten Rocker zum Wippen bringt.
Die schweren Riffs, der rollende Groove, die gefühlvollen Gitarrenmelodien und die harmonische Metal-Verpackung von FREEDOM HAWK stammen aus den Küstendünen von Virginia und erzeugen einen unverwechselbaren Sound. Der Heavy Rock des Quartetts fängt das Beste der Heavy 70er mit einem Hauch von Heavy Metal der frühen 80er ein und präsentiert es auf eine einzigartige und doch sehr vertraute Weise. Inspiriert von ihren Erfahrungen, die nur durch das Leben in der Nähe des Ozeans gemacht werden können, sprechen ihre Songs von diesem Lebensstil und beschwören Bilder von der warmen Sonne, dem Wellenreiten, dem Cruisen mit offenem Verdeck und dem Feiern am Strand herauf.
"GEB HEART" heißt das neue Gebhardt-Album, auf dem der ehemalige MOTORPSYCHO Drummer fast alles selbst macht: schreiben, komponieren, Gitarren und Keyboards spielen, trommeln, singen, an den Gesangsharmonien feilen, produzieren, mischen, Loops schneiden und einfach nur herumspielen.
Ein tolles, frisches und spannendes Album zwischen Alternative, Indierock, Folk, großartigem SingerSongwriter Sounds und Prog-Einsprengseln. Das Gesamtwerk kommt sehr relaxt rüber und lässt den Hörer nach dem Komplettdurchgang ganz relaxt im Sessel verweilen. An so manchen Stellen fühlt sich der Hörer in den Soundtrack eines Tarantino-Films versetzt und an anderen Stellen in einen alten Pickup auf dem Weg entlang der Panamericana.
Nur seine Frau Marì Simonelli begleitet seine Arbeit am Bass und als Co-Autorin der Texte.
Und natürlich hat Gebhardt auch das Artwork gestaltet: Er fertigt leidenschaftlich gerne Collagen und visuelle Arbeiten aus Zeitschriften, Zeitungen und Werbeplakaten an. Diese Kunst ist dann auch im ersten Video zu sehen, 3500 Fotos wurden als Collagen handbewegt animiert und in Szene gesetzt.
Seit über 30 Jahren arbeitet Gebhardt mit vielen verschiedenen Künstlern zusammen, spielt in Bands, tritt live in ganz Europa, Amerika, Japan und Russland auf und produziert viele Platten in seinem Studio in Florenz, Italien.
Mit der Single „Horizons Blue‟ meldet sich der Schauspieler, Sänger und Songwriter Luke Evans zurück und kündigt sein neues Album "A Song For You" an, das am 4. November über BMG erscheint und Features von Nicole Kidman und Charlotte Church beinhaltet.
Nach dem Erfolg seines 2019 erschienenen Debüts "At Last" meldet sich der Schauspieler, Sänger und Songwriter Luke Evans mit seinem umwerfenden neuen Album "A Song For You" zurück, das am 4. November über BMG erscheint.
Der erste Song des Albums ist der unwiderstehliche Ohrwurm "Horizons Blue", der heute erscheint. Geschrieben wurde der Track von Luke und der renommierten Songwriterin Amy Wadge (Ed Sheeran, Jessie Ware). "Horizons Blue", das gestern Abend von Steve Wright auf BBC Radio 2 uraufgeführt wurde, ist ein Lied der Hoffnung, in dem Lukes leiser und hoher Gesang über einer einfachen Akustikgitarre und sanften Streichern liegt.
Luke erzählt; “Ich habe den Song in Florida während des Lockdowns geschrieben, als die Sonne über dem Atlantik aufging. Ich saß am Strand und der Horizont war so blau wie das Meer. Man konnte den Unterschied nicht sehen. Drei Stunden später war ich mit Amy in Pontypridd und wir haben eine Demo innerhalb von zwei Stunden fertig gemacht. Das ist wirklich erstaunlich für mich, denn ich hatte noch nie geschrieben. Ich wusste, dass ich es kann, aber ich brauchte nur eine Anleitung. Und wer könnte das besser als Amy Wadge?”
Der Titel "A Song For You" leitet sich von dem Song von Donny Hathaway ab, der zu Evans' lebenslangen Lieblingsliedern gehört und mit dem er die 14 Titel umfassende Auswahl eröffnet. Sie werden alle in seiner überragenden Tenorstimme vorgetragen, mit orchestraler Unterstützung durch die Prager Philharmoniker. Die wichtigsten Titel werden zusätzlich begleitet von dem weltberühmten, 130 Jahre alten Treorchy Male Voice Choir.
Die Grundlage bilden vier Songs, die sowohl von seinem Talent als auch von dem Respekt zeugen, den er bei seinen Kollegen genießt: darunter die beiden Titel, die er zusammen mit Amy Wadge geschrieben hat, und zwei hervorragende Duette mit Nicole Kidman bei "Say Something" und Charlotte Church bei "Come What May".
Seine großartige Zusammenarbeit mit Nicole Kidman kam zustande, nachdem sich die Schauspieler bei den Dreharbeiten zur Hulu-Miniserie Nine Perfect Strangers in Australien kennengelernt hatten. Sie arbeiteten fünf Monate lang zusammen und lernten sich näher kennen, vor allem über Kidmans Ehemann Keith Urban und ihre gemeinsame Liebe zur Musik. Das zweite Duett ist mit Charlotte Church in dem Moulin-Rouge-Epos "Come What May". Luke kennt die Sängerin seit sie 10 Jahre alt ist. Sie hatten zu Beginn ihrer jeweiligen Karriere einen gemeinsamen Gesangslehrer.
Der Waliser ist ein gefragter Schauspieler, sowohl im Vereinigten Königreich als auch international. Vom Kino-Thrill bis zum prestigeträchtigen TV-Drama, vom klassischen Zeichentrickfilm bis zur kleinen Polizeiserie, von Actionfilmen über die Komödie bis zum Thriller. Wenn man ihm aber nur eine Chance gibt, tut der Star aus "Der Hobbit", "The Alienist", "Fast and Furious 6", "Dracula Untold" und "Die Schöne und das Biest" das, was er schon immer am liebsten gemacht hat: singen.
Die legendären KING’S X, bestehend aus dUg Pinnick, Ty Tabor & Jerry Gaskill, veröffentlichten kürzlich ihr lang erwartetes 13. Studioalbum „Three Sides of One“, ihre erste neue Musik seit 14 Jahren.
Um dies zu feiern, veröffentlichen sie ein brandneues Lyric-Video zur Lead-Single „Let It Rain“ des Albums.